
Der Krieg wirkt sich auf die seelische Gesundheit aus. Dies illustrieren Statistiken sichtbar: ein Drittel der Gefangenen in amerikanischen Gefängnissen besteht aus Vietnam-Veteranen, und die Zahl der Selbstmorde unter den Kriegsteilnehmern hat bis 1975 die Zahl der Todesopfer während des Krieges selbst um das Dreifache überstiegen. Bei vielen Teilnehmern des Afghanistan-Krieges entwickelten sich in der Folge psychische Auffälligkeiten, bis hin zur reaktiven Psychose.
Schon heute tun ukrainische Psychologen alles dafür, die Folgen der Kriegstragödie im Osten des Landes zu minimieren. Jeder Mensch, der aus der Zone der ATO (Antiterroroperation) zurückkehrt, kann eine kostenlose Beratung in Kiew oder den großen Gebietszentren erhalten. Psychotherapeuten fahren an die Front, arbeiten mit Flüchtlingen und übernehmen die Erfahrungen der Länder, die ihren Kampf schon abgeschlossen haben.
Eine Profession, die vor kurzen noch weit entfernt erschien, wird heute gebraucht wie noch nie. Wen und wovon können die Psychotherapeuten heilen? Und was überstehen die Menschen, wenn ihr Land Blut vergießt?
Männer weinen nicht
„Er sitzt da, ganz rot, zittert, die Tränen rinnen. Er sagt: Sollen sie mich verurteilen und ins Gefängnis stecken. Ich kann es nicht mit ansehen, wenn das Fleisch in Stücken wegfliegt! Gestern haben wir noch Tee zusammen getrunken und heute fliegen seine Arme, Beine und das Gehirn in verschiedene Richtungen“, Psychotherapeutin Natalja Sabolotnaja erzählt die Geschichte ihres Klienten. Wir sitzen in ihrem Behandlungsraum in Kiew und sprechen darüber, was Soldaten während und nach dem Krieg durchmachen. Seit Oktober letzten Jahres leitet sie eine therapeutische Gruppe für Frauen, deren Verwandte in der ATO kämpfen.
„Die Männer, die auf Urlaub nach Hause kommen, können nicht einschlafen. ‚Ich wache nachts auf, gehe in die Küche und da ist schon der ganze Aschenbecher voller Zigarettenstummel. Es stellt sich heraus, dass er aufgewacht ist und dort sitzt. Ich frage: ‚Was ist los?‘ Er schweigt. „Alles ist gut, leg dich schlafen!“, führt sie die Worte der Frauen der Kämpfer an. „Sie sagen, die Männer trinken übermäßig, bis zur Trunksucht. Und obwohl die Frauen wissen, dass dies eine Art ist, mit dem Stress fertig zu werden, fürchten sie sich doch davor, was daraus folgt. Sie haben Angst vor Wutanfällen, sorgen sich um die Unversehrtheit der Psyche.“
Männern fällt es doch schwerer, Stress auszuhalten. Sie weinen nicht, sprechen nicht über ihre Gefühle. Deshalb finden, wenn man die Ebene der Gesundheit betrachtet, Schlaganfälle und Infarkte häufiger bei Männern statt.
„Afghanistan-Syndrom“
Schon die Alten wussten, dass der Krieg nicht spurlos an der Psyche vorbei geht. Das XX. Jahrhundert hat diese Entdeckung wissenschaftlich belegt – es war reich an „Forschungsmaterial“. Allein in drei Jahren des 2. Weltkriegs kamen in amerikanische Krankenhäuser etwa eine Million Patienten mit Nervenzusammenbruch. Psychische Störungen entwickelten sich in der Folge auch bei 25 Prozent der Vietnam-Veteranen. Zehntausende Menschen brachten sich um. Viele betrieben Alkoholmissbrauch, verließen ihre Familien oder brachen das Gesetz.
Solche Erscheinungen zeigten später auch die, die Afghanistan durchmachten.
