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Die Männer begreifen nicht, ob wir uns nun einigen oder kämpfen

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Der Präsidentenberater und bekannte Volontär Jurij Birjukow hat vor kurzem einen wütenden und teils mit Schimpfworten versehenen Eintrag bei Facebook über die Verweigerung gegenüber der Mobilmachung in der Westukraine geschrieben. Er behauptet, die «Lumpen-Hurra-Patrioten» verweigern sich der Verteidigung der Heimat.

Birjukow führte eine Reihe von statistischen Angaben an. Beispielsweise haben seinen Angaben nach «37 Prozent der einberufenen Wehrpflichtigen der Oblast Iwano-Frankiwsk das Territorium der Ukraine verlassen».
Juri Birjukow FacebookeintragPräsidentenberater Juri Birjukow beklagt sich bei Facebook

«In der städtischen Siedlung Koltschyno, Kreis Mukatschew, Gebiet Transkarpatien konnten nur drei von 105 der Einberufungsbescheide ausgehändigt werden. Neun wohnen nicht an ihrer Meldeadresse und 93 sind im Laufe des Januars zu Saisonarbeiten abgereist», schrieb der bekannte Volontär.

In den sozialen Netzwerken begann der zu erwartende Skandal wegen der Äußerungen Birjukows in Bezug auf die «Wessis». Der Präsidentenberater löschte den Eintrag, doch ein Rückstand blieb verteilt über das ganze Internet.

Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass ein bedeutender Prozentsatz der Wehrpflichtigen der Westukraine alles tut, um die Mobilmachung zu umgehen. Warum? Das ist sehr einfach.

Nehmen wir die Daten der staatlichen Statistik für das friedliche (!) Jahr 2013. Und eben den Koeffizienten der Geburtenrate und des Anstiegs (des Rückgangs) der Bevölkerung.

In den Oblasten, über die sich Birjukow entrüstete, liegt die Geburtenrate über der Durchschnittlichen der Ukraine. Und der Koeffizient des Anstiegs (Rückgangs) der Bevölkerung ist spürbar niedriger.

RegionGeburtenrate (auf 1.000 Einwohner)Bevölkerungszuwachs (auf 1.000 Einwohner)
Ukraine11,1-3,5
Wolhynien14,11,0
Transkarpaten14,72,9
Iwano-Frankiwsk12,1-0,5
Riwne15,12,5
Tscherniwzi12,6-0,1

Zumal es in den Transkarpaten und Wolhynien (zusammen mit dem Gebiet Riwne) einen Bevölkerungsanstieg gab. Was in den übrigen Regionen (mit Ausnahme von Kiew) nicht beobachtet wurde.

Übersetzt aus der statistischen in allgemeinverständliche Sprache bedeutet das, dass in den westlichen Regionen die Menschen mehr Kinder gebären. Nicht nur ein Kind pro Familie. In den westlichen Regionen werden zwei, drei, vier Kinder in der Familie als absolute Norm angesehen. Wie man in den Transkarpaten sagt: «eine große Sippe».

Zudem gibt es ältere Leute, die faktisch von ihren Kindern im wehrpflichtigen Alter versorgt werden.

Obacht, Frage: welches sind die Einkommensquellen in ländlichen und auch städtischen Familien in der Westukraine? Antwort: Arbeit im Ausland. Eine andere Arbeit gibt es einfach nicht und das ist bekanntlich keine qualifizierte Arbeit, sondern im besten Falle auf der Baustelle.

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Davon zu reden, dass die Einberufenen sich Autobusse bestellten und nach Russland fuhren, ist das Eingeständnis der völligen Unkenntnis der Realität. Sie bestellen jedes Jahr diese Autobusse und fahren zu den Arbeitsstellen.

Eben von diesem Geld, das bei Tschechen, Slowaken, Ungarn und Polen verdient wurde, leben westukrainische Familien, bauen Häuser, kaufen in der EU gebrauchte Autos usw. Das halbe Jahr zu Hause und ein halbes Jahr im Ausland arbeiten. Nur so geht es.

In einigen Fällen werden die Kinder komplett den Großeltern zur Erziehung übergeben und zum Geldverdienen fahren nicht nur der Vater, sondern auch die Mutter ins Ausland. So ist das Leben. Und das ist keine Erscheinung des heutigen Tages. So war es bereits «beim erlauchtesten Herrscher» Österreich-Ungarns.

Der Krieg begann, die Menschen gingen kämpfen und zurück kamen Särge. Oder es begannen Versehrte ohne Arme oder Beine einzutreffen. Für Bauarbeiten bei den Tschechen im Allgemeinen unbrauchbar. Und falls Gott ihn verschont, wer wird die Familie ernähren, solange Vater in einer Stellung bei der Staniza Luganskaja steht?

