FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Untergang eines Imperiums

0 Kommentare

Vor zwanzig Jahren erreichte die Agonie der Sowjetunion ihr Endstadium. Doch ist der symbolträchtige Jahrestag nicht für alle ein fröhliches Ereignis. Noch heute bedauert ein beträchtlicher Teil der Ukrainer den Zusammenbruch der UdSSR. Solche Bürger mit mangelndem Bewusstsein lassen sich nicht umerziehen und das ärgert die aufgeklärte Intelligenz.

Diejenigen, die auf den Wolken der höheren Ideen schweben, wollen sich nicht in die Position der realistisch denkenden Mitbürger versetzen.

Warum sollte ein durchschnittlicher Bürger sich über den Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums freuen, wenn er ganz objektiv gesehen darunter gelitten hat? Warum sollte er sich freuen, wenn er seinen sozialen Status, seine Arbeit und Ersparnisse verloren, mehrere Jahre in bitterer Armut gelebt und unter der Willkürherrschaft gelitten hat? Offensichtlich muss ein verantwortungsbewusster Ukrainer Masochist sein. Er muss mit einem strahlenden Lächeln an das Elend der 1990-er denken.

Man muss zugeben, dass der Untergang eines Imperiums nur in der Endepisode des „Star Wars“ attraktiv erscheinen kann. Im realen Leben sieht alles ganz anders aus.

Herr Putin bezeichnete einst den Zusammenbruch der Sowjetunion als „die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“. Es ist eine recht kühne Aussage, wenn man bedenkt, dass fast das ganze 20. Jahrhundert aus ähnlichen Katastrophen bestand.

Was ist der Zusammenbruch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie? Ein gewaltiger Kampf der ethnisch-politischen Widersprüche, die massiv dazu beigetragen haben, dass der Zweite Weltkrieg ausbrach. Lokale bewaffnete Konflikte, der Anschluss Österreichs und die Sudetenkrise. Die Blütezeit der nationalen totalitären Bewegungen in Osteuropa. Der Holocaust und die ethnischen Säuberungen in Jugoslawien.

Was ist der Zusammenbruch des Osmanischen Reiches? Das Massaker in Smyrna 1922 und die Deportation von eineinhalb Millionen Griechen, die seit eh und je Kleinasien bewohnten. Die Geburt des arabischen Terrorismus, der unter der Schirmherrschaft des bekannten Lawrence von Arabien sich entfaltete. Die Ursache des nahöstlichen Konfliktes, der bis heute die ganze Welt in Atem hält.

Was ist der Zusammenbruch der europäischen Kolonialmächte? Eine Reihe von Kriegen, Pogromen, Völkermorden und Terror.

Um nur ein Beispiel zu führen. Jeder kennt das wunderbare Märchen über den weisen Ghandi, der seine Heimat Indien ohne Anwendung der Gewalt befreit haben soll. Aber nicht jeder weiß, dass diese gewaltlose Befreiung durch ein gewaltiges Massaker abgelöst wurde, dass eine regelrechte Ausrottung von Hindus durch Muslime und von Muslimen durch Hindus anfing, dass es Millionen von verzweifelten Flüchtlingen, Hunderte von Tausenden Opfer gab und dass es dazu kam, dass Ghandi selbst von einem Fanatiker erschossen wurde.

Der Untergang der Sowjetunion war daher nicht mehr katastrophal, als jeder andere Zusammenbruch eines reifen Imperiums. Es gibt keinen Grund, den Untergang der Sowjetunion gesondert zu betrachten. Die ehemaligen Untertanen des Sowjetischen Reiches konnten schlichtweg aufgrund mangelnder Informationen ihre eigene Erfahrung mit der internationalen nicht vergleichen.

Anfang der 1990-er Jahre haben die Ereignisse im Kaukasus und Mittelasien viele erschüttert. Man hörte folgende Meinungen: „Menschen werden zu Tieren!“, „Sie schmeißen die Russen aus ihren Wohnungen raus, plündern, vergewaltigen und töten und bleiben unbestraft!“, „Sie schonen weder Frauen noch Kinder!“

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Die ehemaligen Sowjetbürger konnten damals noch nicht begreifen, dass es gerade der heroische Kampf gegen die Kolonialmächte war, der von der Sowjetpropaganda in jedem sowjetischen Lehrbuch lobgepriesen wurde.

