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Timoschenko gestand in Lwiw Fehler bei Personalentscheidungen ein

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Am Dienstag fand in Lwiw die Oblastkonferenz der Partei „Batkiwschtschyna/Vaterland“ unter Beteiligung ihrer Vorsitzenden Julia Timoschenko statt. Timoschenko gab Fehlentscheidungen beim Personal zu, die zur Spaltung der Parteiorganisation führten, doch schlug sie keine Wege zur Überwindung vor. Die Pressekonferenz der Führerin von „Batkiwschtschyna“ wird mit der Erklärung im Gedächtnis bleiben, dass sie die Legitimität von Präsident Wiktor Janukowitsch nicht anerkennt.

Die Parteikonferenz von „Batkiwschtschyna“ für die Oblast Lwiw fand am Dienstag spät abends im Palast der Eisenbahner statt. Für die Teilnahme traf die Parteiführerin Julia Timoschenko aus Kiew ein. Am Vorabend der Reise hoben die Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“ aus dem Umfeld Timoschenkos hervor, dass diese Veranstaltung eine besondere Bedeutung habe: die Führerin von „Batkiwschtschyna“ plante angeblich den Delegierten und den Journalisten eine Handlungsstrategie zur Überwindung der Spaltungen in einer Reihe von lokalen Organisationen (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 28. September) zu verkünden.

Die Delegierten, die sich in der Halle des Eisenbahnerpalastes versammelten, diskutierten in Erwartung von Julia Timoschenko die Zukunft der Parteiorganisation in der Situation, die sich nach der Spaltung ergeben hat. Die Aktivisten von „Batkiwschtschyna“ stimmten darin überein, dass der Ausschluss des Parlamentsabgeordneten Iwan Denkowitsch aus der BJuT-Fraktion, der vor Gericht das Recht erstritt die Lwiwer Oblastorganisation weiter zu leiten, ihre Teilnahme an den Wahlen blockieren könnte. „Er wird nicht innehalten und bis zum Ende ihre (lokale Organisation) zerstampfen. War es überhaupt nötig den Krieg zu beginnen?“, unterhielten sich die Delegierten flüsternd.

In den Saal eintretend, teilte Julia Timoschenko mit, dass sie davor im Gebäude des Eisenbahnerpalastes noch ein weiteres Treffen durchführte – mit Mitgliedern der territorialen Wahlkommission von der Partei „Batkiwschtschyna“. Bekanntlich füllte die Parteiquote der Gebietswahlkommission in der Oblast Lwiw der zu Timoschenko oppositionelle Flügel der Oblastorganisation, der von Denkowitsch kontrolliert wird. Übrigens war Timoschenko zufrieden mit dem Gespräch und verlieh ihrer Überzeugung Ausdruck, dass die Mitglieder der Wahlkommission einer wahrscheinlichen Fälschung der Abstimmungsergebnisse entgegenwirken werden: „Ein weiteres Mal habe ich mich davon überzeugt, dass Lwiw nicht Donezk ist. Hier ist man bereit für die Wahrheit einzutreten“.

In ihren Eingangsworten kritisierte Timoschenko die anderen Oppositionskräfte, die nicht auf ihren Aufruf sich um „Batkiwschtschyna“ zu vereinen reagierten. „Die richtige Opposition sind wir. Und die Partei ‘Swoboda’ ist nicht fähig eine ukraineweite Unterstützung zu bekommen, denn das ist unrealistisch“, überzeugte sie die Versammelten.

Die Diskussion der Kandidatenliste für den Oblastrat zog sich zweieinhalb Stunden. Der Fraktionsvorsitzende von BJuT im Lwiwer Oblastrat, Jurij Gudyma, bot Julia Timoschenko an die Liste anzuführen. Lächelnd und dankend, lehnte sie ab: „Mit dem Herzen und der Seele bin ich bei Ihnen, doch ist die Not im ganzen Lande – in den Oblasten Lugansk, Lwiw, Kiew und Ternopil. So bitte ich Sie mir die Möglichkeit zu geben, auf ukraineweiter Ebene zu arbeiten“.

