FacebookXVKontakteTelegramWhatsAppViber

"Wir sind durch den Wald gefahren und wussten nicht, wo wir gerade sind“ - Feuerwehrleute erzählen, wie sie die Brände bei Tschornobyl löschen

0 Kommentare

Die Sperrzone brennt seit dem 3. April. Von dem Brand sind Tausende Hektar betroffen. Es brannten ehemalige Dörfer um das Kernkraftwerk Tschornobyl [russ. Tschernobyl], die Stadtränder von Tschornobyl und Prypjat, das Territorium des „Roten Waldes“ [des Waldes, der sich in unmittelbarer Nähe zum explodierten Block vier befindet und am stärksten verstrahlt ist. Aufgrund der Strahlenschäden färbten sich die Nadeln der Kiefern rot. – Anm. der Ü.]. Laut dem Direktor des Biosphärenreservats Tschornobyl, Olexandr Haluschenko, sind nach ersten Schätzungen 11.500 Hektar betroffen, was ungefähr fünf Prozent des Schutzgebietes ist. Mit Stand vom 26. April gibt es noch zwei Brandherde bei den [verlassenen] Dörfern Krywa Hora, Rudky und Burjakiwka.

Für die Bekämpfung des Großbrandes wurden im Verlaufe von drei Wochen über eintausend Feuerwehrleute eingesetzt.

„Ich habe einen solchen Brand noch nie gesehen“, erzählt der Feuerwehrmann Jurij, der in der Sperrzone arbeitete. „Du löschst von einer Seite und das Feuer kommt schon von der anderen. Selbst Forstleute haben gesagt, dass obwohl Tschornobyl jedes Jahr brennt, es noch nie in solchen Größenordnungen war.“

Foto: kv.dsns.gov.uaFoto: kv.dsns.gov.ua

Die Tätigkeit der Feuerwehrmannschaft wurde nicht nur von der Größenordnung der Brände erschwert, sondern auch von den Bedingungen, unter denen man arbeiten musste. Die Brandschützer schliefen in den Autos, irrten im Wald wegen fehlender Karten und Funkstationen herum, kletterten auf Bäume, um Mobilfunkverbindungen zu bekommen, zogen steckengebliebene Wagen heraus und atmeten den gefährlichen Rauch ein.

„Es gab null Organisation“, beklagt sich der Feuerwehrmann Mykyta (Name geändert).

Das Internetportal LB.ua redete mit den Feuerwehrleuten, die in der Sperrzone arbeiteten. Sie kritisieren die Organisation und die Arbeitsbedingungen, die der Staatliche Dienst für außergewöhnliche Situationen/Katastrophenschutzdienst sicherstellen sollte. Die Feuerwehrleute bitten darum ihre Namen nicht zu erwähnen, um etwaige Sanktionen seitens der Leitung zu vermeiden.

„Organisation — null”

Wenn die Brandschützer von den Arbeitsbedingungen in Tschornobyl berichten, kritisieren sie die Strategie der Leitung des Katastrophenschutzdienstes, beklagen sich über das Fehlen einer angemessenen Organisation und Koordination der Löscharbeiten.

„Es gab solche Fälle, wenn eine bestimmte Zeit Leute den Brand mit Wasser und allem, was greifbar war, löschen, und bald wurde diese Stelle für ein Gegenfeuer angezündet. Wir haben außerdem viele Straßen im Wald selbstständig angelegt“, erzählt Feuerwehrmann Iwan (Name geändert).

Foto: Max TrebuchowFoto: Max Trebuchow

„Wegen der engen Straßen konnten die Wagen nicht wenden, weil es an Platz fehlte, was selbst für die Rettungskräfte lebensgefährlich war“, sagt Jurij. Laut den Worten eines anderen Feuerwehrmanns blieben die nicht an Waldbrände angepassten MAZs [Lastwagen, hergestellt in Belarus/Weißrussland – Anm. der Ü.] [im Sand] stecken und die Retter mussten Zeit aufwenden, um diese herauszuziehen.