Leben Patrioten in der Westukraine?

Ja, Patrioten, doch Patrioten mit zwei Kindern.

Denen, offen gesagt, nicht sehr klar ist, warum sie sterben oder sich verstümmeln lassen sollen «für die Russen im Donbass, die mit ihren Kohlelöchern doch in ihr Russland gehen sollen». Außerdem haben sie deutlich die Worte über die Beendigung der «Antiterroroperation in ein paar Stunden» (Wahlkampfäußerung von Präsident Petro Poroschenko, A.d.Ü.) vernommen.

Die Staatsvertreter haben außer grellen und durch und durch verlogenen kriegerisch-patriotischen Erklärungen nichts dafür getan, um den Menschen zu erklären, wofür sie kämpfen sollen.

Die Männer verstehen nicht, was wir machen – uns einigen oder kämpfen? Wenn wir kämpfen, dann greifen wir an oder ziehen wir uns zurück? Terroristen oder doch keine Terroristen? Nehmen wir Donezk ein oder sitzen wir in unseren Stellungen ohne Schießbefehl, trinken Wodka und fangen Minen?

Wer wird die Kinder ernähren? Diejenigen, die eine «Antiterroroperation in Stunden» versprochen haben? Das ist nicht amüsant.

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Alle erinnern sich an die patriotische Begeisterung und die Schlangen vor den Wehrkreisämtern, als die Annexion der Krim begann. Die Menschen wollten ihr Land mit der Waffen in der Hand verteidigen. Die obersten Staatsvertreter verkündeten miteinander wetteifernd pathetisch den heiligen Krieg. Womit endete es? Unklaren Absprachen und leerem Geschwätz.

Und dazu dachten alle, dass jetzt langsam mit Reformen und der Errichtung einer neuen Wirtschaft begonnen wird, bei der die Fahrten auf Baustellen im Ausland nicht mehr nötig sein werden. Anstelle dessen hörte das Volk ein Jahr lang die Geschichte vom bösen Putin, der die «Vorgänger» Nikolaj Asarows ablöste (Ministerpräsident Asarow verwies seinerzeit immer auf die Vorgängerregierung, A.d.Ü.).

Es gibt so einen Sonderling, der Wiktor Fjodorowitsch (Janukowitsch) heißt. Er dachte auch, dass seine Versuche alle «abzuziehen» den Plebs nicht aufregen sollen. Das breite Publikum wurde mit Propaganda über die «europäische Wahl» und lautstarken Erklärungen der wohlgenährten «Jungreformatoren» abgespeist, die sich als Lüge vom ersten bis zum letzten Wort herausstellten.

Damals war es in den Augen der Einwohner reine Theorie. Unangenehm, sie versprachen und schmissen es dann hin. Sie stahlen irgendwelche theoretischen Milliarden staatlicher Gelder. Doch sogar diese Abstraktion endete für die Betrüger schlecht.

Und die jetzige Regierung wiederholt Punkt für Punkt die propagandistischen Fehler Janukowitschs und seines Teams. Doch jetzt ist es klare Praxis. Arme und Beine werden augenfällig abgerissen. Die Särge sind ebenfalls völlig greifbar.

Was für ein Gedanke kommt nach der Ansicht der Fernsehnachrichten? «Geht alle zum Teufel gemeinsam mit eurem Putin, dem Donbass …». Nur noch ein kleines bisschen und wir gelangen zur Fortsetzung «… und Kiew».

Die Menschen muss man nicht «vernehmen» (Wahlkampflosung von Janukowitsch, A.d.Ü.), wie es einige versprachen. Die Regierung muss ehrlich die Situation erklären. Doch vorher einen Entschluss fällen, ob wir kämpfen oder uns einigen.

Und die Hauptsache ist, Verantwortung zu übernehmen. Nicht zu versuchen zwei Wahlperioden im Präsidentensessel abzusitzen, nicht versuchen ewiger Ministerpräsident zu bleiben oder «unter dem Deckmantel des Krieges» Vollmachten zum Posten des Sekretärs des Sicherheitsrates hinüberzuziehen.

Nicht zu versuchen zwischen Minsk, Astana und Debalzewo «herumzueiern» und persönliche Verantwortung für getroffene Entscheidungen zu übernehmen. Wenn ihr verliert, dann verliert ihr, aber schlimmer wird es nicht. Das wird verstanden und geschätzt werden.

28. Januar 2015 // Sergej Schtscherbina

Quelle: Insider

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1084

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„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“