„Ich erzähle ihnen die wahre Geschichte eines Afghanistan-Patienten. Zu einer Sitzung brachte er Fotos mit und begann sie zu zeigen: ‚Dieses Haus habe ich abgebrannt, und dieses, und dieses mit allen Menschen darin…“, teilt die psychologische Psychotherapeutin Oxana Ljubarez mit uns ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Traumata. „Wozu?‚ frage ich, ‚was gab den Anstoß?‘ ‚Ich habe meine Freunde in einer Art „Dampfkessel“ gesehen. Das ist, wenn man jemandem das Trommelfell durchsticht, die Augen aussticht, die Zunge herausreißt, Hände und Füße abschneidet und dann Erste Hilfe leistet, damit er nicht verblutet.‘ Später habe ich erfahren, dass es irgendwo in Jewpatorija ein Sanatorium für solche Leute gibt. Und dieser Mann ist gequält und entsetzt darüber, was er mit seinen Freunden getan hat und fühlt sich schuldig daran, dass er ein Dorf mit Napalm abgebrannt hat.“
Womit sie zurückkommen
Die Psychologen benennen eine ganze Reihe von Symptomen, die sie zum „afghanischen Syndrom“ zählen: unerwartet auftauchende Erinnerungen, Schlaflosigkeit, Verzweiflung, Depression, Selbstmordgedanken, ständiges Angstgefühl, Schuldkomplexe, Alkoholmissbrauch und Wutanfälle.
„Einfacher gesagt, der Körper arbeitet weiter im Kriegszustand, obwohl es den schon nicht mehr gibt.“ Erklärt der Psychiater und geschäftsführende Direktor der Kiewer Gestalt Universität Georgij Smolin. „Die Psyche ist ständig in Aufmerksamkeit, in Erwartung, was jetzt gleich kracht. Das sind Alpträume und Flashbacks: die Explosion eines Feuerwerkskörpers bringt einen ganzen Komplex an Erinnerungen zurück, wie er weggelaufen ist, sich vor dem Beschuss versteckt hat. Es tauchen Affekte auf, von Angst bis Wut.“
Das heißt, der Körper fällt bei einem Knall von einer Realität in eine andere, die schon nicht mehr existiert. Opfer solcher Affekte werden dann oft Menschen, die ihnen zufällig in die Hände fallen. Es reicht, sich an das Geschehen auf der Borispoler Trasse im Dezember letzten Jahres erinnern, als Kämpfer des Bataillons „Ajdar“ einen Fahrer verprügelten, der seine schwangere Frau fuhr und sich anschickte, ihre Trauerprozession zu überholen.
„Der Krieg ruft unausweichlich Gewalt im Verhalten zu friedlichen Menschen hervor. Das war zu allen Zeiten in allen Streitkräften so. Mein Onkelchen, er stammt übrigens aus der Gegend um Donezk, begann den Krieg als Offizier und beendete ihn gerade eben noch als Hauptmann, weil man ihn mehrfach degradiert hat“, erinnert sich die Rigaer Psychologin und Ex-Präsidentin der Lettischen Gesellschaft für Psychotherapie Irena Goluba an eine Familiengeschichte. „Beim letzten Mal passierte das, als er nach einer gewöhnlichen Kriegsoperation Zigeuner zwang, nackt auf dem Tisch zu tanzen.“
„An der Front werden alle psychischen Anpassungsmechanismen in Gang gesetzt. Der Soldat lebt ständig in der Situation „Schlag, lauf, erstarre“. Einer meiner Lehrer ergänzte: „…oder lass dich zu Boden fallen“. Deshalb gibt es während des Krieges so viel Gewalt“, führt Georgij Smolin den Gedanken der Kollegin fort. „Es ist eine der möglichen Reaktionen auf Stress.“
Wie die Soldaten behandelt werden
Schon heute tun die Psychologen alles, um die tragischen Folgen der ATO zu minimieren.
