Der radikal antiwestliche Ideologe und bekennende Faschist Alexander Dugin äußerte sich in den vergangen Jahren wiederholt zu Fragen der russisch-ukrainischen Beziehungen. Er schlug mehrfach eine russische Annexion insbesondere südukrainischer Gebiete sowie eine Teilung des ukrainischen Staates vor. Dugin hat sich seit Ende der Neunziger von einer gesellschaftlichen Randfigur in einen politischen Akteur verwandelt, dessen Netzwerke in russische Regierungsstrukturen, Massenmedien, zivilgesellschaftliche Organisationen und Hochschulen reichen. Sollten Dugins Ansichten weiter an Akzeptanz in Russland gewinnen, wäre ein neuer Kalter Krieg mit erheblichen Risiken für die ukrainische, europäische und internationale Sicherheit möglich.
In den letzten Jahren sind verschiedene Formen von Nationalismus zu Bestandteilen des täglichen politischen und gesellschaftlichen Lebens in Russland geworden. So hat seit Ende der 1990er eine zunehmend aggressive rassistische Subkultur an Boden unter russischen Jugendlichen gewonnen und die Aufmerksamkeit in- und ausländischer Beobachter auf sich gezogen. Eine Reihe neuer extrem rechter Organisationen, wie die so genannte Bewegung gegen Illegale Immigration (bekannt unter ihrer russischen Abkürzung DPNI) sind zu Objekten journalistischer wie wissenschaftlicher Forschung geworden.
Parallele Tendenzen im russischen intellektuellen Leben haben hingegen weniger nationale und internationale Beachtung gefunden, obwohl ihre Auswirkungen auf das politische Denken und Verhalten der Moskauer Elite mit jedem Jahr spürbarer werden. Ein schriller Antiamerikanismus sowie eine Reihe weiterer Phobien sind nicht mehr nur für marginale Grüppchen sondern zunehmend für den politischen Mainstream der Russischen Föderation (RF) charakteristisch und manifestieren sich auf immer offensichtlichere Art und Weise. Mögliche Quellen und Kanäle dieser an Kraft gewinnenden Tendenzen in der russischen Elite bleiben jedoch in westlichen und russischen Beschreibungen dieses Phänomens unterbelichtet.
Unter den Dutzenden extrem antiwestlichen Publizisten im heutigen Russland stechen Alexander Dugin und seine Gefolgsleute als ein besonders umtriebiges Netzwerk von politischen Ideologen und Aktivisten hervor, welches es vermocht hat, in staatliche Institutionen, die Massenmedien, Zivilgesellschaft und akademische Welt vorzudringen. Dugins bizarre Ideen sind zwar in einer Vielzahl publizistischer und wissenschaflicher Text analysiert worden. Anstatt als genuin politisches Phänomen betrachtet zu werden, wird die duginsche Bewegung allerdings häufig als ein postsowjetisches Kuriosum präsentiert.
Das Dugin-Phänomen wird manchmal zur Illustration der Tiefe der russischen Konfusion nach dem Kollaps des Imperiums verwendet und weniger als Ausdruck sowie Motor sicherheitspolitisch relevanter gesellschaftlicher Trends in Russland aufgefasst. Dugins vielfache Verbindungen in die politischen und akademischen Establishments postsowjetischer Staaten sowie Serbiens und der Türkei sind wenig erforscht.
In einigen jener Untersuchungen, die Dugin und seine Anhänger relativ ernst nehmen, erscheinen diese nichtsdestoweniger als anachronistische, rückwärtsgewandte Imperiumsnostalgiker bzw. als eine besonders radikale russische Form von Antiglobalismus. Derartige Analysen tendieren dazu, die neofaschistischen Aspekte von Dugins bellizistischer Ideologie herunterzuspielen. Weder der an verblüffender Breite gewinnende öffentliche Zuspruch noch die bedenkenswerten Konsequenzen des Duginismus scheinen in Russland oder im Westen hinreichend verstanden.
Die Mitglieder des Höchsten Rates der Internationalen Eurasischen Bewegung
Während Dugin in den Neunzigern ein marginaler Publizist und wenig bekannter Verschwörungstheoretiker war, darf er heute als ein angesehener russischer Kommentator weltpolitischer Ereignisse im Allgemeinen und russischer Außenpolitik im Besonderen gelten. Diese Wandlung in der gesellschaftlichen Stellung Dugins geschah trotz dessen regen Interesses für das SS-Institut „Ahnenerbe“, seiner enthusiastischen Prophezeiung eines „faschistischen Faschismus“ für Russland und einer Reihe ähnlicher Stellungnahmen Anfang und Mitte der 1990er.
Dugins politischer Aufstieg begann 1998, als Gennadij Selesnjow, der damalige, von der Kommunistischen Partei gestellte Vorsitzende der Staatsduma, Dugin zu seinem offiziellen Berater machte. Dugins unerwartete Anstellung als Mitarbeiter des Leitungsorgans des Unterhauses des Parlaments markierte den Durchbruch des Faschismusapologeten vom Rande des politischen Spektrums in das politische Establishment der Russischen Föderation. Seitdem hat sich Dugins Präsenz und Gewicht politischen, intellektuellen und akademischen Leben Russlands kontinuierlich erhöht.
Seit seiner Gründung als Gesellschaftlich-Politische Bewegung „Eurasien“ 2001, hat Dugins wichtigste Organisation, die sich heute Internationale Eurasische Bewegung (IEB) nennt, eine ganze Reihe hochrangiger Politiker und Regierungsbeamter eingeschlossen. Zeitweise waren unter den Mitgliedern des Höchsten Rates der IEB etwa der ehemalige Kulturminister der RF Alexander Sokolow, der Vorsitzende des Komitees für Internationale Beziehungen des Föderationsrates der RF Michail Margelow, der ehemalige außenpolitische Berater von Präsident Jelzin und Botschafter der RF in Usbekistan sowie jetziger Botschafter der RF in Dänemark Dmitrij Rjurikow sowie der damalige Leiter der Abteilung für politische Parteien und gesellschaftliche Organisationen beim Justizministerium der RF Aleksej Shafjarow.
