Nur Nationen, die Widerstand leisteten, gelang es, die negativen Konsequenzen der Russifizierung zu überwinden.
Obwohl kontrovers und unklar hat das Konzept der “Russischen Welt” mindestens ein klares Merkmal: Nationen, die russisches Territorium oder solches, welches die russische Führung als das ihre betrachtet, bevölkern, mussten in den letzten Jahrhunderten eine systematische und totale Russifizierung erdulden. Die Grundlage war die Russifizierung der Sprache und Kultur, um die Einstellung, den Lebensstil und die Psychologie der eroberten Nationen zu verändern. Das Endziel der Russifizierung war, mit Hilfe des wohlpräparierten “biologischen Materials” die Ambitionen der russischen Führung zu verwirklichen. Dennoch zeigt die Geschichte, dass die Russifizierung im Falle verschiedener Nationen unterschiedlich erfolgreich war. Nationen, denen es gelang, diesem Phänomen zu widerstehen, endeten in einer besseren Position, wenn es um das Wohlbefinden und den Platz in der Welt ging.
Verschlingen und Dominieren
Seit seiner Gründung, wurde das Fürstentum Moskau nicht müde, sich benachbarte Rus-Territorien einzuverleiben. Moskau hing vollkommen von den Mongolen ab und übernahm auch willig deren Methoden, ihre Nachbarn zu behandeln.
Die Republik Novgorod war das erste Opfer der Assimilierung. Einmal 1478 durch das feudale und absolutistische Moskau erobert, verwandelte sie sich von einem gedeihenden überregionalen Handels- und Wirtschaftszentrum in eine deprimierte russische Provinz. Die nächsten Opfer der Assimilierungs-Politik waren die Menschen der Povolzhe (Wolga-Region, Anm. d. Übers.) und Sibiriens.
Das russische Imperium (1721-1917) konzentrierte seine gewaltsame Assimilierungspoltik auf die Nationen, die eine weit höher entwickelte Kultur besaßen als es selber. Das Hetmanat (der ukrainische Kosakenstaat, Anm. d. Übers.) wurde das erste Opfer dieser Anstrengungen. Die ukrainische Sprache, Traditionen und Lebensweise fanden sich in ländliche Gebiete verdrängt und aller Rechte beraubt und die vollwertigen Mitglieder der Gesellschaft per “Zuckerbrot und Peitsche” in “normale Russen” verwandelt wurden. Durch den Wechsel zur russischen Kultur erhielt man Zugang zu hohen öffentlichen Ämtern, wie das Beispiel von Prinz Aleksandr Bezborodko, Großkanzler Russlands im 18. Jahrhundert, zeigt, der beim Polemisieren mit Russen erklärte, “niemand könnte je mehr russisch sein als die Kleinrussen”.
Die nächsten Opfer der Russifizierung waren Polen, Weißrussland und der Rest der Ukraine, die dem russischen Territorium nach der Teilung des Polnisch-Lithauischen Reiches und dem Wiener Kongress 1815 einverleibt wurden. Am 16. September 1831 wurde ein spezielles Komitee für den Westen gebildet, das dafür verantwortlich war, ein großangelegtes Programm zur Russifizierung der früher von Polen kontrollierten ukrainischen und weißrussischen Territorien umzusetzen – das ausgesprochene Ziel war die “Angleichung des westlichen Landes in jeder Hinsicht mit den internen Provinzen”. Pjotr Valuev, der damalige Innenminister, veröffentlichte eine spezielle Anweisung, ein “Essay über die Methode der Russifizierung des westlichen Randes”. Am 25. Juni 1840 erließ Zar Nikolaus I ein Dekret, nach dem alle Amtshandlungen und Gerichtsverfahren, einschließlich Versammlungen des Adels und polnischer Parlamentsmitglieder, genauso wie alle Erlasse, egal welcher Art, nur in russisch verfasst werden dürften. Am 18. Juli wurden Weißrussland und Litauen in “Nordwestliches Land” umbenannt. Zusätzlich verbot der Zar die griechisch-katholische Kirche (byzantinischer Zweig der katholischen Kirche in der Ukraine, Anm. d. Übers.) und ließ alle unierten und basilianischen Schulen, die sich bemüht hatten, wenigstens ein wenig der weißrussischen oder ukrainischen Kultur zu erhalten, schließen. Stattdessen erlangte die russische orthodoxe Kirche mehr Kontrolle über das Erziehungswesen in jenen Gebieten.