„Mir gefällt die israelische Erfahrung sehr gut. Dort ist auch ständig Krieg, dabei liegt das Niveau des posttraumatischen Syndroms unter der Bevölkerung bei drei Prozent (unter den Soldaten bei acht Prozent), gleichzeitig im friedlichen nicht kämpfenden Europe bei zwölf Prozent“, erklärt die ehrenamtliche Psychologin Tatjana Nasarenko, die mit Soldaten des Bataillons „Ajdar“ gearbeitet hat. Lange Zeit fuhr sie zu den Jungs nach Stschastje. Und gemeinsam mit den Kollegen beschäftigt sie sich weiter mit der Rehabilitation der Kämpfer.
„Psychologische Hilfe muss man in den ersten fünf Stunden nach den traumatischen Ereignissen beginnen. In Israel arbeiten Psychologen zum Beispiel in zwei Kilometer Entfernung von der Frontlinie. Das ist die erste Etappe der Hilfe, bei der bei uns leider noch eine Lücke besteht. Im besten Fall hat ein Bataillon einen Psychologen für 300 Soldaten, und oft ist der noch in der Rolle des Stellvertreters den Kommandierenden, erzieht diejenigen, die sich betrinken oder schlagen“, bedauert Tatjana. „Die zweite Etappe ist die Krisenkonsultation, die innerhalb der ersten zehn Tage stattfindet. Es ist wichtig, dem Menschen zu erklären, dass es normal ist, jetzt Aggression oder Depression zu empfinden. Das Verständnis, das du innerhalb der Norm bist, dass es so sein muss, beruhigt. Die dritte Etappe schließlich ist die Rehabilitation. Vor kurzem haben wir mit Kollegen beraten, dass es gut wäre, jedem Soldaten, der von der Front zurückkehrt, eine Überweisung für zwei bis fünf Konsultationen zu geben, und dass der Psychologe dann entscheidet, ob mit ihm weiter gearbeitet werden muss.“
Die Revolution nimmt kein Ende
Übrigens müssen nicht nur Soldaten geheilt werden, die ganze Gesellschaft ist durch den Krieg traumatisiert.
Irena Goluba erinnert sich daran, wie sie am 20. Februar letzten Jahres zum angekündigten Vortrag „Die Arbeit des Psychologen am Ort der Katastrophe“ nach Kiew flog.
„Die Menschen kamen verrußt direkt vom Majdan. Und tatsächlich habe ich mich ihnen gleich „angeschlossen“, kommt sie zu der Erklärung der Mechanismen, wie die Bevölkerung in den Krieg hineingezogen wird. „Ein Schlüsselmoment ist, wenn nahestehende Menschen zu Opfern werden oder Gefahr ausgesetzt sind. Oder das, wie sehr man von den kriegerischen Ereignissen berührt ist. Psychologen, die in den Krankenhäusern Verwundeten halfen, gestanden mir, dass sie nach einiger Zeit auch selbst bereit waren, zu den Waffen zu greifen.“
„Die Geschwindigkeit der Einbeziehung in den Krieg ist auch noch mit dem Niveau der eigenen Traumatisierung verbunden. Es gibt zwei Anzeichen: war der Mensch früher einer lebensbedrohlichen Situation ausgesetzt und hat er wurde er in den ersten zwei Lebensjahren emotional traumatisiert (die Rede ist von Katastrophen, Unfällen, Operationen). Ich zum Beispiel wäre im Alter von zwei Jahren fast mit dem ganzen Haus in die Luft geflogen, und bis ich fünfzehn war, hatte ich fast jede Nacht Alpträume. Ich denke, gerade das hat dazu geführt, dass ich mich mit Katastrophen beschäftige.“
„Hineingezogen“ wählt der Mensch augenblicklich sein Lager, für wen er ist, für die „Junta“ oder die „Wattejacken“.
„Unter den Bedingungen des Krieges ist es sehr schwer, nicht in Richtung einer der Pole abzugleiten“, erklärt Goluba. Sie schickt mir ihren Aufsatz von 2013, lange vor dem Krieg: „Wie der Feind ein „Anderer“ wird.» Es geht in ihm um unversöhnliche Meinungsverschiedenheiten in Familien, aber die Mechanismen der Erstellung eines Feindbildes sind universell.