Obwohl diese Figuren nicht länger auf der IEB-Webseite aufgelistet sind, kann Dugins Bewegung nach wie vor auf die Präsenz einer Reihe prominenter Figuren in seinem so genannten Höchsten Rat verweisen. Dieser schloss im April 2009 folgende Personen ein:
- Vizesprecher des Föderationsrates (Oberhauses) der Föderationsversammlung der RF Alexander Torschin,
- Berater des Präsidenten der RF Aslambek Aslachanow,
Präsident der Republik Südossetien Eduard Kokojty, - Moderator der Fernsehsendung „Odnako“ (Obwohl) und Chefredakteur der Wochenzeitschrift „Profil“ Michail Leontjew,
- ehemaliger stellvertretender Außenminister und derzeitiger Botschafter der RF in Lettland Wiktor Kaljushnij,
- Minister für Kultur der Republik Jakutien (Sacha) and Rektor des Arktischen Staatlichen Instituts für Kultur und Kunst Andrej Borisow,
- Leiter des Staatlichen Kommittees für Eigentum der RF bei der für die Moskauer Staatliche Universität verantwortlichen Territorialverwaltung Sejdula Jusbekow,
- Oberster Mufti der Spirituellen Verwaltung der Muslime Russlands und der europäischen Länder der GUS Talgat Tadshuddin,
- Präsident der Nationalen Assoziation der Fernseh- und Radiosender und Mitglied der Verwaltung der Russischen Akademie für Fernsehen Eduard Sagalajew,
- Vorsitzender des Rates der Botschafter der RF und Präsident der Russisch-Türkischen Freundschaftsgesellschaft „Rutam“ Albert Tschernyschew,
- Chefredakteur der führenden Armeezeitung „Krasnaja swesda“ (Roter Stern) Nikolaj Jefimov,
- Präsident der Konsultingfirma „Neokon” and Gründer der WWW-Seite Worldcrisis.ru Michail Chasin,
- Mitglied der Akademie der Wissenschaften der RF und Vizepräsident der Gesellschaft der Georgier in Russland Severjan Sagarischwili,
- Vorsitzender des Kongresses der Völker des Nordkaukasus und Sekretär für Nationalitätenfragen bei der Schriftstellerunion Russlands Brontoj Bedjurow.
Außerdem enthält der Höchste Rat der IEB eine Reihe politischer und akademischer Funktionäre aus Ländern der GUS. Darunter waren im April 2009 folgende Figuren:
- Rektor der Eurasischen Nationalen Lew-Gumiljow-Universität Astana (Kasachstan) Sarsyngali Abdymanapow,
- Botschafter der Republik Kyrgzstan in Russland und Vorsitzender des Aufsichtsrates der „Postnoff“ GmbH Apas Dshumagulow,
- Rektor der Akademie für Management beim Belarussischen Präsidialamt sowie Direktor des Forschungsinstituts für Verwaltungstheorie und Praxis der Republik Belarus Jewgenij Matusewitsch,
- Rektor der Kyrgysisch-Russischen Slawischen Universität Bischkek Wladimir Nifadjew,
- Direktor des Achmad Donisch Instituts für Geschichte, Archäologie und Ethnographie bei der Tadschikischen Akademie der Wissenschaften Rachim Masow,
- Rektor der Westkasachischen Staatlichen Machambet-Utemisov-Universität Uralsk Tujakbaj Rysbekow,
- Vorsitzende der Progressiv-Sozialistischen Partei der Ukraine Natalija Witrenko.
Letztlich ist erwähnenswert, dass eine Reihe von öffentlichen Figuren des so genannten „weiteren Auslands“ (außerhalb des Territoriums der ehemaligen UdSSR) sich offenbar bereit erklärt hat, die IEB zu unterstützen. Auf der Liste der IEB-Webseite fanden sich im April 2009 unter anderem folgende Personen:
- Vorsitzender der İşçi Partisi (Arbeiterpartei) der Turkei Doğu Perinçek (in der Schweiz wegen Leugnung des türkischen Genozids an den Armeniern und derzeit in der Türkei aufgrund seiner Beteiligung am sog. Ergenekon-Skandal inhaftiert),
- französischer Luftwaffengeneral a.D. and Leiter des Forum pour la France Pierre-Marie Gallois,
- Direktor des Zentrums für Zentralasien- und Kaukasusstudien Luleå, Schweden, und Herausgeber der Fachzeitschrift „Central Asia and the Caucasus“ Murad Esenow,
- Dozent der Fakultät für politische Studien der Präfekturalen Universität Iwate, Japan, Yukiko Kuroiwa,
- Konspirologe und Autor des Buches „Vladimir Putin und Eurasien“ Jean Parvulesco,
- Herausgeber des Milaneser Journals „Eurasia: Rivista di Studi Geopolitici” (dessen Redaktionskollegium Dugin beisitzt) Tiberio Graziani,
- Vorsitzender des Kongresses der Serben Eurasiens (KSEA) Mila Alečković-Nikolić und
- General a.D. und ehemaliger Funktionär der Serbischen Radikalen Partei Božidar Delić.
Dugins öffentliche Rerenzen an den Faschismus
Während der Grund für die Nähe einiger dieser Figuren zu Dugin offensichtlich ist, erscheint die Ursache der Verbindung anderer zur IEB als Rätsel. Wie erwähnt, hat Dugin in den 1990er in kodierter oder offener Form wiederholt verschiedene Spielarten von westeuropäischem historischen und russischem postsowjetischen Faschismus gerechtfertigt bzw. befürwortet – an einer Stelle unter dem Pseudonym „Alexander Sternberg“ gar in Gedichtform.
