FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Tag des Sieges endete in Lwiw in schweren Zusammenstößen

0 Kommentare

Gestern hat der Vorsitzende der Lwiwer Gebietsverwaltung, Michail Zymbaljuk, seinen Rücktritt eingereicht. Eine entsprechende Erklärung schrieb er nachdem es während der Feier zum Tag des Sieges in Lwiw zu massenhaften Zusammenstößen kam, infolge derer 14 Menschen verletzt wurden. In Verbindung mit den Ereignissen von Lwiw fordert man bei der Opposition ebenfalls den Rücktritt von Innenminister Anatolij Mogiljow. Doch bei der Partei der Regionen meint man, dass es keine Grundlage für die Entlassung von Staatsangestellten gibt.

Als erste informierten gestern Morgen Vertreter der Oblastorganisation von „Swoboda/Freiheit“ über den Rücktritt des Gouverneurs. Sie übergaben lokalen Journalisten ein Video, welches im Arbeitszimmer des Vorsitzenden der staatlichen Gebietsverwaltung, Michail Zymbaljuk, aufgenommen wurde, auf dem festgehalten wurde, wie er seine Rücktrittserklärung schreibt. Später bestätigte man beim Pressedienst der Gebietsverwaltung, dass die Rücktrittserklärung an Präsident Wiktor Janukowitsch tatsächlich vom Gouverneur unterzeichnet worden ist und versprachen, dass Zymbaljuk alle Einzelheiten auf einer speziellen Pressekonferenz mitteilen wird. Jedoch trat der Leiter der Gebietsverwaltung nicht vor Journalisten auf.

„Die Entscheidung über den Rücktritt wurde zum Ergebnis des Drucks von Seiten ‘Swobodas‘“, erklärte Michail Zymbaljuk dem “Kommersant-Ukraine”. „Die Situation erwies sich als angespannt: Abgeordnete des Gebiets- und des Stadtrates von dieser Partei kamen ohne Voranmeldung in mein Arbeitszimmer und forderten meinen Rücktritt. Andernfalls wollten sie nicht gehen. Ich möchte nicht zurücktreten. Die Entscheidung trifft der Präsident der Ukraine“. Gleichzeitig versprach der Vorsitzende der Gebietsverwaltung eine Untersuchung durchzuführen und „festzustellen, wer die Anordnung gab am Tag des Sieges die rote Fahne zu entfalten“, daran erinnernd, dass am Vorabend des 9. Mai, dessen Feier in Lwiw in massiven Zusammenstößen endete, das Lwiwer Bezirksgericht ein Verbot jeglicher Aktionen an diesem Tag, außer den offiziellen, und das Hissen von roten Flaggen in der Stadt erließ.

Am 9. Mai war der Ruhmeshügel, wo der Gedenkkomplex für die Befreier von Lwiw liegt und an dem offizielle Personen traditionell Kränze zum Gedenken an die während des Großen Vaterländischen Krieges Gefallenen niederlegen, gegen 10.00 Uhr von mehr als 700 Milizionären umstellt. Unweit des Gedenkkomplexes befanden sich auf der Pasitschna-Straße mehr als 1.000 Menschen von denen viele in ihren Händen die Flaggen von „Swoboda“ hielten. Später schloss sich ihnen eine Gruppe aus etwa 150 jungen Leuten in Masken an. Dabei „Kommunisten an den Galgen!“ und „Bandera kommt und schafft Ordnung!“ schreiend.

Zum Denkmal durch die Kette zu gelangen, hinter der sich Regierungsvertreter befanden, war fast unmöglich – einerseits ließen die Aktivisten von „Swoboda“ es Interessierten nicht zu der Gefallenen zu gedenken, andererseits die Milizionäre. „Ich habe dem Tod in die Augen gesehen und man hält mich heute nicht auf“, erklärte der Veteran des Großen Vaterländischen Krieges, Wladimir Longin, dem “Kommersant-Ukraine”. Ein Handgemenge setzte danach ein, als offizielle Personen, darunter Michail Zymbaljuk, Blumen niederlegten. „Sobald ich mich dem zentralen Weg näherte, der zum Denkmal führt, rannte ein junger maskierter Mann zu mir und schrie: ??‘Swobodaleute zu mir!’ Mir wurden das Georgs-Band und die Shukow-Medaille abgerissen und derart auf die Hand geschlagen, dass ich den Kranz kaum halten konnte“??, erzählte dem “Kommersant-Ukraine” der Leiter der Antifaschistischen Organisation von Lwiw, Alexander Kalinjuk.

