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Luschkow droht zur unerwünschten Person zu werden

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Nach dem Auftritt des Moskauer Oberbürgermeisters vom 21. Februar in Sewastopol droht ihm ein Einreiseverbot in die Ukraine.

Wie der Kommersant am 15. März berichtet beabsichtigt der Sicherheitsdienst der Ukraine dem Bürgermeister der Stadt Moskau, Luschkow, den Status einer unerwünschten Person in der Ukraine zu geben. Dies aufgrund von Äußerungen Luschkows auf einer Kundgebung in Sewastopol vom 21. Februar. Auf dieser äußerte sich Luschkow gegen das Auftreten der Nordatlantischen Allianz in der Ukraine. Genauer: “Hier auf der Krim, wurde eine eine gute Lehrstunde gegeben, in welcher jene, welchen wir Widerstand leisten, aufs Meer hinausgeworfen wurden”. Und weiter: “ Die Krim wurde Russland entrissen …”, was Russland eine tiefe Wunde verursachte, welche bislang nicht von der Bevölkerung Russlands akzeptiert werden konnte.

Der Streit um den Status Luschkows richtet sich darum, ob sein Auftritt als Privatperson oder als offizieller Vertretet eines fremden Staates stattfand.
Zu dem Vorfall äußerte sich nur der Sicherheitsdienst der Ukraine, welcher eindeutig die Verletzung des Absatzes 1 der ukrainischen Verfassung über die Nichteinmischung fremder Mächte in die Angelegenheiten des ukrainischen Staates feststellt. Die Vertreter des Bürgermeisters verweigerten jede Äußerung zu dem Vorfall.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Teilnahme von Luschkow an einer Konferenz zur Separation der Ostukrainischen Oblaste nach der Präsidentschaftswahl im Jahre 2004.

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 212

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