Die klarsten Beispiele für öffentliche Faschismusapologetik finden sich in Dugins programmatischen Artikeln „Linker Nationalismus“ (1992) und „Faschismus – grenzenlos und rot“ (1997), welche im April 2009 auf den WWW-Seiten des IEB-Führers frei zugänglich waren (siehe unten). Darüber hinaus sind inzwischen etliche dieser Beiträge in westlichen Sprachen zugänglich. Einige sind wiederholt zitiert und zu Objekten sowohl russischer als auch nichtrussischer wissenschaftlicher und journalistischer Analysen Dugins und seiner Bewegung geworden.
Freilich hat sich Dugin aus offensichtlichen Gründen bei vielen Gelegenheiten vom deutschen Faschismus distanziert und Hitlers Verbrechen ausdrücklich verurteilt. Paradoxerweise präsentiert er sich heute häufig sogar als „Antifaschist“. An einigen Stellen kam er aber offensichtlich nicht umhin, die Beispielfunktion des „Dritten Reiches“ für seine „neo-eurasische“ Ideologie anzuerkennen, so z.B. in den richtungsweisenden Analysen „Konservative Revolution: Der Dritte Weg“ (1991) sowie „Die Metaphysik des Nationalbolschewismus“ (1997).
Im Jahr 2006, als Dugin bereits weitgehend ins Moskauer politische Establishment integriert war, merkte er in einer Internetkonferenz von KM.ru an, dass seine Ideologie derjenigen der Gebrüder Otto und Gregor Strasser nahe stehe. Dugin stellt die Strasser-Brüder als eine gegen Hitler gerichtete Form von linkem deutschen Nationalismus vor. Er „vergaß“ dabei zu erwähnen, dass die Strasser-Brüder seinerzeit selbst Nazis waren und eine bedeutende Rolle beim Aufstieg des deutschen Faschismus Mitte-Ende der 1920er spielten.
Sie opponierten tatsächlich gegen Hitler, taten dies jedoch zunächst innerhalb der NSDAP. Wie bekannt, wurde Gregor Strassers – einstiger Privatsekretär Joseph Goebbels – trotz seiner ursprünglich ebenfalls „linken“ Neigungen für einige Zeit zu einer Schlüsselfigur der NS-Bewegung der späten Zwanziger. Heute gilt der „Strasserismus“ als bedeutender Zweig des internationalen Netzwerkes neonazistischer Groupuscules – eine informelle pannationale Bewegung, welcher Dugin, angesichts seiner ideologischen Nähe zu den Strasser-Brüdern, anzugehören scheint.
Michail Leontjew und Iwan Demidow als Gefolgsleute Dugins
Normalerweise würden Details, wie die obigen, Erforscher heutiger internationaler Sicherheitsprobleme veranlassen, Dugin sowie seine Organisationen und Verbindungen als Objekte tiefergehender Analysen heutiger russischer Politik zu vernachlässigen. Dugin und Ko. – so scheint es – sind Phänomene, welche man interessierten Kulturwissenschaftlern, Ethnographen oder bestenfalls Zeithistorikern überlassen kann.
Jedoch hat sich Dugin, wie die Liste der Mitglieder des Höchsten Rates der IEB zeigt, inzwischen nachhaltig im Mainstream des russischen politischen und intellektuellen Lebens positioniert. Er publiziert regelmäßig in führenden Periodika und wird häufig zu einschlägigen politischen und akademischen Rundtischgesprächen, Talk-Shows sowie Konferenzen eingeladen.
Zu Dugins wichtigsten Partnern gehört der erwähnte Fernseh- und Zeitungskommentator Michail Leontjew. Einst als „Lieblingsjournalist Putins“ bezeichnet, wurde Leontjew erst kürzlich offizielles Mitglied des Höchsten Rates der IEB, obwohl er 2001 am Gründungskongress von Dugins Bewegung teilgenommen hatte und kurzzeitig auf Dugins WWW-Seite als Mitglied des Führungsorgans der Bewegung „Eurasien“ firmierte.
Seitdem hat Leontjew Dugin mehrfach ein Massenpublikum zur Verfügung gestellt, indem er es dem IEB-Führer erlaubt hat, in Fernsehsendungen auf Russlands wichtigsten Ersten Kanal ORT aufzutreten. Leontjew gehört zu den bekanntesten antiamerikanischen Propagandisten Russlands, und seine häufigen Tiraden gegen den Westen im Allgemeinen und die USA im Besonderen sind offensichtlich von Dugins manichäischen Schemata beeinflusst.
Zwar spricht Dugin selbst nur einen beschränktes Publikum aus jungen politischen Aktivisten und frustrierten Intellektuellen im postsowjetischen Raum an, jedoch erreicht via Leontjews ORT-Abendsendung „Odnako“ eine kodierte Form von „Duginismus“ allwöchentlich den Großteil der Bevölkerung Russlands sowie Russischsprecher vieler weiterer Staaten, in welchen ORT per Kabel oder Satellit empfangen werden kann.
Eine weitere erwähnenswerte Figur im Umfeld der IEB ist der legendäre russische TV-Produzent und PR-Spezialist Iwan Demidow, der zwar derzeit nicht offiziell, jedoch scheinbar ähnlich eng wie Leontjew mit Dugin verbunden ist. In den späten 1980ern und 1990ern wurde Demidow durch seine Teilnahme an populären TV-Projekten wie „Wsgljad“ (Blick) oder „Musobos“ (Musikrundschau) bekannt. Zu dieser Zeit erschien Demidow – wie auch Leontjew in seinen Anfangsjahren als öffentliche Figur – als Vertreter einer neuen Generation moderner junger Medienmacher, welche zur Emanzipation des russischen öffentlichen Diskurses von sowjetischen Traditionen beitrug.