Der Beginn des Sepoyaufstandes war der Mord an zwanzig britische Kolonialherren in der Stadt Merath: vier Männern, acht Frauen und acht Kindern. Das gleiche kann man überall von Balkan und Wolhynien über Kaukasus bis nach dem tropischen Afrika beobachten.

Freiheitskämpfer lassen sich von einer einfachen Logik leiten: Das Leben und die Rechte eines einzelnen Menschen sind nichts. Die Interessen einer ganzen Nation sind alles. Ein Befreiungskampf trägt die hauchdünne Schicht der Zivilisation ab und wird zu einer Art Ablass für Willkürherrschaft, Gewalt und Gräueltaten.

Massenausschreitungen in Sumqayıt und Baku, das Massaker in Osch, blutige Ereignisse in Abchasien und Südossetien, das Blutbad in Tadschikistan, der kriminelle Alltag Tschetscheniens unter Dudajew, Budjonnowsk und Beslan. All diese Tragödien sind nicht einzigartig.

Ihnen schließen sich die Attentate der algerischen Patrioten, die Gräuel der vietnamesischen Việt Minh, die Gewaltakte an der weißen Bevölkerung im Kongo und Angola, arabische Pogrome in Sansibar und chinesische Pogrome in Südostasien, die Gräueltaten des Obersten Kemal und der kroatischen Ustascha an.

Der unabhängigen Ukraine ist etwas Ähnliches zum Glück erspart geblieben. Eine gewaltige Freiheitsbewegung erschütterte den ukrainischen Boden Mitte des 20. Jahrhunderts und wurde niedergeschlagen. 1991 kamen nicht die fanatischen Freiheitskämpfer, sondern pragmatische Parteianhänger an die Macht. Dies hat uns ein eigenes Bergkarabach und Transnistrien erspart. Aber vor wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Erschütterungen nach dem Zusammenbruch des Sowjetischen Reiches konnten einfache ukrainische Bürger nicht gerettet werden.

Es hat natürlich nicht damit zu tun, dass wir vom guten Sozialismus zum bösen Kapitalismus übergegangen sind. Es kommt nicht auf den Ausgangspunkt oder den Bestimmungsort an, sondern auf den sprunghaften Übergang selbst.

Während die Ukraine in den 1990-ern die sozialistische Gesellschaft abgeschafft hat, war im Russland des 1917 die bürgerliche Gesellschaft und im amerikanischen Süden der 1860-er gar die Sklavenhaltergesellschaft abgeschafft worden.

Aber wenn man „Vom Winde verweht“ oder „Verfluchte Tage“ von Iwan Bunin wieder mal liest, kommt einem sofort das Russland der 1990-er Jahre in den Sinn, die sogenannten „bösen Neunziger“. Manchmal findet man verblüffende Ähnlichkeiten. Es ist auch klar. Es spielt keine Rolle, was für eine gesellschaftliche Ordnung zusammen mit dem untergehenden Imperium zerfällt. Die Tatsache, dass sie zerfällt, spielt eine Rolle.

Die Staatsmaschinerie gerät aus allen Fugen. Das Rechtssystem zerfällt. Die Menschen sind schutzlos der brutalen Gewalt ausgesetzt. Die gewohnten Einkommensquellen sind auf einmal nicht mehr da. Die Ersparnisse sind verdunstet. Man hat keine sichere Existenz mehr.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Millionen menschlicher Schicksale scheitern an einem totalen Sinneswandel. Gleichzeitig entsteht eine dünne Schicht neuer Herren des Lebens: sowjetische Kommissare, amerikanische carpetbaggers, draufgängerische Burschen aus Donezk und die „neuen Russen“.

Während der Großteil der Bevölkerung sich verzweifelt an die Wracks der alten Zivilisation klammert, passen sich diese neuen Bürger an die neue Realität ziemlich schnell an, kommen aus der niedrigsten Schicht heraus und erreichen die höheren Posten.

