| Freitag, der 24. Mai 2013, 23:05 Uhr |
| Montag, 08.09.2008 | 1119 Aufrufe |
Der Vorsitzende der Partei der Regionen, Wiktor Janukowitsch, beabsichtigt an den nächsten Präsidentschaftswahlen teilzunehmen. Seinen Worten nach, ist er “verdammt” dazu, doch das letzte Wort der Entscheidung bei der vorliegenden Frage bleibt bei der Partei. Janukowitsch kann man darüber beruhigen, dass sich in der Zeit, die bis zu den Wahlen bleibt, ein anderer Kandidat in der Partei findet: die vom “Kommersant-Ukraine“ befragten “Regionalen” erklärten, dass es zu ihm keine Alternative gibt. Derweil bestätigen Experten, dass, Wiktor Janukowitsch, der Kandidatur für den Präsidentenposten zustimmend, in die Falle tappen könnte, die vom Block Julia Timoschenko (BJuT) gestellt wurde.
Am Freitag teilte der Vorsitzende der Partei der Regionen, Wiktor Janukowitsch, mit, dass seine politische Kraft an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen wird. Auf die Frage ob die Partei ihn als Kandidaten aufstellt, antwortete Janukowitsch: “Sie wissen, wie ich mich zu dieser Frage verhalte. Das ist eine Entscheidung der Partei. Bis zu den Wahlen ist noch viel Zeit. Meine Sicht der Dinge ist die: Ich bin verdammt zu diesem Weg. Doch, ich wiederhole, die endgültige Entscheidung wird ein Parteikongress fällen.”
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Übrigens, Janukowitsch muss sich kaum sorgen, dass der Kongress einen anderen Kandidaten aufstellt.
“Ich denke, dass die Mitglieder der Partei der Regionen heute eine einmütige Meinung haben: Wir haben einen Vorsitzenden und nur einen Kandidaten für den Präsidentenposten – Wiktor Janukowitsch. Es wäre dumm darüber zu reden, dass in der bleibenden Zeit ein anderer Kandidat auftauchen könnte.”, sagte dem “Kommersant-Ukraine“ der stellvertretende Vorsitzende der Partei der Regionen, Alexandr Jefremow.
Bei den Präsidentschaftswahlen 2004 hatte Wiktor Janukowitsch den Resultaten des dritten Wahlganges nach 44,2% der Wählerstimmen (12 848 528) auf sich vereint, hinter Wiktor Juschtschenko um fast 8% zurückstehend, für den 51,99% der Wähler (15 115 712 ) stimmten.
Wie bekannt ist, hat Wiktor Juschtschenko bereits erklärt, dass er nicht nur einfach für den Posten des Präsidenten kandidiert, sondern auch gewinnen wird. “Ich kann bereits jetzt sagen: Ich gehe zu den Präsidentschaftswahlen und werde den Sieg erringen!”, sagte er auf einem Treffen mit den Parlamentsabgeordneten der Fraktion “Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung” (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 4. September).
Bei der Partei der Regionen ist man sich sicher, dass ihr Vorsitzender den Sieg bei den Wahlen 2010 erringen wird.
“Ich habe keinen Zweifel am Sieg Wiktor Janukowitschs bei den Präsidentschaftswahlen. Mir scheint, dass das Niveau seiner Ambitionen wesentlich höher ist als der Posten, den er gerade besetzt.”, erklärte gestern dem “Kommersant-Ukraine“ der erste stellvertretende Parlamentssprecher Alexandr Lawrinowitsch.
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Der Vorstandsvorsitzende des Zentrums für angewandte Forschung “Penta”, Wladimir Fesenko”, rief dazu auf, die Erklärung Wiktor Janukowitschs ernst zu nehmen. Den Worten des Experten nach, hat man bei BJuT dem Vorsitzenden der Partei der Regionen den Posten des Präsidenten im Austausch für die Beibehaltung des Premierpostens für Julia Timoschenko versprochen. Und über die Möglichkeit seiner Teilnahme am Wahlkampf redend, demonstriert Janukowitsch, dass er diese Variante in Betracht zieht.
“Es existiert eine Schema, welches von BJuT vorgeschlagen wurde: Timoschenko – Premierministerin, Janukowitsch – Präsident. Dem Vorsitzenden der Partei der Regionen sagt man: ‘Heute stimmst Du (diesem Schema) zu und morgen bezahlen wir Dich dafür.’ Doch wenn er zustimmt, dann verliert er, da in diesem Falle Janukowitsch nur die Position des Juniorpartners von Timoschenko zugedacht ist. Ich bin nicht sicher, dass die ‘Regionalen’ dieser Variante zustimmen werden.”, sagt Fesenko.
Quelle: Kommersant-Ukraine
Übersetzer: Andreas Stein — Wörter: 558
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