FacebookTwitterTelegramVKontakteMail

Leben "wie die Reichen"

0 Kommentare

Einmal in einem Gespräch hat ein guter Bekannter in der Beschreibung des Hauses eines Regierungschefs den Begriff „so, wie die Reichen leben“ benutzt. So einfach und ungezwungen hat er damit die modernen ästhetischen Kriterien, Formen und Methoden formuliert, wie die neugebackenen Eliten ihren Gesellschaftsstatus demonstrieren und diese nach außen präsentieren.

Und ich habe verstanden, es ist lohnenswert einen Ersatz für so eine genaue und gleichzeitig breite Bezeichnung zu finden, die jede Nuance des beschriebenen Phänomens umfasst.

Die Monarchen und das Schöne

Wie bekannt, zu viel Geld gibt es nicht. Die Vorstellungen jedoch über den Reichtum und den Wohlstand (und den damit verbundenen Status) unterscheiden sich von dem Individuum und der Epoche. Man kann allerdings gewisse zeitgemäße Tendenzen (sozusagen eine Art Mode) beobachten, insbesondere am Verhalten der reichen Menschen, welche Einstellungen man zum Reichtum hatte. Wie ich mich aus den Studienzeiten erinnere, hat jeder französische König versucht, sich in das Buch der Geschichte irgendwie einzutragen: Der Eine hat sehr pathetisch proklamiert „ Der Staat bin ich“, der Andere wollte so regieren, dass das Lebensniveau seiner Untergebenen sich so verbesserte, dass jede französische Familie sich wenigstens einmal in der Woche ein Hühnchen zum Mittagstisch leisten konnte. Als sie diese Weisheiten proklamierten, haben die Monarchen gleichzeitig gewaltige Summen für den Bau von neuen Burgen und prächtigen Palästen ausgegeben.

Dem modernen Bürger ist es irgendwie egal, ob die französischen Bauern im siebzehnten Jahrhundert genug zu essen bekommen haben. Für ihn ist es wichtiger, ob er den Louvre in Paris bewundern kann oder Versailles, die Paläste entlang der Loire. Jedoch ist es uns, den Bürgern, gar nicht unwichtig, wenn unsere jetzige Elite (einschließlich der Regierung) den mittelalterlichen Monarchen nachzuahmen versucht, wenn sie ihre Familiennester mit so einem Schwung einrichten, wie es den französischen Königen typisch war.

Eigentlich, warum werden in der heutigen zivilisierten Welt keine Versailles mehr errichtet? Die Antwort ist ganz einfach: Es ist unwirksam, unpraktisch und letztendlich unnötig. In damaliger Zeit sollten die königlichen Residenzen nicht nur die einfachen Dorfbewohner beeindrucken, sondern auch mit ihrer majestätischen Art und dem Reichtum den großen Teil der Aristokratie beeinflussen, mit dem Ziel die Letzten der Macht des Monarchen zu unterwerfen. Allerdings haben die Aristokraten nicht nachgegeben, sie versuchten ihre Macht und ihren Reichtum durch imposante Bauten unter Beweis zu stellen und somit ihren Nachfolgern den entsprechenden Status zu hinterlassen.

„Altes Geld“

Wodurch unterscheidet sich denn zum Beispiel die moderne ukrainische Elite von der westeuropäischen oder amerikanischen Elite? Durch Wohlstand und die verfügbaren Summen – dadurch nun gar nicht. Manchmal sehen unsere Schnellreichen viel erfolgreicher aus als ihre europäischen Kollegen, weil sie innerhalb eines Jahrzehnts geschafft haben Milliarden zu akkumulieren und das von Null an. Wir werden hier nicht das ewige Thema aufgreifen, dass die erste Million niemals „eine saubere“ sein kann, obwohl man mit den Herren Zuckerberg und Herrn Gates Gegenbeispiele vorbringen kann, die diese These widerlegen.