Im neuen Jahrzehnt ändert sich jedoch Demidows Profil, und er wurde Moderator der unmissverständlich nationalistischen wöchentlichen Fernsehsendung „Russkij wsgljad“ (Russischer Blickpunkt) des „Moskowija“-Fernsehkanals. 2005 gehörte Demidow zu den Gründern des nationalistischen Kabelkanals „Spas“ (Rettung), wo Dugin einen eigenen regelmässigen Sendeplatz, den Wochenrückblick „Wechi“ (Wegzeichen), erhielt. Im selben Jahr wurde Demidow – angeblich auf persönlichen Wunsch Wladimir Putins – Vorsitzender von „Molodaja gwardija“ (Junge Garde), der offiziellen Jungendorganisation von „Einiges Russland“.
Demidow leitete ebenfalls das so genannte „Russische Projekt“ von „Einiges Russland“ – ein Versuch, ethnozentrisch eingestellte Jugendliche und Intellektuelle an Putins „Machtpartei“ zu binden. 2008 wurde Demidow zum Leiter der Ideologiesektion der Politischen Abteilung des Exekutivkommitees von „Einiges Russland“, d.h. zum Chefideologen der Putinpartei, ernannt. Ein paar Monate zuvor hatte Demidow in einem Interview für Dugins WWW-Seite Evrazia.org das Erscheinen des IEB-Führers als „entscheidenden Faktor, eine Art Wendepunkt“ in seinem Leben bezeichnet und angekündigt, seine Talente dafür einzusetzen, die Ideen Dugins zu implementieren.
Demidow bezeichnete sich selbst in diesem Interview mit ausdrücklichem Bezug auf Dugins Ideen als einen „überzeugten Eurasier“. Das war kurioserweise die selbe Phrase, die Dugin 15 Jahre zuvor in der Originalversion seines womöglich wichtigsten programmatischen Textes „Der Große Krieg der Kontinente“ (1991-1992) zur Charakterisierung von SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich – bis zu seiner Ermordung durch tschechische Partisanen im Juni 1942 Cheforganisators des Holocausts – verwendet hatte. (Die Formulierung taucht in späteren Versionen von Dugins Artikel nicht mehr auf.)
Am 1.4.2009 wechselt Demidow auf den Posten des Leiters der Sektion für Humanitäre Politik und Öffentlichkeitsarbeit der Innenpolitikabteilung der Präsidialadministration der Russischen Föderation. In dieser Funktion wird Demidow für Beziehungen des russischen Präsidenten zu religiösen Organisation, d.h. vor allem zur Orthodoxen Kirche, verantwortlich sein. Im Mai 2009 wurde Demidow per Präsidentenerlass zum “verantwortlichen Sekretär” der berüchtigten, von Dmitrij Medwedjews sog. “Kommission zur Abwehr von Versuchen einer Geschichtsfälschung zum Schaden russischer Interessen” ernannt.
Die Mimikry-Taktik der neuen russischen „Jungkonservativen“
Dugin selbst hat es kürzlich ebenfalls vermocht, tiefer ins russische Establishment vorzudringen. 2008 wurde er zum Professor der Fakultät für Soziologie der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität, bekannt unter ihrer russischen Abbreviatur „MGU“, ernannt, wo er nun das dortige sog. Zentrum für Konservatismusforschung leitet. Nicht nur ist dies ein weiterer wichtiger Schritt für Dugin bei seiner Etablierung im russischen Mainstream; die Ernennung stattet den IEB-Führer mit dem in Russland hochangesehenen Titel „professor MGU“ sowie mit prestigeträchtigen Räumlichkeiten zur Durchführung von Presse- und anderen Konferenzen in Russlands ältester Hochschule aus.
Dugins seit kurzem zunehmend aktive Verwendung des Begriffs „Konservatismus“ zur Selbstbezeichnung setzt ebenfalls seine frühere Taktik einer bewussten Camouflierung seiner politischen Doktrin mit Hilfe von Termini fort, die heutiger russischer und internationaler politischer Korrektheit entsprechen. Als sich Dugin Anfang-Mitte der 1990er am Rande des politischen Spektrums und öffentlichen Lebens Russlands bewegte, bezeichnete er sein Programm offenherzig als das einer „Konservativen Revolution“, ein Konstrukt, welches er explizit zur Definition von Faschismus verwendete. Seine Doktrin klassifizierte er mit dem Begriff „Nationalbolschewismus“, d.h. einer russischen Version von Nationalsozialismus, wie die Farben der Flagge der Nationalbolschewistischen Partei, die Dugin 1994 mitgründete, andeuten.
Als Dugin sich später allmählich dem politischen Establishment annäherte, begann er stärker weniger offensiv klingende Begriffe, wie „Eurasismus“ und „Traditionalismus“ zur Selbstbezeichnung, zu verwenden, obwohl seine so genannten „neo-eurasische“ Ideologie in entscheidenden Punkten sowohl vom klassischen Eurasismus als auch Integralen Traditionalismus abweicht bzw. in Einzelaspekten diesen Ideengebäuden aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fundamental widerspricht. Heute posiert Dugin in der Öffentlichkeit als „Konservativer“, obwohl seine langfristigen innen- als auch außenpolitischen Ziele weiterhin klar revolutionären Charakter tragen.
Der Erfolg von Dugins Taktik einer politischen Mimikry manifestierte sich kürzlich, als ein Aktivist seiner Frontorganisation Eurasischer Jugendbund, der Maler Aleksej Beljajew-Gintowt, mit dem Kandinsky-Preis der Deutschen Bank ausgezeichnet wurde – angesichts der fundamentalen Verschiedenheit der Stilistik von Kandinskys Kunst einerseits und Beljajew-Gintowts Malerei andererseits eine ohnedies merkwürdige Wahl. Dass einer ihrer Unterstützer die prestigeträchtige deutsche Auszeichnung gewonnen hat, wurde von Dugins Organisationen als öffentliche Bestätigung der Substanz und Ernsthaftigkeit ihres intellektuellen Projektes interpretiert.
