FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Das Lenindenkmal auf dem Bessarabischen Platz: kurze Geschichte mit Nachwort

0 Kommentare

Am vergangenen Sonntag (am 8. Dezember A. d. R.) wurde in Kiew unter den Augen vieler hundert Menschen das Denkmal Wladimir Lenins am Schewtschenko-Boulevard gestürzt. Die Verantwortung für diese Aktion hat die Allukrainische Organisation Swoboda (Freiheit) übernommen. Ihre Mitstreiter beim Euromaidan (UDAR W. Klitschko und Batkiwschtschyna/Vaterland“ A. Jazenjuk) erfuhren von eben diesem Ereignis erst im Nachhinein und erklärten, dass die Aktion nicht geplant und auch nicht besprochen worden war. Trotzdem sagte der Kopf der Fraktion „Vaterland“ Arsenij Jazenjuk kurze Zeit später: „Ich denke, Lenin fiel vor Neid, weil Lenin eine Revolution angezettelt hat, aber Janukowitsch zwei.“

Wir stellen den Lesern in Hauptthesen eine kurze Darstellung des bekannten Forschers und Autors von mehr als 20 Büchern über die Geschichte unserer Stadt Witalij Kowalinskij („Kiewer Chroniken. Buch I. Jubiläen“, 2012) vor, mit einem Nachwort der Redaktion.*

Am 5. Dezember 1946 wurde in Kiew auf dem Taras-Schewtschenko-Boulevard das Denkmal W.I. Lenins eingeweiht. Der Weg zu diesem Ereignis war „weit und lang“. Er begann am 12. April 1918 mit dem Dekret „Über die Denkmäler der Republik“, unterzeichnet vom Vorsitzenden des SNK (Rats der Volkskommissare) der RSFSR (Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik) W. Lenin. Das Dokument legte den Grundstein für die „monumentale Propaganda“, also für ein System von Maßnahmen zur Verbreitung der Idee des Kommunismus mit Ausrichtung auf das architektonische und skulpturelle Schaffen. Wo doch das Wort „Monument“ auf das lateinische Wort „monumentum“ (zur Erinnerung) zurückgeht. Es begann die massenhafte „Erinnerung“- die Aufstellung von Büsten, die Errichtung verschiedener „Triumphbögen“ und anderer architektonischer Formen mit dem Ziel der Stärkung der Ideen der sozialistischen Revolution im Bewusstsein der Massen.

1919 wurden in Kiew Gipsbüsten von Marx (moderner Platz der Unabhängigkeit), Engels (Bezirk Nationalen Sportkomplexes „Olympijskij“), Lenin und Trotzki (Sophienplatz), Swerdlow (Anfang der Moskowskaja), Schewtschenko (Europaplatz), Rosa Luxemburg (Kontraktowaja ploschtschad), Karl Liebknecht (vor dem Operntheater, das damals seinen Namen trug). Aber alle standen nicht lange, weil am 31. August in der Stadt Teile der UNR und Denikin (Armee der Ukrainischen Volksrepublik und bewaffnete Kräfte Südrusslands – Anm. d. Übersetzerin) wüteten, und dann kamen die Polen. Die sowjetischen Kräfte festigten sich in Kiew im Juni 1920 für die folgenden sieben Jahrzehnte.

Auf die Frage zur Errichtung von Denkmälern kam man nach einem Jahr zurück, und Initiator war erneut die Stadtverwaltung. Auf ihre Anfrage an die Kiewer Abteilung der Allukrainischen Vereinigung der Kunstarbeiter hin beschloss man am 18. Dezember 1922 Vertreter der Künstlervereinigung, unter anderem Garold und Prachow, in eine Jury zur Errichtung von Denkmälern für Lenin und die Opfer der Revolution zu kommandieren.

