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Bogatyrjowa kehrt zurück

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Unter Politikern und Beamten aus der Medizin werden die anstehenden Veränderungen in der Regierung lebhaft erörtert.

Gerüchten zufolge kann Raissa Bogatyrjowa die Leiterin des Rats für nationale Sicherheit und Verteidigung auf den Posten der Gesundheitsministerin zurückkehren, den sie bereits über Jahres von Januar 1999 bis Januar 2000 innehatte. Der jetzige Gesundheitsminister Sinowij Mytnyk, der schon fast drei Jahren im Ministerium arbeitet, schaut sich angeblich nach einem neuen Arbeitsplatz um – entweder in der Region Iwano-Frankowsk, wo der jetzige Minister 25 Jahre gearbeitet hat und wo er gute Karriereaussichten hat oder erneut im Gesundheitsministerium jedoch in einem nicht so stressigen Job wie den des Ministers.

Gesundheitsminister in der Ukraine ist kein Posten, sondern ein Pulverfass. Er soll neben den jährlichen Impfstoffskandalen, Ausschreibungsmissbräuchen – bei denen noch noch unklar ist, wer ins Gefängnis wandern wird, noch die einmal jährlich ausbrechende Grippeepidemie lösen, die überhaupt als besonderes Vorkommnis einer universellen Größenordnung anzusehen ist. Der Wunsch von Sinowij Mytnyk den Ministerposten zu kündigen, ist durchaus verständlich – es gibt im Gesundheitsministerium Positionen, die nicht weniger Geld bringen, aber dafür viel sicherer sind, auf denen man sich nicht vor dem gesamten Land für die Einkaufspreise für Tamiflu rechtfertigen soll und von den internationalen Organisationen keine Geschenke zweifelhafter Influenza-Impfstoffe, die keine Registrierung in der Ukraine durchlaufen haben, erhält. Man kann vermuten, dass Sinowij Nikolajewitsch als Chefarzt der Eliteklinik „Feofanija“ sich wohl gefühlt hat, bevor er ins Ministerium gewechselt hat.

Aber warum soll Raissa Bogatyrjowa, die schon seit drei Jahren den Rat für die nationale Sicherheit und Verteidigung leitet, als Gesundheitsministerin zurückkehren? Gerüchten zufolge hat Raissa Wassiljewna keinen Wunsch zurückzukehren, denn dieser Rückkehr in ein Ministeramt stellt für sie eine Herabsetzung in der Dienststellung dar. Andererseits ist Bogatyrjowa mit dem ukrainischen Gesundheitswesen, besser gesagt, mit der Pharmaindustrie, eng verbunden.

Wir erinnern uns daran, dass Julia Timoschenko im Jahr 2008, die damals Ministerpräsidentin war, vom Innenminister (damals – Jurij Luzenko) gefordert hatte, die Namen von hochrangigen Beamten zu nennen, die an der Legalisierung des Handels mit Tramadol in der Ukraine beteiligt sind. “Ich bin Ihnen, Jurij Witaljewitsch, dankbar dafür, dass Sie alles dafür getan haben, um den Handel mit Tramadol zu beenden. Aber wenn Sie A gesagt haben, dann sollen Sie auch den Buchstaben B nennen, denjenigen Regierungsvertreter, der daran beteiligt war, die Leiterin des Rats für nationale Sicherheit und Verteidigung und andere hochrangige Beamte“,- – sagte Timoschenko im September 2008.

Die Leiterin des Rats für nationale Sicherheit und Verteidigung mit dem Buchstaben B – es ist natürlich, Raissa Bogatyrjowa. Es ist unmöglich, sie mit der Produktion, dem Handel oder dem Verstoß gegen das Verbot von Tramadol direkt zu verbinden. Bogatyrjowa hat 2008 keine Antwort auf die Vorwürfe von Timoschenko gegeben – sie hat den Journalisten gesagt, Timoschenko soll sich zunächst für die Inflation im Land verantworten. Obwohl als “Haupttramadolschtschik“ an der Macht nicht, wie damals geklatscht wurde, Bogatyrjowa, sondern der Abgeordnete Nikolaj Jankowskij gilt, der erst im September dieses Jahres den Pharmakonzern “Stirol“ verkauft hat, der einst Tramadol in riesigen Mengen, die das offizielle Bedürfnis weit übertroffen haben, produziert hat. Bogatyrjewa samt ihrer Freundin Tatjana Bachtejewa – Leiterin des Ausschusses für Gesundheitsfragen – wurden von denselben Geiferern als “Hauptlobbyisten an der Macht“ genannt. Allerdings wurde Tramadol 2008 offiziell zu einer verschreibungspflichtigen Droge erklärt, woraufhin es aus dem freien Verkauf verschwunden ist.

Jedoch wird die Rückkehr von Bogatyrjowa in das Amt der Gesundheitsministerin heute größere Bedeutung für den Impfstoffmarkt als für die Bekämpfung der Drogensucht haben. Es ist nämlich so, dass Raissa Wassiljewna Ehrenpräsidentin und, nach Angaben von trust.ua, Aktionärin des Charkiwer Unternehmens “Biotek“ ist, des größten Herstellers von immuno- biologischen Stoffen des Landes. “Biolek“ gehört angeblich dem Sohn von Bogatyrjowa Aleksander Bogatyrjow, obwohl als sicher nur die Tatsache gilt, dass er die Verbreitung der Präparate auf dem Markt unterstützt. Der Staat kauft eine Menge von Impfstoffen im Ausland bei weltbekannten Herstellern ein und “Biolek“ möchte alles dafür tun, um einen Teil dieser Einkäufe an sich zu ziehen. Es ist logisch anzunehmen: die Position von “Biolek“ bei den Staatseinkäufen wird mit der Rückkehr von Raissa Bogatyrjowa gestärkt.

***

Darüber, dass Bogatyrjowa trotz ihrer offensichtlichen Verbindung zur Pharmaindustrie zur Gesundheitsministerin wird, erzählen ihre hochrangige Parteigenossen den Journalisten insgeheim aber- mit großer Zuversicht. Tatsächlich wird in der Ukraine, wo die Trennung der Regierung von der Wirtschaft zu Ende ist, diese Ernennung (falls es überhaupt dazu kommt) keine große Resonanz finden. Außerdem ist es in unserem Land, um die Interesse der Pharmaindustrie zu lobbyieren, überhaupt nicht notwendig ein Gesundheitsminister zu werden – es reicht nur aus, mit der Regierung einfach befreundet zu sein. Kurzum, es gibt viele Möglichkeiten, dank derer Raissa Wassiljewna sich nicht unbedingt vor Beginn der Grippeepidemie auf den Ministerposten hinabzubegeben braucht.

18. November 2010 // Miroslawa Kowalewskaja

Quelle: Lewyj Bereg

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Übersetzerin:   Ilona Stoyenko — Wörter: 780

Ilona Stoyenko stammt aus Krementschuk (Ukraine) und hat an der Ludwig-Maximilians Universität München das Fach Wirtschaftswissenschaften mit einem Bachelor abgeschlossen. Dem folgte ein Master-Abschluss an der Fernuniversität Hagen. Sie arbeitet freiberuflich als Übersetzerin und von Zeit zu Zeit trägt sie zu den Ukraine-Nachrichten bei.

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„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“