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Kiewer Zentrum bleibt ohne Müllabfuhr

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Die kommunalen Dienste der Wohnungswirtschaft des Schewtschenko Rajons in Kiew haben die Müllbeseitigung auf dem Kreschtschatyk und dem Majdan Nesaleshnosti aufgrund fehlender Mittel eingestellt.

Dies wurde den “Ukrajinski Nowyny“ vom Pressedienst des Schewtschenkoer Stadtteilrates mitgeteilt.

“Vom 23. Mai an haben die Angestellten des Schewtschenkoer Rajons aufgehört das Zentrum der Hauptstadt zu reinigen”, heißt es in der Mitteilung.

Die Entscheidung über die Einstellung der Müllentfernung im Zentrum wurde von der Vereinigung der gewerkschaftlichen Organisation der kommunalen Wohnungswirtschaftsunternehmen des Rajons gefällt.

Die Gewerkschaft betont, dass man sich im April an die Kiewer Stadtverwaltung mit einer Warnung über den krisenhaften Zustand der kommunalen Wohnungswirtschaft gewandt hatte, doch erhielt man darauf keine Antwort.

Daher fordern die Angestellten vom Bürgermeisteramt die Auszahlung der ausstehenden Löhne, die Tilgung der Schulden der letzten Jahre für Wohnungsreparaturen und die Anweisung von Mitteln für nicht aufschiebbare Reparaturarbeiten.

Die Angestellten versprechen das Stadtzentrum solange nicht zu reinigen, damit ist auch die Leerung der Müllcontainer und Müllereimer gemeint, wie ihre Forderungen nicht erfüllt werden.

Den Worten des Leiters der Verwaltung der Wohnungswirtschaft des Rajons, Pjotr Pantelejew, nach, haben die Gewerkschaften sowohl die Rajon- als auch die Stadtverwaltung vor der Einstellung der Müllbereinigung gewarnt.

Er fügte hinzu, dass die Gewerkschaften in ihren Forderungen das Fehlen von Mitteln im Stadtbudget 2009 für die Zuschüsse für den Unterhalt der Häuser, die notwendig sind aufgrund der Differenz der Zahlungen der Mieter und Eigentümer der Wohnungen und den realen Kosten, und ebenfalls für Reparaturen an den Häusern des Wohnungsfonds.

Im Ganzen gibt es 2.500 Angestellte der Wohnungswirtschaft in diesem Rajon.

Im März hatte der Kiewer Stadtrat das Stadtbudget für 2009 mit Einnahmen und Ausgaben von 18,163 Mrd. Hrywnja /ca. 1,7 Mrd. €) beschlossen, welches bei den Ausgaben 1,198 Mrd. Hrywnja (ca. 114 Mio. €) für die kommunale Wohnungswirtschaft vorsieht, darunter 471,97 Mio. Hrywnja (ca. 44,9 Mio. €) für den Ausgleich zwischen realen Kosten und den gezahlten Tarifen bei kommunalen Dienstleistungen.

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Quelle: Ukrajinski Nowyny

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 325

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