Angesichts der Tiefe und Vielfalt von Dugins Verbindungen in höchste politische und kulturelle Kreise ist schwer vorstellbar, wie sein Einfluss beschränkt bzw. zumindest sein weiteres Vordringen in die russische Gesellschaft eingedämmt werden könnte. Gleichzeitig indizieren Dugins letzte Verlautbarungen und Aktionen, dass sich – im Vergleich zu seiner offen faschistischen Phase Anfang-Mitte der 1990er – heute lediglich seine politische Terminologie und sein öffentliches Auftreten, jedoch kaum seine Ideologie und Ziele grundlegend geändert haben. Sollte es Dugin und seinen Anhängern gelingen, ihre Wirkungsmöglichkeiten im politischen und intellektuellen Leben sowie in der Medienberichterstattung Russlands weiter auszudehnen, würde ein neuer Kalter Krieg zwischen dem Westen und Russland wahrscheinlich werden.
Lesetipps:
Verwendete Primärquellen:
http://evrazia.info/index.php?newlang=english
http://arcto.ru/modules.php?name=News&file=article&sid=1225
http://my.arcto.ru/public/templars/arbeiter.htm#fash
http://my.arcto.ru/public/templars/teor.htm#7
http://www.fortunecity.com/victorian/aesthetic/18/id22.htm
http://www.km.ru/conference/index.asp?data=01.03.2006%2011:00:00
http://evrazia.info/modules.php?name=News&file=article&sid=2948
http://www.wps.ru/en/pp/politruk/2001/06/06.html
http://evrazia.org/print.php?id=164
http://my.arcto.ru/public/consp/consp1.htm#11
Relevante deutschsprachige Sekundärquellen:
Alexander Höllwerth: Das sakrale eurasische Imperium des Alexander Dugin. Eine Diskursanalyse zum postsowjetischen russischen Rechtsextremismus. Stuttgart: ibidem-Verlag 2007.
Vladimir Ivanov: Alexander Dugin und die rechtsextremen Netzwerke. Fakten und Hypothesen zu den internationalen Verflechtungen der der russischen Neuen Rechten. Stuttgart: ibidem-Verlag 2007.
Leonid Luks: Der „Dritte Weg“ der „neo-eurasischen“ Zeitschrift „Elementy“ – zurück ins Dritte Reich?, in: Studies in East European Thought, Bd. 52, Nr. 1-2, S. 49-71.
Leonid Luks: Eurasien aus neototalitärer Sicht. Zur Renaissance einer Ideologie im heutigen Russland, in: Totalitarismus und Demokratie, Bd. 1, Nr. 1, 2004, S. 63-76.
Andreas Umland: Postsowjetische Gegeneliten und ihr wachsender Einfluss auf Jugendkultur und Intellektuellendiskurs in Russland: Der Fall Alexander Dugin (1990-2004), in: Tanja Bürgel, Hrsg.: Generationen in den Umbrüchen postkommunistischer Gesellschaften. Jena: Friedrich-Schiller-Universität 2006, S. 21-46, http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00039018/Heft20.pdf
Stefan Wiederkehr: Die eurasische Bewegung. Wissenschaft und Politik in der russischen Emigration der Zwischenkriegszeit und im postsowjetischen Russland. Köln: Böhlau-Verlag 2007.



Forumsdiskussionen
Obm100 in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Hallo Zusammen, ist eigentlich jemand in letzter Zeit über Luschanka bei Berehove gefahren? Oder über Uschgorod in die Slowakei? Wie sind die Zeiten morgens oder Vormittags dort? Laut "ua.gov" ist Luschanka...“
Robert1959 in Politik • Re: Marschflugkörper für Ukraine: Was "Taurus" kann - und warum Berlin zögert
„Sowohl die Taurus, als auch die F-16 wären sehr hilfreich! Scholz ist immer noch russenfreundlich! Er hatte einmal gesagt, dass er alles tun wird, dass die Ukraine nicht verliert! Wenn er Charakter hätte,...“
RZ_0024 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Sieg und Ehre der Ukraine!“
Bernd D-UA in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Wie man hört, wurden die letzten Tage umfangreiche Entminungsarbeiten durchgeführt, das braucht Zeit. Ich denke, in den kommenden Tagen werden wir wieder mehr Bewegung sehen. Sieg und Ehre der Ukraine!“
RZ_0024 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Ein rascher Durchbruch war von Kiew auch nicht geplant und ist daher auch nicht fehlgeschlagen. Es läuft gut und nach Plan.“
sbmiles21 in Anzeigen • Wohnung in Essen, super Lage
„Sehr gepflegte Wohnung mit allem was man zum Leben braucht, voll möbliert. Der riesige Balkon ist ideal zum entspannen, mit einem schönen Ausblick ins grüne. Ruhige, grüne Lage, Volksgarten um die...“
Bernd D-UA in Vermischtes • Re: Ukraine-Flüchtlinge: Fast die Hälfte will länger bleiben
„Ich bin ja live dabei, meine Lebensgefährtin und "meine" ukrainische Flüchtlingsfamilie, sind mitten drin bzw. Kurz vor B2 Niveau. Sind im Grunde schon seit Beginn hier. Deutschkurs etc. War anfangs...“
RZ_0024 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Ich schon. Europa liefert widerwillig auf "Befehl der USA". USA liefert, um riskante Entscheidungen zu direktem Eingreifen zumindest zu verzögern. Ein Verschulden der Ukraine am Scheitern eines raschen...“
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„Na ja, allzuviele arbeiten ja nicht gerade in Deutschland. Kostenloses Wohnen mit null Nebenkosten, außer Internet, und 500 Euro zur Verfügung ist für so manchen Deutschen schon luxuriös. Motiviert...“
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„Mit Prigoschin, seinen Mannen und die belarusichen Azubis bleibt die Südgrenze Belarus aktuell. Polen könnte als Ziel ein Desinfo sein. Sieg der ukraine“