Seit den 1860er Jahren, nachdem wieder einmal ein polnischer Aufstand niedergeschlagen worden war, erfuhr Polen eine zweite und diesmal viel stärkere Welle der Russifizierung. Der damalige Gouverneur des Vilna Gouvernements, einer litauischen Provinz des russischen Reichs, sagte “die russischen Schulen werden vollenden, was das russische Schwert begann”. Ukrainer und Weißrussen wurden einer intensivierten Russifizierung unterzogen, Schülern und Studenten war nicht erlaubt, ihre Muttersprache zu sprechen. 1876 folgte dem Valuev-Dekret das Emser Dekret, das die Benutzung der ukrainischen Sprache vollkommen verbot.
Alexander III. richtete dann den Pfeil der Russifizierung auf die polnische Sprache, nachdem ukrainisch und weißrussisch bereits verboten waren. Die polnische Sprache wurde aus der Verwaltung, den Gerichten und den Schulen gedrängt, Schülern weiterführender Schulen war sogar verboten, dort Polnisch zu sprechen. Geschichtsunterricht verbreitete einen prorussischen Geist, gleichzeitig sank die Zahl der Bildungseinrichtungen, was dazu führte, dass Polen im späten 19. Jahrhundert hinter praktisch allen russischen Provinzen herhinkte. Tatsächlich wandte Russland die gleichen Methoden gegenüber Polen an, wie sie ein Jahrhundert früher gegenüber dem Hetmanat zum Einsatz gekommen waren.
In den späten 1890er Jahren, als der Zentralismus Fahrt aufnahm, wandte sich die Russifizierung der “nationalen Nachbarschaft” zu, um “separatistische Erwartungen” nicht-russischer Nationen zu zu unterbinden und sie in der “russischen kulturellen Einheit” aufgehen zu lassen. Dieses Mal war das Opfer Finnland, welches bereits früher schon Russifizierung ausgesetzt gewesen war, wenn auch nur auf administrativer und gesetzlicher Ebene, wo sich die Russifizierung darauf beschränkt hatte, Städte umzubenennen. Die Welle der systematischen Russifizierung wird Nikolaj Bobrikov, dem Ende 1898 ernannten Generalgouverneur Finnlands zugeschrieben. Im Jahre 1900 wurde ein Manifest zur Sprache herausgegeben, das Russisch für Finnland zur dritten offizielle Sprache neben Schwedisch und Finnisch in der Verwaltung erklärte. Im folgenden Jahr wurde ein Gesetz über die Wehrpflicht verabschiedet, das bestimmte finnische Armeeverbände auflöste und in die russische Armee integrierte. Nur der Mangel an Zeit, nur etwa 20 Jahre bis zum Zusammenbruch des Reiches, und der Widerstand der Bevölkerung in Form von Protesten Tausender rettete Finnland vor der Wirkung, die diese Politik in anderen Teilen des Reichs wie auch in der Ukraine hatte.
Widerstand unterschiedlicher Effizienz
Russifizierung war ein gemeinsames Problem aller Nationen im Reich. Einmal von Russland geschluckt, standen ihm auch die Völker des Kaukasus und Zentralasien gegenüber. Allerdings gab es Unterschiede in dem Widerstand gegen die Assimilierung einzelner Länder und auch in den durch ihn erreichten Resultaten. Der zentral wichtige Schutzmechanismus im Kaukasus und Zentralasien zu jener Zeit war der riesige Unterschied zu Russland in Dingen wie Sprache, Religion, ihre geschlossene Lebensweise und die Entfernung vom Zentrum des Reichs. Aber sogar hier bevorzugten einige Vertreter der Eliten es, sich in das russische Reich zu integrieren und verloren schnell ihre Identität.