Noch weniger Glück hatte der Generalkonsul der Russischen Föderation, Oleg Astachow. „Mir gelang es nicht den Kranz am Grab der Kämpfer niederzulegen, da einige junge Leute ihn mir aus der Hand rissen und damit begannen auf ihm herumzutreten und danach den Mitarbeitern des Konsulats begannen die Georgs-Bänder von der Brust zu reißen. Das ist eine Beleidigung all derer, die im Grab liegen“, erzählte Astachow und erklärte dem “Kommersant-Ukraine”, dass er nicht beabsichtigt sich an die Rechtsschutzorgane zu wenden. „Soll die ukrainische Regierung sich selbst mit den Unruhen im eigenen Land auseinandersetzen“, fügte er hinzu.

Die zweite Konfrontationsstufe fand gegen 11.00 Uhr statt, also die Kolonne der Aktivisten von „Swoboda“ sich zum Marsfeld begab, wo etwa 4.000 sowjetische Soldaten begraben sind. Zuerst fanden Wortgefechte zwischen Swobodaleuten und Leuten, deren Kleidung von Georgs-Bändern geschmückt war, statt und danach ertönte ein Schuss. „Während die Kolonne vorbeizog, in der ‘Ruhm den Helden’, ‘Bandera kommt’ skandiert wurde, ertönten Schüsse. Im Ergebnis wurde Oleg Kowpak, der Assistent des Swoboda-Abgeordneten Jewgenij Belinskij im Stadtrat, verletzt“, erzählte dem “Kommersant-Ukraine” der Augenzeuge, Stadtrat Ruslan Koschulinskij („Swoboda“). Seinen Worten nach wurden die Schüsse aus einer Makarow-Pistole mit Gummigeschossen abgegeben; zwei davon trafen Oleg Kowpak ins Bein. Wie gestern der Stellvertreter des Leiters der Hauptverwaltung des Innenministeriums in der Oblast Lwiw, Michail Kurotschka, erklärte, wurde der Schütze (eine Person namens Sopolnik) festgenommen und aus diesem Anlass ein Verfahren nach dem „Rowdytum“-Paragraphen eingeleitet. Insgesamt wurden den Angaben des Innenministeriums nach bei den Zusammenstößen in Lwiw 14 Menschen verletzt.

Während der zweiten Tageshälfte des 9. Mai entfalteten Vertreter der Kommunistischen Partei, der Partei „Rodina/Heimat“ und der „Russkoje Jedinstwo/Russische Einheit“ eine rote Flagge mit Hammer und Sichel von 30 Metern Länge und führten eine Versammlung durch. Die Aktion fand unter dem Schutz der Miliz statt, welche die Aktivisten von „Swoboda“ fernhielt. Die Tatsache des Auftauchens der roten Flagge rief sogar bei Vertretern der Partei der Regionen im Lwiwer Stadtrat Verwunderung hervor. „Ehrlich gesagt, ist mir unklar, wer und wozu die Anweisung gab die roten Fahne zu entfalten“, erklärte dem “Kommersant-Ukraine” der Abgeordnete des Stadtrates, Andrej Motscharskij (Partei der Regionen). „Denn es gab eine Vereinbarung zwischen den ‘Swoboda-Leuten’ der Regierung und der Miliz darüber, Provokationen nicht zuzulassen“.

Gestern wurde in Kiew auf die Ereignisse in Lwiw reagiert. So erklärte der Leiter des Parteivorstandes von „Nascha Ukrajina/Unsere Ukraine“, Walentin Naliwajtschenko, dass die Miliz an den Zusammenstößen schuld ist, da sie die Ordnung aufrecht erhalten konnte. „Zum ersten Mal seit vielen Jahren fanden in einer friedlichen Stadt Straßenkonflikte mit Schüssen statt. Eben daher fordert ‘Nascha Ukrajina’ den Rücktritt des Innenministers Anatolij Mogiljow“, zitiert der Pressedienst von „Nascha Ukrajina“ Naliwajtschenko.

