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BABYN YAR und die Frage der nationalen Sicherheit

Tetjana Pastuschenko
Tetjana Pastuschenko: „Die Abkehr vom Konzept des ‚Großen Sieges’ als ihrem zentralen Bestandteil ist eine Möglichkeit, dem russischen hybriden Krieg die Stirn zu bieten“

Es scheint, dass das Thema der historischen Erinnerung, insbesondere der Situation um die Schaffung des umstrittenen „Holocaust-Gedächtnis-Zentrums ‚Babyn Jar’“ unter Beteiligung von drei russischen Oligarchen die ukrainische Regierung nicht sonderlich beunruhigt. Zeugnis hierfür ist das Ausbleiben einer Reaktion seitens ukrainischer Staatsangestellter auf einen Brief, eine Warnung von Historikern, die der Ansicht sind, dass es falsch sei, Babyn Jar nur mit der Geschichte des Holocaust zu verbinden und die anderen Opfer und anderen dramatischen Momente seiner Geschichte zu ignorieren. „So ein Ansatz befeuert nur den Krieg der Erinnerungen, der bereits viele Jahre auf dem Gebiet von Babyn Jar geführt wird“, so heißt es in dem Brief, den 16 Historiker unterzeichnet haben.

Nach diesen Vorbehalten erschien eine Reihe von Interviews in den ukrainischen Medien, das des *Generaldirektors der Stiftung „Holocaust-Gedächtnis-Zentrum ‚Babyn Jar’“, des Polen Marek Siwiec und des Vorstandsmitglieds dieser Stiftung, des russischen Oligarchen Pawel Fuks, die erklärten, dass bis zum Jahre 2021 eine Gedächtnsistätte im Wert von 100 Millionen Dollar errichtet werden wird, der erste Entwurf dieser Ausstellung wird bereits im Herbst erscheinen.

Am 1. August wandte sich die Zeitung „Den“ mit Anfragen an den Vizepremierminister der Ukraine Wjatscheslaw Kyrylenko und den Leiter der Hauptabteilung für Fragen der geisteswissenschaftlichen Politik der Präsidentschaftsadministration der Ukraine Jurij Ruban mit der Bitte, zur Situation rund um die Schaffung des „Holocaust-Gedächtnis-Zentrums ‚Babyn Jar’“ Stellung zu nehmen. Eine Antwort freilich haben wir von ihnen nicht erhalten. Unserer Ansicht nach hätte auf diese Veröffentlichung der Pressesekretär des Präsidenten reagieren können, einmal angenommen, dieses Thema sei für die Gesellschaft von Bedeutung.

Inzwischen läuten die Historiker Alarm anlässlich dieses angeblich internationalen, tatsächlich aber mit Hilfe von Babyn Jar inspirierten Projekts der „Russischen Welt“. So hat insbesondere der Historiker Witalij Nachmanowytsch dieses Projekt kommentiert in einem Interview, das am 7. August unter der Titel „Babyn Jar… als ein Brückenkopf für die Russische Welt“ erschien. Dieser Wissenschaftler ist der Ansicht, dass „der ukrainische Staat, vertreten durch den Präsidenten der Ukraine, die echte Verantwortung für das komplexe Auftauchen von Problemen rund um die Holocaust-Gedächtnisstätte übernehmen muss“.

Eine ähnliche Meinung wird von dem Vorsitzenden des Ukrainischen Institut der Nationalen Erinnerung, Wolodymyr Wjatrowytsch vertreten, der in dem Papier „Gedächtnisstätte ‚Babyn Jar’. Halbgeheimes Format“ vom 2. August 2017 festgestellt hat, dass die Verwirklichung solcher für die Ukraine und für die ukrainische Geschichte wichtiger Projekte wie das „Holocaust-Gedächtnis-Zentrum ‚Babyn Jar’“ unter Beteiligung des ukrainischen Staates geschehen müsse.

Der habilitierte Historiker und Leiter des Ukrainischen Zentrums zur Erforschung des Holocausts, ein leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Iwan-Kuras-Institut für politische und ethnonationale Forschungen der Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Anatolij Podolskyj, stellte in seinem Papier „Babyn Jar und der postkoloniale Ansatz“ fest, das die Ukrainer „bei sich eine Kultur der Verantwortung für das Gedächtnis an unsere Vergangenheit pflegen sollten“.

„Den“ wandte sich an eine habilitierte Mitarbeiterin des Instituts für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Tetjana Pastuschenko, mit der Bitte, ihre Ansichten zur Situation rund um die Errichtung des „Holocaust-Gedächtnis-Zentrum ‚Babyn Jar’“ zu äußern und wie das Ehren der Opfer ausschauen solle, die an diesem Ort erschossen wurden. Wir begannen unser Gespräch mit der Frage, was Frau Pastuschenko motiviert hat, ihre Unterschrift unter die Eingabe und Warnung der Historiker bezüglich der Erbauung des „Holocaust-Gedächtnis-Zentrums ‚Babyn Jar’“ zu setzen.