Die osteuropäischen Milliardäre sind die nachfolgende Erscheinung der ungerechten und räuberischen Privatisierung, die nach dem Zerfall der Sowjetunion stattfand. Die nächste Welle der unglaublich Reichen kam infolge des monopolisierten Handels und Verkaufs von Energieträgern. Und die dritte Welle sind die Staatsmänner, die einen grenzlosen Zugang zu den Staatsbudgets erhalten haben. Genau diese Kategorie der Menschen hat es geschafft, Milliarden an Einnahmen innerhalb von zehn und fünfzehn Jahren zu akkumulieren, die sie letztendlich durch Offshore-Firmen in sichere westliche Banken ausgeführt haben. Sie haben Gelder gestohlen, gewaschen, auf Bankkonten des Westens eingelegt, allerdings gehen sie selbst dort nicht ein und aus.

Sie werden in die geschlossenen Kreise, Clubs (ausgenommen einige Persönlichkeiten, die Wohltätigkeit betreiben) nicht eingeladen, man möchte sie auf den Weltforen nicht sehen. Warum? Warum konnte die ganze westliche Presse , als Präsident Kutschma seine Ehegattin zum berühmten Wiener Ball hingeschickten haben soll, die Verwunderung über ihre Anwesenheit nicht verstecken? Die Antwort ist wiederum leicht. Die falsche, intransparente Herkunft des Geldes. Die Eintrittskarte müsste damals für die Frau Kutschma über Zwölftausend Euro gekostet haben. Es stellte sich die rechte Frage: woher hat die First Lady des armen Landes so viel Geld für derartige Grillen? Eines Landes, für das die Bürger westlicher Länder Kleidung gesammelt und als humanitäre Hilfe geschickt haben.

Mit einem Wort, es ist nicht nur so, dass alle verstanden haben, dass so ein Reichtum nur auf Umwegen erreicht werden konnte, sondern auch dass die Schnellreichen mit jedem ihren Schritt zeigten, dass ihnen jegliches kulturelle Niveau, Bildung und allgemeine Erziehung fehlen. Der Spruch „Was Sie verstehen nicht? Wir zahlen!“ ist zum Kennzeichen der neuen Russen/Ukrainer im Ausland geworden. Es entsteht der Eindruck, als ob, wenn sie links und rechts mit ihrem Geld umwerfen, die Zigarette mit einem Hundertdollarschein anzünden, sie Aufmerksamkeit hervorrufen wollen und dementsprechend Respekt gewinnen. Es sah aber so aus, als ob ein Ignorant mit einer Ziehharmonika während einer Beerdigung das Lied „Murka“ (Knastlied) anstimmte.

Und an dieser Stelle gelangen wir zur Offenbarung des Hauptunterschieds zwischen der Kultur des „alten Geldes“ und dem Verhalten unserer Schnellreichen. Die Europäer, die von ihren Eltern einiges Geld geerbt haben, haben unbedingt bestimmte Bildung abgeschlossen: Ein Studium an einer Universität, Erlernen der Verhaltensregeln, die der eigenen sozialen Gruppe typisch waren, der Tugenden. Das Alles kann durch einen Begriff „ Kultur des Reichtums“ bezeichnet werden. Die Leute aus dem Kreis „des altes Geldes“ werden niemals ihren Wohlstand demonstrieren, sie werden ihr Geld nicht in den Bau von pompösen Palästen investieren. Wie sie allerdings ihren Reichtum zeigen können, ist Mäzenatentum und Unterstützung von verschiedenen sozialen Projekten.

„Wir alle tragen Gold, jedoch sind wir nackt“

Die ukrainischen Reichen sind das absolute Gegenteil der Menschen „des alten Geldes“. In der Regel haben sie keine höhere Bildung und keine Traditionen. Jeder zweite hat eine kriminelle Vergangenheit. Sie wissen nicht nach dem Gesetz zu leben, sondern geben dem Prinzip der Kraft Vorrang. Sie sind ästhetisch eingeschränkt und sehr oft sentimental, somit nicht pragmatisch. Sie erinnern sich an ihre hungrige barfüßige Kindheit. Sie sind gleichzeitig geizig und sehr großzügig zu ihren Kindern. Da die westliche reiche Welt sie meidet, suchen sie trotzdem nach allmöglichen Wegen sich in diese Welt einzuschleichen. Sie wollen sich mit den europäischen Aristokraten gleichgesetzt sehen, wenn sie alte Schlösser und Paläste kaufen, jedoch machen sie sich dadurch zu Außenseitern hinter den groben mittelalterlichen Wänden.

