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Novemberinflation in der Ukraine bei 1,5%

Die Verbraucherpreise in der Ukraine stiegen im November im Vergleich zum Vormonat um 1,5%. Gleichzeitig sanken die Erzeugerpreise um 6,5%.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde eine Inflation von 22,3% gemessen. Insbesondere stiegen die Nebenkosten für den Wohnbereich. So erhöhten sich die Kosten für Warmwasser und Heizung um 23,9% zum Vormonat und 27,7% im Vergleich zum Vorjahr. Alkohol und Tabakwaren verteuerten sich um 2,6% zum Oktober und 21,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Gegenläufige Entwicklungen gab es bei Gemüse, welches im November um 3,5% billiger wurde, jedoch 8% teurer ist als im Vorjahr. Speiseöle verbilligten sich um 7,8%, liegen jedoch immer noch um 6,3% über dem Vorjahresniveau. Fleisch und Fleischprodukte verbilligten sich um 0,9%, sind aber 35,6% teurer als im November 2007. Brot verteuerte sich um 1,1% (27,4%), Nudeln um 0,9% (26,5%), Fisch und Fischprodukte um 2,0% (23,7%), Milch um 4,7% (15,4%), Käse und Quark – 2,4% (12,6%), Eier – 9,0% (32,6%), Butter – 2,8% (8,4%), Obst – 0,2% (38,9%), Zucker – -1.7% (11,3%), alkoholfreie Getränke – 2,1% (20,4%).

Kleidung und Schuhe verteuerten sich um 2,6% (21,3%), Gesundheitsdienstleistungen und Medikamente wurde um 1,2% (19,7%) teurer. Der Bereich Transport verteuerte sich insgesamt um 1,9% (25,7%), doch gingen die Benzinpreise um 13,3% (+2,4%) zurück. Kommunikation verteuerte sich um 0,2% (4,4%). Die Preise für Dienstleistungen der Erholung und der Kultur stiegen um 3,2% (12,2%), die Kosten für Bildung um 0,4% (29,1%), für Hotels und Restaurants – 1,4% (28,4%). Andere Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 2,5% (27,8%).

Die Erzeugerpreise sanken im Vergleich vom November zum Oktober um 6,5%, liegen jedoch immer noch um 27,4% über dem Vorjahresniveau. Besondere Preisrückgänge waren beim Bergbau zu verzeichnen. Hier sanken die Preise im November um 12,2%, doch liegen sie noch um 29,6% über dem Vorjahresniveau.

Im Bereich der verarbeitenden Industrie gingen die Preise zwar insgesamt zurück (-5,8%; 21,0%), doch stiegen die Preise in einzelnen Bereichen. So stiegen die Erzeugerpreise beispielsweise bei der Herstellung von Milch und Milchprodukten (1,2%; 4,8%) und bei der Getränkeherstellung (3,4%; 18,1%). Dahingegen sanken die Erzeugerpreise im Bereich der Koksherstellung und der Verarbeitung von Erdölprodukten (-16,5%; 8,5%), sowie bei Chemieprodukten (-10,3%, 35,2%) und in der Metallverarbeitung (-13,7%; 23,7%).

Konsumenten- und Erzeugerpreise von November 2007 – November 2008 im Vergleich zum Vormonat

- Nov. 07Dez.Jan. 08Feb.MärzAprilMaiJuniJuliAug.Sep.Okt.Nov.
Konsumentenpreise2,22,12,92,73,83,11,30,8-0.5-0,11,11,71,5
Erzeugerpreise1,03,22,33,06,66,63,74,23,61,8-1,8-1,4-6,5

Konsumenten- und Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat

- Jan.Feb.MärzAprilMaiJuniJuliAug.Sep.Okt.Nov.
Konsumentenpreise19,421,926,230,231,129,326,826,024,623,222,3
Erzeugerpreise23,325,531,837,639,443,746,346,942,737,727,4

Quellen:
Expressausgabe der Preisindizes – Staatliches Komitee für Statistik
Konsumentenpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat – Staatliches Komitee für Statistik
Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat – Staatliches Komitee für Statistik

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 382

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