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„Ich denke, wir können schwerlich nachvollziehen wie schwer das Heimweh in den Menschen brennt, vielleicht gerade weil Krieg im Land ist. Auch kenne viele die wieder zurück sind, 3 von 10 sind zurück...“
Bernd D-UA in Kultur, Religion und Geschichte • Re: Umstrittene Entscheidung: Keine russische Kultur in Kiew
„Ich denke zu diesem Verbot gibt es wirklich zwei Meinungen. Ich finde das Verbot nachvollziehbar, jedoch nur, weil es nur in der Öffentlichkeit gilt, ein grundsätzliches Verbot lehne ich ab. In geschlossenen...“
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„In unserem Ort waren 10 Ukrainer/innen untergebracht. Jetzt sind noch 3 da. Alle anderen wollten und sind wieder zurück, trotzdem sie in einem schönen großen Haus untergebracht waren. Zu schnell, wie...“
Obm100 in Kultur, Religion und Geschichte • Re: Umstrittene Entscheidung: Keine russische Kultur in Kiew
„Wie so oft nimmt die Absurdität in Kriegszeiten seltsame Auswüchse an. Hoffentlich werden wirklich nicht bald russischsprachige Menschen gejagt, wie es die Russen ja schon 10 Jahre behaupten.“
RZ_0024 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Danke erst einmal für Eure herzliche Befassung mit mir. Wenn ich Infos habe melde ich mich. Sieg der Ukraine!“
Frank in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„.... Der springende Punkt ist: Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen, egal was man ihr liefert. Es reicht wenn Russland verliert .... ... (!) hervorragend eingegrabenen Gegner anzugreifen ist Irrsinn...“
Frank in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Ich bin kein Staatsanwalt, aber können sie beweisen, dass sie kein Russentroll sind? Denke eher so Linksaussen der beweisen muss dass die USA der Feind ist. Man könnte auch sagen ewiggestrige. Links...“
Frank in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Nanu, plant Putin insgeheim eine neue Offensive ? Plötzlich kommen die Ratten überall wieder aus ihren Löchern... Eher weil Kagge am dampfen ...“
Frank in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„.... Ich habe Ihnen einen Hinweis gegeben, dass sie einen auch heutzutage faschistisch zuordenbar verwendeten Gruß benutzen. Ein Vortrag hätte wohl doch eher epischere Länge. Die aufschlussreichen Beiträge...“
RZ_0024 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Tut mir leid, Ich verstehe Sie nicht. Ich möchte die Diskussion aus suboptimalen Sprachverständnis meinerseits abbrechen. Sieg der Ukraine. Haben Sie ein gutes Leben!,,“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Nanu, plant Putin insgeheim eine neue Offensive ? Plötzlich kommen die Ratten überall wieder aus ihren Löchern...“
Bernd D-UA in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Beweislastumkehr, interessant was gogol daraus, zum TOTLACHEN, seit dem 01.01.2002 eine Stärkung der Verbraucher- und Patientenrechte als was zu Verkaufen? Da gibt's wohl wenig Menschen die Dir Sachverstand...“
Gogol_3 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Nachdem die Ukraine aber nicht siegen wird, wird dieses dunkle Kapitel - mit allen die diesen Gruß jetzt noch pflegen - ja eventuell endgültig verschwinden. Ich habe der Ukraine meine Freundschaft unmißverständlich,...“
Bernd D-UA in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Gogol flüchtet immer ins Exil, um immer wieder zurück zu kehren, er sucht Aufmerksamkeit, wie ein Kleinkind! Er hat wohl mal wieder nichts Süßes bekommen, die anderen Kommunities sind wohl so langweilig,...“
Gogol_3 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Ich bin kein Staatsanwalt, aber können sie beweisen, dass sie kein Russentroll sind? Sie sind ja schon voll auf Fancy Naesers´Beweislastumkehr-Schiene In welcher Epoche Deutschlands war das nochmal in...“
Robert1959 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Ich bin kein Staatsanwalt, aber können sie beweisen, dass sie kein Russentroll sind?“
RZ_0024 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Nachdem die Ukraine aber nicht siegen wird, wird dieses dunkle Kapitel - mit allen die diesen Gruß jetzt noch pflegen - ja eventuell endgültig verschwinden. Ich habe der Ukraine meine Freundschaft unmißverständlich,...“
Bernd D-UA in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Interessant , gogol erzählt Mist und feiert sich dabei...Bandera? Voll daneben gelegen??? Aber nein, war wohl im TV bei RT zu sehen. Interessant wie man aus Slawa Ukrajini ein zeitgenössisches Sprichwort,...“
Gogol_3 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Zur Propaganda-Russland hat kein Interesse an Europa: Da sage ich nur Abxasien, Tranistrien Belarus und Ukraine! Wollen Sie dazu tatsächlich was sagen - oder schmeißen sie nur eine Aufzählung hin und...“
Gogol_3 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Es ist immer wieder erstaunlich, wie ahnungslos die "Freunde der Ukraine" diese Losung nachplappern und sehr bezeichnend, dass diese Losung zum offiziellen Gruß bei Polizei und Armee wurde. Und viele...“