Der bewusste Leser fragt sich schon seit langer Zeit: „Ist ein Imperium selbst nicht ein Verbrechen?! Bringt es den Menschen nicht Leid?! Ist es nicht ein Imperium, das tötet, beraubt und lässt verhungern?! Wie kann man seinen Zerfall noch bedauern?!“

Es ist richtig, dass alle Imperien auf Blut und Leiden aufgebaut werden. Aber nur wenige gehen im jungen Alter unter, wie zum Beispiel das Dritte Reich, nachdem sie der Menschheit nichts als Leiden gebracht haben.

Die meisten Imperien werden reif, durchlaufen eine Evolution, werden milder und bescheren ihre Untertanen mit einem wohlgeordneten Leben. Der Untergang eines dieser Imperien kann der Anzahl der unschuldigen Opfer der Vergangenheit nicht gerecht werden. Mehr noch versetzt er den unschuldigen Zeitgenossen einen Schlag, indem er die gewohnte Weltordnung gnadenlos zerstört.

Die Ukrainer, die auf die Sowjetunion fluchen, erinnern sich an die Kollektivierung, den Holodomor, den NKWD und den Gulag.

Die Ukrainer, die sich nach der Sowjetzeit sehnen, erinnern sich an die sichere Existenz in den Stagnationsjahren.

Die Ersteren sprechen vom Imperium am Beginn, die Letzteren vom Imperium in seiner Blütezeit. De jure handelt es sich um ein Land, de facto um zwei verschiedene.

Die Britische Kolonialmacht im 19. Jahrhundert und in den 1950-er stellt auch zwei verschiedene Staaten dar. Kein Wunder, dass die Entkolonialisierung die Lage von Millionen von Menschen auf einmal verschlechtert und nicht weniger Leiden mit sich gebracht hatte, als die Handlungen der ersten britischen Kolonialherren.

Die Geschichte ist keine Videoaufnahme, die man zurückspulen kann, um eine unangenehme Episode zu löschen und die lang ersehnte Vergangenheit zurückzubekommen. Sie ist eine sich ständig verändernde Kette von unumkehrbaren Ereignissen. Die Jagd nach historischen Phantomen ist deshalb perspektivlos.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Man kann ein blutiges Imperium nicht vernichten, wenn es eine Evolution bereits durchlaufen ist und seine bestialischen Züge aufgegeben hat. Jeder Versuch, vergangene Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten nachträglich zu beseitigen, wird nur zu neuen Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten führen.

Man kann das gute Imperium in seiner Blütezeit auch nicht wiederbeleben. Man kann nur noch ein neues errichten, was wiederum das Risiko neuer Erschütterungen und des Elends in sich birgt. Bürger, die sich nach der Sowjetunion sehnen, müssen das letztendlich begreifen.

Was haben die imperialen Ambitionen Russlands dem postsowjetischen Raum gekostet? Der Krieg in Georgien im August 2008, der wirtschaftliche Zusammenbruch Weißrusslands, die Erpressung der Ukraine in Fragen der Gaslieferungen. Es liegt auf der Hand, dass weder Saakaschwili, noch Lukaschenko, noch Janukowitsch russische Generalgouverneure werden wollen. Keine Regierung der Welt, die die Situation im Land unter Kontrolle hält, würde die Macht so einfach abgeben.

Um die nationalen Eliten zu einer bedingungslosen Kapitulation zu zwingen, muss der Kreml den unabhängigen Republiken einen schweren Schlag versetzen, die Lage destabilisieren und den ungehorsamen Staatschefs den Boden unter den Füßen wegziehen.

Eine hypothetische Wiederbelebung des sowjetischen Imperiums wird mit katastrophalen Folgen einhergehen, die nicht weniger schmerzlich sind, als die in den 1990-er Jahren.

Es wird klar, dass das Bedauern über den Zerfall der Sowjetunion und die Unterstützung der unabhängigen Ukraine nicht im Konflikt zu einander stehen. Im Gegenteil ist es eine rationelle Position, die ein Durchschnittsbürger, der sich ums eigene Wohlergehen Sorgen macht, einnehmen kann. Denn nicht ein Imperium oder sein Fehlen schadet dem einfachen Bürger, sondern der Aufbau und der Zerfall eines Imperiums. Ist ein Imperium aufgebaut, sollte man seinen Untergang fürchten. Ist es schon zerstört, sollte man nicht versuchen es wiederzubeleben.