Der Mitarbeiter der Staatlichen Agentur für die Verwaltung der Sperrzone Mychajlo Bajtalo nannte unter den Problemen mit der Brandbekämpfung auch die Abwesenheit von Feuerwehrwegen an schwer zugänglichen Stellen, wohin die Technik nicht fahren konnte, sowie fehlende Brandschneisen. Nach Angaben des Katastrophenschutzdienstes wurden während der Brandbekämpfung 949 km Brandschutzschneisen und -wegen geschaffen, die jetzt als Brandschutzbarriere dienen.

Foto: dsns.gov.uaFoto: dsns.gov.ua

Die Feuerbekämpfung wurde durch die Naturverhältnisse erschwert, nämlich durch Trockenheit im Wald und Wind. Wegen letzterem breitete sich das Feuer schnell aus. Am ersten Tag umfasste der Brand 20 Hektar und schon am 7. April griff das Feuer auch auf das [benachbarte] Gebiet Schytomyr über.

Den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Fortbewegung und Kommunikation der Feuerwehrleute wurden durch fehlende Mobilfunknetze und Funkstationen erschwert.

„Sie denken, dass es keine Funkstationen gibt? Doch, aber niemand verrät sie. Man kommunizierte durch Schreie. Einer der Jungs musste drei Kilometer laufen. Ein anderer hat sich komplett verirrt. Er kletterte auf eine Kiefer, sandte die Koordinaten und so wurde er gefunden“, erinnert sich Mykyta (Name geändert).

In der Gruppe des Feuerwehrmanns Iwan gab es nicht einmal Karten.

„Keine Kommunikationsverbindung, keine Organisation. Niemand weiß was, alle verweisen auf den anderen. Nicht einmal eine Karte gab man uns. Wir fuhren durch den Wald und wussten selbst nicht, wo wir uns befinden. Es gab auch Fälle, in denen Leute im Wald verloren gingen“, betont der Feuerwehrmann.

Foto: Olexandr SyrotaFoto: Olexandr Syrota

Am Abend des 13. April begann es zu regnen, und am nächsten Tag erklärte der Chef des Katastrophenschutzdienstes, Mykola Tschetschotkin, dass es „kein Feuer mehr gibt. Aber zwei Tage später tauchte wieder offenes Feuer auf. Die Retter setzten ihre Arbeit in der Zone fort.

„Ich weiß, dass die Brandbekämpfer alles Mögliche tun. Ich danke ihnen für ihren Mut“, reagierte der ukrainische Präsident [Wolodymyr Selenskyj] am zehnten Tag der Löscharbeiten.

Während man in den sozialen Netzwerken den Heroismus der Feuerwehrleute bewunderte, bewerten sie selbst ihren Beitrag nur bescheiden.

„Meiner Meinung nach ist das unmittelbar unsere Arbeit. Das betrifft jeden Feuerwehrmann direkt. Das ist unsere Pflicht“, betonte Feuerwehrmann Jurij.

„Man kann sagen, dass wir nicht geschlafen haben”

Die Feuerwehrleute, die in der Sperrzone arbeiteten, bevor dort die Zelten aufgebaut wurden, erzählen, dass manche „Glück hatten“, in einer örtlichen Turnhalle zu schlafen. Es fehlte an Platz für alle, deshalb schliefen diejenigen, die kein „Glück hatten“, in den Feuerwehrfahrzeugen oder unter freiem Himmel, während über dem Gebiet Kyjiw für die Gesundheit gefährlicher Rauch stand.

„In der Turnhalle gab es 50 Liegen. Am 14. April waren ungefähr 400 Leute in Einsatz. Ein paar Feuerwehreinheiten schliefen in ihren Fahrzeugen. Die Brigade aus Tscherkassy hatte autonome Generatoren. Aber über diejenigen, die in sowjetischen ZILs schliefen, könnte man sagen, dass sie auch nicht schliefen: das Fahrzeug ist winzig und die Heizung darin funktioniert nicht“, ergänzt Mykyta.

Den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Feuerwehrmann Iwan klagte über Probleme mit dem Wasser, das nur in Flaschen als Trinkwasser bereitgestellt wurde, deshalb gab es auch Probleme mit dem Waschen. Man sollte doch kein Wasser aus den Feuerwehrfahrzeugen nehmen, das aus dem Fluss Prypjat und anderen Sümpfen genommen wurde.

Foto: Olexandr SyrotaFoto: Olexandr Syrota

Die Verpflegung beschreiben die Feuerwehrleute mehr als bescheiden. „Alle wussten, wohin sie fahren, deshalb nahmen wir etwas mit“, erzählt Feuerwehrmann Jurij.