Eines der Denkmäler wurde beschlossen auf dem Platz der 3. Internationale (Europäischer Platz) zu errichten vor dem Eingang zum Proletarskij (Kreschtschatyj) Park. Genauer gesagt, den Sockel des Imperators Alexander I., von dem man die Bronzefigur herunter genommen hatte, wurde ausgewählt zur Verwendung unter dem Denkmal der neuen Zeiten. Der Vorsitzende des SNK der USSR (Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) Ch. Rakowskij schrieb im März 1923, als ihm das Projekt bekannt wurde, an den Vertreter des Ausführungskomitees J. Gamarinka: „Das Denkmal der Oktoberrevolution, das vor dem proletarischen Garten errichtet werden soll, enthält unter allen Projekten den groben Defekt, da das ganze Podest des alten Denkmals erhalten bleibt, ergibt sich der Eindruck von etwas Zusammengeflicktem. Auf den Körper aus der Zarenzeit setzt man den Kopf Lenins. Ich finde, man sollte das überdenken. Vielleicht sollte man das Modell nach Charkow schicken, um es den dortigen Künstlern zu zeigen.“ Im Ergebnis verzögerte sich die Sache und zu Lebzeiten Lenins wurde ihm in Kiew kein Denkmal erbaut…

Schon am siebten Tag nach dem Tod des Führers am 27. Januar 1924 beschloss das Präsidium des Exekutivkomitees in Kiew ein Denkmal für W.I.Lenin zu errichten – und legte den Baubeginn auf den 22.April, seinen Geburtstag. Damals erhielt der Petschersker Parteibezirk den Namen Lenin und das Südrussische Maschinenbauwerk wurde zur „Lenin-Schmiede“. Nach dem Tod Lenins gründeten sich im Zentrum und den Orten Kommissionen zum massenhaften unsterblichen Gedenken des Führers. Darunter wurde die Erhöhung der Auflagen von Skulpturbüsten und Statuetten des Führers geplant. Am 12. Oktober 1924 besah sich die Kommission unter G. Petrowskij ein Projekt von Leninfiguren, erarbeitet vom Bildhauer I. Kawaleridse, und entschloss sich „zum Vertrieb“. Nur wenig später wurden noch einige Modelle zur Massenfertigung ausgewählt. Die Variante Nr. 65 betrachtend schrieb die Kommission am 23. Dezember: „Den oberen Teil der Statuette genehmigen, für den unteren noch irgendeine Veränderung vorschlagen und erneut zur Überprüfung vorlegen!“ Kawaleridse folgte und nach einer Woche wurde die Statuette Nr. 65 genehmigt.

Im April 1925 fand im ehemaligen Pädagogischen Institut eine Ausstellung von Projekten für Gedenk-Monumente anstelle des Denkmals Alexander II statt. Aber am Ende des Wettbewerbs, an dem neun Bildhauer teilnahmen, gab es keine Resultate. Als im Juni 1934 Kiew die Hauptstadt der USSR wurde, gewann die Monumentalpropaganda zusätzlich an Bedeutung. Am 31. Mai traf das Politbüro des Zentralkomitees der KP(b)U (Kommunistische Partei (Bolschewiki) der Ukraine) den Beschluss: Als unabdingbar für den Umzug nach Kiew wird die Veröffentlichung eines Erlasses des ZK (Zentralkomitee) der KP(b)U und des SNK der USSR über die Errichtung eines Lenindenkmals in Kiew (an der Stelle des Michailowskij-Klosters – zwischen den Häusern des ZK der KP(b)U und des SNK der USSR) mit der Ausschreibung eines Wettbewerbs zur Errichtung dieses Denkmals. Das abschließende Aufgabenprogramm zur Projektierung des Regierungszentrums wurde am 19. November bestätigt. Im Einzelnen sah es die Erweiterung des Platzes zwischen der Sophienkathedrale und dem Michaelskloster und die Ausnutzung des Gefälles, auf welchem die Trasse der Drahtseilbahn verläuft zur Errichtung einer monumentalen Treppe bis zu Uferstraße. Der Platz für das Lenindenkmal wurde ausgewählt, doch die Sache verzögerte sich erneut. 1937 unterstrich der Kinoregisseur A. Dowschenko während der ersten Sitzung der ukrainischen Architekten: „Mich stellt das Projekt zur Planung des Regierungsplatzes nicht zufrieden. Unbefriedigend sind das Lenindenkmal mit 70 m Höhe und die Gebäude auf dem Platz mit 40 m Höhe. Das Denkmal wird unterstreichen, dass die Gebäude klein sind und er höher als sie; aber der Glockenturm der Sophienkathedrale wird unterstreichen, dass das Denkmal klein ist. Aber ist es nicht zu viel Ehre für eine Kirche, sich mit Lenin zu messen? Ich denke, viel zu viel Ehre.“ Und deshalb schlug Dowschenko vor, auf dem Regierungsplatz zwei Gebäude zu errichten, die um 100 – 120m größer sind als „Sophia“. So, wiederholte er mehrfach, ergibt sich ein „Zusammenspiel der Jahrhunderte – XI (Sophia), XVII (Glockenturm) und XX. Dominieren in diesem Zusammenspiel sollen die neu errichteten Gebäude – Gebäude der Epoche der klassenlosen Gesellschaft.“