„Die Rhetorik des ‚Großen Vaterländischen Krieges’ wurde von Russland als ‚Historisches Argument’ gebraucht für die Rechtfertigung der Annexion der Krim und der Verteidigung der Kriegshandlungen in der Ostukraine“

- Zunächst einmal bin ich davon überzeugt, dass ein Historiker nicht in seinem Büro sitzen und sich nur mit dem Abfassen dicker Bücher beschäftigen sollte. Er sollte immer auch aktiv an gesellschaftlichen Aktivitäten Anteil nehmen, versuchen, den Menschen Ideen in normaler Sprache zu vermitteln, die er in seinen Büchern formuliert, und auch neue Einsichten zu historischen Vorgängen erklären, die aus früher geheimen Dokumenten sich ergeben, die in den jüngst geöffneten Archive entdeckt wurden.

Vielleicht der wichtigste Grund für mich war die Notwendigkeit, meine Position als Experte und vor allem als Bürger zu äußern. Ich bin sehr besorgt, dass man bis jetzt in der Ukraine die Erinnerung an den Holocaust nicht richtig ehrt, und mir ist es nicht egal, auf welche Weise man die Erinnerung an die in Babyn Jar erschossenen Juden pflegen wird. Und nicht nur der Juden. Wir wissen, dass man hier auch Gefangene der Roten Armee, sowjetische Parteiführer, Roma, Patienten der psychiatrischen Pawlo-Klinik, Mitglieder verschiedener Widerstandsbewegungen, also Kommunisten, ukrainische Nationalisten, polnische Nationalisten (hierauf verweisen Inschriften der Jahre 1942-1943 in den Zellen Kiewer Gefängnisse), zahllose Einwohner von Kyjiw, die zufällige Geiseln bei Strafaktionen der Besatzer wurden, hingerichtet wurden. Und wie können wir die Opfer der Kureniwka-Katastrophe des Jahres 1961 vergessen, als die Sowjetmacht wieder versuchte, den Ort der Erschießungen in Babyn Jar und die Erinnerung an diese Vorgänge zu zerstören? Die Geschichte von Babyn Jar sieht dermaßen komplex und mehrdeutig aus.

Genauso komplex und konfliktgeladen ist die gesamte Geschichte des Zweiten Weltkrieges und die Erinnerung an diese Ereignisse, was nicht einen Konsens in der Gesellschaft fördert. Das Schaffen einer solchen Geschichte über den Krieg, die in einem einzigen Narrativ die verschiedenen Kategorien von „Opfern“ und „Helden“ erklärte und vereinigte, anstatt sie einander gegenüberzustellen, ist äußerst wichtig. Faktisch zählt heutzutage die Interpretation der Ereignisse des Zweiten Weltkrieges zu den Fragen der nationalen Sicherheit. Der Krieg mit der Russischen Föderation dauert an, und zwar in zweierlei Weise: real und virtuell. Dieser virtuelle ideologische Krieg existiert dazu, um den aggressiven Charakter der realen bewaffneten Konfrontation zu verbergen. Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg wurde zu einem wichtigen Bestandteil dieses ideologischen Kampfes. Im Gegensatz zur Ukraine ist in Russland der Sieg im „Großen Vaterländischen Krieg“ ein wichtiges Symbol, das die Nation zusammenhält. Dieses historische Faktum wurde zu einer der zentralen Komponenten des Begriffs der „Russischen Welt“ und ein wichtiges Argument in den Ansprüchen des Russischen Staates auf die geopolitische Dominanz im postsowjetischen Raum und auf der internationalen Bühne als Ganzes. Ab dem Jahr 2004 wurden die Proteste der demokratischen Kräfte in der Ukraine in den russischen Massenmedien in der Sprache des „Großen Vaterländischen Krieges“ behandelt. Der Majdan stellte eine Art Wiedergeburt eben jenes „Faschismus“ dar, dessen Sieg am 9. Mai offiziell gefeiert wird. Die Rhetorik des „Großen Vaterländischen Krieges“ wird von Russland als ein „historisches Argument“ verwendet, um die Annexion der Krim und die Konstruktion von „Neurussland“ und die ideologische Unterstützung der Kriegshandlungen in der Ostukraine zu rechtfertigen.