Mit einer analogen Forderung trat auch die Partei „Narodnaja Samooborona/Nationale Selbstverteidigung“ auf. „Darüber, dass für den 9. Mai Provokationen vorbereitet werden, haben alle geredet. Daher liegt die gesamte Verantwortung für das Geschehene beim Minister Mogiljow und wenn es eine Offiziersehre gibt, dann sollte er seinen Mantel nehmen und heim gehen“, erklärte der Innenminister der Schattenregierung, der Parlamentsabgeordnete Gennadij Moskal („Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung“).

Bei der Partei der Regionen ist man überzeugt davon, dass die Regierung keinerlei Verantwortung für die Geschehnisse des 9. Mai trägt. Ein hochgestellter Informant bei der Partei der Regionen erklärte dem “Kommersant-Ukraine”, dass der Präsident den Rücktritt Michail Zymbaljuks nicht annimmt und Anatolij Mogiljow wie gehabt das Innenministerium leiten wird. „Bislang sieht die Präsidialadministration keine Grundlage für die Entlassung Zymbaljuks. In Lwiw fand ein lokaler Konflikt statt“, betonte der Informant des “Kommersant-Ukraine”.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Der Stellvertreter des Fraktionsvorsitzenden der Partei der Regionen in der Werchowna Rada, Wadim Kolesnitschenko, seinerseits ist überzeugt davon, dass die Vertreter von „Swoboda“ an den Zusammstößen Schuld haben. „Es sind weder die Miliz noch Vertreter der Lokalregierung maskiert auf die Straßen gegangen, haben Schlägereien angezettelt und rote Fahnen zerrissen, sondern eben die faschistischen Dummköpfe Tjagnyboks“, sagte Wadim Kolesnitschenko dem “Kommersant-Ukraine”. „Mit ihren Erklärungen haben Naliwajtschenko und Moskal von der Sache her zugegeben, dass eben die Nazis die Schlägereien provoziert haben. Wenn sie an diesem Tag nicht auf die Straße gegangen wären, dann hätte es keinerlei Schlägereien gegeben“.

Weronika Sawtschenko, Artjom Skoropadskij

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1228

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Facebook, Google News, Telegram, Twitter, VK, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 5.3/7 (bei 3 abgegebenen Bewertungen)

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wie endet der russische Angriffskrieg in der Ukraine?
Interview

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)18 °C  Ushhorod15 °C  
Lwiw (Lemberg)14 °C  Iwano-Frankiwsk16 °C  
Rachiw17 °C  Jassinja16 °C  
Ternopil15 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)23 °C  
Luzk13 °C  Riwne12 °C  
Chmelnyzkyj17 °C  Winnyzja18 °C  
Schytomyr17 °C  Tschernihiw (Tschernigow)18 °C  
Tscherkassy20 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)23 °C  
Poltawa20 °C  Sumy19 °C  
Odessa23 °C  Mykolajiw (Nikolajew)25 °C  
Cherson25 °C  Charkiw (Charkow)21 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)24 °C  Saporischschja (Saporoschje)21 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)20 °C  Donezk22 °C  
Luhansk (Lugansk)23 °C  Simferopol27 °C  
Sewastopol24 °C  Jalta22 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„"Wir haben 215 Menschen aus der russischen Gefangenschaft geholt, darunter zehn ausländische Staats­bürger... Bei den Ausländern handelte es sich laut unterschiedlichen Quellen um fünf Briten, zwei...“

„Hallo Nikolay, Ich halte es für einen Kampf, den Du nicht gewinnen kannst, weil Du gegen die russische Propagandamaschine antreten musst. Trotzdem muss der Kampf, die Diskussion, gefochten werden. Ich...“

„Tut mir leid. Ich wollte keinen suspekten Eindruck machen. Welche Art von Diskussionen wir führen? Naja es ist schwer sich überhaupt auf die banalsten Bruchteile einer gemeinsamen Realität zu einigen....“

„Es herrscht Krieg. Da wird man kaum interne Informationen verbreiten. Mir ist schon nicht begreiflich wie man jetzt auf sowas kommt. Hat nicht letztens schon einer nach sowas gefragt?“