Jedoch endete alles damit, dass man sich bei Errichtung des zweiten Gebäudes des Regierungsplatzes umentschied und damit auch die Frage des Baus eines Lenin-Denkmals von der Tagesordnung gestrichen wurde. Es kam der Krieg, das Geld wurde für andere Ziele gebraucht. Aber schon am dritten Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Kriegs, am 22. Juni 1944 erschien ein von N. Chruschtschow unterschriebener Erlass des Sownarkom (Rat der Volkskommissare) der USSR „über die Projektierung des Umbaus der Kreschtschatik-Straße.“ In verschiedenen Etappen wurden mehr als 20 Projekte begutachtet und in jedem waren Vorschläge zum Bau von Denkmälern für Lenin und Stalin enthalten.

Nach der Ausarbeitung der Architekten A. Tazia und W. Tschupina sollte der Kreschtschatik mit einem Monument Stalins auf dem Platz seines Namens (heute Europäischer Platz) beginnen und mit dem Denkmal Lenins auf dem Taras-Schewtschenko-Boulevard enden. Lenin gegenüber des Bessarabischen Marktes wurde überwiegend negativ aufgenommen, sowohl vom professionellen Städtebau als auch von den Besuchern der Projektausstellung. Jedoch im Ergebnis überwog das ideologische Wesen den Fakt der schnellen Aufstellung des Denkmals und es gewann das Projekt Wlassow – Jelissarow. Das Problem war, dass der Beginn des Taras-Schewtschenko-Boulevards und der Straße der Roten Armee zusammen mit dem überdachten Bessarabischen Markt der einzige im Krieg nicht zerstörte Teil des Kreschtschatiks war. Und vor allem wichtig war das Vorhandensein einer Granitskulptur Lenins, einer Arbeit von S. Merkurow. Sie wurde 1938 für den Pavillon der UdSSR auf der Weltausstellung in New York gefertigt.

Mit der Einweihung des Denkmals beeilte man sich. Zum 29. Jahrestag der Oktoberrevolution gelang es nicht, aber zum 10. Jubiläum der Stalinschen Verfassung am 5. Dezember 1946 wurde es geschafft. Dafür wurden für das Podest Granitblöcke verwendet, die vor dem Krieg für das Denkmal. A. Puschkins auf der Wladimir-Straße beim Operntheater vorbereitet wurden. Die Eröffnungsfeier begann um 10 Uhr morgens. Anwesend waren die Führungspersönlichkeiten der Republiken N. Chruschtschow, D. Korotschenko, M. Gretschucha und andere Vertreter der Führung. Dieses Lenindenkmal wurde das wichtigste in Kiew und in der Republik. Insgesamt wurden in der Liste der Kulturdirektion des Gorispolkom (Städtisches Exekutivkomitee) 1955 sechs Denkmäler geführt – im Werk „Leninschmiede“ auf der Schadanskower Straße (Schiljanskaja), im Autoreparaturwerk in Darniza, vor der Schule FSU (Fabrikschule) Nr. 18 auf der Bolsunowsker Straße (K.-Bilokur-Straße), in den Pionier und Puschkin-Parks und auf dem Platz im Zentrum des Dorfs Kortschewatoje.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Von der Redaktion des Serkalo Nedeli