Für die Ukraine in dieser Situation ist die Abkehr vom Konzept des „Großen Vaterländischen Krieges“ und des „Großen Sieges“ als dessen zentralem Bestandteil eine Möglichkeit, dem russischen hybriden Krieg die Stirn zu bieten. Aber die Geschichte des Holocaust ist ein dermaßen wichtiger Bestandteil von dessen Dekonstruktion, zumindest deshalb, weil der Mord an den Juden nicht gerechtfertigt werden kann wie beispielsweise der Tod von Soldaten auf der Front, „die gestorben sind, um die Welt vom Nationalsozialismus zu befreien“. Und der Krieg wird dann zu einer so schrecklichen Tragödie (was er ja wirklich ist), die man unmöglich feiern kann, im Gegensatz zum „heroischen und ruhmreichen“ Weg zum „Großen Sieg“.

„Das Problem bei der Memorialisierung in Babyn Jar ist die Untätigkeit des Ukrainischen Staates“

Wie sehen Sie als Historikerin die Vorgänge, die sich rund um den Fortgang des Projektes der Errichtung des „Holocaust-Gedächtnis-Zentrums ‚Babyn Jar’“ der gleichnamigen Stiftung entfalten, deren Aufsichtsrat von drei russischen Oligarchen besetzt ist, und der Rolle des ukrainischen Staates in diesem Prozess?

- Zunächst einmal ist das Hauptproblem in der Situation der Memorialisierung in Babyn Jar nur die Untätigkeit des ukrainischen Staates und nicht die Tätigkeit der Stiftung mit ausländischen Gründern, großem Geld und herausragenden ausländischen Politikern und Historikern im Aufsichtsrat.

Einerseits ist es ein edles Ziel, ein Holocaust-Museum in der Ukraine aufzubauen, das es nicht gibt und das seit den 25 Jahren der Unabhängigkeit nicht geschaffen wurde und genau damit die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft, der wissenschaftlichen Gemeinschaft, auf sich zieht. Aber die Vorbehalte der ukrainischen Gruppe von Historikern besteht in folgenden Fragen: Wo soll dieses Museum stehen? Wie soll es aussehen? Was ist sein Konzept? Mir scheint, dass bis jetzt alle Aktivitäten der „Holocaust- Gedenkstätte ‚Babyn Jar’“ eher darauf abzielen, einen informativen Anlass zu schaffen, über die Gedenkstätte zu sprechen, die Gesellschaft aufzurütteln, nicht aber auf ihre eigentliche Konstruktion und mehr noch anzuregen, den Opfern von Babyn Jar ehrend zu gedenken. Warum können wir nicht die Idee aufgeben, die Gedenkstätte an einer „konfliktträchtigen“ Stelle zu bauen? Zum Beispiel: ein alternativer Ort für die Gedenkstätte könnte ein Teil des Territoriums des ehemaligen Motorenwerks sein, der sich gerade neben der Erinnerungstafel auf dem Gelände des Beginns des „Todesweges“ der Juden am 29. September 1941 befindet. Jetzt wird dort ein internationaler Innovationspark „Unity City“ errichtet. Ein modernes Museum kann von einer solchen Nachbarschaft nur profitieren. Ein weiteres Beispiel für eine private und öffentliche Holocaust-Gedenkinitiative, die keinen Konflikt in der Gesellschaft schuf, ist das Museum „Gedächtnis des jüdischen Volkes und des Holocaust in der Ukraine“ in Dnipro.

Aber all diese Fragen unserer Forschergruppe, die den Brief unterschrieben hat, bleiben im Schatten des Hauptproblems. Der Staat der Ukraine sollte die Schaffung eines Holocaust-Museums initiieren und die Erinnerung an eineinhalb Millionen tote Juden ehren. Dies ist genau die Frage nach der Verantwortung des Staates dafür, dass man in der Ukraine zusammen mit der Erinnerung an die sowjetischen Soldaten, die den Sieg errungen haben, die Erinnerung an diejenigen, die nicht kämpften, zu ehren hat.

„Warum sollte der Präsident der Ukraine nicht am Erinnerungs- und Versöhnungstag (8. Mai) nicht Blumen in Babyn Jar niederlegen?“

Warum meinen Sie, geschieht das und warum ist der Staat passiv, will nicht die Verantwortung übernehmen für die Memorialisierung des Gedächtnisses, und nimmt nur an Akten des Ehrens an bestimmten Tagen teil?

- Mir scheint, hier spielt die sowjetische Tradition, die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges zu feiern, in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. 70 Jahre lang war sie exklusiv, man ehrte nur das Gedächtnis einzelner Kriegsteilnehmer, nämlich der Menschen, die in der Roten Armee waren, die sich überhaupt nicht schmutzig gemacht hatten in Bezug auf die sowjetische Ideologie. An diejenigen Rotarmisten, die in Gefangenschaft gerieten, an die erinnern wir am 9. Mai nicht. Ebenso erinnern wir an diesem Tag nicht an Menschen, die nicht mit Waffen in den Händen umgekommen sind – Juden, andere Gruppen von Zivilisten, Bewohner verbrannter Dörfer, Gefangene von Konzentrationslagern. Jahrelang war es gänzlich verboten, über diese Teilnehmer des Krieges zu sprechen, auf offizieller Ebene duften sie nicht geehrt werden.