Bernd D-UA in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Lächerlich und Fälschung der Tatsachen, die Krim ist und bleibt Teil der Ukraine! Ach, die Ukraine greift doch bereits die RF an, wie kann man das übersehen? Wenn man der Sichtweise von gogol folgen...“
Bernd D-UA in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Sieg der Ukraine! Hab gehört, die Menschen in Russland wollen auch nicht befreit werden, da sind auch nur gute Russen auf dem Weg Menschen zu befreien und meinen es doch gut dabei, Spezialoperation bleibt...“
Robert1959 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Wir werden nie einer Meinung sein, trotzdem will ich versuchen zu antworten. Zu Waffenlieferungen: Ich gehöre auch zur Bevölkerung und wurde noch nicht befragt! Bei Statistiken kommt es oft auf die Fragestellung...“
Gogol_3 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Um Missverständnisse auszuschließen: Sieg der Ukraine! (Ich sehe hier keinen Faschismus) Ausnahmsweise mal Wikipedia: "1939 oder 1941 wurde der Gruß Slawa Ukrajini, Slawa Herojam von der Organisation...“
Gogol_3 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Wir sind ein demokratischer Staat und wir vertreten die Interessen der Demokratie! Die Mehrheit der Bevölkerung ist nicht für eine Partizipation und Waffenlieferung. Wir müssen wohl undemokratisch sein....“
RZ_0024 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Danke für Ihre Darstellung. Ich habe das damals noch selbst verfolgt und anders in Erinnerung. Um Missverständnisse auszuschließen: Sieg der Ukraine! (Ich sehe hier keinen Faschismus)“
Robert1959 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Wir sind ein demokratischer Staat und wir vertreten die Interessen der Demokratie! Es ist auch ein Existenzkampf des freien Europa! In Russland tickt die Zeit anders. Sie sind schon im Delirium und drohen...“
Gogol_3 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Wenn ich mir Scholz anschaue, dann hat er kein Interesse, dass die Ukraine gewinnt! Wie kann man es sonst erklären, dass er Kampfflugzeuge verweigert; die Taurus wäre wirklich eine große Hilfe. Die...“
Gogol_3 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Gaddaffis Untergang war die Übergabe seine Atom-Arsenals. Kim hat daraus gelernt. Slave Ukraini Gadda f is Untergang war, dass er angekündigt hat, Öl nicht mehr in Dollar zu handeln - und seine Projekte,...“
MHG1023 in Recht, Visa und Dokumente • Re: PKW in die Ukraine verschenken - Wie gehe ich das an?
„Also die Umsatzsteuer einsparen wird wohl nur gehen, wenn der Empfänger in der Ukraine als Käufer im Kaufvertrag steht (im Kaufvertrag muß dann auch zwingend der vollständige Name und die vollständige...“
RZ_0024 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Putin vernebelt derzeit, wie ein Tintenfisch auf der Flucht. Slava Ukraini“
Robert1959 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Tote leben länger! Im Moment ist die Wagnertruppe entwaffnet unterwegs nach Belarus! Da sie von Russland bezahlt werden, muss man sich die Frage stellen, unter welchem Kommando sie tatsächlich stehen....“
Robert1959 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Wenn ich mir Scholz anschaue, dann hat er kein Interesse, dass die Ukraine gewinnt! Wie kann man es sonst erklären, dass er Kampfflugzeuge verweigert; die Taurus wäre wirklich eine große Hilfe. Die...“
Obm100 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Ich denke, Prigoschin wird nirgendwo mehr hingehen.“
Bernd D-UA in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„@Frank ein beschissenes Spiel um Menschenleben, im Grunde wäre es ein leichtes, sollte man den ernsthaften Willen haben, F16 inkl. der Ausbildung der Piloten bereitzustellen. Vermutlich wird dann mach...“
Frank in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Wäre interessant zu wissen ob die Ukraine ähnliche Minenräumfahrzeuge hat.... Wie man lesen konnte sind gleich zu Beginn der Offensive die Hälfte der sechs Minenräumpanzer auf Leopard-2-Basis aus...“
Frank in Recht, Visa und Dokumente • Re: PKW in die Ukraine verschenken - Wie gehe ich das an?
„An sich ist es unüblich ein Auto dahin zu verschenken, wahrscheinlich weil es sich nicht lohnt (ausser die jetzt üblichen Gebührenbefreiungen im Sinne Wohltätigkeit, bekommst als Privatmann wohl nicht).“
Bernd D-UA in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Die besten westlichen Panzer nützen nichts wenn sie auf eine Mine auffahren, minimum eine Antriebskette ist futsch und das war es dann erst einmal. Auch erschrecken mich die Bilder in welcher Form die...“
Bernd D-UA in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Grundsätzlich teile ich die Meinung von Oberst Reisner, den ich sehr schätze, seine Analysen sind fundiert und nicht propagandistisch gefärbt. Ich denke, die lange Vorbereitungszeit die den Russen gewährt...“
Manganmagnat in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„dann ist die Frage wieso es nicht so gemacht wird Was denkst du darüber, ist es eine gute Idee ?“
Florian in Recht, Visa und Dokumente • PKW in die Ukraine verschenken - Wie gehe ich das an?
