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Lwiwer Oblastrat möchte Konzert von "Korol i Schut" verbieten lassen

Gestern wandte sich das Präsidium des Lwiwer Oblastrates an den Vorsitzenden der Lwiwer Oblastverwaltung, Michail Zymbaljuk, mit der Forderung das Konzert der Moskauer Gruppe „Korol i Schut“ abzusagen, welches für den 21. Februar im Lwiwer Staatszirkus geplant ist. Den Worten des Urhebers des Schreibens, der Vorsitzenden der Fraktion der Allukrainischen Vereinigung „Swoboda/Freiheit“, Irina Sech, nach beabsichtigen die Gruppenmitglieder, die sich selbst als Satanisten positionieren, das Programm „Dämonentheater“ vorzustellen. „Der satanistische Geist zeigt sich sich in den Worten und den Handlungen der Gruppenmitglieder“, betonte sie. Der Meinung von Sech nach zerstört dieses Konzert über die Rituale, die in den Bewegungen kodiert sind, und über den Text der Lieder das Bewusstsein der Jugend: „Im letzten Jahr befanden sich nach dem Konzert dieser Gruppe in Lwiw viele junge Leute in trunkenem Zustand und kamen mit Spritzen aus den Toiletten“.

Gegen derartige Initiativen tritt der Abgeordnete des Oblastrates, Alexander Starowojt (Fraktion „Unsere Ukraine“) auf. „Kategorische erreichen gewöhnlich wenig. Ich bevorzuge eine wirksame Alternative – ukrainische Interpreten popularisieren, die geistige Werte demonstrieren“, sagte Starowojt im Gespräch mit dem “Kommersant-Ukraine”.

Die Lwiwer Oblastverwaltung ihrerseits begann auf Anweisung des Gouverneurs Michail Zymbaljuk mit einer Überprüfung bezüglich der Gesetzeskonformität dieses Konzerts in Lwiw. „In dieser Phase stellen wir fest, wer Organisator des Konzerts der Gruppe ‘Korol i Schut’ ist, ob es eine Bewilligungslizenz für die Durchführung derartiger Konzerte gibt. Beim Fehlen der genannten Dokumente verbieten wir das Konzert. Andernfalls ist es unmöglich“, unterstrich Michail Zymbaljuk gegenüber dem “Kommersant-Ukraine”.

Weronika Sawtschenko

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 256

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