Aus dem Aufsatz Irena Golubas:
„Ein Charakterzug im heißesten Stadium des Konflikts ist die Polarisierung der Wahrnehmung. Es gibt die Position „Unserer“ und die ist „absolut weiß“, und die Position der „Feinde“ und die ist „absolut schwarz“. Die Seiten sind nicht bereit, auch nur den kleinsten Hauch Gutes beim Feind und nicht den kleinsten Schatten bei den „eigenen“ zuzulassen. Das Bekenntnis wenigstens einer teilweisen „Richtigkeit“ des Feindes oder Teile der eigenen Verantwortung werden als äußerst gefährlich erlebt. Das ist, als ob man den Feind in die eigene Burg lässt. Teils geht die Polarisierung auch mit einer Vereinfachung der Situation einher. Die Anerkennung der Mehrdeutigkeit einiger Handlungen der „Eigenen“ ist völlig „unzulässig“.“
„Leider denkt die Logik des Überlebens häufig nur in zwei Kategorien: Ja – nein, weiß-schwarz“, teilt Georgij Smolin die Meinung der Kollegin. „Das hängt damit zusammen, dass für das Überleben die Arbeit des sogenannten reptilischen, des ältesten Teils des Gehirns wichtig ist. In solchen Situationen schaltet sich die Objektsicht auf die Welt ein: sie füllt sich mit Funktionen und Bedrohungen. So verschwinden die Menschen und werden Zielscheiben geboren. Frieden ist unter diesen Bedingungen praktisch unmöglich.“
Aus dem Aufsatz Irena Golubas:
„In der Regel entwickeln beide Seiten der erbitterten Diskussion ein Unbehagen gegenüber denen, die mit befriedigenden Einwänden die Eskalation des Konflikts verhindern. Jede der Seiten bemüht sich, „Versöhner“ aus ihren Reihen auszuschließen.“
Das trifft auch jene, die sich über den Streit hinwegsetzen (das heißt, sich nicht in den Konflikt begeben, um mit der Sprache der Psychologen zu sprechen). Denn: wer nicht für uns ist, der ist gegen uns.
„Übrigens ist ein Neutraler der Feind beider Seiten, und ihm verabreicht in jedem Fall einer eine Tracht Prügel“, erklärt Irena ohne überflüssige Metaphysik.
Obwohl Neutralität nicht immer Gleichgültigkeit bedeutet. Oft ist die Abschottung nicht mehr als ein Schutzmechanismus.
„Warum flohen die Juden in den 30er Jahren nicht aus Deutschland? Weil sie dachten: das kann nicht sein, weil es niemals sein kann. Um in der Sprache der Psychologen zu sprechen: Es ist so schrecklich, daran zu denken, dass man lieber nicht denkt. Ich weiß nicht, ob es Ihnen bekannt ist: es sind einige Fälle festgehalten, in denen die Leute in der Schlange vor den Gaskammern einschliefen. Das Gehirn hielt die Spannung einfach nicht aus. Und genau deshalb „bemerken“ einige Menschen den Krieg nicht.“
Und dann?
Wie lange die Gesellschaft sich von dieser Tragödie erholen muss, können die Psychologen nicht sagen.
„Wenn es ein totaler Krieg ist, dann zwei Generationen. Auf die Folgen des Zweiten Weltkriegs zu stoßen habe ich erst vor fünf, sechs Jahren aufgehört. Damals arbeitete ich mit einer alten Frau, deren Schwester bei einer Bombardierung ums Leben kam. Und als die Jagdflieger der Nato begannen, unser Territorium zu umfliegen (seit Lettland der Allianz beigetreten ist – „Reportjor“), durchlebte die Klientin jede Nacht die Situation, in der sie sich retten konnte, aber ihre Schwester nicht“, erinnert sich Irena.
Aber Georgij Smolin glaubt, dass es noch zu früh ist, über die Folgen zu sprechen, während uns neue Erschütterungen noch bevorstehen.
