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Ukraine bekommt neue Medienholding

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Gestern hat sich der Besitzer der EastOne Gruppe, Wiktor Pintschuk, zum ersten Mal öffentlich als Eigentümer von sechs Fernsehsendern – ICTV, STB, “Nowyj Kanal”, M1, M2 und QTV – bezeichnet. Und seine Ehefrau, Jelena Frantschuk, kündigte die Gründung der Mediagruppe StarLightMedia an, in die diese Kanäle eingehen werden, und das von nächstem Jahr an Werbeplätze bei diesen von einem eigenen Sales-House verkauft werden. Dies zerstört die Allianz der Fernsehsender Wiktor Pintschuks mit dem größten Marktteilnehmer – den Sales-Houses der “Inter” Gruppe.

Die Gründung des Unternehmens StarLightMedia, welches die ukraineweiten Sender ICTV, “Nowyj Kanal”, STB, die Musiksender M1 und M2 und den Satellitensender QTV leiten wird, kündigten gestern auf einer Pressekonferenz deren Aktionäre an – der Unternehmer Wiktor Pintschuk und dessen Ehefrau Jelena Frantschuk. Diese Mediengruppe wird der Generaldirektor von ICTV, Alexander Boguzkyj, anführen. Mitglieder der Geschäftsführung von StarLightMedia wurden die Leiterin des “Nowyj Kanal”, Irina Lysenko, der Vorstandsvorsitzende von STB, Wladimir Borodjanskij, der Generalproduzent von M1, Walentin Kowal, und ebenfalls der Generaldirektor der “Nowaja Kommertscheskaja Telegruppa”, Andrej Partyka.

Marktteilnehmer bezeichneten Pintschuk immer als Eigentümer der erwähnten Fernsehsender, doch öffentlich wurde dies zum ersten Mal erklärt. Eine weitere laute Erklärung wurde die Entscheidung der Gruppe Werbeplätze bei den Fernsehsendern selbstständig zu verkaufen. Das eigene Verkaufshaus Starlight Sales führt Andrej Partyka an. Dabei setzt die “Nowaja Kommertscheskaja Telegruppa” die Sponsortätigkeiten der Sender fort. “Der Zuschaueranteil unserer Sender ist der gestiegen und der der Konkurrenten gefallen. Daher haben wir beschlossen von 2010 an den selbstständigen Verkauf (von Werbeplätzen) zu beginnen”, erläuterte die Vorsitzende des Aufsichtsrates von StarLightMedia, Jelena Frantschuk.

In der Präsentation der Holding wurde gezeigt, dass von September bis zum jetzigen Moment der Gesamtzuschaueranteil der Sender im kommerziellen Auditoirum von 14-49 Jahren 34,5% (Daten der Gfk Ukraine) betrug und ohne Einbeziehung der Sender, die nicht von der GfK Ukraine beobachtet werden 41%. Auf dem Fernsehwerbemarkt ist der Anteil der Gruppe noch größer – von November 2008 bis Oktober 2009 verkaufte das Unternehmen 658,92 Tsd. WGRP (Maßeinheit beim Verkauf von TV-Werbung), was 46% der Gesamtzahl der in dieser Zeit verkauften Werbezeit ist.

Über den erwarteten Einnahmeanteil der Gruppe informierte man nicht. Doch den Schätzungen von Partyka nach, könnte der gesamte TV-Werbemarkt im nächsten Jahr um 30-35% in Hrywnja unter der Bedingung wachsen, dass in der Werchowna Rada keine Beschränkung für Bier- und Medikamentenwerbung beschlossen wird. Außerdem schließt Partyka langfristig nicht aus, dass die Holding zum Verkauf von Werbung zu Devisen übergeht, wie es vor der Krise war. “Doch das wird 2010 nicht geschehen”, präzisierte er.

