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Ukraine setzt auf China

Gestern traf Präsident Wiktor Janukowitsch zu einem viertägigen Staatsbesuch in der Volksrepublik China ein. Den Ergebnissen seines Treffens mit dem Staatspräsidenten der Volksrepublik China, Hu Jingtao, nach wurden 13 bilaterale Dokumente unterzeichnet, darunter eine Erklärung über die Erhöhung des Niveaus der zwischenstaatlichen Beziehungen. Staatsbedienstete reden von einer neuen Etappe der ukrainisch-chinesischen Partnerschaft und erwarten eine Erhöhung des gegenseitigen Warenumsatzes.

Die Verbesserung in den Beziehungen mit China wurde zu einer der Hauptaufgaben der Außenpolitik, die von Wiktor Janukowitsch nach seinem Amtsantritt formuliert wurden. Bleibt anzumerken, dass in der Zeit der Unabhängigkeit der Ukraine der chinesische Vektor niemals Priorität genoss, obgleich beide Seiten sich regelmäßig besuchten (der zweite Präsident der Ukraine, Leonid Kutschma, war dreimal in Peking – 1995, 2002 und 2003).

Die Entwicklung der bilateralen Beziehungen wurde von der „Orangen Revolution“ gestoppt, zu der man sich in Peking äußerst vorsichtig verhielt. Und obgleich die Volksrepublik China am Ende den Sieg Wiktor Juschtschenkos anerkannte, betrachten chinesische Experten die Durchführung der dritten Wahlrunde bei den Präsidentschaftswahlen 2004 als fragwürdig. „Der Sieg Wiktor Janukowitschs im Jahr 2010 war sauberer als der Machtantritt Wiktor Juschtschenkos im Ergebnis der ‘Orangen Revolution’ im Jahr 2004“, erläuterte gestern Zhu Chungen, Vertreter des Zentrums für das Studium der Ukraine beim Institut für Russland, die Länder Osteuropas und Zentralasiens der Akademie der Gesellschaftswissenschaften der Volksrepublik China.

Den Informationen des “Kommersant-Ukraine“ nach begannen die Gespräche über die Wiederherstellung des Niveaus der beiderseitigen Beziehungen und ihrer Aktivierung noch unter Präsident Wiktor Juschtschenko, als klar wurde, dass er unvermeidlich den Posten des Staatsoberhauptes verlässt. Insbesondere dieser Frage wurde das Treffen der Außenminister beider Staaten, Pjotr Poroschenko und Yang Jiechi, das in München am 5. Februar stattfand, gewidmet und am 13. April auf dem Treffen von Wiktor Janukowitsch und dem Staatspräsidenten der Volksrepublik China, Hu Jingtao in Washington bekräftigten beide Seiten ihre Absichten.

Das gestrige Aufenthaltsprogramm von Janukowitsch in China wurde von seinem Treffen mit Genossen Hu eröffnet. „Ich bin tief überzeugt davon, dass Ihr derzeitiger Besuch der Stärkung unserer gegenseitigen Beziehungen einen starken Impuls gibt und ebenfalls der Freundschaft zwischen China und der Ukraine dient und unsere Beziehungen der Freundschaft und Zusammenarbeit auf ein höheres Niveau führt“, erklärte Staatspräsident der Volksrepublik China am Ende der Verhandlungen. „Wir haben uns darauf geeinigt ein neues Abkommen zwischen der Ukraine und China vorzubereiten, welches strategischen Charakter tragen wird“, fügte Wiktor Janukowitsch hinzu.

Die Aussagen über die Verbesserung des Niveaus der gegenseitigen Beziehungen zwischen Kiew und Peking bekräftigten beide Seiten dokumentarisch – in der von beiden Präsidenten unterzeichneten gemeinsamen Erklärung. Im Austausch für die Erwähnung der Perspektive der strategischen Partnerschaft erklärte die Ukraine, dass sie die territoriale Integrität der Volksrepublik China unterstützt und die Unabhängigkeit Taiwans nicht anerkennt und von jeglichen offiziellen Kontakten zu diesem sich von China abgespaltenen Territorium absieht. Dies unterscheidet sich übrigens nicht von der vorherigen Position Kiews zum „taiwanesischen Problem“.