Egal, wie viele Schlösser ukrainische Oligarchen in Österreich kaufen würden, das Maximum, was sie davon haben werden, ist ein gesichertes Alter und keine Verfolgungen seitens „ der Gesellen aus der Werkstatt“. Da keiner sich über sie dort freuen wird und keiner ihre Begeisterung für Gold und Marmor teilt, bleibt ihnen nichts übrig, als ihre Träume in der Heimat zu verwirklichen.

Viele Unsicherheiten haben sie in der Heimat. Aber hier können sie politische Parteien, gesamte parlamentarische Fraktionen kaufen, mit dem Verfassungsgericht „Vereinbarungen treffen“, die Staatsanwaltschaft und Gericht ihren Wünschen anpassen, sozusagen überall eigene Spielregeln einführen. Die einzige Gefahr bildet der gegnerische Oligarchenklan, der zu jedem Zeitpunkt die regierende Spitze verdrängen kann, von der dann nur „Hörner und Beine“ bleiben. das Gefühl des „Allmächtigen“ und „Alles ist erlaubt“ ist so verführerisch, dass man sich wünscht diese Gefühle nicht nur gesetzlich zu verankern, sondern auch in imposanten Bauten zu zeigen.

Da das kulturelle Niveau dieser Menschen, nett gesagt, eigenartig ist, sind auch die Errichtungen die dabei entstehen, besonders eigenartig. Egal, was unsere Reichen bauen möchten, letztendlich ergibt sich ein Mausoleum. Ihre Vorstellung über das Schöne und Ästhetische verteilt sich auf einige Elemente: teuer, goldig, glänzend. Insgesamt sind sie in einem Wort zu finden ?„sowie die Reichen leben“. Es gab viele lustige Fälle mit unseren „Neureichen“ in teuren westlichen Restaurants, als sie ohne Sprachverständnis mit dem Finger auf die teuersten Gerichte in der Speisekarte zeigten, und danach galt das ukrainische Sprichwort – „wenn die Augen sahen, was sie kauften, sollen sie es dann essen, auch wenn sie dabei ausfallen“. Die glücklichen Frauen und Liebhaberinnen unserer Schnellreichen lassen die weltweiten Modemarken nicht zugrunde gehen, ohne eigenen Geschmack vertrauen sie nur berühmten Etiketten. Diese Liste kann immer weiter ergänzt werden.

Der ukrainischen Gesellschaft mangelt es am Verständnis einer „Kultur des Reichtums“, das die Gesellschaft in die extreme Polarisierung führt. Ein anschauliches Beispiel stellt Janukowytschs Mishhirja (Wohnsitz des Präsidenten) und der letzte Modeschrei, der sogenannte Debarkader/Bootssteg, dar. Wenn man dem „Taj Mahal“ von Janukowytsch in Mishhirja, das mit Marmor überfüllt ist und dem Flugzeug mit der goldenen Kloschüssel, die Trümmer des Städtchen Jenakijewo, aus dem Janukowytsch stammt und dessen Leute, die gerade aus ihren Löchern ausgekrochen sind, an die Seite stellt, wird es viel einfacher, die Ereignisse im Jahr 1917 in Russland zu verstehen. Leider sind das Bewusstseinsniveau des ukrainischen Präsidenten und seine ästhetische Feinfühligkeit nur mit dem Niveau der Zigeunerbarone und der Drogenbarone in Lateinamerika zu vergleichen. Ihre Häuser sind Paläste, die nach den gleichen Geschmacksregeln gebaut sind, wie die von Wiktor Fedorowytsch. Die Zigeunerbarone tragen kilogrammschwere Goldkreuze am Hals, der Präsident hat vergoldeten Toilettenbecken und Goldwasserhähne. Erstere haben alles in Marmor ausgekleidet, bei Letzterem glänzt derselbe Stein wie ein Spiegel. Die Barone besitzen Paläste über Tausende Quadratmeter, und die einfachen Roma wohnen in provisorische überfüllte Hütten. Präsident Janukowytsch hat ein Holzhaus aus Mahagoni mit spiegelnden Marmorsäulen, wo fast jeder Kronleuchter hunderttausend Dollar kostet. Und in Altschewsk gibt es ganz einfach kein Wasser in den Wohnhäusern, weil das Wasserversorgungssystem zusammengebrochen ist. Dieses gegensätzliche Bild kann man bis Unendliche zeichnen. Irgendwann wird dem Ganzen ein Ende kommen, die Ergebnisse dessen sind allerdings nicht vorhersehbar.

