Der Gaspreis für die Ukraine 2009 wird 400$ für die tausend Kubikmeter betragen – auf der Erhöhung des Preises auf Weltmarktniveau bestehen die Länder Zentralasiens, erklärte letzten Sonnabend die russische “Gasprom”. Die Ukrainische Seite stimmte mit dieser Variante nicht überein und forderte von Moskau die Teilnahme der Ukraine an den Verhandlungen mit den mittelasiatischen Lieferanten zuzulassen. Übrigens, “Gasprom” ist bislang nicht bereit zur dreiseitigen Form der Verhandlungen und die Lieferanten selbst verkündeten, dass die Teilnahme der Ukraine nichts ändern wird – Turkmenistan und Usbekistan beabsichtigen nicht die Preise schrittweise zu erhöhen.
Am Sonnabend diskutierten Premierministerin Julia Timoschenko und ihr russischer Kollege Wladimir Putin bei den Verhandlungen in Moskau den Gaspreis für die Ukraine für 2009. Die Resultate beim Fernsehsender “1+1” diskutierend, erklärte Timoschenko, dass sie eine Einigung für einen fließenden Übergang zu europäischen Gaspreisen für die Ukraine im Lauf von vier Jahren erzielt habe.
Doch der Leiter von “Gasprom” Alexej Miller meldete am Sonnabend das Gegenteil: der Preis für Importgas für die Ukraine wird höchstwahrscheinlich schon im Januar 2009 das europäische Niveau erreichen und 400$ für die tausend Kubikmeter betragen. Darüber redete bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Julia Timoschenko in Moskau auch Wladimir Putin, mitteilend, dass zumindest Russland in den Verhandlungen mit Turkmenien, Usbekistan und Kasachstan für einen schrittweisen Anstieg der Gaspreise für die Ukraine eintrat, doch die mittelasiatischen Länder bisher mit diesem Vorschlag nicht einverstanden sind.
Der ukrainischen Seite passt der von Moskau verkündete Anstieg des Gaspreises auf 400$ pro tausend Kubikmeter überhaupt nicht. So erklärte der Energieminister Jurij Prodan in Moskau, dass die Preise für Gas schrittweise im Laufe von fünf Jahren sich erhöhen sollen. Und Timoschenko sagte, dass die Ukraine an den Verhandlungen mit den Staaten Zentralasiens gemeinsam mit Russland teilnehmen möchte, um sie mit gemeinsamen Anstrengungen von der Notwendigkeit einer Übergangsperiode zu überzeugen.
Gegen gemeinsame Verhandlungen tritt momentan auch “Gasprom” ein. “Es gibt einen Verkäufer, es gibt einen Käufer. Und der Dritte, wird was tun? Zuschauen? Eine Kerze halten?”, fragte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von “Gasprom”, Walerij Golubew. Erinnern wir uns, momentan importiert die Ukraine 55 Mrd. Kubikmeter Gas aus Kasachstan, Usbekistan und Turkmenien. Die Länder Mittelasiens verkaufen den Brennstoff der Gaspromtochter – dem Unternehmen “Gasprom Sbyt Ukraina”, welche ihrerseits dies der Schweizer RosUkrEnergo verkauft, welche das Gas in die Ukraine liefert. Vorher hatte das Staatliche Aktienunternehmen “Naftogas Ukrainy” mehrfach erfolglos versucht direkte Lieferungen von Gas aus Zentralasien zu vereinbaren.
Bei den Pressediensten von “Turmenneftegas” und “Usneftegas” weigerte man sich die Initiative der ukrainischen Seite zu kommentieren. Kommentare vom kasachischen Lieferanten – “Kasmunajgas” – zu bekommen, gelang nicht. Übrigens, ein hochgestellter Informant bei “Turmenneftegas” erzählte, dass das Unternehmen nichts gegen die Anwesenheit der ukrainischen Seite bei den Verhandlungen hat. “Wenn die Ukraine an den Verhandlungen teilnehmen möchte, wird es von unserer Seite keinen Widerspruch geben. Doch auf deren Resultate wird dies keinen Einfluss haben – wir möchten den Übergang zu einem europäischen Preis. Und dies bereits Anfang nächsten Jahres.”, erklärte der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“. Er erinnerte daran, dass die turkmenische Seite “Gasprom” bereits im November letzten Jahres über einen Übergang zu europäischen Preisen informierte hatte.
Den Worten des Generaldirektors der “Olgas-Invest”, Jurij Korowin, nach, ist es am Wahrscheinlichsten, dass “Gasprom” Mittelasien nicht von der Notwendigkeit eines fließenden Übergangs überzeugen kann und die Ukraine gezwungen sein wird, Gas bereits Anfang 2009 für 400$ für die tausend Kubikmeter zu kaufen. Das kann, der Meinung des Analysten der Investmentfirma “Uralsib”, Kirill Tschujkos nach, zu einem “Schock” für die ukrainische Industrie werden. Übrigens, der Generaldirektor des Gashandelsunternehmens Magyar GT, Janosch Petöfi, geht davon aus, dass auf die Mehrzahl der ukrainischen Hersteller der Preisanstieg für Gas sich nicht widerspiegelt, da in Europa das Gas noch teurer werden wird, als in der Ukraine. “Gas Gaspreis für die Länder der Europäischen Union definiert sich nach der Formel: Ölpreis, verringert um den Koeffizienten 4,4. Das bedeutet, das Gas für Europa Preise von 480 – 500$ für die tausend Kubikmeter erreichen wird und den ukrainischen Produzenten bleibt noch eine Sicherheitsreserve.”, stimmt ihm die Analystin der Investmentfirma “Renaissance Capital”, Jekaterina Malojewa, zu.
Quelle: Kommersant-Ukraine


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„Ich vermute Geldmacherei! Immerhin kostet die bescheuerte Karte über 1000 Hrivnas+ Krankenversicherung für 2000 Hrivnas und ungefähr 300 Euro Absicherung beim Ernstfall, die aber kein Arzt der Ukraine...“
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„Sie kann als Untermieterin bei Dir einziehen dadurch bildet Ihr keine Bedarfsgemeinschaft. Nur Ihr BG wird gekürzt, wie viel weiß ich nicht. Erkundige Dich mal in diese Richtung.“