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SBU Fotoausstellung zur UPA in Kiew eröffnet

Gestern wurde die Ausstellung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) “Ukrainska Powstanska Armija (UPA)/Ukrainische Aufstandsarmee – Geschichte der Unüberwundenen” eröffnet. Als erste besuchten sie der kommissarische Leiter des SBU, Walentin Naliwajtschenko, der Exleiter des SBU Jewgenij Martschuk, der wissenschaftliche Sekretär des Institutes für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der Ukraine Alexander Lysenko, Veteranen und Nachkommen der UPA Anführer. Glückwünsche zur Eröffnung der Ausstellung sandten der Präsident Wiktor Juschtschenko und die Vorsitzendes des Aufsichtrates des gemeinnützigen Fonds “Ukraina 3000” Katherina Juschtschenko.

Die Exponate der Ausstellung sind Schaukästen mit Fotografien und Dokumenten aus den Archiven des SBU. Die Aufnahmen in den Kästen wurden nach folgenden Themen sortiert: ??“Das Alltagsleben der Aufständischen”, “Feldzüge der UPA über die Grenzen”, “Orden der UPA”. Zwei von den Schaukästen berichten über die Teilnahme von Frauen bei der OUN (Organisation Ukrainischer Nationalisten)-UPA, ebensoviel sind einem der Kommandeure der Organisation gewidmet – Roman Schuchewitsch. In Kiew bleibt die Ausstellung zwei Wochen, danach ist geplant diese in anderen Oblasten der Ukraine zu zeigen.

“Das Ziel der Ausstellung ist es, die Geschichte der UPA im populären Stil zu erzählen, niemandem etwas aufzwingend.”, teilte dem “Kommersant-Ukraine“ ein Archivmitarbeiter des SBU, Alexander Ischtschuk, mit. “Die Mehrzahl der Fotografien werden zum ersten Mal gezeigt.” Seinen Worten nach, können die Leute in der Ausstellung sehen, wie die ukrainischen Aufständischen aussahen, wie sie kämpften, wie ihre Art war. Ischtschuk merkte an, dass die Organisatoren der Ausstellung den Akzent besonders auf fotografische Materialien gelegt haben.

Die Aufnahmen in den Schaukästen werden von hinreichend detaillierten, erklärenden Texten begleitet. In ihnen werden die staatlichen Gegner im zweiten Weltkrieg – die UdSSR und Polen auf der einen Seite und das faschistische Deutschland auf der anderen – auf einer Stufe feindlich gegenüber der UPA und der friedliche Bevölkerung der Ukraine vorgestellt. Die Kriegsteile dieser Länder werden als “Strafaktionen” benannt und den Krieg, der im Juni 1941 begann, taufte der Textschreiber den “deutsch-sowjetischen”.

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 338

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Leserkommentare

kauschat in Unser Sudetenland

«Interessanter Vergleich: tatsächlich so einige Parallelen. Noch hat "der Westen" nicht die Annektion auch offiziell akzeptiert....»

Wolfgang Krause in Wir müssen hier leben

«Verglichen mit anderen Kommentaren ist dieser erfreulicherweise so geschrieben das er den Versuch wagt unterschiedliche Meinungen...»

Густаво Фан Хоовен in Wir müssen hier leben

«Zunächst vermittelt der Artikel den Eindruck einer neutralen Zustandsbeschreibung. Die Bezeichnungen "pro-sowjetisch" und...»

«Ich finde den Kommentar des Übersetzers nicht ganz glücklich, da er dazu einlädt, Dinge zu "vereinfachen". Ob die Antwort...»

«Würden sich die Menschen der Ukraine doch auf die Machnobewegung besinnen, die ganze Welt könnte Hoffnung schöpfen. Der...»

«WAS soll denn an dem was der Autor geschrieben hat unfassbar sein? Ich lese da keinen Widerspruch. Wenn du eine solche Phrase...»

«Danke für Ihre Darstellung der Hintergründe der Vertriebenen Gesetze und für die Einordnung der Russlanddeutschen. Es...»

KOLLEGGA mit 150 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 60 Kommentaren

Wolfgang Krause mit 29 Kommentaren

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Mario Thuer mit 17 Kommentaren

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Jusstice For All mit 17 Kommentaren