19. August // Michail Dubinjanskij

Quelle: Ukrainskaja Prawda

Übersetzerin:   Xenia Kim — Wörter: 1526

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Telegram, Twitter, VK, Facebook, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 5.7/7 (bei 3 abgegebenen Bewertungen)

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wer hat Interesse an einer Eskalation in der Ostukraine? (Mehrfachantwort möglich)
InterviewRussland
die USA
der „kollektive Westen“
Kyjiw / Kiew
die Separatisten in Donezk und Luhansk / Lugansk
die Medien
„Ukraine-Experten“
Weiß nicht ...

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)33 °C  Ushhorod32 °C  
Lwiw (Lemberg)26 °C  Iwano-Frankiwsk29 °C  
Rachiw32 °C  Jassinja31 °C  
Ternopil29 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)31 °C  
Luzk25 °C  Riwne25 °C  
Chmelnyzkyj30 °C  Winnyzja31 °C  
Schytomyr31 °C  Tschernihiw (Tschernigow)32 °C  
Tscherkassy31 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)33 °C  
Poltawa33 °C  Sumy32 °C  
Odessa29 °C  Mykolajiw (Nikolajew)32 °C  
Cherson32 °C  Charkiw (Charkow)34 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)30 °C  Saporischschja (Saporoschje)32 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)33 °C  Donezk33 °C  
Luhansk (Lugansk)34 °C  Simferopol28 °C  
Sewastopol24 °C  Jalta25 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Ich habe meine Zähne vor 3 Jahren zum letzten Mal in Kiew behandelt, es war relativ günstig. Jetzt sprechen sie sehr teuer.“

„Eigentlich hatte ich nicht vor, darüber zu reden, aber in Deutschland darf das Thema "Don Bass" nicht in Vergessenheit geraden!!! Gestern erfuhr meine Frau von ihrem Sohn, daß dessen Cousin im Don Bass...“

„Nach dem ich heute nochmal in der Registratur war und ich mich nochmal informiert habe, ist es tatsächlich so, daß ich einen Wohnsitz im Regenbogenland nachweisen muss. Man hat mir gesagt, bis zur vollständigen...“

„Hier noch ein anderer Aspekt um eine Daueraufenthaltsgenehmigung (Permanent Residence) in UA zu erhalten: Hier in Zhytomyr bekommt man zuerst eine "Temporary" Niederlassung und muss dafür einen Krankenkassennachweis...“

„Hallo hat schon jemand die Reise aus der Ukraine nach Deutschland angetreten in den letzten Tagen? Brauchen wir einen PCR Test oder reicht ein Schnelltest ? Danke“

„Seit dem 15. Juni 2021.ist die Einreise in die Ukraine für Deutsche mit einer Impfung, nachgewiesen im Impfpass, wieder möglich. Es muss sich um einen Impfstoff handeln, der in Eurtopa zugealssen ist,...“

„Danke für die Info! Ich fahre am Freitag los Richtung Westen und wollte via Uhryniw fahren.“

„naja wenn du Parkplatz suchst braucht man auch nur Lviv ... in der Nähe .... Parkplatz bei google.maps eingeben Das ist ja wohl kein Problem“

„Hallo Michael, hallo Thomas Danke für Eure Tips. Diese bringen mich nun tatsächlich weiter. Viele Grüße aus dem Allgäu Bernhard“

„Bewachter Parkplatz Akademika Krypiakevycha vulytsia, N49 50.565 E24 03.198. Ca. 1,50 € pro Tag. In der Nähe kann ich das das Hotel Sacvoyage Lviv empfehlen: ... Gruß Michael“

„Hallo, in der Nähe dieses Hotels gibt es einen bewachten Parkplatz für kleines Geld: ... Das Hotel kann ich auch sehr empfehlen. Sunny Hotel, 20 Fedkovycha St., 79000 Lviv Wir werden auch Anfang Juli...“

„Das es technisch nicht geht ist ja wohl Unfug. Den Teil südlich Moldau haben sie ja auch dran obwohl der auch sozusagen als Zipfel am Land "hängt"“