Trotz aller Diskussionen in Postings im Internet zum Denkmal Wladimir Lenins im Zentrum von Kiew (übrigens, oft von Menschen, die nie ukrainischen Boden betreten haben) im 23. Jahr der Unabhängigkeit des ukrainischen Staates, fällt es schwer die Aktion der AO „Freiheit“ als zeitgemäß und klug zu bezeichnen – als etwas anderes als eine Provokation lässt sie sich nicht charakterisieren. Und der derzeit im Internet florierende Handel mit Überresten und Bruchstücken des Granit-Iljitschs (die tatsächliche Theorie und Praxis des „roten Terrors“ in den Jahren der Revolution und des Bürgerkriegs) bestätigt unsere These. Warum die ukrainischen Machthaber im Verlauf so vieler Jahre nicht den politischen Willen hatten, das Denkmal des „Führers des Weltproletariats“ abzutragen, ist eine berechtigte Frage – übrigens auch an die „Orangenen“. Es sieht alles danach aus, dass der Akt des Vandalismus tatsächlich aus dem Druck aus der explosiven Situation rund um den Euromaidan herrührt …

Wir möchten die Leser daran erinnern, dass die Bolschewiken nach ihrer Machtergreifung beschlossen, „die alte Welt zu zerstören“, ganz im Stil von Vandalen. So wurden in Kiew die Denkmäler Nikolajs I. im Nikolaj-Park, Aleksanders II. des Befreiers am Zaren-Platz (jetzt Europaplatz) abgerissen. Noch im April 1919 wurde bei der Versammlung des Kiewer städtischen Rates der Arbeitervertreter der Beschluss gefasst: „Nicht später als zum Arbeiterfesttag dem 1. Mai nieder mit den Denkmälern der Konterrevolutionäre, die unsere Stadt so beschmutzt haben; entlasst sie in Freiheit zum Umschmelzen zu Hülsen für die Geschosse der Roten Armee“. Nach und nach, nicht sofort, wurden in Kiew alle „Denkmäler der Konterrevolution“ abgerissen. So wurde anstelle des Denkmals für Graf Aleksej Borbinskij (abgerissen 1932) das Denkmal Nikolaj Schtschorsa (ein Bürgerkriegskommandeur A.d.R.) aufgestellt….

In den Kriegsjahren fanden am späteren Standort des Lenindenkmals Hinrichtungen statt – erst hängten die Nazis Untergrundkämpfer, dann wurden hier Nazis und Kollaborateure gehängt.

Im Jahr 2012 weigerte sich die Kommission des Kiewer Rats für Kultur und Tourismus, das Denkmal Lenins am Schewtschenko-Boulevard in das kommunale Eigentum der Stadt Kiew zu übernehmen. Der Vorsitzende der Kommission, Alexander Briginez (jetzt Parlamentsabgeordneter in der Fraktion von Batkiwschtschyna-Vaterland) sagte damals: „Jede Verhandlung der Machthaber um das Lenindenkmal ist meiner Meinung nach eine Provokation der Mächtigen mit dem Ziel, die Kiewer von den Problemen der Stadt und des Landes abzulenken. Lieber sollten die Kiewer sie vergessen und ihr keine Beachtung schenken. Denn jede Entscheidung, die der Kiewer Stadtrat in Bezug auf dieses Denkmal trifft, ist unangebracht.“