In vollständiger Übereinstimmung mit den Erklärungen des Genossen Hu und von Janukowitsch über die neue Etappe in der Partnerschaft unterzeichneten gestern Mitglieder der ukrainischen und der chinesischen Delegation in ihrer Anwesenheit 13 bilaterale Dokumente – sogar für Staatsbesuche eine Rekordzahl.

Das bedeutendste zwischenbehördliche Abkommen, welches gestern unterzeichnet wurde, betrifft wirtschaftliche Fragen. Darunter ein Rahmenabkommen über die Beteiligung Chinas am Bau einer Eisenbahnverbindung von Kiew zum Flughafen Borispol, ein Kooperationsprogramm im Luftfahrt- und Raumfahrtbereich für die Jahre 2011-2015, ein Abkommen über den Bau eines Wasserkraftwerkes in der Stadt Schtschelkino auf der Krim und Verträge, welche die Tätigkeit des Zolls bei der Abfertigung von Ex- und Importen bei Waren betreffen.

Wiktor Janukowitsch erklärte, dass er die Gesamtsumme dieser Verträge von 4 Mrd. Dollar hoch schätzt. Der Präsident fügte hinzu, dass er mit einem spürbaren Anstieg des Warenumsatzes im Ergebnis der Realisierung aller geplanten Projekte rechnet. „Nicht später als 2012 werden wir einen Warenumsatz von mindestens 10 Mrd. Dollar haben“, versicherte er Journalisten. Den Ergebnissen des I. Halbjahres 2010 nach betrug der bilaterale Warenumsatz 2,34 Mrd. Dollar, das heißt für das Erreichen des vom Präsidenten gesetzten Zieles ist mindestens eine Verdoppelung notwendig.

Die Texte der zwischenbehördlichen Abkommen, die in Peking unterzeichnet wurden, sind bislang unveröffentlicht. Experten erinnern dabei daran, dass die Investitionen und Kredite, die von China gewährt werden, traditionell von einer Reihe Verpflichtungen des Kreditnehmerlandes begleitet werden. „Die Volksrepublik China und die chinesische Wirtschaft gewähren Kredite, die mit der Beteiligung von (chinesischen) Arbeitskräften (bei der Realisierung der kreditierten Projekte) und anderen interessanten Bedingungen verbunden sind“, sagte der Stellvertreter des Direktors des Nationalen Instituts für strategische Untersuchungen beim Präsidenten der Ukraine, Alexander Litwinenko. Mit ihm stimmt der Stellvertreter des Generaldirektors des Rasumkowzentrums, Walerij Tschalyj, überein. „Die Diplomatie hat gut gearbeitet, doch über die praktischen Erfolge oder Misserfolge des Besuchs kann man erst im Ergebnis der Umsetzung dieser Projekte urteilen. Schlüsse kann man erst in zwei Jahren ziehen“, meint der Experte.

Der Professor der Diplomatenakademie der Volksrepublik China Zhan Chuan, der vorher als Erster Sekretär der Botschaft Chinas in der Ukraine tätig war, erklärte gestern, dass er einen Anstieg des ukrainischen Exports nach China über wissensintensive Produkte erwartet, darunter Produkte des Militärindustriellen Komplexes. „Wir haben ein besonders hohes Kooperationspotential in der Luftfahrt- und Weltraumbranche, dem Schiffbau, dem Flugzeugbau. Außerdem sind wir an der Modernisierung der See- und der Luftstreitkräfte der Volksrepublik China interessiert“, hob der chinesische Diplomat hervor. „Es finden Verhandlungen zwischen den Antonow-Werken und den entsprechenden chinesischen Strukturen bezüglich des Exports von Militärtransportflugzeugen statt“, vervollständigte ihn Litwinenko.

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Sergej Sidorenko

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 893

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„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“