„Hallo beisammen, wie ist denn momentan die Situation, um mit dem Auto via Polen und Ukraine auf die Krim zu fahren? Wir haben BRD Reisepässe und würden uns ein Touristenvisum für Russland besorgen....“

„Man liest das der Bahnhofsvorplatz wohl seit 2019 etwa neu gemacht wird. Denke mal von da fahren auch die Fernbusse ab, oder? Da liest man auch von sogar unterirdischen Langzeitparkplätzen. Keine Ahnung...“

„Hallo, ich bin heute morgen in Charkiv gelandet. Bei der Passkontrolle ging es super schnell. Ich hatte meinen PCR-Test dabei (ohne eindeutigen Code oder QR-Code). Der Test wurde sofort akzeptiert. Dann...“

„Hallo, Ich denke, mit den Tips komme ich weiter. Nochmal Danke an Alle. Gruß aus dem Allgäu flieger09“

„Ach in Galati war ich auch, da fährt man doch mit Fähre über die Donau. Letzte Mal in Lviv hatte das Hotel gar kein Parkplatz. Kommt davon wenn man nahe zum Zentrum wohnen will. Da setzte sich der Page...“

„Hallo, Danke Euch Beiden: Ich denke, das ist ein guter Tip. Mir selbst wäre nur der Parkplatz am Flughafen Lwiw eingefallen. Grüße aus dem Allgäu“

„Danke für die vielen verschiedenen Antworten. Ich werde jetzt die Anmeldung und meinen Personalausweis übersetzen und dem ukrainischen Sachbearbeiter vorlegen, mit der Bitte zu prüfen ob diese Unterlagen...“

„Ich habe eine 2 Jahre alte Abmeldung und einen Personalausweis mit dem Eintrag, dass ich keine Wohnung in Deutschland habe. Screenshot_20210616-160428_Gallery.jpg“

„Du hast doch bereits eine Abmeldebescheinigung, die ist vermutlich schon ca. 2 Jahre alt, Du kannst unmöglich einen Personalausweis haben, ohne deutsche Adresse, ohne in Deutschland komplett abgemeldet...“

„Ich verstehe nur nicht warum die Ukraine davon ausgeht, daß ich in Deutschland gemeldet bin. Meine angeheiratete Familie lebt in der Ukraine. Ich bin deutscher Staatsbürger mit einem deutschen Personalausweis...“

„Vielen Dank für die Tipps. Ich habe die Abmeldebescheinigung und in meinem deutschen Personalausweis steht drin "kein Wohnsitz in Deutschland". Ich werde mir jetzt in Deutschland eine Wohnung suchen und...“

„Wenn ich den Kommentar von Herrn Ahrens lese, rät er die Abmeldebescheinigung vorzulegen, er schreibt nicht, dass diese aus 2021 sein muss! Da Du in Deutschland keinen Wohnsitz mehr hast, müsste die...“

„Ich stimme vollkommen zu. funktioniert -100%“

„Gestern sah ich einen Bericht auf YOUTUBE über eine Auswandererfamilie (2 Erwachsene, 2 Jugendliche und ein Kleinkind), die nach Rußland wollten. In Lettland wurden sie von der Polizei angehalten......“

„Ich stelle mein Auto schon mal in guten bewachten Hotelparkplätzen ab. Das klappte immer mit einem 20 Euro Schein.“

„Der Normalfall ist eben, dass man irgendwo in der Welt einen gemeldeten Wohnsitz hat. Melde Dich doch bei irgendeinem Bekannten in Deutschland an. Dann bekommst Du einen Meldeschein und/oder Personalausweis...“

„Hallo Frank, Danke für deinen Beitrag. Ich fahre zwar kein Luxusauto, aber doch einen noch schönen BMW und einfach das Auto für ein paar Tage an die Straße zu stellen, das will ich nicht. Vielleicht...“

„Mit Bus ist doch komplizierter als mit Auto. Wenn du kein Luxusauto fährst kannst das auch einfach auf die Straße stellen, so schnell klaut das keiner. Aber in Lviv sollte es genug bewachte Plätze geben....“

„Das heißt also, ich muss mir in Deutschland eine Wohnung suchen. Die Meldebescheinigung hier in der Ukraine vorlegen und dann die Wohnung in Deutschland wieder kündigen, wenn das Verfahren in der Ukraine...“