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Präsidialamt sieht im Haushaltsentwurf der Regierung für 2010 ein Budgetdefizit von 14% des BIPs

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Das reale Defizit des Staatshaushaltes im Jahre 2010 könnte sich als wesentlich größer erweisen, als die von der Regierung bestätigten 3,97% (des BIP), erklärte man gestern beim Präsidialamt. Das Ministerkabinett hat in den Ausgaben die 50 Mrd. Hrywnja (ca. 4 Mrd. €) für die Rekapitalisierung der Banken nicht berücksichtigt und ebenfalls eine Reihe von Risiken, welche das Haushaltdefizit auf eine Summe von 123 Mrd. Hrywnja – auf mehr als 14% (des BIP) – heben könnten. Übrigens, sind auch unter diesen Bedingungen Abgeordnete der Fraktionen des Blockes Julia Timoschenko und Teile von “Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung” bereit das Dokument zu unterstützen.

Gestern erklärte der Erste Stellvertreter der Präsidialamtsleiterin, Alexander Schlapak, dass “die fehlerhafte und oberflächliche” makroökonomische Basis, nach der das Kabinett den Budgetentwurf für 2010 berechnete, führt zur Aufblähung der Staatskasse durch nichtexistierende Einnahmen. Seinen Worten nach, sind die Prognosen des nominalen BIPs von 1.178,6 Mrd. Hrywnja und ein Anstieg der Haushaltseinnahmen um 19% überhöht. Das nominale BIP im Jahr 2009 wird 956,4 Mrd. Hrywnja (gemäß der Konsensprognose des Wirtschaftsministeriums im Juli) betragen und daher erreicht dessen Höhe im Jahr 2010 1.121 Mrd. Hrywnja. Im Ergebnis erhält der allgemeine Haushaltsteil nur Steuern über 182 Mrd. Hrywnja – “ein Loch” von 36,9 Mrd. Hrywnja.

Unter Berücksichtigung dieses Faktors und ebenfalls der Verteilung der Einnahmen zum Nutzen der lokalen Haushalte und der Risiken von Mindereinnahmen über 25 Mrd. Hrywnja noch in diesem Jahr, muss der Anstieg der Kasseneinnahmen zur Erreichung des Regierungsniveaus von 218,9 Mrd. Hrywnja 41,2% betragen. Dies ist bei einem 3,7-prozentigen Wirtschaftswachstum unrealistisch, ist man sich im Präsidialamt sicher. Ihren Schätzungen nach, ist das dem Haushaltsentwurf zugrundeliegende Defizit von 3,97% (des BIPs) oder 46,7 Mrd. Hrywnja zu niedrig. Es berücksichtigt 50 Mrd. Hrywnja, welche die Regierung für die Rekapitalisierung von Banken verwenden möchte, nicht, was das Defizit auf 8,2% (des BIPs) treibt.

Außerdem kann die Zentralbank, welche in diesem Jahr einen Gewinn von 600 Mio. Hrywnja erwartet, dem Kabinett nicht 10,5 Mrd. Hrywnja Gewinn überweisen, ist sich Schlapak sicher. Und aufgrund der Verringerung der Vorsteuerrückerstattung um das anderthalbfache – auf 20,86 Mrd. Hrywnja – benötigt das Kabinett im Verlaufe des Jahres für diese Ziele 24,1 Mrd. Hrywnja. Ebenso nicht berücksichtigt ist das Defizit von “Naftogas Ukrainy” – 2,1 Mrd. Hrywnja. Unter Berücksichtigung aller dieser Risiken könnte sich das Haushaltsdefizit auf 123 Mrd. Hrywnja erhöhen – auf für das Land rekordhafte 14,4% (des BIP).

Doch sogar bei diesen hohen makroökonomischen und haushaltlichen Risiken sind Abgeordnete der Werchowna Rada bereit das Hauptfinanzdokument des Landes zu unterstützen. Das Mitglied des Budgetausschusses, Wladimir Bondarenko (Block Julia Timoschenko), erklärte, dass die Regierung das Dokument eingereicht hat und im Verlaufe der Diskussion werden noch tausende Änderungen eingetragen. Beispielsweise wird er vorschlagen, die Einnahmequellen der lokalen Haushalte auf Rechnung der Übererfüllung der allgemeinstaatlichen Steuern zu überarbeiten und die Ausgaben für den Staatsapparat zu kürzen. Sein Kollege im Ausschuss, Alexander Tschernowolenko (“Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung”) versicherte dem “Kommersant-Ukraine“, dass für den Haushalt fast die gesamte Fraktion, mit Ausnahme einiger Abgeordneter, die “ein Kommando aus dem Präsidialamt erhalten”, stimmen wird. Seiner Meinung nach, sind die Anmerkungen des Präsidialamtes absurd und die Erhöhung des Defizits auf 14% (des BIP) unter Krisenbedingungen ist eine angemessene Maßnahme. “Das Präsidialamt hat uns bereits mit dem Staatsbankrott und der Nichtzahlung der Renten erschreckt, doch wir sind da ruhig durchgekommen. Das einzige ist, dass diese Prognosen sich negativ im Vertrauen der Investoren widerspiegeln”, betonte Tschernowolenko. Im Jahr 2010 wächst das Defizit des Pensionsfonds/Rentenfonds, nach Berechnungen des Kabinetts, von 13,05 Mrd. Hrywnja auf 17,93 Mrd. Hrywnja. Dabei wird die Kreditmenge für die Deckung des versteckten Defizits des Fonds mit 12,9 Mrd. Hrywnja etwas geringer als die Kreditmenge diesen Jahres – 13,2 Mrd. Hrywnja.

Das Mitglied der Ukrainischen Volkspartei, Jaroslaw Dshodshik, der zur Fraktion von “Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung” gehört, bestätigte dem “Kommersant-Ukraine“, dass die Abgeordneten seiner Partei (sechs Personen) den Haushalt nicht unterstützen. “40% der Haushaltseinnahmen dieses Jahres sind Kreditaufnahmen und diese Basis in den Budgetentwurf aufzunehmen – bedeutet die Blase aufzublähen, die platzen könnte”, sagte er. “Im Jahr 2010 muss man das Defizit und die Staatsgarantien in Höhe von 90 Mrd. Hrywnja zusätzlich finanzieren. Nach optimistischen Prognosen, könnte die Staatsverschuldung mehr als 40% des BIPs betragen. Mit solch hohen Geschwindigkeiten bewegt man sich in Richtung des Staatsbankrotts”, beklagt sich die Abgeordnete Irina Akimowa (Partei der Regionen). Die Prüfung des Budgetentwurfes im Haushaltsausschuss ist, den Daten des “Kommersant-Ukraine“ nach, für den 21. September geplant.

Natalja Neprjachina

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 787

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„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“

„Gestern 6 Stunden warten vor der Grenze Richtung Polen in Krakowez mit dem Kleinbus. Abfertigung ging dann schnell da auch Passagiere mit EU-Pass dabei waren“