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Die Weltgemeinschaft darf sich nicht weiter von Putin erpressen lassen

Merkel und Hollande sind aus Moskau mit leeren Händen zurückgekommen, anderes war nicht zu erwarten. Der Grund ist nicht der Mangel am diplomatischen Geschick der beiden, sondern die tauben Ohren, auf die sie in Kreml gestoßen sind. Nun wird die Ukraine gedrängt, erneute Zugeständnisse an den Aggressor zu machen. Dabei scheint es die Taktik Putins zu sein, den Krieg gegen die Ukraine in kleinen Schritten weiter zu führen und zu gewinnen. In Hoffnung auf Frieden haben die Vertreter der Ukraine das Minsker Abkommen unterzeichnet. Die Besatzer haben es jedoch als die Gelegenheit genutzt, die Ukraine in Schach zu halten und dabei tiefer vorzudringen. Jetzt ist das Abkommen von Minsk für Putin nicht mehr interessant, er will offenbar die seit September herbeigeführten territorialen Gewinne in einem neuen Abkommen festschreiben lassen. Wie viele Verhandlungen und Dokumente werden noch benötigt, um den Appetit des Kreml-Herrschers auf Kosten der territorialen Integrität und Souveränität der Ukraine zu stillen?

Das Territorium des Verbrechens

Durch die ganze Welt liefen die Bilder von der Münchener Konferenz, auf denen der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko Pässe der gefangengenommenen russischen Soldaten zeigt. 80 Prozent bis 90 Prozent der gegen die Ukraine Kämpfenden sind russische Sondereinheiten, reguläre Streitkräfte der Russischen Föderation, militante Kosaken, als Söldner angeworbene russische Staatsbürger, täglich kommt Nachschub. Panzer, Raketen, Kalaschnikows, jede Menge Schussmunition, die in die besetzten Gebiete aus Russland geliefert werden, werden von Kreml als „humanitäre Hilfe“ bezeichnet. Dem Sender BBC ist es gelungen, einen Blick hinter die Kulissen einer Firma zu werfen, die in Sankt Petersburg die Freischärler rekrutiert. Es sollen mehrere Rekrutierungs- und Trainingslager in Russland existieren, wo zum Morden ausgebildet wird.


Was sich im besetzten Osten der Ukraine abspielt, unterscheidet sich in nichts von dem, was auf dem Balkan unlängst geschehen ist und was im Nahen Osten tagtäglich geschieht. Die Menschen werden wegen ihrer politischen Gesinnung, Sprache, ihrer Konfession und der Lebensart verfolgt, gedemütigt, gefoltert, exekutiert. Die Geschichte der Frau, die in Donezk an einen Mast gebunden, bespuckt, beschimpft und getreten war, weil sie im von den Terroristen beherrschten Donezk Ukrainisch sprach und zur Ukraine stand, ist nur das bekannteste und wohl das „harmloseste“ Beispiel. Mit der Brutalität wird gebrüstet, Videos mit Folterszenen werden in Hülle und Fülle ins Netz gestellt. Wohngebiete werden gezielt beschossen, Menschen sind zu lebenden Zielscheiben, Autobusse zu Todesfallen geworden.

„Hure Krieg“


Ein Krieg ist keine Naturkatastrophe, sondern die Katastrophe der menschlichen Natur, ein Sieg des Bösen in uns über die Vernunft und das Ethos, das Versagen von uns als Menschen. Ein Krieg hat immer konkrete Namen – die von Mördern und die von Ermordeten. „Hure Krieg“, so der letzte Song des vor einigen Tagen tödlich verunglückten ukrainischen Sängers Skrjabin. Während die Ukrainer 22 Jahre lang friedlich lebten, hat der Kreml Kriege geführt – in den 90er Jahren gegen die Tschetschenen, 2008 gegen Georgien. Während die Ukraine Jahr für Jahr abgerüstet hat, stiegen in Moskau die Rüstungsausgaben. Jetzt führt Putin Krieg gegen die Ukraine, einen Krieg ohne die Kriegserklärung, einen unkonventionellen Krieg mit durchaus konventionellen Mitteln und Folgen. Irgendwann wird auch dieser Krieg vorbei sein. Die Wunden werden aber noch lange bleiben, sowie die Kluft zwischen zwei Nationen und die Neigung der überlebten Beteiligten, Konflikte auch im friedlichen Alltag gewaltsam zu lösen. Was werden eines Tages diejenigen 70 Prozent der Russen sagen, die Putins Politik unterstützen und ihn dadurch ermuntern, weiterhin so zu handeln, wie er bisher gehandelt hat? Dass sie nichts gewusst haben? Betrogen waren? Wird Wladimir Putin, gestern noch ihr Idol, morgen an allem alleine schuld sein?

9. Februar 2015 // Tymofiy Havryliv

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Forumsdiskussionen

„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“