So besteht für die Menschen die Erinnerung an den Krieg in der Erinnerung an Soldaten, weiter nichts. Das ist ein militaristisches Gedenken. An die aber, die keine Soldaten waren, erinnern wir uns vielleicht im Familienkreis. Wir denken an diesen Krieg mit Emotionen, nicht mit Fakten. Historische Fakten zeigen, dass in den Reihen der Roten Armee drei Millionen Personen starben, die aus den gegenwärtigen Gebieten der Ukraine einberufen waren, auf diesem Territorium aber starben ohne Waffe in der Hand fünf Millionen Menschen. Das sind sowohl Juden als auch Kriegsgefangene und die Zivilbevölkerung, die unter anderen Umständen vernichtet wurden. Und diese Menschen sind faktisch ausgeschlossen aus dem öffentlichen Gedenken an den Krieg.

Im Jahr 2015 wurde auf Dekret des Präsidenten im Staatskalender der 8. Mai als Erinnerungs- und Versöhnungstag eingeführt, und das billige ich. Aber erneut stellt sich die Frage, wie soll man ihn feiern? Diese Zeremonie – „die erste Minute des Friedens“ – die für das Fernsehbild gemacht wurde, wo der Präsident sich mit verschiedenen Veteranen trifft, ändert nicht die sowjetische Tradition, den „Großen Sieg“ zu feiern. Übrigens hat man in einigen Regionen der Ukraine diesen Tag wirklich als einen Tag der Erinnerung an alle Teilnehmer des Krieges wahrgenommen. In Schostka in der Oblast Sumy beispielsweise machten in diesem Jahr am 8. Mai die Leiter der Stadt und Vertreter der Bürgerschaft einen Gedenkmarsch und legten Kränze auf alle Denkmäler, die es in ihrer Gegend gibt. Auch an das Denkmal der erschossenen Juden, der erschossenen Kommunisten und der Geiseln, die das Sonderkommando aus Charkiw 1942 während der Anti-Partisanen-Aktion ermordete. Warum sollte Babyn Jar in Kyjiw nicht solch ein Zentrum der Abhaltung von Gedenkveranstaltungen am 8. Mai werden? Warum sollte der Präsident der Ukraine nicht am Tag der Erinnerung und der Versöhnung Blumen in Babyn Jar niederlegen? Dies ist ein einzigartiger Ort, an dem man wirklich das Gedenken „aller Opfer“ ehren kann.

„Ein richtiges Ehren des Gedächtnisses an den Holocaust ist ein wichtiger Bestandteil des Images eines ‚zivilisierten Staates’“

Und warum ist das geschehen, dass man das in der Region versteht, und in Kyjiw jedoch nicht?

- Meiner Meinung nach ist dies eine stereotype Wahrnehmung in unserer Gesellschaft hinsichtlich der Probleme des Holocaust im Allgemeinen. Das ist nicht „unseres“, nicht „ukrainisches“ Gedenken. Ich kann nicht für die Leitung des Staates antworten, warum sich nicht so eine einfache, scheinbar ausgedachte Idee umsetzen lässt, am 8. Mai offiziell in Babyn Jar Blumen niederzulegen, und am 9. Mai an der Zeremonie der Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten teilzunehmen. Aber dieses Problem ist viel umfassender als die zeremoniellen Traditionen.

Das Problem des Holocausts ist unweigerlich mit dem Problem der Beteiligung der örtlichen Bevölkerung an der Ermordung von Juden verbunden. Das ist schwer einzugestehen und schwer darüber zu reden, aber es ist sehr notwendig. Andernfalls werden über „uns“ andere reden. Heute ist auf der Welt unter den gewöhnlichen Bürgern und Gelehrten ein sehr vereinfachtes Konzept verbreitet, dass der Holocaust in den von Nazi-Deutschland besetzten Gebieten angeblich durch den Antisemitismus der örtlichen Bevölkerung ermöglicht wurde, die aus solchen Motiven mit den Deutschen zusammenarbeitete. Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass die Motivation für die Zusammenarbeit je nach Umständen unterschiedlich war, und es ist nicht möglich, sie in wenigen Worten zu beschreiben. Die Mehrheit hatte keinerlei ideologische Motive und nahm weder die Ideologie der Nazis noch der Nationalisten an, sie hatte überhaupt keine Überzeugungen.