„Diskussionen welcher Art führt Ihr, wenn Du solche ausführlichen Angaben benötigst? Finde die Fragen suspekt, warum sollte man das so detailert wissen wollen?“

„Hallo zusammen, laut russischen Medien besteht das Ukrainische Heer fast nur aus Söldnern, was natürlich Humbug ist. Ich werde leider immerwieder in Diskussionen mit russischen Verwandten reingezogen....“

„Verehrte Forumsleser, unser kleines Projekt " UAid Direct " bringt mehrmals wöchentlich Hilfstransporte in verschiedene Gegenden der Ukraine. UAid arbitet mit Partnern aus ganz Europa zusammen. Wir liefern...“

„Genau wegen dem ganzen Chaos in Deutschland, haben meine Frau und ich in der Ukraine geheiratet. Das ging ganz einfach und war innerhalb 2 Wochen erledigt. Ich habe meine Geburtsurkunde, meine Scheidigungsdokumente...“

„Also ich werde auf jeden Fall erstmal abwarten was das Oberlandesgericht sagt. Sollten die das ablehnen, komme ich auf jeden Fall noch mal telefonisch auf Herrn Ahrens zu.“

„Dito hat mit dem Beitrag immer noch nichts zu tun! Verstehe schon, hast voll den Überblick, wer in der Schweiz wohnt und arbeitet weiß Bescheid, ich denke ich habe ausreichend Erfahrung mit, um, die...“

„Ein Artikel in einem Zeitungsblatt sind doch keine Fakten und auch nicht die Ansicht der Masse der Schweizer, schauen Sie mal hin wie viele bei dieser Umfrage teilgenommen haben. Zumal es schon gar kein...“

„Vereinfacht wird mit Eidgenosse ein Schweizer bezeichnet, der weder durch seinen Namen noch durch sein Aussehen oder sonst ein Merkmal den Verdacht erregt, eine auch nur teilweise ausländische Herkunft...“

„Ich habe gegoogelt, konnte nichts finden das besagt das es einen Unterschied zwischen Eidgenossen & Schweizern gibt. In der Schweiz weiß eigentlich jeder das die Schweiz eine Eidgenossenschaft ist...“

„Hallo fst, nichts für ungut, Erfahrung ist vorhanden, mit Eidgenossen und Schweizern. Jeder seine Erfahrungen, wie gesagt, es kommt auf die Menschen an. Wenn Du vom Gesetzentwurf noch nichts gehört hast,...“

„Hi Ahrens, Aber die ukrainische Heirat muss doch sicher in Deutschland erst anerkannt werden bis man dann den Nachnamen unseres Kindes auch hier in Deutschland anpassen können oder ? Und von welchen Kosten...“

„Das Kind muss natürlich bei der Heirat nicht dabei sein. Dritte sind dabei nicht erforderlich. Auch keine Trauzeugen. Wo geheiratet wurde, hat auf die Namensführung des Kindes erstmal keinen direkten...“

„Hi Ahrens, Ja, dass habe ich auch von meinen Verwandten gehört, Angst habe ich dabei auch keine ! Nur Verantwortung da ich Vater bin. Noch warten wir ja auch das OLG, bis dahin kann sich in der Ukraine...“

„Natürlich ist man zunächst etwas abgeschreckt, in ein Land im Ausnahmezustand zu reisen. Das muss jeder selbst für sich entscheiden und es ist natürlich nachvollziehbar, wenn man davor Angst hat. Also...“

„Hi Bernd UA, Ich arbeite jetzt seit 5 Jahren in der Schweiz, habe dort meinen Zweitwohnsitz, eine derartige Gesetzesvorlage ist mir absolut nicht bekannt. Ich werde dort auch nicht als Mensch zweiter Klasse...“

„Hi Ahrens, ich fahre nur Ungern in ein Land in dem Krieg ist und jede Ecke des Landes mit strategischen Raketenschlägen bombardiert wird. Das ist für mich nur die letzte Option und dann auch nur wenn...“

„Tja, das ist natürlich eine Horrorgeschichte. Zur Eheschließung mit Ukrainern in Deutschland ist immer die Befreiung des OLGs von der Beibringung eines Ehefähigkeitszeugnisses erforderlich. Die Ukraine...“