Im Verlauf von zwei Jahren bemühten sich die Aktivisten der KPU (Kommunistische Partei der Ukraine) darum, das Denkmal zu schützen, nachdem mehrere Versuche unternommen wurden, es abzureißen. Doch am 8. Dezember 2013 waren sie auf wundersame Art nicht zugegen und die Polizei, die sich in der Nähe befand, betrachteten teilnahmslos die Handlungen der „Freiheitler“ (im Verlauf einiger Minuten warfen sie Seile um die Figur Lenins und rissen sie buchstäblich vom Sockel), einfach den Fakt zur Kenntnis nehmend. Wie soll man das Verhalten der Sicherheitsorgane erklären, wenn nicht mit dem Verschließen der Augen vor der Provokation? Vor dem gestürzten Denkmal skandierten Vertreter dieser politischen Kraft: „Swoboda kommt und schafft Ordnung!“ Übrigens nur ganz kurz; mit Schals vor dem Gesicht liefen sie davon.

Gleichbedeutend, ob für die „denkende Guillotine“ (wie P. Struwe sehr genau über W. Lenin urteilte) kein Platz auf Kiews Straßen ist, aber wurde es zur rechten Zeit und auf menschliche Art getan?

13. Dezember 2013 // Witalij Kowalinskij

Quelle: Serkalo Nedeli

Übersetzerin:   Anja Blume — Wörter: 2016

Anja Blume ist Sozialpädagogin und übersetzt - zwischen eigener poetischer Tätigkeit - auch immer wieder Märchen und Lieder aus dem Russischen ins Deutsche. Ehrenamtlich ist sie im Bereich der internationalen Jugendarbeit tätig.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Telegram, Twitter, VK, Facebook, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 6.3/7 (bei 3 abgegebenen Bewertungen)

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wer hat Interesse an einer Eskalation in der Ostukraine? (Mehrfachantwort möglich)
InterviewRussland
die USA
der „kollektive Westen“
Kyjiw / Kiew
die Separatisten in Donezk und Luhansk / Lugansk
die Medien
„Ukraine-Experten“
Weiß nicht ...

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)25 °C  Ushhorod21 °C  
Lwiw (Lemberg)21 °C  Iwano-Frankiwsk19 °C  
Rachiw20 °C  Jassinja16 °C  
Ternopil18 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)22 °C  
Luzk20 °C  Riwne20 °C  
Chmelnyzkyj19 °C  Winnyzja20 °C  
Schytomyr20 °C  Tschernihiw (Tschernigow)20 °C  
Tscherkassy22 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)22 °C  
Poltawa20 °C  Sumy20 °C  
Odessa23 °C  Mykolajiw (Nikolajew)24 °C  
Cherson24 °C  Charkiw (Charkow)24 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)22 °C  Saporischschja (Saporoschje)25 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)22 °C  Donezk24 °C  
Luhansk (Lugansk)21 °C  Simferopol20 °C  
Sewastopol21 °C  Jalta22 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„naja wenn du Parkplatz suchst braucht man auch nur Lviv ... in der Nähe .... Parkplatz bei google.maps eingeben Das ist ja wohl kein Problem“

„Hallo Michael, hallo Thomas Danke für Eure Tips. Diese bringen mich nun tatsächlich weiter. Viele Grüße aus dem Allgäu Bernhard“

„Bewachter Parkplatz Akademika Krypiakevycha vulytsia, N49 50.565 E24 03.198. Ca. 1,50 € pro Tag. In der Nähe kann ich das das Hotel Sacvoyage Lviv empfehlen: ... Gruß Michael“

„Hallo, in der Nähe dieses Hotels gibt es einen bewachten Parkplatz für kleines Geld: ... Das Hotel kann ich auch sehr empfehlen. Sunny Hotel, 20 Fedkovycha St., 79000 Lviv Wir werden auch Anfang Juli...“