Der zweite Konfliktpunkt ist die Teilnahme von Mitgliedern der Organisation der ukrainischen Nationalisten am Holocaust. Der ukrainische Staat muss, wenn er eine Politik der Memoralisierung der Aktivität verschiedener Teilnehmer ukrainischer nationalistischer politischer Organisationen und Gruppen durchführt, eine klare Position entwickeln und Antwort auf diese komplexen Fragen geben. Dies ist auch ein Bestandteil des Images des Staates auf der internationalen Bühne.

Das dritte Moment der Memorialisierung des Holocaust in der Ukraine ist die Konkurrenz der „Opfer“. Die Ukrainer gehören zu dem Volk, das während der Herrschaft von Stalin und Hitler massenhaft in diesem „Blutland“ (Begriffsprägung Timothy Snyders: Bloodlands, Anm. d. Über.) ausgerottet wurde. Die traumatische und jahrzehntelang verbotene Erinnerung an den Holodomor, an die Stalin- und Nazi-Deportationen und Konzentrationslager geben keine Kraft, mit den Tragödien dreier Nachbarn Anteil zu nehmen. Diese historischen Probleme müssen aber gelöst werden, wir müssen einen ständigen Dialog über sie führen. Dies erfordert eine nach innen gewendete Politik, denn heute ist die Ukraine ein multikultureller und multiethnischer Staat. Ein richtiges Ehren des Gedächtnisses an den Holocaust ist ein wichtiger Bestandteil des Images eines ‚zivilisierten Staates’ auf der internationalen Bühne.

Hier liegt die sehr wichtige Frage der Verantwortung. Wir verknüpfen niemals die Frage Erinnerung mit der Frage der Verantwortung. Wenn wir unseren Staat bauen, dann sollten die Ukrainer als die Titularnation für die Erinnerung an andere Völker verantwortlich sein, die neben uns leben.

„Nur die Autorität des Staates kann die unterschiedlichen Seiten für ein gemeinsames Ziel vereinigen – die Ehrung der Opfer“

Und darum sollte sich die ukrainische Regierung zusammen mit Gelehrten und Historikern kümmern?

- Natürlich. Und in dieser Situation können Initiativen zivilgesellschaftlicher Organisationen, Gelehrte nicht selbstständig ein solches Großprojekt wie die Errichtung des Holocaust-Museums in der Ukraine durchzuführen. Hier sollte der Staat eine klare Position einnehmen. Und nur die Autorität des Staates kann die verschiedenen Seiten für das gemeinsame Ziel vereinen, die Vertreter der verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die verschiedenen Gruppen, die jede auf ihre Weise versucht haben, die Erinnerung an ihre Opfer zu ehren.

Dies sollte eine gezielte staatliche Politik sein. Bisher ist schon etwas getan worden. Wir haben das denkmalgeschützte Gebiet „Babyn Jar“, das seit fast zehn Jahren existiert. Aber ich habe die Frage, was dort seit dieser Zeit gemacht wurde? Auf Kosten unserer Steuerzahlungen? Trotz des Fehlens irgendwelcher Aktivitäten wurde der Direktor dieses Parks wieder mit der Unterstützung von Vertretern des Kulturministeriums und öffentlicher Organisationen auf den Posten gewählt. Nun ja, man kann argumentieren, dass der Staat dem Museum keine Räume zugewiesen hat. Aber kann man Exkursionen vorbereiten und sie auf dem Territorium des Parks durchführen? Ist es möglich Exponate für zukünftige Ausstellungen zu sammeln? Wie steht es mit Forschungsarbeit?

In dieser Situation, wenn auf dem Platz des Babyn Jar Museums bei uns Leere herrscht, dann wird, wie man sagt, „der leere Ort nicht leer bleiben“. Daher stellt sich immer wieder die Frage eines richtigen Ehrens des Gedächtnisses der Opfer von Babyn Jar bei der Idee einer Errichtung eines neuen Denkmals, das alle Opfer vereinigte. Oder die Errichtung eines historisch-kulturellen Zentrums, nun „Holocaust-Gedenkstatte ‚Babyn Jar’“.

Diese schreckliche Situation mit der Abbildung des Holocaust findet man in fast allen Museen der Ukraine. Das Nationalmuseum der ukrainischen Geschichte im Zweiten Weltkrieg hat als Dauerausstellung drei Schaukästen, die über die Ermordung und Rettung der Juden während der Kriegszeit erzählen. Das Nationale Historische Museum der Ukraine gar keine. Ebenso das Museum der Geschichte Kiews. Dies ist in einem Land, in dem schätzungsweise 1.500.000 Juden umgebracht wurden. Ich spreche schon gar nicht von den heimatkundlichen Museen. In den meisten von ihnen blieb die Ausstellung des Zweiten Weltkrieges aus den 1970er Jahren bis zum jetzigen Zeitpunkt unverändert, mit all den sowjetischen Beschriftungen, Propaganda-Anrufen und der Ideologie.