Die Effektivität des Widerstandes europäischer Nationen hing komplett ab von deren Entschlossenheit und Disziplin. Sie hatten potentielle Möglichkeiten dazu, von halblegalen bis hin zu radikalen Maßnahmen. Neben den blutigen Aufständen 1830, 1863 und in den 1880er und 1890er Jahren etablierten die Polen viele geheime Schulen, wo die polnische Sprache, Kultur und Geschichte unterrichtet wurde. Es gab sogar eine geheime Universität in Warschau, die ständig unterwegs war und die Unterrichtsorte änderte. Frauen spielten eine besonders wichtige Rolle darin, jungen Polen ein patriotisches Bewusstsein zu vermitteln. Bis zum heutigen Tag steht der Begriff “Matka Polka” (polnische Mutter) für eine starke und mutige Frau, bereit zu Widerstand, wenn ihr Mann verbannt oder getötet würde. Bis 1901 versorgten geheime Bildungseinrichtungen fast ein Drittel der polnischen Bevölkerung. Während des russisch-japanischen Krieges von 1904-1905 organisierte der polnische Staatsmann Józef Piłsudski japanische Geldmittel, um einen Aufstand in Polen und die Teilnahme polnischer Einheiten im Krieg gegen Russland zu finanzieren. Er gründete sogar eine militärische Organisation der polnischen sozialistischen Partei, die 336 Beamte der russischen Besatzungs-Verwaltung tötete. Finnland verfolgte eine Politik des “passiven Widerstandes” in Form von Massenstreiks und Demonstrationen. 1902 erschien nur die Hälfte der finnischen Einberufenen in den russischen Rekrutierungsbüros. Schließlich, nach einer Serie bedauerlicher Vorfälle, kam die russische Regierung zu einer Entscheidung über die “Unzuverlässigkeit finnischer Truppen” und strich die Einberufungsquote zusammen, um sie mit einer Steuer für die Befreiung vom Wehrdienst zu ersetzen. Am 16. Juni 1904, wurde der Generalgouverneur Bobrikov, der die Russifizierungspolitik durchführen ließ, ermordet. Nachdem der Krieg zwischen Russland und Japan ausgebrochen war, taten es die Finnen den Polen gleich und gewannen finanzielle Unterstützung der japanischen Regierung. All dies zwang schließlich den russischen Herrscher, in seinem Manifest vom 17. Oktober 1905 die Russifizierungsgesetze aufzuheben und den neuen Generalgouverneur seine besonderen Befugnisse zu entziehen.
Letztendlich war die Diskriminierung der nichtrussischen Völker einer der Faktoren, die zum Zusammenbruch des Romanov-Reiches führten. Polen und Finnland, die die “Vorzüge” der Koexistenz mit der russischen Regierung in einem Staat am eigenen Leibe kennengelernt hatten, lehnten sofort kategorisch die Idee, Teil einer Föderation mit Russland zu werden, ab und gründeten umgehend eigene Staaten. Zu Beginn des 2. Weltkrieg war es ihnen bereits gelungen, sich fast vollständig von den Wirkungen der vorangegangenen Russifizierung zu befreien. Im Gegensatz dazu waren Ukrainer, Weißrussen, Kaukasier und Zentralasiaten gezwungen, alle “Vorzüge” einer “gleichberechtigten” Koexistenz innerhalb der Sowjetunion zu “genießen”.
Die sowjetische Ära: eine historisch neue Gesellschaft
Die bolschewistische Russifizierung der sowjetischen Ära geschah in industriellem Maßstab. Sie wurde mit Elan und in die Tiefe durchgesetzt unter Benutzung der nur in totalitären Systemen typischen Hilfsmittel. Unter veränderten Bedingungen blühte die Russifizierung auf neuen ideologischen Grundlagen. Sie wurde propagiert als Teilnahme an der Errichtung einer “sowjetische Nation” genannte “historisch neuen Gesellschaft”, die für alle da sein sollte und nicht auf dem Schlucken einer Nation durch eine andere beruhen. Die russische Sprache sollte die Plattform für diese Vereinigung sein und wurde so zur “internationalen Sprache”.