„Eine meiner Lehrerinnen, Janae Weinhold, beschäftigt sich gemeinsam mit ihrem Mann schon lange mit der Theorie der Systementwicklung. Sie gaben klar zu verstehen, dass sich jedes beliebige System, sei es die Gesellschaft, eine Familie oder ein Mensch, nach vorgeschriebenen Gesetzen entwickelt. Das erste Stadium (Co-Abhängigkeit) das sind einige Zusammenschlüsse: „wir“. Man kann sagen, dass totalitäre Regimes die Menschen in diesem Stadium konservieren. Das zweite (Gegenabhängigkeit) ist ein Konflikt und Konfrontation. In jeder totalitären Gesellschaft schwelt eine Explosion und findet eine mächtige Polarisation statt. Das dritte Stadium (Unabhängigkeit) ist die Möglichkeit, parallel zum eigenen Leben zu leben, das Recht der Existenz des Anderen anerkennend. Das ist das, wie die europäischen Länder leben. Und zum vierten Stadium (gegenseitige Abhängigkeit) dringen zwar einzelne Menschen vor, Gesellschaften aber bisher nicht. So sagte Jenney, dass es eine Reihe von fünf Wellen zur Zerstörung eines Sozialsystems braucht. Wir haben gerade die dritte Welle. Die Sowjetunion zerbrach – eins; dann der erste Majdan, jetzt der Krieg. Wir brauchen noch mindestens zwei Wellen.“
„Müssen das unbedingt Revolutionen oder Kriege sein?“, hake ich nach.
„Das ist das, was die Gesellschaftsphilosophie verändert, ihre Struktur. Irgendwelche sozialen Erschütterungen.“
„Kann es etwas friedliches sein?“
„Eher nicht. Und das ist der unausweichliche Weg. Ich wollte, es wäre anders. Mir gefällt der Krieg nicht, aber es scheint, dass Gesellschaften archaischer aufgebaut sind.“
Was ist das Afghanistan-Syndrom?
Psychologen sagen nicht „Afghanistan-Syndrom“. Sie verwenden den Terminus „posttraumatische Belastungsstörung“.
Einfach gesagt ist posttraumatischer Stress eine normale Reaktion auf unnormale Ereignisse: Kriege, Naturkatastrophen, Verletzungen, Vergewaltigung.
In der ersten Etappe bestreitet der Mensch das Geschehen („nein, er kann doch nicht gestorben sein“). Dann tauchen Angst, Wut, Weinen, Schuldzuschreibungen, Selbstkritik („wenn ich nicht dort geblieben wäre, wäre das nicht passiert“) auf. Schließlich kommt die schmerzliche Erkenntnis, dass etwas passiert ist. Und der Mensch nimmt entweder diese Realität an (und begibt sich auf den Weg der Besserung), oder verfestigt das Trauma, dann entwickelt sich ein posttraumatisches (afghanisches, Vietnam-) Syndrom. In der Regel passiert das ein, zwei Jahre nach den traumatischen Ereignissen.
In der wissenschaftlichen Literatur gibt es keine genauen Angaben, eine wie große Anzahl Veteranen eine posttraumatische Belastungsstörung durchlebt. Die Zahlen schwanken zwischen 10 und 35 Prozent.
13. November 2015 // Anastassija Rafal
Quelle: Reportjor



Forumsdiskussionen
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?
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Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“
Awarija in Ukrinform • Re: Russland attackiert erneut Grenzübergang zu Moldau in Region Odessa, Verkehr gesperrt
„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?
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Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„ Hallo julib77,
Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.
Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)
Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.
Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.
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Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“
julib77 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.
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MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht"
“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“
Eric in Recht, Visa und Dokumente • Re: Deklaration gebrauchter Kleidung beim Zoll
„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“
Anuleb in Recht, Visa und Dokumente • Re: Seit Anfang des Jahres haben die Zollbeamten Verstöße im Wert von fast 11 Milliarden aufgedeckt
„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“