google+FacebookVKontakteTwitterMail

BJuT möchte höhere Sozialstandards mit höherer Tabak- und Alkoholsteuer gegenfinanzieren

BJuT (Block Julia Timoschenko) ist nur bereit den Gesetzesentwurf zur Erhöhung der sozialen Standards, wenn dieser in einem Paket mit einer Erhöhung der Abgaben für Tabak, Alkohol, Brennstoffe und Schmiermittel verabschiedet wird. Dies verkündete heute der Fraktionsvorsitzende von BJuT, Iwan Kirilenko, während der Sitzung des Vermittlungsausschusses der Werchowna Rada.

“Andernfalls müssen wir die Druckerpresse anwerfen und wir verstehen alle ausgezeichnet, wozu eine solche Entscheidung führt”, sagte er.

Auf der späteren Pressekonferenz hob Kirilenko hervor, dass die Erhöhung der Abgaben eine Zuweisung von 4,5 – 6 Mrd. Hrywnja (ca. 375-500 Mio. €) für die Erhöhung der sozialen Standards vom nächsten Quartal gewährleisten würde. “Wir wissen, dass die Hälfte der Unternehmen, die sich in der Partei der Regionen befinden, es ihnen nicht verzeihen werden, wenn so etwas wirklich bestimmt wird”, unterstrich der Fraktionsvorsitzende, hinzufügend, dass an der Erhöhung der Sozialstandards die Partei der Regionen nur der Prozess und nicht das Resultat interessiert.

Oleg Ljaschko, Abgeordneter von BJuT und Mitglied der Haushaltsausschusses, hob seinerseits hervor, dass man Mittel für eine Erhöhung der Sozialstandards über eine Erhöhung der Abgaben für Tabak und Alkohol finden kann. Er teilte mit, dass der Ausschuss gemeinsam mit den Vertretern des Finanzministeriums zwei Gesetzesentwürfe der Partei der Regionen zur Erhöhung der sozialen Standards untersucht hat und zu dem Schluss kam, dass der zusätzliche Bedarf an Mitteln für die Erhöhung der Sozialstandards zu den Größen, die in den Gesetzesentwürfen vorgesehen sind, im IV. Quartal 2009 bei 28,9 Mrd. Hrywnja (ca. 2,4 Mrd. €) und im Jahr 2010 117,9 Mrd. Hrywnja (ca. 9,8 Mrd. €) beträgt. Gleichzeitig unterstrich Ljaschko, dass man zum heutigen Tage zusätzlich lediglich 6 Mrd. Hrywnja (ca. 500 Mio. €) im IV. Quartal diesen Jahres und etwa 24 Mrd. Hrywnja (ca. 2 Mrd. €) im Jahre 2010 auftreiben kann.

Wie bereits mitgeteilt wurde, haben heute morgen Parlamentsabgeordnete der Partei der Regionen die Parlamentstribüne blockiert. Außerdem blockierten die “Regionalen” die Arbeit des gesetzgebenden Organes am 4. September und ebenfalls am 1. September, nach dem Scheitern der Abstimmung über den Gesetzesentwurf zur Anhebung des Existenzminimums und des Mindestlohnes.

Erinnern wir daran, dass im Frühling in der Ukraine bereits die Abgaben für Alkohol und Tabak erhöht wurden, was zu einer Erhöhung der Einnahmen für den Haushalt führte. Den Angaben der Staatlichen Steuerverwaltung nach, wurden von Januar bis August 2009 für den Haushalt Abgaben von 10,3953 Mrd. Hrywnja (ca. 800 Mio. €) realisiert, was um 61,8% mehr ist, als in der analogen Periode des Vorjahres.

Quelle: RBK-Ukraina

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 418

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Artikel bewerten:

Rating: 5.0/7 (bei 1 abgegebenen Bewertung)

Kommentare

Kommentar schreiben

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wie geht es mit Michail Saakaschwili in der Ukraine weiter?
Interview

zum Ergebnis
Frühere Umfragen

Karikaturen

Andrij Makarenko:

Wetterbericht

Kyjiw (Kiew)16 °C  Ushhorod12 °C  
Lwiw (Lemberg)13 °C  Iwano-Frankiwsk12 °C  
Rachiw7 °C  Ternopil10 °C  
Tscherniwzi (Czernowitz)13 °C  Luzk14 °C  
Riwne14 °C  Chmelnyzkyj10 °C  
Winnyzja8 °C  Schytomyr11 °C  
Tschernihiw (Tschernigow)17 °C  Tscherkassy10 °C  
Kropywnyzkyj (Kirowograd)9 °C  Poltawa19 °C  
Sumy16 °C  Odessa11 °C  
Mykolajiw (Nikolajew)16 °C  Cherson12 °C  
Charkiw (Charkow)12 °C  Saporischschja (Saporoschje)14 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)14 °C  Donezk20 °C  
Luhansk (Lugansk)16 °C  Simferopol11 °C  
Sewastopol18 °C  Jalta17 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Leserkommentare

«Das Wirtschaftswachstum wird dieses Jahr, im gegensatz zum Vorjahr sinken. Zumal "3" nicht grad viel sind für ein Land wie...»

«Hahaha, sicher :D Der größte Investor in der Ukraine ist immer noch Russland. An 2. Stelle kommt die !gesamte! EU. Hören...»

«Die Wahlbeobachter und die Journalisten WURDEN EINGELADEN! Die gibt es auf der Krym aber immer noch nicht weil keine Redaktion...»

«Selten so ein Schwachsinn gelesen. 1. Krimer Chan war ein Vasall der Osmanen. Also von der "Unabhängigkeit" kann man schon...»

«Das, was Michael hier behauptet, ist reine Propaganda, typisch ukrainisch verlogen. In jedem Fall ist das, was er da von...»

«Zwei Anmerkungen: 1) Der beste Kenner der Altgläubigen in der Ukraine ist ТАРАНЕЦЬ, Сергій Васильович,...»

«Du solltest auch mein Attribut " frei gewählt" nicht vernachlässigen, das ist wichtig! Wenn du meinst, dass Putin die Krim...»

KOLLEGGA mit 150 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 60 Kommentaren

Wolfgang Krause mit 28 Kommentaren

Torsten Lange mit 24 Kommentaren

Christos Papaioannou mit 20 Kommentaren

franzmaurer mit 18 Kommentaren

Anatole mit 17 Kommentaren

Jusstice For All mit 17 Kommentaren

E Siemon mit 16 Kommentaren

stefan 75 mit 15 Kommentaren