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Firtasch geht nach Stockholm

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Der Streit um die 11 Mrd. Kubikmeter Gas zwischen RosUkrEnergo (RUE) und der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” wird vor internationalen Gerichten entschieden. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, wandte sich gestern der Schweizer Händler mit einer Klage an das Stockholmer Schiedsgericht, die Rückgabe der 11 Mrd. Kubikmeter Gas oder die Kompensation des Wertes fordernd. Die Durchsetzung der Entscheidung des internationalen Gerichtes in der Ukraine wird schwer werden. Aber der Streit mit RUE zwang das Kabinett bereits dazu, andere Quellen für technologisches Gas zu suchen – dieses könnten jetzt europäische Erdöl/-gasfirmen an “Naftogas” verkaufen.

Bei de Klage vor dem Stockholmer Schiedsgericht, welche RosUkrEnergo gestern verschickte, bittet das Unternehmen darum eine Untersuchung in Bezug auf “Naftogas Ukrainy” einzuleiten und dieses Unternehmen zu verpflichten RUE 11 Mrd. Kubikmeter Gas zurückzugeben, die vom ukrainischen Monopolisten verzollt wurden. “Wir haben uns vorläufig mit der Forderung der Rückgabe des Gases an das Gericht gewandt, doch können wir ebenso fordern dieses zu bezahlen, zu Preisen zu denen es in den Ländern der Europäischen Union verkauft werden könnte”, teilte dem “Kommersant-Ukraine“ ein hochgestellter Informant bei RUE mit. Den Angaben von “Gasprom” nach, erreichte der Preis für Gas auf dem Binnenmarkt in Polen und Ungarn, wo RUE aktiv ist, im Januar/Februar 500-550 $ pro tausend Kubikmeter. Merken wir an, dass dies nicht die erste Klage ist, die von RUE eingereicht wurde. Am 2. und 5. Februar wurden Klagen bei anderen europäischen Gerichten, in Verbindung mit der Weigerung “Naftogases” dem Schweizer Unternehmen Gas aus den ukrainischen unterirdischen Speichern zu liefern, eingereicht.

Der Konflikt um die strittigen 11 Mrd. Kubikmeter Gas begann nach der Unterzeichnung des Abkommens mit “Gasprom” durch Premierministerin Julia Timoschenko am 22. Januar. Damals forderte “Naftogas Ukrainy” von “Gasprom” das Unternehmen mit 4,5 Mrd. Kubikmeter billigen Gases zu versorgen, welche notwendig für die Wahrung der niedrigen Transitgebühren für das russische Gas über das Territorium der Ukraine seien. Im Gegenzug trat “Gasprom” “Naftogas” das Recht an der Forderung von 1,7 Mrd. $ von RUE in Form von entweder finanziellen Mitteln oder von 11 Mrd. Kubikmeter Gas (zum Preis von 154$ für tausend Kubikmeter) ab. Später, sich auf das Recht an der Forderung beziehend, verkaufte “Naftogas” dieses Gas an “Gasprom”, und “Gasprom” seinerseits, dieses an “Naftogas”. Dies gab die Möglichkeit der Verzollung des Gases und des Beginns des Verkaufs desselben in der Ukraine (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 5. März).

Der Pressesekretär von “Naftogas Ukrainy”, Walentin Semljanskij, präzisierte gestern, dass der Prozess der Verzollung des strittigen Gas fortgesetzt wird. “Zum heutigen Tag, ausgehend von den uns innegehaltenen Verträgen, hat ‘Naftogas’ das volle Recht Handlungen mit diesem Gas durchzuführen, welches sich in unserer Bilanz befindet. Ein großer Teil wurde bereits verzollt, und entsprechend sehe ich keinerlei Probleme mit dessen Nutzung oder dem Verkauf”, sagte Semljanskij.

Juristen schätzen die Chancen von RUE auf einen Sieg vor dem internationalen Gericht als hoch ein, doch die Umsetzung der Entscheidung des Schiedsgerichtes in der Ukraine wird, ihrer Meinung nach, nicht einfach sein. “Der Prozess der Veräußerung des Gas ist verletzt worden – entgegen den Schweizer Gesetzen, wurde die Entscheidung über den Verkauf nur von einem der Vorstandsmitglieder von RUE (der die Interessen von ‘Gasprom’, gehört 50% der Aktien von RUE, wahrnimmt) unterzeichnet, doch notwendig sind zwei (die übrigen Aktien gehören den ukrainischen Unternehmern Dmitrij Firtasch und Iwan Fursin)”, sagt der Partner der Anwaltskanzlei ‘Prawowyje Partnjory’, Andrej Domanskij. “Doch die Entscheidung des internationalen Schiedsgerichtes muss notwendigerweise von ukrainischen Gerichten bestätigt werden. Ohne das ist das Maximum, mit welchem RUE rechnen kann, die Beschlagnahme von Eigentum von ‘Naftogas’ im Ausland”. Unter den Aktiva “Naftogases” im Ausland befinden sich lediglich Lizenzen für die Förderung von Erdöl und Erdgas in Ägypten, Lybien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo die Entscheidungen von internationalen Gerichten keine Rechtskraft besitzen, betonen Juristen.

Zur gleichen Zeit ist das Kabinett mit der Suche nach billigem Gas beschäftigt, welches für den Transit des russischen Treibstoffes notwendig ist. In ihrem Brief vom 7. Februar (eine Kopie liegt dem “Kommersant-Ukraine“ vor) wandte sich Premierministerin Julia Timoschenko an den Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso mit der Bitte dabei zu vermitteln, dass die europäische Erdöl/-gasunternehmen “Naftogas Ukrainy” 4,5 Mrd. Kubikmeter technologisches Gas verkaufen, welches für den Transit von 120 Mrd. Kubikmeter russischen Gases in die Länder der Europäischen Union notwendig ist. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ ein Informant in der Abteilung für Erdöl, Erdgas und Erdölverarbeitung beim Energieministerium mitteilte, soll der Gaspreis, den die Ukraine von den europäischen Lieferanten erwartet, nicht die 160$ pro tausend Kubikmeter übersteigen. Bei der Vertretung der Europäischen Kommission in der Ukraine und dem Pressedienst des Kabinetts kommentierte man gestern das Schreiben der der Premierministerin nicht.

Oleg Gawrisch

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 836

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„Ich habe mal sie Einreise in die UA (aus Polen), am Grenzübergang Uhryniw gemacht. Inzwischen 3 Mal am Freitagabend 21 Uhr MEZ. Nur zwei bis drei PKW, was schon gut ist. Aber der Hit ist, dort gibt es...“

„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


“

„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


“

„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


“

„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“