„Unsre Vorstellung der Probleme der Memorialisierung von Babyn Jar gründet auf wissenschaftlichen Forschungen“

Was sollte Ihrer Meinung nach das Konzept der Memorialisierung des Gedenkens in der Ukraine, insbesondere in Babyn Jar sein, was sollte der Staat tun?

- Unsere Idee ist, dass dies nicht ein, sondern drei Projekte sein sollten. Das Projekt der Landschaftswiederherstellung des Territoriums des Historischen und Gedächtnisparks „Babyn Jar“, das Museum der Geschichte von Babyn Jar und die Holocaust-Gedenkstätte.

In den Jahren 2015 – 2016 fand ein internationaler Architektenwettbewerb statt für die Schaffung des Gedenkparks „Babyn Jar – Dorohoschytskyj Necropolis“ in Kyjiw statt. Gründer des Wettbewerbs war der Wohltätigkeitsfond „Ukrainian Jewish Encounter (Kanada). Die Ideen, die in den Arbeiten vorgestellt wurden, die die Jury als die besten anerkannt hat, warten auf ihre Umsetzung. Es ist wichtig, dass die Menschen nicht einfach das Territorium des jetzigen Parks „Babyn Jar“ betreten, um Eis im Schatten der Bäume zu essen oder ihren Hund auszuführen, sondern dass sie verstehen, dass sie auf ein Territorium des Gedenkens gelangt sind. Ohne eine richtige Anordnung des gesamten Territoriums des Parks ist jedwedes Projekt der Einrichtung einer Gedenkstätte hier, so modern und innovativ sie auch sei, zu einer Gedenkstätte auf einer Mülldeponie verurteilt. Im vergangenen Jahr zum 75. Jahrestag des Massakers an den Juden in Babyn Jar hatte der Staat viel unternommen, um die zentralen Alleen des Parks wieder instandzusetzen, die Denkmäler zu restaurieren, aber insgesamt bleibt Babyn Jar ein üblicher Erholungspark sowjetischer Machart. Genau so war er erdacht worden.

Es ist absolut real, in naher Zukunft das Museum der Geschichte von Babyn Jar zu schaffen, das erfordert keine gigantischen Mittel. Denn es gibt schon einen Raum – das ist das Gebäude des ehemaligen Büros des Jüdischen Friedhofs von Lukjaniwka auf der Melnykow-Straße 44. Als Grundlage für die zukünftige Ausstellung könnte man die Ausstellung „Babyn Jar: Gedächtnis auf dem Hintergrund der Geschichte“ nehmen, die im Jahr 2016 im Museum der Geschichte Kiews ausgestellt wurde. Man kann sie als Grundlage für das Konzept des zukünftigen Museums nehmen, über das man bereits diskutieren kann. Übrigens gibt es diese Ausstellung online: http://memory.kby.kiev.ua . Im Jahr 2016 wurde das Forschungsprojekt „Babyn Jar: Geschichte und Erinnerung“(herausgegeben von Wladyslaw Hrynewytsch und Paul-Robert Magocsi) fertiggestellt und veröffentlicht, an dem Historiker, Literaturkritiker, Kunsthistoriker aus vielen Ländern teilnahmen. Das heißt, die Sichtweise unserer Gruppe von Historikern des Problems der Memorialisierung von Babyn Jar basiert auf wissenschaftlicher Forschung und erfolgreichen Projekten. Das Problem ist, dass diese Projekte für Regierungsbeamte, die verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen können, „unsichtbar“ waren.

„Die Kenntnis der Geschichte ist nicht nur für Staatsmänner wichtig, sondern auch für alle, denn sie hilft zu verstehen, wer wir in dieser Welt sind, wo wir unter anderen in dieser Welt stehen. Wir können in unserer Umgebung leben, und es mag uns scheinen, dass die Geschichte nicht benötigt wird. Aber sobald Du außerhalb Deiner eigenen Stadt oder außerhalb deines Landes gelangst, musst du zuerst die Stereotypen, die bei anderen Leuten über dein Land, deine Nation existieren, erklären, widerlegen oder bestätigen. Und die Geschichte hilft einfach dabei, sie zu sortieren und in gewissem Maße einzureißen, in gewissem Maße etwas zu konstruieren. Aber die Geschichte des Krieges ist heute ein schmerzliches Thema auf der ganzen Welt geblieben, das nicht vollständig verarbeitet, nicht bis zu Ende durchreflektiert ist. In der Ukraine – zumal einem Territorium, das im Verlauf dieses Krieges gebildet wurde – um so mehr, und wir müssen diese Geschichte inklusiv, multikulturell machen und in diesem Sinne sie betrachten. Leider ist diese Geschichte zumeist nicht heroisch, sondern sehr tragisch“