Noch ein Aspekt des angesprochenen Themas ist nicht nur ein übertriebener Luxus und Geldverschwendung, sondern auch das Unpraktische in allem, was gebaut wurde. Es ist schwer eine Arbeitsstimmung in dem neu gebauten Büro des ukrainischen Präsidenten vorzustellen, das allen Attributen nach an einen stillen Grabbau erinnert. Genauso schwer ist es ein Zuhause vorzustellen, in dem alles an ein Mausoleum der Herrscher im Osten erinnert. Dieser Luxus fesselt und beschränkt einen Menschen, insbesondere dessen Besitzer. Und wenn man das Foto von Janukowytschs Familie von vor fünfzehn Jahren anschaut, sah sie viel glücklicher aus, als heute, wo dieser Mensch sich in Marmor eingemauert und mit Gold von oben reichlich drüber gegossen hat…

Darüber hinaus ist es schwer die praktische Bedeutung von Mishhirja nach der Regierungszeit von Janukowytsch vorzustellen. Französische Könige haben Paläste hinterlassen, die jetzt als Museen benutzt werden, wo Weltmeisterwerke ausgestellt werden. „Mishhirja“ kann nur ein Erinnerungsstück des schlechten Geschmacks, der Ziellosigkeit und Verschwendung unsere Epoche sein.

Alle verstehen, dass sowohl Wiktor Fedorowytsch als auch andere ukrainische Reiche „Windows“ nicht erfunden und keine Millionen geerbt haben. Woher haben sie dann diese Reichtümer? Obwohl am aktuellsten und wichtigsten ist die Frage, warum schaut das Volk der Ukraine schweigend dieser Willkür zu? Warum protestiert es nicht, steht nicht auf? Warum gibt es sich zufrieden mit der Schändung der Verfassung, mit der Verletzung der eigenen Bürgerrechte? Leider gibt es keine eindeutige Antwort darauf. Aber vielleicht kann man annehmen, dass jeder politische Führer, unabhängig von seiner „ Farbe“, nach der Übernahme des Regierungssessels sich das gleiche Leben wünscht? Vielleicht haben die „Orangenen“ nach 2004 deswegen nichts geändert, sondern umgekehrt, sie beeilten sich ihre eigenen Familienhäuser nach dem Prinzip „ wie die Reichen“ einzurichten? Die Landgüter Wiktor Juschtschenkos sind überall in der Ukraine verstreut und ihr Bau hat auch nach seiner Präsidentschaft nicht aufgehört.

Nach allem Gesagten kann man einen trostlosen Schluss ziehen, dass die Ukrainer, sowie die Roma, ihre „Himmlischen“ aufmerksam beobachten, und davon träumen, irgendwann genauso „wie die Reichen“ zu leben. Ein geschlossener Kreis der ukrainischen Geschichte?