„Das es technisch nicht geht ist ja wohl Unfug. Den Teil südlich Moldau haben sie ja auch dran obwohl der auch sozusagen als Zipfel am Land "hängt"“

„Hallo beisammen, wie ist denn momentan die Situation, um mit dem Auto via Polen und Ukraine auf die Krim zu fahren? Wir haben BRD Reisepässe und würden uns ein Touristenvisum für Russland besorgen....“

„Man liest das der Bahnhofsvorplatz wohl seit 2019 etwa neu gemacht wird. Denke mal von da fahren auch die Fernbusse ab, oder? Da liest man auch von sogar unterirdischen Langzeitparkplätzen. Keine Ahnung...“

„Hallo, ich bin heute morgen in Charkiv gelandet. Bei der Passkontrolle ging es super schnell. Ich hatte meinen PCR-Test dabei (ohne eindeutigen Code oder QR-Code). Der Test wurde sofort akzeptiert. Dann...“

„Hallo, Ich denke, mit den Tips komme ich weiter. Nochmal Danke an Alle. Gruß aus dem Allgäu flieger09“

„Ach in Galati war ich auch, da fährt man doch mit Fähre über die Donau. Letzte Mal in Lviv hatte das Hotel gar kein Parkplatz. Kommt davon wenn man nahe zum Zentrum wohnen will. Da setzte sich der Page...“

„Hallo, Danke Euch Beiden: Ich denke, das ist ein guter Tip. Mir selbst wäre nur der Parkplatz am Flughafen Lwiw eingefallen. Grüße aus dem Allgäu“

„Danke für die vielen verschiedenen Antworten. Ich werde jetzt die Anmeldung und meinen Personalausweis übersetzen und dem ukrainischen Sachbearbeiter vorlegen, mit der Bitte zu prüfen ob diese Unterlagen...“

„Ich habe eine 2 Jahre alte Abmeldung und einen Personalausweis mit dem Eintrag, dass ich keine Wohnung in Deutschland habe. Screenshot_20210616-160428_Gallery.jpg“

„Du hast doch bereits eine Abmeldebescheinigung, die ist vermutlich schon ca. 2 Jahre alt, Du kannst unmöglich einen Personalausweis haben, ohne deutsche Adresse, ohne in Deutschland komplett abgemeldet...“

„Ich verstehe nur nicht warum die Ukraine davon ausgeht, daß ich in Deutschland gemeldet bin. Meine angeheiratete Familie lebt in der Ukraine. Ich bin deutscher Staatsbürger mit einem deutschen Personalausweis...“

„Vielen Dank für die Tipps. Ich habe die Abmeldebescheinigung und in meinem deutschen Personalausweis steht drin "kein Wohnsitz in Deutschland". Ich werde mir jetzt in Deutschland eine Wohnung suchen und...“

„Wenn ich den Kommentar von Herrn Ahrens lese, rät er die Abmeldebescheinigung vorzulegen, er schreibt nicht, dass diese aus 2021 sein muss! Da Du in Deutschland keinen Wohnsitz mehr hast, müsste die...“

„Ich stimme vollkommen zu. funktioniert -100%“

„Gestern sah ich einen Bericht auf YOUTUBE über eine Auswandererfamilie (2 Erwachsene, 2 Jugendliche und ein Kleinkind), die nach Rußland wollten. In Lettland wurden sie von der Polizei angehalten......“

„Ich stelle mein Auto schon mal in guten bewachten Hotelparkplätzen ab. Das klappte immer mit einem 20 Euro Schein.“

„Der Normalfall ist eben, dass man irgendwo in der Welt einen gemeldeten Wohnsitz hat. Melde Dich doch bei irgendeinem Bekannten in Deutschland an. Dann bekommst Du einen Meldeschein und/oder Personalausweis...“

„Hallo Frank, Danke für deinen Beitrag. Ich fahre zwar kein Luxusauto, aber doch einen noch schönen BMW und einfach das Auto für ein paar Tage an die Straße zu stellen, das will ich nicht. Vielleicht...“