Die Kandidatenliste für den Lwiwer Oblastrat von „Batkiwschtschyna“ führt der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Oblastrates, Roman Ilyk, an, der, der Version der Parteiführung nach, Vorsitzender der Parteiorganisation der Oblast ist. Entgegen den Erwartungen bot Julia Timoschenko den Parteigenossen keine Handlungsstrategie an, mit der die Registrierung dieser Kandidatenliste, die von der Parteikonferenz mit ihrer Beteiligung bestätigt wurde, bei der Gebietswahlkommission gewährleistet wird und nicht die alternative Liste, die unter der Leitung von Iwan Denkowitsch vorbereitet wurde. Die Führerin von „Batkiwschtschyna“ bot lediglich ein weiteres Mal an eine Entscheidung zum Ausschluss von Denkowitsch aus der Partei zu treffen. Bekanntlich focht Denkowitsch den vorhergehenden Beschluss zu dieser Frage vor Gericht an und bewies dabei Verletzungen der Prozedur.

Die letzte Entscheidung der Parteikonferenz hält Iwan Denkowitsch ebenfalls für illegitim. Diese kommentierend, erinnerte er den “Kommersant-Ukraine“ daran, dass das Petschersker Kreisgericht in Kiew eine Verbot für jegliche Handlungen der Parteiorganisation erließ, die von von Ilyk geleitet wird. Denkowitsch fügte hinzu, dass er beabsichtigt, für die Gebietswahlkommission seine Variante einer Kandidatenliste für den Oblastrat vorzubereiten und einzureichen.

Die sich ergebende Situation nahmen die Delegierten freudlos auf. „Ihn hätte man schon vor zwei Jahren ausschließen müssen. Wir haben es Ihnen signalisiert, doch blieben wir ohne Aufmerksamkeit“, warf einer von ihnen Julia Timoschenko vor. „Ich gebe meinen Fehler zu Denkowitsch zu“, sagte sie, dabei errötend.

Die Abschlusspressekonferenz bleibt damit im Gedächtnis, dass Julia Timoschenko nicht auf die Mehrzahl der gestellten Fragen antwortete und sich jedes Mal auf allgemeine Phrasen über die „Notwendigkeit der Bekämpfung der antiukrainischen Regierung Janukowitsch“ beschränkte. Ohne Antwort blieb auch die Frage des “Kommersant-Ukraine“ zur Handlungsstrategie von „Batkiwschtschyna“ in der vorliegenden Situation.

Vor den Pressevertretern auftretend, sagte Timoschenko unter anderem, dass „der Verfassung nach Wassilij Gorbal (Vorsitzender der Lwiwer Oblastadministration) kein Gouverneur ist“. Wie sich zeigte, war auf der Pressekonferenz der Leiter des Pressedienstes von Gorbal, Wladimir Bojko, anwesend.

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„Wir haben eine Verfassung und ich rate Ihnen, Julia Wladimirowna, diese zu lesen“, empörte er sich im Gegenzug.

„Wie können Sie ruhig die Straßen Lwiws entlang gehen und den Leuten in die Augen schauen, wenn Sie von der Partei der Regionen sind?“, entgegnete ihm Timoschenko.

Die Diskussion des Vertreters der Oblastadministration und der Führerin von „Batkiwschtschyna“ zog sich hin und sie tauschten noch einige Zeit Sticheleien in Gegenwart der Journalisten aus. Möglicherweise deshalb erwies sich Julia Timoschenko derart aufgebracht, dass sie plötzlich von der Illegitimität des Präsidenten Wiktor Janukowitsch sprach: „Ich kann Janukowitsch nicht Präsident nennen, ich nenne ihn nur beim Familiennamen“.

Weronika Sawtschenko, Sergej Sidorenko

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 875

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“