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Polen könnte wegen "Swoboda" die Unterstützung für die Euro-Integration der Ukraine einstellen

“Der Popularitätsanstieg der Allukrainischen Vereinigung “Swoboda/Freiheit” könnte den Integrationsbestrebungen der Ukraine in die Europäische Union schaden”, meint der Politologe Wolodymyr Fessenko.

“Bereits jetzt wurde der Erfolg von ‘Swoboda’ in Galizien in Europa negativ und kritisch aufgenommen – darunter in Polen. Und das ist ein Problem für die europäische Integration der Ukraine”, sagte Fessenko in einem Telefonkommentar für ZAXID.NET.

“Ich habe bereits von einigen einflussreichen europäischen Politikern. Mitgliedern des Europäischen Parlaments, gehört: falls diese Tendenz sich fortsetzt, dann wird Polen auf die Unterstützung der Integrationsbestrebungen der Ukraine in die Europäische Union verzichten. Und hier liegt das Problem nicht bei der Partei der Regionen, sondern bei ‘Swoboda’. Das müssen die Galizier im Blick haben”, fügte der Experte hinzu.

Fessenkos Meinung nach liegt die Hauptursache für die Popularität von “Swoboda” in der Krise der ehemaligen politischen Führer – darunter von “Nascha Ukrajina/Unsere Ukraine” und BJuT (Block Julia Tymoschenko). Vor dem Hintergrund dieser politischen Kräfte, meint der Politologe, sieht “Swoboda” derzeit überzeugt aus, was auch die Abwanderung von “Batkiwschtschyna/Vaterland” zu dieser Kraft begründete.

Derweil meinte Wolodymyr Fessenko, dass bei weitem nicht alle der Wähler, die am 31. Oktober bei den Kommunalwahlen “Swoboda” ihre Stimme gegeben haben, tief überzeugt von der Idee des ukrainischen Nationalismus sind. “In vielem geht die Rede von einer Protestwahl. Die Mehrzahl der Wähler, welche die derzeitige Regierung nicht unterstützen und sich kritisch auf ‘Batkiwschtschyna’ und Tymoschenko beziehen, wählen ‘Swoboda’, denn diese ist stark, konsequent und aktiv”, betonte er.

Jedoch erinnerte Fessenko daran, dass die Sympathien der Wähler in Galizien sehr wechselhaft sind. “Das war sehr leicht in den letzten Jahrzehnten und sogar in den letzten Jahren zu sehen. Früher waren ‘Nascha Ukrajina’, danach ‘Batkiwschtschyna’ und jetzt ‘Swoboda’ beliebt. Ich denke, dass sich auch diese Situation in einigen Jahren ändern könnte”, erklärte er.

Zur Erinnerung: “Swoboda” hat bei den Kommunalwahlen die Unterstützung von Einwohner der Oblast Lwiw, Ternipol und der Vorkarpaten (Iwano-Frankiwsk) bekommen.

Quelle: ZAXID.NET

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 343

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Leserkommentare

«"typisch ukrainisch verlogen" - Genau so gibt sich die Ukraine!»

«Da muß ich etwas Essig in den Wein eingießen. Ein Gruppenzweiter wird sich nicht für die Relegation qualifizieren. Sollte...»

«Das Wirtschaftswachstum wird dieses Jahr, im gegensatz zum Vorjahr sinken. Zumal "3" nicht grad viel sind für ein Land wie...»

«Hahaha, sicher :D Der größte Investor in der Ukraine ist immer noch Russland. An 2. Stelle kommt die !gesamte! EU. Hören...»

«Die Wahlbeobachter und die Journalisten WURDEN EINGELADEN! Die gibt es auf der Krym aber immer noch nicht weil keine Redaktion...»

«Selten so ein Schwachsinn gelesen. 1. Krimer Chan war ein Vasall der Osmanen. Also von der "Unabhängigkeit" kann man schon...»

«Das, was Michael hier behauptet, ist reine Propaganda, typisch ukrainisch verlogen. In jedem Fall ist das, was er da von...»

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