„Es gibt Schweizer und es gibt Eidgenossen..., die unterscheiden schon und die Eidgenossen sind die "Überschweizer", also aus der Ecke darf man Sprüche erwarten. Insgesamt gab es in der Schweiz schon...“

„Auch nicht mit dem Austrittsstempel vom Militär im Pass? Ich kann kein ukrainisch oder russisch, deshalb verstehe ich den Text leider nicht... Danke schon mal vorab für Antworten.“

„Vor allen sie müßte ja erst nach RuZZland, dann in die EU und dann nach Kiev. Für die Strecke wäre wohl per Taxi 400 Euro ein Schnäppchen“

„Und dann beantworte Dir die Frage, würdest Du mir 400 Euro schicken wenn ich Dir dafür meine Passkopie schicke? Schon in D hättest Du Schwierigkeiten mich zu finden und falls ja, würde ich sagen es...“

„Und die Schweiz ist Ausländerfreundlich? Da reden meine ex Nachbarn die schon paar Jahre dorthin ausgewandert sind ganz anders. Sie waren dieses Jahr zum Dorffest wieder hier. Er hatte damals auch lange...“

„Und die Schweiz ist Ausländerfreundlich? Da reden meine ex Nachbarn die schon paar Jahre dorthin ausgewandert sind ganz anders. Sie waren dieses Jahr zum Dorffest wieder hier. Er hatte damals auch lange...“

„Bilder vom Pass, 99,9% Fake! Was willst Du mit Ihrem Pass? Was soll da bewiesen werden? Ist der Pass noch gültig oder schon abgelaufen?“

„Es ist ein NEPP! Es fahren auch Züge und manch 29 jährige Frau ist jetzt in D ohne 400 Euro bezahlt zu haben. Videogespräche sind ja schön und gut, aber die Dame sollte ja zu erkennen sein oder nicht?...“

„Macht es nicht so kompliziert..., falls es mit D scheitert..., dann ab in die Ukraine Grenznah in der Westukraine, am Besten über Ungarn oder die Slowakei in die West West West Ukraine einreisen, da bietet...“

„Naja, Sie hat ja schon das Visa für Familiennachzug und hat den Deutschkurs für Ausländer abgeschlossen. Arbeit hat Sie auch.“

„Das ist kein Problem, aber dann läuft alles unter Familiennachzug, denn ein Aufenthaltstitel gibt es nur nach einem Deutsch Test“

„Guten Abend, Wir brauchen hier Rat. Und zwar: Mein Mann und ich sind verheiratet und leben in Deutschland. Ich bin Deutsche, er ist Ukrainer mit gültigem Aufenthaltstitel für Deutschland und Stempel...“

„Hi, Danke für die Antwort. Sollte das Gericht das hier ablehnen, versuchen wir es vielleicht mal in einem anderen Land. Die Frage ist, kann meine Verlobte einfach so in z.b Dänemark heiraten ? Schließlich...“

„Von wo aus will sie auf welchem Weg fahren? Und was will sie dann in Kiev? Also grundsätzlich stinkt das sozusagen...“

„Hallo, mein Mann ist Ukrainer, ich bin Deutsche. Er war zum Zeitpunkt unserer Heirat schon mit Aufenthaltstitel. Wir haben 2019 geheiratet. Es war ein Full-Time-Job die Hochzeit zu planen und das was du...“

„Bei mir heißt sie Polina, 29j., auch über Tinder, Kosmetikerin und fragt nach 400 Euro für das Taxi nach Kiew. Hat auch ein Bild vom Pass geschickt und wir haben abgebrochen nen Videoanruf gemacht worauf...“

„Hallo Leute, kurz zu uns. Meine Verlobte ist Ukrainerin, ich bin Deutscher, wir sind 26 und 29 Jahre alt, unser Sohn ist jetzt 3 Jahre alt und hier in Deutschland geboren, er ist deutscher Staatsbürger....“

„Schön und gut! Aber heute wurden die Gesetze zur Mobilmachung in Russland gemacht und Lukaschenko hat Mobil gemacht, nach einer bereits erfolgten im Vorfeld! Die Überlegenheit wird mehr als 5:1 sein,...“