26. April 2012 // Wassyl Rassewytsch

Quelle: Zaxid.net

Übersetzerin:    — Wörter: 1874

Olena Ryeznikova arbeitet als freiberufliche Übersetzerin/Dolmetscherin

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Telegram, Twitter, VK, Facebook, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 6.4/7 (bei 5 abgegebenen Bewertungen)

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wie war das erste Jahr unter Präsident Wolodymyr Selenskyj für die Ukraine?
Interview

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)14 °C  Ushhorod13 °C  
Lwiw (Lemberg)12 °C  Iwano-Frankiwsk13 °C  
Rachiw17 °C  Jassinja12 °C  
Ternopil16 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)17 °C  
Luzk13 °C  Riwne13 °C  
Chmelnyzkyj12 °C  Winnyzja13 °C  
Schytomyr11 °C  Tschernihiw (Tschernigow)11 °C  
Tscherkassy14 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)14 °C  
Poltawa12 °C  Sumy11 °C  
Odessa20 °C  Mykolajiw (Nikolajew)18 °C  
Cherson17 °C  Charkiw (Charkow)15 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)16 °C  Saporischschja (Saporoschje)16 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)16 °C  Donezk19 °C  
Luhansk (Lugansk)17 °C  Simferopol18 °C  
Sewastopol23 °C  Jalta23 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„@aust72 Hallo, ich kann natürlich nur meine Erfahrung widergeben. Ich habe am 07.08. einen Test bei Centogene in FFM am Flughafen gemacht. Am 08.08. bin ich nach Kiev geflogen. Das Testergebnis hatte...“

„Und zu allerletzt noch die Ankunft in Frankfurt mit Pflichttest. Dienstag Abend mit leichter Verspätung in Frankfurt gelandet. Im Flieger wurden Formulare ausgeteilt zum Ausfüllen weil der Flieger aus...“

„Hier, gab es ja die Seite mit den Infos zur Grenze UA / PL: ... die ist nicht mehr akiv, nur die für den nördlichen Teil: ... Wo kann man den aktuellen südlichen Teil, mit Krakovets / Korzcowa finden...“

„Wir probieren es nächste Woche bin auch mal gespannt.“

„Hallo Westender, das hört sich alles sehr schlüssig an und wird m.E. auch keine Probleme geben. Ich habe Ähnliches vor und deshalb heute mit der Bundespolizei telefoniert weil meine Partnerin aus Kharkov...“

„Hallo zusammen, was soll ich sagen ? In dieser Verrückten Zeit ändert sich alles fast täglich. Man spricht sogar wieder von kompletten Grenzschließungen. Deswegen haben wir einen Flug von Saporoschschija...“

„Ich vermute Lubil hat einen Werbeblocker und kann deshalb die cookie-verseuchten "Zeit"-Inhalte nicht mehr lesen.“

„Das Testkid liegt dann in Frankfurt bereit. Centogene gibt es auch noch in Rostock. Meine Informationen sind also aus erster Hand und hier im Chat war auch schon jemand in den letzten Tagen in der Ukraine....“

„Das mit den Coronatests ist so eine Sache. Ich weiss jetzt nicht wo Du wohnst, aber ein totsicherer Tipp ist centogene am Flughafen Frankfurt Main. Da bekommst Du den Test für 59 Euro in spätestens 12h,...“

„Angeblich wird die Liste jeden Tag aktualisiert. Auf Visit Ukraine gibt es nun auch einen Link wenn man sich im Land testen lassen will ...“

„Hallo, die Ausreise am Flughafen Borispol ist komplett easy. Maske aufsetzen, Temperatur messen bei Eintritt ins Gebäude und sich freuen dass es keine Schlangen gibt. Der Rest ist wie gehabt. Geschätzt...“

„@jollboll theoretisch und praktisch kannst Du die auch noch vor Ort abschließen, ABER dazu musst Du vor Ort sein! Zumindest die Airline Wizzair kontrolliert schon in Deutschland ob Du eine Auslandsreisekrankenversicherung...“

„Mit dem Bus über Polen ist nach allem was ich gelesen habe auch aktuell kein Problem, denn sie hat ja vermutlich ein Bus Ticket nach Deutschland und ist somit nur auf der Durchreise!... Dann könnte ja...“

„Hat denn schon jemand Erfahrungen bei Einreise mit dem Auto gemacht, nachdem wir der „Red Zone“ zugeordnet worden sind? Wird z.B ein negativer (aktueller) Test aus Deutschland akzeptiert?“

„Das kann ich ja mitnehmen, wenn ich sie vom Flughafen abhole sollte es da Fragen geben wäre ich ja da.“