Das Holocaust-Museum ist ein wirklich langfristiges, wichtiges internationales Projekt. Seine Hauptaufgabe ist es, unseren Kindern zu erzählen, was der Holocaust ist und wie diese Ereignisse während des Krieges stattfanden, bei unseren Nachbarn und hier in der Ukraine. Warum das passiert ist und warum wir darüber so lange schwiegen. Daher ist es wichtig, sich nicht nur auf die Geschichte von 1941-1945 zu beschränken. Ebenso wie auf die Geografie des gegenwärtigen Territoriums der Ukraine und vor allem der Sowjetunion. Denn wie können wir über den Holocaust in Galizien sprechen, ohne über den Holocaust auf dem Territorium Polens zu erzählen; oder gerade über das Schicksal der Juden in Tscherniwzi (Czernowitz), ohne die Politik Rumäniens zu erwähnen? Wie auch viele andere ähnliche Museen in unterschiedlichen Ländern sollte es unter aktiver Teilnahme des Staates realisiert werden, der als koordinierendes und einigendes Zentrum dienen soll.

Jedem der genannten Projekte kann die Stiftung „Holocaust-Gedenkstätte ‚Babyn Jar’“ beitreten, wenn sie beginnen, umgesetzt zu werden. Und schon wird man einen Dialog mit anderen Positionen führen müssen.

Aber bislang funktioniert bei uns der Dialog mit den Organisatoren des „Holocaust-Gedächtnis-Zentrums ‚Babyn Jar’“ nicht. Unsere Gruppe von Historikern, alle zusammen und jeder einzeln, wurde eingeladen, an gemeinsamen Treffen dieser Stiftung teilzunehmen. Aber unseren Vorschlag, dass diese Diskussion offen und öffentlich sein sollte, und die Position jedes einzelnen Teilnehmers dokumentiert und bei dem künftigen Konzept der Gedenkstätte berücksichtigt werden müsse, lehnten die Organisatoren ab. Leider wiederholen die Diskussionen über das Konzept, die am 5. Juli 2017 stattfanden, und die zahlreichen Interviews der Gründer und Mitarbeiter des Gedächtniszentrums in der Presse nur die anfänglichen Erklärungen der Initiatoren, ein „Zentrum des Gedächtnisses an den Holocaust auf dem Territorium der einstigen Sowjetunion zu errichten, indem man den weltgrößten Gedenkkomplex an dem Ort der Tragödie in Babyn Jar in Kyjiw baut.“ Das bestätigt den Wunsch der Initiatoren des Projekts, den einstigen sowjetischen Raum auf der Ebene der historischen Erinnerung wiederherzustellen, das heißt dem gegenwärtigen russischen Imperialismus zu dienen.

„Die Nichtbeteiligung der Ukraine am Projekt „Sobibor“ zeugt von einer Unkenntnis der eigenen Geschichte

Tetjana, Sie haben wahrscheinlich die Nachricht gehört, dass die Initiatoren der Rekonstruktion des des Sobibor-Museums – Polen, Israel, die Niederlande und die Slowakei – sich weigerten, Geld aus Russland anzunehmen, das sich bereit erklärt hatte, einen bedeutenden finanziellen Beitrag zur Einrichtung dieses Denkmals zu leisten. Was sagen Sie dazu, muss man vielleicht auch in unserem Fall russisches Geld für den Bau eines Denkmals in Babyn Jar ablehnen?

