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Ukrainische Unternehmen erwarten, dass es noch schlechter wird

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Lediglich 37% der größeren Unternehmen gehen davon aus, dass der Abschwung der Wirtschaft im Jahr 2009 endet. 62% erwarten eine Wiederbelebung im Jahr 2010 und 1% im Jahr 2011. Und lediglich 2% von Optimisten erwarten, dass eine Wiederbelebung bereits im Jahr 2009 beginnt.

Ende Mai führte das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young die dritte Untersuchung “Der Einfluss der ökonomischen Krise auf ukrainische Unternehmen“ durch. An der Befragung nahmen 117 Unternehmen teil, von denen mehr als 70% Töchter ausländischer Gesellschaften sind.

“Die Prognosen der ukrainischen Unternehmen, als auch internationaler Organisationen und Ökonomen mit Weltrang, reden von einer möglichen V-förmigen Überwindung der Krise. Die Ukraine ist ein Land mit volatiler Wirtschaft und sie ist heftigen Ausschlägen und Rückgängen unterzogen. Die von uns befragten Unternehmen prognostizieren den Beginn der Wiederbelebung der Wirtschaft der Ukraine im Jahr 2010, wo, den Erwartungen der Befragten nach, der Rückgang der ukrainischen Wirtschaft gestoppt werden soll“, unterstrich der leitende Partner von Ernst&Young, Alexej Kredisow.

Diese Schlussfolgerungen werden von Expertenmeinungen bestätigt. “Von einer Normalisierung der ukrainischen Wirtschaft zu sprechen, ist noch sehr früh. Besonders wenn man den beklagenswerten Zustand der Auslandsmärkte und den stabilen tiefen ökonomischen Fall berücksichtigt“, betonte der Ökonom des Unternehmens Astrum Investment Management Alexej Blinow.

Seinen Einschätzungen nach, sind die Krisenerscheinungen auf die Staatsbudget- und Bankenbereiche konzentriert. “Bereits heute ist das starke Defizit im Budgetsystem offensichtlich, ungeachtet des Verschlusses der entsprechenden Informationen. Früher oder später könnten die unterfinanzierten Ausgabeposten in Form von neuen Branchenprotesten oder Havarien in Infrastrukturobjekten von sich hören lassen. Unter besonderen Risiko befindet sich die kommunale Infrastruktur, da die Krise die Nutzung der entsprechenden Dienste nicht verringert hat“, unterstrich Blinow.

“Wenn die Euphorie über die Regulierung der Krise über das Aufpumpen der Bargeldmenge verflogen ist, beginnt die zweite Welle, die noch viel schlechter wird, da sie sich vor dem Hintergrund einer starken Inflation entwickeln wird. In der Ukraine wird die Situation irgendwann im September außer Kontrolle geraten. Der Hauptgrund: ist der unausgeglichene Haushalt, das Fehlen einer starken Regierungsmacht, die Unfähigkeit zur Durchführung von unpopulären Reformen“, denkt der Vizepräsident und Investitionsleiter der Foyil Asset Management Ukraine, Dmitrij Moschkalo.

Seiner Einschätzung nach, führen die heute genutzten monetären Methoden der Bekämpfung der Krise nicht zu realen Verbesserungen. Die einzige Leistung ist die Aufschiebung des Bankrotts des Finanzsektors. Jedoch ist dies ein scheinbares Wohlergehen, da nur eine der Ausrichtungen unter Kontrolle genommen wurde – Hypotheken und Derivate. Dafür bleibt die Situation der Verbraucher- und Unternehmenskreditvergabe unter einem großen Fragezeichen.

“Der globale Rückgang des Konsums führt zur Einschränkung der Produktion, was seinerseits sich auf den Anstieg der Arbeitslosigkeit und einer weiteren Runde des Rückgangs auswirkt. Ausweg sollte eine Umverteilung der staatlichen Ressourcen über die Banken indirekt in Unternehmens- und Verbraucherkreditierung sein. Doch die Banken geben das Geld nicht heraus“, unterstrich Moschkalo.