Die Fernsehsender Wiktor Pintschuks haben nicht einmal ein Jahr eigenständig die Werbeplätze verkauft. Im Jahr 2004 beschäftigte sich mit der Platzierung von Werbung das Sales-House Medialight unter der Leitung von Jurij Kogutjak. Doch der Versuch erwies sich als nicht erfolgreich. Damals vereinigten sich die größten Sales-Houses “Inter-Reklama” und “Prioritet” gegen den Konkurrenten, woraufhin Medialight es nicht vermochte seine Verpflichtungen zur Anwerbung von Reklamebudgets für die Sender zu erfüllen. Im Ergebnis wechselten die Sender 2005 das Sales-House und schlossen Verträge mit “Inter-Reklama” und dem zur “Inter” Gruppe gehörendem Sales-House “Stil-S Pljus” ab. Darüber, dass die Gruppe nicht auf Übergangspläne zum eigenständigen Verkauf verzichtet, redeten Marktteilnehmer 2007, als die Verkaufsrechte für Sponsoring der Fernsehsender in eine eigene Firma “Nowaja Kommertscheskaja Kompanija” (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 11. Dezember 2007) übergeben wurden. 2008 teilte “Inter-Reklama” mit, dass sie die finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber den Sendern der Holding (nach Schätzungen von Marktteilnehmern, etwa 300 Mio. $) nicht erfüllen können. Damals wurden drei neue Sales-Houses gegründet und Partyk nahm aktiv an den Verhandlungen gemeinsam mit dem Leiter von “Inter-Reklama”, Oleg Pawlenko, teil.

Mit dem Wachstum des eigenen Marktanteils könnte es für die Fernsehsender der Holding tatsächlich vorteilhafter sein, sich selbstständig zu vermarkten, denken Marktteilnehmer. Informanten nach, die mit dem Verlauf der Verhandlungen zwischen den Fernsehsendern und “Inter-Reklama” vertraut sind, wurde zum Anlass für das Scheitern der Beziehungen zwischen den Seiten das Nichteinverständnis der Aktionäre von StarLightmedia mit der paritätischen Aufteilung des von der Allianz verdienten Geldes. Informanten des “Kommersant-Ukraine“ bei den großen Sales-Houses bestätigen, dass die Holding Wiktor Pintschuks 60% der Jahreswerbeeinnahmen forderte. Den Einschätzungen von Marktteilnehmern nach, hat “Inter-Reklama” 2009 gemeinsam mit den Sendern Wiktor Pintschuks 1,6-1,7 Mrd. Hrywnja (ca. 133-142 Mio. €) eingenommen. Im nächsten Jahr könnten die Sender der StarLightMedia, den Schätzungen von Marktteilnehmern nach, etwa 1 Mrd. Hrywnja (ca. 83 Mio. €) einnehmen.

Marktteilnehmer werteten die Gründung eines eigenen Ablegers für den Verkauf von Werbeplätzen der Sender positiv. “Für den Markt ist das gut, da es ein Monopol zerstört. Jetzt wird Sender sich verantwortungsvoller zu seinem Bestand verhalten”, denkt der Leiter der Verkaufsabteilung des Senders “Ukraina”, Wjatscheslaw Bulawin. “Der Markt wird wettbewerbsfähiger, alle Seiten werden adäquater an die Verhandlungsfrage herangehen”, fügt der Leiter der Abteilung für Verkauf der “1+1” Gruppe, Dmitrij Lisizkij, hinzu. “Im nächsten Jahr wird StarLightMedia zum Führer in Fragen der Preisbildung. Wir übergeben diese Initiative in ihre Hände und werden mit Interesse ihre Schritte verfolgen”, sagt Oleg Pawlenko.

Leichter wird die Arbeit auch für die Werbeagenturen. “Das ist das europäische Geschäftsmodell, wo nicht die Sales-Houses die Spielregeln diktieren, sondern die Agenturen”, sagt der Direktor der Medienagentur Mindshare, Walerij Wareniza. Seiner Meinung nach, könnte der Markt im nächsten Jahr 10% weniger einnehmen. “Alle beginnen sich zu unterbieten, damit sie vorteilhaftere Bedingungen anbieten können. Im Ergebnis wächst der Markt nicht um 10-15%, wie wir es früher prognostizierten, sondern insgesamt um 5%”, sagt Wareniza.

Hauptfrage für den Markt bleibt die endgültige Formierung von Allianzen von “Inter-Reklama” und StarLightMedia mit kleineren Sendern. “Wir sind bereit die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit allen Playern zu diskutieren, darunter auch mit ‘Inter-Reklama’, doch nicht zu Bedingungen des gemeinsamen Verkaufes”, unterstrich Frantschuk. Als wahrscheinlichste Vereinigung nennen Experten eine Union der Fernsehsender Wiktor Pintschuks und “Ukraina”. “‘StarLightMedia’ fühlt sich bislang noch nicht sicher als Verkäufer. Oleg Pawlenko hat einen große Erfahrung und die Leitung der Holding weiß das”, sagte man dem “Kommersant-Ukraine“ in einer der größten Strukturen beim Verkauf von TV-Reklame. “Über die Effektivität der Verkäufe des Unternehmens kann man erst mit der Zeit urteilen”, sagt Oleg Pawlenko selbst.

Irina Mironowa

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Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1098

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„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

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