„Mit Bus ist doch komplizierter als mit Auto. Wenn du kein Luxusauto fährst kannst das auch einfach auf die Straße stellen, so schnell klaut das keiner. Aber in Lviv sollte es genug bewachte Plätze geben....“

„Das heißt also, ich muss mir in Deutschland eine Wohnung suchen. Die Meldebescheinigung hier in der Ukraine vorlegen und dann die Wohnung in Deutschland wieder kündigen, wenn das Verfahren in der Ukraine...“

„Der Staatliche Migrationsdienst will Informationen über den Wohnsitz des Ausländers im Ausland. Das sowas vorhanden ist, davon geht man in der Regel aus. Wenn der Antragsteller in Deutschland nicht angemeldet...“

„Sehr geehrte Damen und Herren, Vielleicht kann mir jemand behilflich sein. Ich bin im November 2 Jahre verheiratet und wir leben seit 2 Jahren in der Ukraine. Heute habe ich mir die Vorgaben geholt, welche...“

„Danke Dir, Bernd, Euch auch. Natürlich lernt man einen Menschen erst nach längerer Zeit richtig kennen. Auch wächst im Normalfall die Liebe von Jahr zu Jahr immer mehr, aber individuell für uns beide...“

„Soweit es mich betrifft, es müssen gewisse Dinge passen, auch bei einer Heirat direkt in Deutschland, wären die Notwendigkeiten erfüllt sein müssen, Prüfung der Scheinehe ist immer eine Option. Also...“

„Suche Ein Neuer meldet sich mit einer Bitte: Weiß jemand, wo man ein Auto in Lwiw für ca. 1 Woche sicher abstellen kann.( Natürlich auch gegen Bezahlung.) Ich möchte von dort weiter nach Odessa und...“

„Liebe Forumgemeinde, hier mein "Erlebnisbericht" zu diesem Thema... 1. Durch ihre Cousine, ich war damals mit ihr liirt , lernte ich meine spätere ukrainische Frau in "OK" (russischer Gegenpart zu Facebook)...“

„Ich sag mal so, es widerspricht sich etwas in sich, falls der Monat verstreicht, ist die Entscheidung zur Ausbürgerung obsolet, d.h. für mich man bleibt Ukrainerin. Dann müsste man ja sonst keine Maßnahmen...“

„Hallo Herr Ahrens, ich schätze selbstverständlich Ihre Einschätzung als erfahrener Jurist. Der nachfolgende Text, der bereits mal in diesem Forum veröffentlicht wurde, irritiert mich. Insbesondere...“

„Wie gesagt ist die Ausbürgerung als Verwaltungsakt erst mit der Übergabe der Bescheinigung über die Entlassung abgeschlossen. Diese Ausbürgerungsbescheinigung kann man aber erst erhalten, nachdem man...“

„Danke für Ihre Antwort Herr Ahrens. Genau der Punkt wird massiv anders vom Konsulat kommuniziert. Ihre Einschätzung hilft uns natürlich nur, wenn der besagte Brief z.B. 2 Tage vor dem Urlaub ankommt....“

„Also das Ausbürgerungsverfahren dauert in der Regel Länger als ein Jahr. Wenn die Entscheidung über die Entlassung aus der ukr.Staatsangehörigkeit getroffen ist, bekommt man per Post einen Brief mit...“

„Ja, die Einbürgerungszusicherung liegt vor. Aber laut Ausländeramt werden alle Unterlagen abermals geprüft nach Abgabe der Entlassungsurkunde. Das dauert wohl! Und na ja, wir waren ja immerhin so schlau...“

„Mein Gedankengang war, mit der Entlassungsurkunde zum Bürgeramt, normalerweise wird ja dann der deutsche Personalausweis und der Reisepass beantragt, das dauert dann ein bisschen, mein letzter Reisepass...“