Assimilierung wurde weiter verstärkt durch weiträumige Migration von einem Teil des Reichs in andere, von traditionellen, von einer Volksgruppe bewohnten ländlichen Gebieten (nicht nur Dörfer, auch kleine Städte, die die Rolle der Zentren für Verwaltung, Kultur, Bildung und Wirtschaft übernahmen) in große Städte, deren Lebensstil im Rahmen der Umsetzung kommunistischer Wirtschaftsexperimente einheitlich wurde. Um 1958-1959 wurde in großen Städten nur eine Minderheit der Schulkinder in ihrer Muttersprache unterrichtet, etwa 39,4% in Ivano-Frankivsk, 26,8% in Kyiv, 17,4% in Dnipropetrovsk, 8,1% in Odessa, 6,5% in Luhansk, 4,1% in Kharkiv und 1,2% in Donetsk. Als Resultat sprach schon 1970 rund 30,5% der Stadtbevölkerung nicht mehr ukrainisch, während nur etwas 7,5% nicht russisch sprachen. Der Anteil derer, die Russisch als ihre Muttersprache betrachteten, war mit 45,1% rund 1,5-mal höher als die Anzahl ethnischer Russen mit 30,2%.
Weißrussland war das einzige Land, das eine Russifizierung in noch stärkerem Ausmaß als die Ukraine erlebte. Offensichtlich erreichte es den Punkt ohne Wiederkehr nach dem Referendum von 1995, wo 83,3% der Weißrussen sich für Russisch als die offizielle Staatssprache aussprachen. In der Tat war dies ein klares Beispiel wie ein nicht-russisches Land, das näher an Moskau als irgendein anderes lag, russifiziert wurde – ein Ziel, das der Kreml über Jahrhunderte verfolgt hatte. Die Passivität der Weißrussen gegenüber ihrer Staatlichkeit resultierte in der wirtschaftlichen Krise von heute, die sich nach Ansicht vieler Wirtschaftsexperten noch vertiefen wird.
Nationale Immunität
Im Rest der früheren Sowjetrepubliken, außer in Kasachstan (welches rund 1,5-2 Millionen seiner Bevölkerung während der Hungersnot von 1932-1933 verlor) und Kirgisien (wo Industrialisierung von einer schweren, von einem Teil der lokalen Elite unterstützten, Russifizierung begleitet wurde) war der Anteil der russisch sprechenden Bevölkerung identisch zu dem ethnischer Russen und Migranten aus anderen assimilierten Republiken. Moldavien hat mit 2,5% den höchsten Anteil an Menschen, die russisch als ihre Muttersprache betrachten, während in den anderen dieser Länder dieser Anteil unter 1% liegt. Diese Daten sind wichtig, da sie Selbstwahrnehmung der Menschen reflektieren. Dadurch, dass sie sich weigerten, ihrer Sprache und Kultur zu entsagen, waren sie weniger gefährdet durch die Russifizierung der Traditionen, Werte usw. Ein weiteres wichtiges Element von Russifizierung war die Migration der russischen Bevölkerung, sozusagen als Agenten der Russifizierung, in einige Regionen der Sowjetunion, wo sie eine Minderheit stellten. Die Krim und der Donbas in der Ukraine sowie die baltischen Staaten, hier vor allem Lettland, erhielten so eine verzerrte soziale Struktur, was bis heute zu beobachten ist.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde mehr oder weniger stark ausgeprägt die Russifizierung auf die Länder des sozialistischen Lagers ausgedehnt, vor allem die, die Teile von Kreml-kontrollierten Integrationsprojekten – wie z.B. der Warschauer Pakt und der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe – waren. In den meisten dieser Länder wurde Russisch als Pflichtsprache an der Schule eingeführt. Regierung, Partei und wirtschaftliche Führungskräfte wurden in der Sowjetunion ausgebildet, vor allem in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg. Ratgeber und Experten aller Kategorien sowie das das stationierte sowjetische Militär trugen ihren Teil bei.
