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Schönheit auf Ukrainisch

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Ein plötzlicher Hackerangriff, eine bedrohte Jury und ein Happy End – das sind nicht nur Szenarien aus einem guten Krimi, sondern auch Episoden aus dem 2. Ukrainischen Wettbewerb für touristische Fotografie „Die Ukraine – touristisch“. Die Ausstellung in Kiev wurde letzte Woche im Haus des Künstlers eröffnet.

"Boote in den Wolken" Foto von Iwan Dsjuba. Herkunft: zn.ua"Boote in den Wolken" Foto von Iwan Dsjuba. Herkunft: zn.ua
"Zwischen uns" Foto von Roman Orel. Herkunft: zn.ua"Zwischen uns" Foto von Roman Orel. Herkunft: zn.ua

Fünfzig Fotografien mit den besten Darstellungen der Sehenswürdigkeiten unseres Landes zählen zu den Gewinnern des Wettbewerbs. Die Organisatoren vom Journalistenverband „Touristischer Presseclub der Ukraine“ haben mit solch einem regen Interesse gar nicht gerechnet: insgesamt 71 Fotografen – sowohl aus der Ukraine als auch aus dem Ausland – haben mehr als 600 Arbeiten zugeschickt. Praktisch ein Drittel davon ist in die Endrunde gekommen. „Es sind so viele gute Bilder auf der Strecke geblieben. Damit könnte man glatt noch eine Ausstellung machen“, meint der Leiter des Journalistenverbandes Igor Slisarenko. Drei Mal traf sich die Jury, darunter auch Vasilij Artjushenko, Fotokorrespondent der Zeitung „Spiegel der Woche. Ukraine“, um die wirklich wertvollsten Aufnahmen herauszusuchen.

Eine Intrige störte den Wettbewerb jedoch in seinen letzten Zügen: Per Internet-Voting sollten aus den 50 Finalisten die drei Besten ausgewählt werden. Innerhalb einer Woche stimmten mehr als 4.000 Nutzer im Web ab. Die Gewinner sollten von der Fluggesellschaft „Internationale Airline Ukraine“ kostenlose Flüge innerhalb Europas erhalten. Doch zwei Stunden bevor das Voting zu Ende ging, hackten sich Unbekannte in das Abstimmungssystem ein. Das Endergebnis unterlag dementsprechend gewisser Kritik. Zahlreiche Anrufe gingen bei der Jury vor der geplanten Siegerehrung ein, man empörte sich, war enttäuscht. Eine Lösung musste her. Nach Absprache mit den Wettbewerbspartnern wurde diese dann auch gefunden – die Anzahl der Preise wurde soweit erhöht, dass alle Finalisten zufriedengestellt werden konnten.
"Engel" Foto von Olena Schowkopljas Herkunft: zn.ua"Engel" Foto von Olena Schowkopljas Herkunft: zn.ua
"Pyrohowo. Ethnofestival. Ernte" Dmytro Stachowskyj Herkunft: zn.ua"Pyrohowo. Ethnofestival. Ernte" Dmytro Stachowskyj Herkunft: zn.ua

Neben den kostenlosen Flügen mit der Fluggesellschaft „Internationale Airline Ukraine“, erhielten vier Gewinner eine Reise durch die Ukraine für das kommende Jahr. Die Versicherungsgesellschaft „UNIKA“ stellte Zertifikate für eine einjährige kostenlose Krankenversicherung im Programm „Gesundheit und Blüte“ aus.

Der Wettbewerbspartner Raiffeisen Bank Aval, der in dem Wettbewerb ein wichtiges Imageprojekt sieht, ist sich sicher, dass mit qualitativ guten und originellen Fotografien die Ukrainer dazu ermuntert werden können, ihr eigenes Land mehr zu bereisen und zu erkunden.

"Mädchen aus dem Kosovo" Wassilj Bilenko, Herkunft: zn.ua"Mädchen aus dem Kosovo" Wassilj Bilenko, Herkunft: zn.ua
Im nächsten Jahr sollen die 50 Fotografien der internationalen Fangemeinschaft, die zur Fußball EM 2012 in Kiev erwartet wird, gezeigt werden. Im Gespräch ist auch die Ausstellung „Ukraine – touristisch“ an die Orte zu bringen, wo die Mehrzahl der Touristen herkommt – nach Russland, Weißrussland und Polen. Zur Eröffnung der Ausstellung sagte Jelena Schapowalowa, Leiterin der staatlichen Agentur für Tourismus und Kurratorin: „Veranstaltungen wie diese hier fördern nicht nur ein attraktives Image unseres Landes im Ausland, sondern zeigen auch den Ukrainern eigentlich alt-bekannte Orte.“

Die Organisatoren von „Die Ukraine – touristisch“ wollen den Fotowettbewerb jährlich stattfinden lassen. Die 50 besten Fotografien sollen dann auch im Internet zu besichtigen sein. So können alle Interessenten – Ukrainer wie Ausländer – von der Schönheit und der Attraktivität unseres Landes erfahren. Vielleicht hilft es auch bei der Entscheidung für den nächsten Urlaubsort.

18. November 2011 // Andrej Danilow

Quelle: Serkalo Nedeli

Übersetzerin:   Maria Ugoljew — Wörter: 487

Maria Ugoljew ist freischaffende Journalistin und Übersetzerin. Sie hat erst Slawistik, Kunstgeschichte sowie Musikwissenschaft in Greifswald und Brno studiert und dann bei einer Lokalzeitung volontiert. Heute lebt sie in Berlin.

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„@kobmicha Besonders helle scheinst Du nicht zu sein. Falsches Forum für Dich, geh Dich bei den Russen anbiedern, Troll.“

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