- Ich weiß nicht, womit die Initiatoren dieses Projektes in diesem Fall die Weigerung, russisches Geld anzunehmen, begründeten. Vielleicht wollten sie nicht die Rolle der Roten Armee bei der Befreiung dieses Dorfes zeigen. Aber die Tatsache, dass die Ukraine nicht diesem Projekt beigetreten ist, ist ein Beweis für die Unkenntnis der eigenen Geschichte. Denn während des Krieges war Sobibor ein ukrainisches Dorf. Und erst nach dem Krieg wurden die Ukrainer von dort vertrieben. Und diese Juden aus dem Minsker Ghetto, die den Aufstand in „Sobibor“ unternommen haben, kamen auch aus der Ukraine. Arkadij Wajspapir, ein Mitglied des Aufstandes, ein früherer gefangener Rotarmist, stammt aus der Region Cherson. Diese legendäre Person lebt jetzt in Kyjiw, er ist mehr als 95 Jahre alt. Und wer von den Leuten, die nicht zum Kreis der Holocaust-Forscher zählt, kennt diesen Mann? Auch Alexander Petscherskyj, der Organisator des Aufstandes, ein ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener, kam auch aus der Ukraine, aus Krementschuk. Damals überlebten durch die Flucht aus dem Todeslager 47 Menschen. Das ist eine Geschichte, von der man in der Weise wie von dem Matrosen oder von dem „jungen Gardisten“ wissen sollte, Legenden, über die man uns Jahrzehnte lang erzählt hat. Ein weiterer Punkt in dieser Geschichte ist, dass die Wächter dieses Lagers Trawnikimänner (in Trawniki, Woiwodschaft Lublin, bestand ein Kriegsgefangenenlager, Anm. d. Übers.) waren, von denen die meisten Ukrainer waren. Das war eine besondere Einheit der SS zum Schutz der Konzentrationslager, die aus sowjetischen Kriegsgefangenen und später aus der Zivilbevölkerung des Reichskommissariats der Ukraine stammte. Auch das ist eine weitere Seite der Geschichte des Todeslagers „Sobibor“, was erklärt, warum wir so wenig über dieses Todeslager wissen. Es wäre für die Ukraine sehr prestigeträchtig, sich einem solchen Gedenkprojekt anzuschließen und den Opfern des Holocausts, einschließlich derer aus der Ukraine, zu gedenken, die Erinnerung an die Teilnehmer des Aufstandes zu bewahren und auf diese Weise auch die kleine ukrainische Gemeinschaft zu unterstützen, die in der kleinen Stadt Włodawa neben der Gedenkstätte lebt.

„Die Kenntnis der Geschichte hilft zu verstehen, wer wir auf dieser Welt sind…“

Ich möchte Ihre Meinung dazu hören, warum es für uns alle wichtig ist, natürlich in erster Linie für die Staatsbeamten, die eigene Geschichte zu kennen, und wie kann das erreicht werden, dass sie die Geschichte der Menschen kennen, die sie vertreten?

Die Kenntnis der Geschichte ist nicht nur für Staatsmänner wichtig, sondern auch für alle, denn sie hilft zu verstehen, wer wir in dieser Welt sind, wo wir im Vergleich zu anderen in dieser Welt stehen. Wir können in unserer Umgebung leben, und es mag uns scheinen, dass die Geschichte nicht benötigt wird. Aber sobald Du außerhalb Deiner eigenen Stadt oder außerhalb deines Landes gelangst, musst du zuerst die Stereotypen, die bei anderen Leuten über dein Land, deine Nation existieren, erklären, zu widerlegen oder zu bestätigen. Und die Geschichte hilft einfach dabei, sie zu sortieren und in gewissem Maße einzureißen, in gewissem Maße etwas zu konstruieren. Aber die Geschichte des Krieges ist heute ein schmerzliches Thema auf der ganzen Welt geblieben, das nicht vollständig bearbeitet, nicht bis zu Ende durchreflektiert ist. In der Ukraine, einem Territorium, das im Verlauf dieses Krieges gebildet wurden, um so mehr, und wir müssen diese Geschichte inklusiv, multikulturell machen und in diesem Sinne sie betrachten. Leider ist diese Geschichte zumeist nicht heroisch, sondern sehr tragisch. Außer denen, die den Reichstag stürmten, saß ein anderer sehr großer Teil in den Lagern des GULAG, es gab aber auch diejenigen, die die Uniform des deutschen Feindes trugen. Ebenso gab es Menschen, die einfach überleben wollten. Millionen von Menschen aber können überhaupt nichts erzählen, weil man sie umbrachte, sie verstanden nicht, wann, wie, warum und wofür. Sie schweigen …

22. August 2017 // Das Interview führte Mykola Siruk

Quelle Den 147 (22.08.2017)

Ergänzende Literaturhinweise des Übersetzers:

Die im Interview erwähnte Ausstellung von 2016 ist in einem englisch-ukrainischen Katalog dokumentiert:

  • Vitaliy Nakhmanovych (ed.), Babyn Jar: Memory against History’s Background.. Kyiv, Laurus, 2016.

Der Aufsatzband von Hrynevych/Magocsi ist in einer größeren ukrainischen und kleineren schnell vergriffenen englischen Auflage erschienen.

Ein poetischer Versuch der Memorialisierung des am 29./30. September 1941 vollzogenen Massakers stammt von einer westukrainischen Dichterin, die selber nicht aus einer jüdischen Familie stammt, aber früher schon eine Reihe russisch schreibender jüdischer Autoren, beispielsweise Boris Chersonskij, ins Ukrainische übersetzt hat. Sie gibt den sehr unterschiedlichen Opfern dichtend Stimmen:

Übersetzer:   Christian Weise — Wörter: 4868

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«Nein, bitte, schreib weiter.»

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