„Hallo ihr Lieben! Habe mich seit Kriegsbeginn um 4 Ukrainische Familien gekümmert (in Österreich). Eine dieser Familien ist bereits wieder in die Ukraine zurückgezogen. Würde ihnen gerne ein Auto schenken...“
Manganmagnat in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Wäre interessant zu wissen ob die Ukraine ähnliche Minenräumfahrzeuge hat. Was ich mir die ganze Zeit denke ist dass es doch viel schlauer wäre durch den jetzt viel schmaleren Dnepr mit Booten anzugreifen...“
RZ_0024 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Mir fehlen zur jetzigen Lage die wichtigsten Informationen. Das Thema ist erledigt. Eine Twitter Kollegin hat es "am Tag danach" so ausgedrückt: "Wir haben eine Wagner Oper gesehen". Ich ergänze: Das...“
Robert1959 in Ukrinform • Re: Selenskyj: Ukraine sollte klare Sicherheitsgarantien bekommen, solange sie nicht in der NATO ist
„Sicherheit kann nur die NATO geben. Alles andere ist nur Wunschdenken!“
Robert1959 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Wenn man weiß, wo die Minen liegen und welchen Tap sie haben, so wäre dies kein Problem. Doch diese Information haben wir nicht und diese Minenfelder sind noch überwacht! Noch gefährlicher sind die...“
Robert1959 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Prigoschin und Putin spielen doch nur! Das Spiel heißt "Hase und Igel"“
RZ_0024 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Prigoschin scheint seiner Wege zu gehen und seine Mannen den Russen zu überlassen, Er hat "Wichtigeres zu tun" Slava Ukraine“
RZ_0024 in Allgemeines Diskussionsforum • Ukraine ist falsch abgebogen, nicht Russland
„Gaddaffis Untergang war die Übergabe seine Atom-Arsenals. Kim hat daraus gelernt. Slave Ukraini“
Duscha in Anzeigen • Re: Mitfahrgelegenheit in die Ukraine
„Rein zu, stand ich 2h (nachmittags gegen 14 Uhr) und raus 3 h, weil Schichtwechsel war in der Früh... Die Mädels waren entspannter als ich, aber auch kein Wunder, wenn ich allein die Strecke gefahren...“
Frank in Anzeigen • Re: Mitfahrgelegenheit in die Ukraine
„Was ich so gehört habe ist wohl an der Grenze 6-12 h Warten per Bus normal. Soll das mit Auto viel schneller gehen? Wie lange standest du?“
Duscha in Anzeigen • Re: Mitfahrgelegenheit in die Ukraine
„Bus war vor 4 Wochen keine so gute Idee. Zumindest auf dem Rückweg. Vor 14 Tagen fuhr die Familie meiner Frau von Poltawa, über Lemberg zurück Richtung Ulm. Fast einen ganzen Tag standen sie mit dem...“
Claus23 in Politik • Re: Österreichischer Militäroberst: „Erste Phase der Offensive ist gescheitert“ - darum ändert Kiew die Strategie
„Kann man nicht die Minenfelder sprengen um sie unschädlich zu machen? Oder welche andere Strategie ist zielführend? Es muss doch irgendeine innovative Möglichkeit geben!“
AdrianS in Anzeigen • Re: Mitfahrgelegenheit in die Ukraine
„Grüße aus Dem Saarland ja das stimmt , und sollte sich nichts ergeben werde ich Mit dem Buss Fahren was recht Fix geht“
Frank in Anzeigen • Re: Mitfahrgelegenheit in die Ukraine
„Und von wo kommst du? Zur "Not" fahren auch Busse“
AdrianS in Anzeigen • Mitfahrgelegenheit in die Ukraine
„Guten Morgen Liebe Mitglieder Ich suche eine Mitfahrgelegenheit, in Richtung Ukraine (Lwiw) Es würde auch reichen an die Polnisch ukrainische Grenze, von dort werde ich abgeholt. Vl findet sich jemand...“
RZ_0024 in Ukrinform • Re: Wagner-Söldner mit Absicht in Weißrussland geschickt – Präsident Lukaschenko
„DiePresse 04.07.2023 um 05:08 von Christian Ultsch Ivan Krastev:"Putin denkt, die Zeit arbeitet für ihn" (Interview) "Es könnte aber auch eine Einheit geschaffen werden, die die Ukraine von Belarus aus...“
RZ_0024 in Ukrinform • Re: Stawka berät über mögliche Handlungen des Feindes und Versorgung der Truppen
„Die eingehende Beratung über die "heiße" Nordgrenze zu Belarus war mein Ziel, das jetzt abgedeckt ist und ended vorläufig meine Befassung mit dem Thema. Slava Ukraini“
RZ_0024 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Slava Ukraini“
RZ_0024 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Allemal in´s Risikomanagement!“
Robert1959 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Letztlich kontrolliert Putin die Wagnergruppe! Es sieht so aus, wie alles von a bis z geplant war! Was machen 8000 Kämpfer in Belarus? Vermutlich werden sie von der belarussischen Armee ausgerüstet,...“
Anuleb in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„.... Die Frage ist jedoch, wer kontrolliert nun die Wagnergruppe? Die haben doch eine Friede-, Freude-, Eierkuchenlösung gefunden. Wer nicht am Marsch teilgenommen hat, und auch keinen Vertrag beim Verteidigungsministerium...“
RZ_0024 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Slava Ukraini“
RZ_0024 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Muss im Risikomanagement berücksichtigt werden.“
Robert1959 in MDR • Re: Russland-Ticker: Aufstand der Wagner-Truppen beendet
„Das macht er aber schon sehr lange und deshalb hat er bereits Söldner, weil er seiner Armee nicht traut, auch diese wird unterwandert durch russische Vorgesetzte! Ich denke, derzeit hat er mehr Schwierigkeiten...“
Annamaria in MDR • Re: Russland-Ticker: Aufstand der Wagner-Truppen beendet
„Lukaschenko muß selbst sehr aufpassen, dass ihm im eigenen Land nicht die Macht abhanden kommt. Die belarusische Opposition ist stark.“
Robert1959 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„Ich denke nicht, dass Prigoschin Atomwaffen einsetzen wird! Er warf dies aber Putin vor, als die Russen sich zurückzogen! Wir wissen nicht welchen Deal geschlossen wurde. Ich vermute einmal, dass Prigoschins...“
RZ_0024 in Ukraine-Nachrichten • Re: Prigoschin verspricht,
„"Militärbeobachter spekulieren sogar, dass sie in Belarus stationiert werden könnten, um von dort aus im Ukraine-Krieg mitzumischen." DiePresse Dann ist Prigoschin mit seinen Truppen vor Ort und könnte...“
Robert1959 in MDR • Re: Russland-Ticker: Aufstand der Wagner-Truppen beendet
„Was ist ein russischer Deal wert? Die Wagner Gruppe hatte keine Chance nach Moskau zu gelangen. Aber ihm ist es gelungen, Putins Macht zu erschüttern-Er ist nun angeschlagen und wenn die Krim fällt,...“
Annamaria in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Ukrainische IP-Adresse
„Es gibt bereits eine Android App, die das gratis/werbefinanziert zur Verfügung stellt.“