Der Vorsitzende der Werchowna Rada der Ukraine, Wladimir Litwin, konstatierte, dass es in der Ukraine den niedrigsten Versorgungsgrad mit Trinkwasser auf einen Einwohner des Landes in Europa gibt.
Wie UNIAN berichtet, informierte er darüber auf einer Pressekonferenz in Donezk.
“Dafür, damit ein Mensch sich normal fühlt, ist es nach allen Standards notwendig, dass es pro Kopf in der Bevölkerung 1.700 Kubikmeter Wasser gibt, doch in der Ukraine sind es etwas weniger als 1.000 Kubikmeter. Das ist der niedrigste Wert im Vergleich mit den anderen europäischen Staaten”, sagte der Parlamentsprecher.
Er denkt, dass das Trinkwasserproblem “ein Thema der ersten Priorität im Staatshaushalt sein sollte”. “Denn es ist heute ein weltweites Problem, welche heute in der Ukraine nicht weniger scharf verspürt wird”, erklärte er.
Litwins Worten nach, gibt es im Land außer des Problems der Wassermenge auch ein Problem bei der Qualität. “Es gibt einen qualitativen Wert. Wir trinken nur bedingt trinkbares Wasser und ich bin überzeugt, dass nicht einmal ein Jahr lang viel Geld für die Umsetzung eines staatlichen Programmes für die Wassersicherheit notwendig ist. Ich bin überzeugt, dass die Menschen, die Gesellschaft, das Land eben einen solchen Ansatz unterstützen. Ich bin überzeugt, dass sie damit einverstanden sind in einigen anderen Bereichen sich etwas zu gedulden, wenn das Trinkwasserproblem transparent, effektiv und mit Resultaten gelöst wird. Denn es ist vollständig augenscheinlich, dass 80% aller Krankheiten durch die Qualität des Wassers verursacht werden, welches wir nutzen”, erklärte der Parlamentssprecher.
Dabei erinnerte Litwin daran, dass heute in der Welt jedes Jahr fünf Mio. Menschen verdursten. “Nachfolgende Konflikte und Probleme werden nicht zuletzt aufgrund von Trinkwasser entstehen”, hob der Parlamentssprecher hervor. Daher denkt er, dass man diese Faktoren unbedingt berücksichtigen muss und entsprechend arbeiten”, die Prioritäten festlegen und diese verwirklichen.
Quelle: UNIAN


Forumsdiskussionen
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„Sie kann als Untermieterin bei Dir einziehen dadurch bildet Ihr keine Bedarfsgemeinschaft. Nur Ihr BG wird gekürzt, wie viel weiß ich nicht. Erkundige Dich mal in diese Richtung.“