Was die konkreten Probleme betrifft, so gaben zwischen 62% und 73% der von Ernst&Young Befragten zu, dass sich mit dem Eintreten der Krise die Verkäufe, die Rentabilität, die Bargeldvorräte und die Möglichkeit für Investitionen verschlechtert haben. Ebenfalls verringerten sich die Chancen Kapital und Kreditmittel anzuwerben. 56% der Befragten erklärten, dass es schwieriger wurde eine beabsichtigte Strategie umzusetzen.

Das ist besser als im Februar 2009. Damals redeten zwischen 64% und 79% der Unternehmen von einer Verschlechterung solcher Indikatoren, wie der Möglichkeit in neue Richtungen zu investieren, den Verkaufsvolumina, den Bargeldreserven, der Möglichkeit in Kapitalprogramme zu investieren und der Anwerbung von Kapital und neuen Mitteln. Jedoch war die Zahl derer, die von Schwierigkeiten zur Umsetzung beabsichtigter Strategien sprachen, damals geringer – insgesamt 45% der Befragten.

Geändert hat sich auch der Charakter der Schwierigkeiten, mit denen die Unternehmen konfrontiert wurden. “Im Februar 2009 haben unsere Teilnehmer Probleme der finanziellen Art herausgehoben. Die größte Verschlechterung wurde im Bereich der Anwerbung von Kapital und Kreditmitteln bemerkt und die Abwertung der Hrywnja wurde als Hauptproblem genannt, mit dem die Unternehmen konfrontiert waren. Derzeit beobachten wir, dass die Hauptprobleme, welche die Wirtschaft beschäftigen, Markt- und Wirtschaftsaspekte der Geschäftsführung betreffen: in den Antworten der Befragten belegt der Verkaufsrückgang (eine Verschlechterung bemerkten 73%), der Rentabilität (70%) und der Kassenpositionen (64%) den ersten Platz“, unterstrich Kredisow.

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Im Oktober 2008 redeten 76% und im Februar 2009 77% der Unternehmen davon, dass sie unter Krisenbedingungen ihre Ausgaben reduzieren werden. Im Mai waren dies 78%. Die gleiche Prozentzahl der Unternehmen beabsichtigen die Kundenbeziehungen zu verbessern. 50% der Befragten beabsichtigen ihren Marktanteil zu erhöhen und 46% den existierenden zu sichern.

Jedoch unterstreicht man bei Ernst&Young, bemühen sich die Unternehmen das Personal beizubehalten – dieser Posten der Ausgabenkürzung steht erst auf dem fünften Platz. 62% haben die Ausgaben für Marketing und Absatz gekürzt oder werden diese kürzen und das ist die populärste Maßnahme. Ebenfalls überprüfen sie aktiv die Rentabilität einzelner Produkte und Dienstleistungen und zwingen Vermieter zu Zugeständnissen.

Übrigens, der geschäftsführende Partner von Ernst&Young betonte eine interessantes Detail. Es erwies sich, dass die Hauptbeunruhigung von 65% bei Unternehmen der Verkaufsrückgang hervorruft. 77% der Befragten bemerkten einen Verkaufsrückgang im I. Quartal 2009 im Vergleich zum I. Quartal 2008. Nichtsdestotrotz haben lediglich 62% der Unternehmen – Teilnehmer der Übersicht, ihre Produktionsmengen oder die Zahl der angebotenen Dienstleistungen verringert.

“Das bedeutet, dass es 15% der Unternehmen gibt, die ihre Produktionskapazitäten auf einem höheren Niveau halten, als es notwendig ist, dabei auf eine schnelle Rückkehr zur normalen Situation hoffend“, denkt Alexej Kredisow.

Sergej Ljamez

Quelle: Ekonomitscheskije Iswestija

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 876

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„Ich habe mal sie Einreise in die UA (aus Polen), am Grenzübergang Uhryniw gemacht. Inzwischen 3 Mal am Freitagabend 21 Uhr MEZ. Nur zwei bis drei PKW, was schon gut ist. Aber der Hit ist, dort gibt es...“

„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


“

„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


“

„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


“

„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“