„@vfranz ich denke und hoffe das so alles passen sollte! Einzig könnte ich mir noch vorstellen, das deutsche Behörden das original von Dir unterschriebene Dokument haben wollen. Aber dies wäre echt verrückt...“

„Hallo @Frank , Bei meiner Antwort an vfranz geht es darum ob sie aktuell Aufenthaltsrecht hätte. Aktuell ist die Reise per Flugzeug in beide Richtungen möglich! Mit dem Bus über Polen ist nach allem...“

„Mit Formular meinte ich die Erklärung, die auch schon hier veröffentlich wurde. Sie war zweimal im Februar in Deutschland ein und ausreise und jeweils für wenige Tage das sollte so ok sein Ich schicke...“

„Da gehts ja nur um die Einreise. Ausreisen ist wohl kein Problem? Musst ja ins Flugzeug kommen. Oder wenn sie mit Bus fahren wie machen sie es den Polen glaubwürdig? Mit Belegen auf Deutsch?“

„Hallo @vfranz , hast Du die Unterlagen an Deine Freundin nach Kiew gesendet oder an die deutsche Botschaft? Wenn an Deine Freundin, hast Du vermutlich auch die Erklärung beider Partner zur Beziehung mitgesendet,...“

„Du brauchst die NUmmer deines Handy da do einen aktivierungscode für die app geschickt bekommst“

„Kurze Info ich habe jetzt mal zusammengestellt eine formlose Einladung für den Zweck der Einreise von unverheirateten Partnern zum in Deutschland lebenden Deutschen, Unionsbürger oder Drittstaatsangehörigen...“

„Hallo Zusammen, hat jemand bereits Erfahrungen bei Einreisen mit dem Auto? Ich will am 15.August mit dem Auto einreisen und habe überhaupt keine Informationen dazu gefunden wie es mit dem Corona Test...“

„ich habe die App gestern installiert nachdem ich die kyrillischen Buchstaben noch aktiviert habe, stimmt die Tel.-Nr., kann ich ja jetzt nicht meine eingeben mit Vorwahl Ukraine, ich nehme dann die Nummer...“

„Funktioniert denn die App mit einer deutschen Telefonnummer? Klar kann man die sicherlich installieren. Nur ob sie dann auch auf "grün" geschaltet werden kann?“

„@ Carlton68 Ganz ganz lieben Dank für die super Tipps!!! Dafür hat sich die Anmeldung hier schon gelohnt Die App läuft sogar auf meinem alten iPhone (iOS 10.0.0), mal eine gute Nachricht! Das mit der...“

„Ca. 18 Stunden später habe ich das Testergebnis per Mail erhalten und jetzt kommt der eigentliche Punkt, das Ergebnis war positiv. Das Gesundheitsamt wurde auch automatisch informiert und hat sich umgehend...“

„@jollboll Du brauchst für die Reise mehrere Sachen - aktueller Test oder bei Einreise einen Test am Flughafen machen. Wenn Du den Test am Flughafen machst musst Du in Selbstisolation bis das Testergebnis...“

„Hallo, reicht nun ein aktueller Test bei der Einreise von D in Kiev (2. Wie bekomme ich den übersetzt, weil das Labor in Leipzig das sicher nicht hinbekommt?) oder muss ich die APP Doma noch extra runterladen?...“

„Mein Erfahrungsbericht: Einreise am 17.07 vom Berliner Flughafen mit Ryanair nach Kiew Boryspil. Dabei hatte ich auch die Ekta Health Insurance, die bei der Passkontrolle niemand sehen wollte. Die Einreise...“

„Das BMI hat in den FAQs ... die Informationen zum Besuche unverheirateter Parnter noch etwas genauer definiert. Einreise von unverheirateten Partnern zum in Deutschland lebenden Deutschen, Unionsbürger...“

„Da kommt bestimmt noch was nach, incl. Auslegungshilfe. Zur Regelung für unverheiratete Partner: Immerhin ein Fortschritt. Auch meinem Kenntnisstand nach aber nur nach vorherigem Treffen in Deutschland....“

