In der Ukraine verringert sich die Zahl der Autohäuser. Wenn vor dem Rückgang der Autoverkäufe im letzten Jahr in der Ukraine mehr als 1.200 Autozentren und Verkaufsplätze für Autos gezählt wurden, dann sind es Ende Februar nicht mehr als 1.000. Der Meinung des Generaldirektors der Allukrainischen Assoziation der Automobilimporteure und -händler (WAAID), Oleg Nasarow, nach, wird sich diese Tendenz auch solange weiter fortsetzen, wie der Automobilmarkt selbst auch weiter schrumpft.
Wie Nasarenko bestätigt, schließen vor allem Autozentren, wo Grauimporte verkauft werden. “Diese Autohändler unterscheiden sich von den offiziellen in erster Linie dadurch, dass sie keine Servicedienstleistungen anbieten. Früher gelangten die Graunhändler aus dieser Situation, indem sie Versicherungen anboten. Bei einer Panne fuhr der Besitzer des Autos in einen offiziellen Autosalon/Werkstatt und ließ dort dort die Reparatur vornehmen und danach gab ihm die Versicherung das Geld zurück. In der jetzigen Situation ist das Vertrauen zu Versicherungsunternehmen geringer”, erzählt Nasarenko.
Dazu fehlen durch die Abwesenheit von Servicedienstleistungen jeglicher Art den Autosalons Einnahmen. So, wenn in der Vorkrisenzeit der Verdienst der Salons aus Werkstattdienstleistungen bis zu 50% der Gesamteinnahmen des Unternehmens betragen hat, so können heute die Servicedienstleistungen in einigen Fällen bis zu 100% ausmachen. Einigen kleineren Händlern gelang es im Februar nicht ein einziges Auto zu verkaufen. Daher ist das einzige womit sie Geld verdienen können, der zusätzliche Service. Die Salons, die ihren Kunden keine zusätzliche Dienstleistungen anboten, mussten entweder zusätzliche Mittel für die Aufrechterhaltung des Geschäfts suchen oder schließen.
Den Worten des Leiters der WAAID nach, hat die größte Zahl an Autosalons in den wirtschaftlich darniederliegenden Kreise geschlossen. “Offensichtlich ist, dass ide Kaufkraft vor allem dort zurückgeht, wo Leute am häufigsten entlassen werden. Folglich sind die Verkaufsmengen in den Industrieregionen am dynamischsten zurückgegangen. Im Endergebnis haben auch im Osten der Ukraine die meisten Autosalons zu gemacht”, erklärt Nasarenko.
Experten bestätigen, dass die Zahl der Autozentren in der Ukraine auch weiter zurückgehen wird. “In erster Linie betrifft die Verringerung der Zahl der Autozentren die gemieteten Autozentren, da für diese die Bezahlung des Personals und der Miete in den bestehenden Bedingungen für sie sehr schwierig ist”, betont Alexander Samardak, der Pressesekretär der internationalen Automobilholding “Atlant-M”, offizieller Händler von Nissan, Skoda und Volkswagen.
Die größten Händler frieren die Entwicklung ein
Projekte der Entwicklung der Händlernetze, die noch im letzten Jahr geplant wurden, werden heute auf unbestimmte Zeit verschoben. “Ich denke, dass es derzeit keinen Sinn macht von der Entwicklung eines Händlernetzes zu reden. Unsere Projekte sind angehalten worden. Heute ist die Hauptaufgabe, die Stabilisierung der Funktion der bereits bestehenden Zentren”, sagt Roman Bujna, Generaldirektor des Unternehmens “Porsche Ukraine”, offizieller Importeur von Volkswagen und Audi in der Ukraine.
Beim Unternehmen “Vidi Group”, dem offiziellen Händler von Autos der Marken Ford, Toyota und Honda, hat man ebenfalls die Umsetzung einiger Projekte verschoben. “Im letzten Jahr haben wir mit der Verwirklichung des Projektes eines Autostädtchens an der Borispoler Trasse (Autobahn von Kiew zum Flughafen, die beste Straße des Landes, d. Ü.) angefangen – ‘Vidi AwtoCity Borispol’. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir ein Grundstück erworben, dieses erschlossen und begonnen das Fundament zu legen. Doch Kraft objektiver Beweggründe haben wir die Umsetzung dieses Projektes eingestellt. Derzeit schließen wir nur die Projekte ab, deren Realisierungsgrad nicht weniger als 75% beträgt”, erzählt der Direktor des Unternehmens “Vidi Awto Management Group”, Artjom Tkatschenko.
Den Bau eines Autostädtchens an der Borispoler Trasse plante auch “Atlant-M”. Doch wurde auch bei diesem Unternehmen die Umsetzung verschoben. “Das Projekt zum Bau eines Autostädtchens im Gebiet der Borispoler Trasse wurde im Stadium der Projektierung angehalten. Zur Zeit hat die Holding ‘Atlant-M’ keine Projekte, die sich im Stadium des Baus befinden”, betont Samardak.
Auch das Unternehmen “Torgowyj Dom ‘Niko’” musste seine Pläne korrigieren. “In Verbindung mit der Begrenzung des Zugangs zu finanziellen Ressourcen mussten wir den Bau von vier Handelszentren anhalten. Doch wir hoffen, dass wir bis Ende 2009 einige Objekte in die Nutzung überführen können”, sagt Jaroslaw Wowk, Direktor der Abteilung für Marketing und Reklame des Unternehmens “Torgowyj Dom ‘Niko’”, offizieller Importeur von Mitsubishi Motors in der Ukraine.
Unternehmen, die mit der Umsetzung größerer Projekte begonnen haben, sind in erster Linie mit Liquiditätsproblemen konfrontiert worden. Da viele Netze sich in letzter Zeit auf Rechnung von Kreditmitteln entwickelt haben. So ist den Angaben von Experten nach in der Ukraine jedes zweite Autohaus mit Kreditmitteln errichtet worden, die man jetzt zurückzahlen muss. Unter den gegebenen Bedingungen versuchen die Unternehmen auf Rechnung des Verkaufs von Ersatzteilen und der Erbringung von Servicediensten zu überleben.
Witalij Jermakow
Quelle: Delo


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