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Krimtataren drohen mit Verhinderung eines EU-Beitritts

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Die Krimtataren beabsichtigen sich an Strukturen der Europäischen Union und der UNO aufgrund der Verletzung ihrer Rechte in der Ukraine zu wenden.

Darüber wurde UNIAN von einem der Koordinatoren der Protestaktion vor dem Gebäude des Ministerkabinetts, dem Vertreter der gesellschaftlichen Organisation “Awdet” Rinat Schajmardanow, informiert.

“Die Ukraine strebt in die Europäische Union. Die Ukraine stellt sich selbst als rechtsstaatlichen, demokratischen Staat dar. Gleichzeitig sehen wir an unserem eigenen bitteren Beispiel, dass die Ukraine genauso ein antidemokratischer totalitärer Staat ist, wie die Sowjetunion unter Stalin. Es sind bereits 18 Jahre verstrichen, seit dem die Krimtataren in die Heimat zurückgekehrt sind, doch bislang haben wir kein Land, keine Häuser, nicht einmal den Status des Heimkehrers. Im Inneren des Landes gibt es eine unverhohlene Diskriminierung der Krimtataren und besonders offen erscheint das in der Landfrage”, sagte Schajmardanow.

Der Koordinator betonte, dass auf der Erde der Krim bereits eine neue Generation von Krimtataren herangewachsen ist, die mit den Problemen ihrer Eltern konfrontiert werden: fehlendes Land und fehlender Wohnraum, Diskriminierung bei der Arbeitssuche, Voreingenommenheit der Rechtsschutzorgane. “So kann es nicht weitergehen. Wenn die Ukraine die Probleme der Krimtataren als unbedeutend ansieht, werden wir es so einrichten, dass das Krimtatarenproblem zum Hauptproblem der Ukraine wird. Wir werden der Ukraine den Weg in die Europäischen Union versperren. Jede Mission des Europarates, alle Unterabteilungen der UNO, der Regierungen aller Länder, die zur EU gehören, werden Informationen über den Genozid erhalten, der in unseren Tagen in der Ukraine stattfindet. Wir tun alles, damit die Welt von dem wahren Gesicht der ukrainischen Staatsmacht erfährt. Wir verkünden, dass das Land, welches eine antidemokratische Regierung besitzt, welche die Rechte der ursprünglichen Völker ihres Landes grob verletzt, keine Platz in der zivilisierten Weltgesellschaft und keine Platz in der Reihe der rechtsstaatlichen demokratischen Staaten der Europäischen Union hat!”, erklärte Schajmardanow.

Der Vertreter der Organisation unterstrich, dass die Aktion der Krimtataren vor dem Kabinettsgebäude bislang nicht zu irgendwelchen Ergebnissen geführt hat. “Gegen die Teilnehmer der Aktion hat Repression eingesetzt: Milizattacken auf die Übernachtungsplätze, Telefonanrufe mit Drohungen und Forderungen die Aktion einzustellen, Demonstranten werden von Schlägertypen eingeschüchtert, Fernsehsendern und Journalisten wurde verboten, Informationen über die Aktion zu verbreiten. Ein derartiges Verhalten der Regierung bewerteten die Teilnehmer der Aktion eindeutig – alle Vorgänge sind nichts anderes, als Erscheinungsformen eines Genozids in Bezug auf die Krimtataren auf Regierungsebene”, betonte er.

Die Teilnehmer der Aktion haben Plakate in englischer Sprache bei sich: «Land – to people!», «NO for genocide of Crimean Tatars!», «The policy of the Cabinet of Ministers – is the policy of genocide!», «1944-2009 – the genocide of Crimean Tatars continues!», «15000 families have no houses ought to the Cabinet of Ministers!», «Land conflicts in Crimea – the fault of the Cabinet of Ministers!», «Ukraine + Genocide = Euro integration???».

Schajmardanow informierte, dass die Aktionsteilnehmer erste Konsultationen mit der Vertretung des Europarates durchgeführt haben und sich zur Unterstützung an bekannte Bürgerrechtler gewandt haben. In den nächsten Tage wird eine Botschaft an Länderregierungen – Mitgliedsländer der Europäischen Union, der UNO, der Generalversammlung des Europarates und andere internationale Organisationen geben.

Die Krimtataren begannen ihre Protesaktion vor dem Regierungsgebäude Mitte April mit der Forderung Land auf der Krim aus dem Verwaltungsbereich des Verteidigungsministeriums, des Ministeriums für Agrarpolitik und der Akademie für Agrarwissenschaften den lokalen Organen zur Weitergabe an die Krimtataren zu übergeben.

Am 15. April hatte Premierministerin Julia Timoschenko auf der Regierungssitzung den Umweltminister Filiptschuk angewiesen, das Problem der Krimtataren zu regeln, welche das Gebäude des Ministerkabinetts belagern.

Die Premierin schlug dem Minister vor zu den Teilnehmern der Aktion zu gehen und sich ihre Forderungen anzuhören.

Einen Monat später, am 15. Mai, traten Aktionsteilnehmer in den Hungerstreik und reichten beim Sekretariat des Kabinetts eine entsprechende an Timoschenko gerichtete Erklärung ein.

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Die Vereinigung “Awdet” fordert den Krimtataren 845 ha zu übergeben, die sich momentan im Verfügungsbereich der Zentralorgane und nicht der lokalen Regierungsorgane befinden.

Quelle: UNIAN

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 642

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“