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"Naftogas Ukrainy" versucht direkte Verträge mit Turkmenistan und Usbekistan abzuschließen

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Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” gibt nicht auf zusätzliche Erdgasmengen für den Import zu finden. Wie dem Kommersant-Ukraine: bekannt wurde, plant das Unternehmen Verhandlungen mit Turkmenistan und Usbekistan über den Aufkauf von 5 Mrd. m³ Gas, bestimmt für RosUkrEnergo, zu führen. Markteilnehmer gehen davon aus, dass die Chancen für den Vertragsabschluss nicht sehr hoch sind, doch würde der direkte Kauf von 5 Mrd. m³ es erlauben das gesamte Schema der Brennstofflieferung für die Ukraine zu ändern.

Darüber, dass “Naftogas” beabsichtigt Industriekunden 5,76 Mrd. m³ Erdgas, direkt von den Gasförderern erworben, zu liefern, informierte der Vorstandsvorsitzende, Oleg Dubina, im Verlauf der Sitzung des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung am Freitag. Er weigerte sich die Quelle des Gases zu nennen, doch unterstrich, dass der Brennstoff weder bei RosUkrEnergo (RUE) noch bei “UkrGas-Energo” gekauft wird.

Wie dem “Kommersant-Ukraine“ ein hochgestellter Informant in der Abteilung der Erdöl-, Gas- und erdölverarbeitenden Industrie beim Ministerium für Brennstoffe und Energie erzählte, geht die Rede vom Kauf von Erdgas bei Turkmenien oder Usbekistan, gekauft von RosUkrEnergo. “Wir zählen darauf Gas direkt, zu einem etwas höheren Preis als RUE momentan bezahlt (130 – 150$ für die 1.000 m³ Gas), zu kaufen. Sogar bei dem momentanen Einkaufspreis der Ukraine bei RUE (179,5$ für die 1.000 m³) kann ‘Naftogas’ durch den Import und den Verkauf dieses Gases 100-150 Mio. $ verdienen”, erklärte der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“.

Momentan ist alles mittelasiatische Gas vertraglich an “GasPromExport” gebunden, welches eine Vereinbarung über die Lieferung von Brennstoffen mit RUE hat. Aus den 75 Mrd. m³ Gas der Vertragsbasis RUEs sind 42 Mrd. m³ – turkmenisches Gas, 10 Mrd. m³ – usbekisch, 9,5 Mrd. m³ – kasachisch und 13,5 Mrd. m³ – russisch. Einen Vertrag über den Erwerb von Erdgas in Usbekistan besitzt die mit der “Industrieunion Donbass” assoziierte Firma “Eastern Distribution Holding” und für den Kauf von Brennstoffen in Turkmenistan – die “Itera” Gesellschaft. “Die Verträge wurden bereits in 2003-2004 abgeschlossen. Doch die daraus folgenden Verbindlichkeiten wurden einige Jahre nicht erfüllt. Diese kann man auf beiderseitigem Wunsch erneuern oder vor Gericht.”, erzählte dem “Kommersant-Ukraine“ ein hochgestellter Informant bei “Iter”.

Wenn die Ukraine sich über den Kauf von wenigsten 5 Mrd. m³ Gas einigen kann, das kann das zukünftig das Schema des Brennstoffimportes verändern, vermutet das Mitglied des Parlamentsausschusses für Brennstoffe und Energie, Alexander Gudyma. Im Übrigen geht der Generaldirektor der Gashandelsfirma “OlGas-Invest”, Jurij Korowin, davon aus, dass die Chancen “Naftogases” für den Abschluss solcher Verträge nicht sehr hoch sind. “‘Gasprom’ schlägt Turkmenistan und Usbekistan eine Reihe von gemeinsamen Projekten vor, dabei die Erschließung eines Schelfs im Kaspischem Meer. Daher ist es einträglicher für die Gasförderer mit dem russischen Monopolisten zusammenzuarbeiten.”, fügt er hinzu. Der Meinung des Direktors ders Unternehmens “Objedinennaja Gasowaja Gruppa”, Daniil Schewelews, nach, ist der Kauf von Gas in Zentralasien real, wenn die Ukraine 30-40$ mehr für die 1.000 m³ bietet als “GasPromExport”. Doch in diesem Fall wird der Preis für die ukrainische Industrie bereits in der zweiten Jahreshälfte von 230-240$ auf 260-270$ für die 1.000 m³ steigen.

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 556

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„Hallo Frank. Habe in einem anderen Forum nachgefragt wegen Kosten für eine Anfrage an das ukrainische Staatsarchiv in Chmelnizkj oder ein anderes Archiv. Ein Fachmann hat mir geschrieben: " Ein Erstkontakt...“

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„Da hast du ja eine Leiche ausgebuddelt...“

„Danke für den Link. Laut dem Ergebnis dort habe ich oben richtig gerechnet. Bin stolz auf mich. Für die paar Tage die ich gelegentlich in der Ukraine bin muss ich über sowas nicht nachdenken.“