„Deutschland lässt die Einreise von unverherheirateten Partnern ab 10. August zu! Unter ... wird auf einen entsprechenden Twitterbeitrag verlinkt Die BMI Seite mit dem entsprechenden Pressebericht ist...“

„Das BMI hat in den FAQs ... die Informationen zum Besuche unverheirateter Parnter noch etwas genauer definiert. Einreise von unverheirateten Partnern zum in Deutschland lebenden Deutschen, Unionsbürger...“

„Also, meine Frau konnte mit übersetzter, aber nicht apostillierter Heiratsurkunde ohne Probleme einreisen. Die Übersetzung wurde aber ziemlich genau geprüft. Ebenso wie das ukrainische Original bereits...“

„Mußt da nicht nach Logik suchen. Das ist sowieso nur eine Notlösung um bestehendes Recht einzuhalten. Geht halt um den Begriff "Familienangehöriger" und wie man den definiert. Da haben sie sich halt...“

„Moin, zusammen: Ich bin seit dem 26.7. In Kiev, flog in einer 100% vollen LH-Maschine von FRA. Am Freitag geht es zurück, und in FRA gehe ich dann zum Pflichttest. Ich hatte mich zwar schon bei Centogene...“

„@Bernd D-UA Ich habe den Test am Freitag später nachmittag in Frankfurt am Flughafen gemacht (Centogene) und natürlich war der Test rechtzeitig da. 59 Euro ohne zusätzliche Identitätsfeststellung....“

„Deutschland lässt die Einreise von unverherheirateten Partnern ab 10. August zu! Unter ... wird auf einen entsprechenden Twitterbeitrag verlinkt ... ! Ja aber nur bei einem vorherigen nachweislichen...“

„@carlton68 Wo hast Du Dich jetzt testen lassen für die Einreise in die Ukraine? Kam das Testergebniss zuverlässig, sprich rechtzeitig?“

„Hallo, jetzt noch ein kurzes Update von mir, bin am Freitag in Memmingen wieder gelandet und dort zum Coronatest gegangen, war alles einfach und unkompliziert, allerdings die Aussage, das Ergebnis kommt...“

„Hallo, kurzer Bericht von der Einreise heute früh. Nach Ankunft in Borispol wurden die Unterlagen bei der Passkontrolle genau geprüft. An mehreren Schaltern wurden gelegentlich Leute zur Seite gebeten....“

„Ein Passstempel für Polen beweist doch nicht dass Du Dich in Deutschland getroffen hast. Bei der Argumentation mit Passstempel würde jedes beliebige Land gehen, wenn beide den Aufenthalt dort nachweisen...“

„Hotel wäre allerdings im allg.auch kein Wohnort. Außer du wohnst immer da wie Udo L. was sie haben müssen steht ja da " sowie Nachweise der vorherigen Treffen anhand von Passstempeln, Reiseunterlagen...“

„@Frank Du hast wohl recht! Wohnsitz heißt ja nicht Wohnort, ein gemeinsames Hotel wäre ja nur ein Wohnort aber da sind die beiden ja nicht gemeldet wie es bei einem Wohnsitz wohl sein müsste! Damit...“

„Von Treffen im Ausland steht doch nirgends was. Das zählt nicht Da steht Wohnsitz "oder dem Nachweis eines vorherigen gemeinsamen Wohnsitzes im Ausland." Für mich heisst es dass eine ukrainische Frau...“

„Hallo zusammen, aktuell ist nur bekannt was gebraucht wird: Vorzulegen sind hierfür: eine Einladung der in Deutschland wohnhaften Person eine gemeinsam unterschriebene Erklärung zum Bestand der Beziehung...“

„Wenn man ein Mietauto bucht, ist man auf einem finanziellen Schleudersitz. Gut aber auch teuer ist es eine Selbstbeteiligung im Schadensfall auszuschließen. Dies ist aber sehr teuer. Beim Buchen über...“

„Deutschland lässt die Einreise von unverherheirateten Partnern ab 10. August zu! Unter ... wird auf einen entsprechenden Twitterbeitrag verlinkt ... !“