Der Prozess “sozialistische Nationen zusammenzubringen”, war in Polen und Bulgarien am erfolgreichsten. Als Resultat haben heute rund 5 Millionen Menschen in Bulgarien Russischkenntnise während vor dem Zusammenbruch des kommunistischen Blocks die Zahl noch rund 1 Million betragen hatte. Eurostat zufolge ist Russisch die Sprache, die Polen besser als jede andere Fremdsprache beherrschen, wobei diese Situation sich allerdings mit der jüngeren Generation verändert. Es sollte angemerkt werden, dass es Polen gelang, zwei mehr oder weniger freie Institutionen zu bewahren, die der kommunistischen Besetzung dieser Jahre widerstanden. Dabei handelte es sich um die katholische Kirche und um Dorfbewohner, die es nicht gelang zu Kolchosen-Arbeitern zu konvertieren (nur rund 21% des Landes war Staatseigentum). In Ungarn, der Tschechoslowakei und Rumänien spricht man viel besser englisch und deutsch als russisch.
Die oben erwähnten Nationen standen einer historischen Herausforderung gegenüber, als Projekte wie die Schaffung einer “historisch neuen Nation”, der “sowjetischen Nation” und “sozialistische Nationen zusammenbringen” durch den Zusammenbruch der Sowjetunion zum Stehen gebracht wurden, allerdings wurde ein Ersatz gefunden. 1999 wurde ein spezielles Gesetz für verschiedene Formen der Unterstützung russischer “Landsleute” verabschiedet – ein Mittel für die Expansion der “Russischen Welt”. Diese Mittel umfassten Einmischung in den Geschichtsunterricht an Schulen in Nachbarländern und die Unterstützung von prorussischen Organisationen. Heute findet die Umsetzung des Projektes der “Russischen Welt” unter Berücksichtigung der offiziellen politischen Grenzen seine Fortsetzung. Die Ukraine war drei Jahrhunderte lang Russifizierungsversuchen ausgesetzt, dennoch ist es ihr gelungen, ihre nationale Identität zu bewahren aufgrund der Verschiedenheiten in der Struktur und Psychologie der Gesellschaft, des Widerstandes derer, die nicht gleichgültig bleiben konnten, und bewaffneten Aufständen gegen die Besetzung. Aktuelle Versuche von Russifizierung konzentrieren sich auf die Beseitigung von Faktoren, die den Widerstand in der Vergangenheit wirkungsvoll gemacht hatten. Es ist daher nötig, dass Ukrainer entschieden ihre Wirtschaft, Zugang zu Information und Kultur schützen, um das weißrussische Schicksal zu vermeiden.
22. Juni 2011 // Oleksandr Kramar
Quelle: Ukrayinskij Tyzhden


Forumsdiskussionen
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„ Hallo julib77,
Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.
Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)
Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.
Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.
“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“
julib77 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“
Awarija in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.
“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht"
“
MHG1023 in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“
Eric in Recht, Visa und Dokumente • Re: Deklaration gebrauchter Kleidung beim Zoll
„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“
Anuleb in Recht, Visa und Dokumente • Re: Seit Anfang des Jahres haben die Zollbeamten Verstöße im Wert von fast 11 Milliarden aufgedeckt
„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“
Frank in Recht, Visa und Dokumente • Re: Seit Anfang des Jahres haben die Zollbeamten Verstöße im Wert von fast 11 Milliarden aufgedeckt
„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“
Eric in Recht, Visa und Dokumente • Deklaration gebrauchter Kleidung beim Zoll
„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“
lev in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Gestern 6 Stunden warten vor der Grenze Richtung Polen in Krakowez mit dem Kleinbus. Abfertigung ging dann schnell da auch Passagiere mit EU-Pass dabei waren“