Feuerwehrmann Iwan, der die nachfolgende Schicht antrat, sagt, dass es sogar fürs Essen nicht immer Zeit gab.

„In der Kantine wurde man versorgt, sogut es ging. Manchmal schafften wir es nicht dorthin. Ungefähr um 6-7 Uhr morgens fuhren wir in den Wald zu unseren Lösch-Quadranten und kamen erst gegen Mitternacht zurück. Offensichtlich, dass wir es nicht in die Kantine schafften. Ich schaffte es zweimal in die Kantine“, erzählt ein Feuerwehrmann.

Die Feuerwehreinheit, mit welcher Feuerwehrmann Mykyta kam, sandte man für drei Tage an die Grenze zu Belarus/Weißrussland. Dort schliefen die Feuerwehrleute in den Fahrzeugen und aßen das, was sie mit sich mitnahmen. Innerhalb von drei Tagen wurde ihnen einmal Mittagessen geliefert – Borschtsch, eine Brotscheibe und kalter Tee, so der Retter. Mykyta empört sich, dass die Brandbekämpfer sich überwiegend auf eigene Rechnung verpflegten und sie für einen Dienstreisetag 76 Hrywnja (ca. 2,5 Euro) bekamen.

Foto: Olexandr SyrotaFoto: Olexandr Syrota

Nachdem in den sozialen Netzwerken Berichte und Fotos von den Tschornobyl-Touranbietern über die Arbeitsverhältnisse der Feuerwehrleute auftauchten, begannen Freiwillige Geld für Essen und Hygienemittel zu sammeln. Eine davon, Natalja Jussupowa, erzählt, dass sie sich entschied, zu helfen, als sie das Foto von einem jungen Feuerwehrmann gesehen hat, der unter freiem Himmel schläft.

„Ich dachte: Ist es für uns schwierig, Hilfe für die Jungs zu sammeln und ihnen zu übergeben? Am Abend schrieb ich einen Beitrag und schon am nächsten Tag schickten wir mit einer Freundin 200 Kilogramm Fracht ab. Im Laufe von zehn Tagen schickten wir 1.600 Kilogramm – darunter waren Büchsenfleisch, Trockenrationen, Kaffee, Tee, Einweggeschirr, T-Shirts, Atemschutzmasken und Sprühflaschen“, erzählt die Freiwillige.

„Auf eigene Rechnung und Gefahr”

Mit den Bränden in der Sperrzone stellte sich die Frage der radiologischen Sicherheit für die Bewohner der umliegenden Kreise. Besonders akut war es, als das Feuer dicht an das Atommüllzwischenlager [Die Brennstäbe der stillgelegten Blöcke im ehemaligen Kraftwerk Tschornobyl befinden sich in einem Nasslager auf dem durch breite Brandschutzstreifen zum Wald gesicherte Kraftwerksgelände. In den teils panischen Posts in sozialen Netzwerken war offenbar das noch im Testbetrieb befindliche zukünftige Zwischenlager für diese Brennstäbe gemeint, das ein paar Hundert Meter entfernt vom Kraftwerksgelände gebaut wurde. A.d.R.] kam und das Territorium des „Roten Waldes“ erfasste, der während der Explosion des Reaktors in 1986 den größten Teil des radioaktiven Staubs abbekam.

Dank der Arbeit der Löschkräfte konnte der Brand im gefährlichsten Teil der Tschornobyl-Zone gestoppt werden. In der Staatlichen Agentur der Ukraine für die Verwaltung der Sperrzone berichtete man, dass innerhalb von der ganzen Zeit kein Überschreiten der Radioaktivitätswerte in der Sperrzone festgestellt wurde. Es wurden auch die Strahlungswerte bei den Feuerwehrleuten gemessen.

Foto: dsns.gov.uaFoto: dsns.gov.ua

Nach der Rotation wurde jeder Feuerwehrmann mit dem Sondergerät „SITSCH” überprüft. Bei keinem der 1.188 überprüften Feuerwehrleute wurde ein Überschreiten der Cäsium-137-Werte (eine Komponente der radioaktiven Verschmutzung) festgestellt.

Den Worten Mykytas nach hatten die Feuerwehrleute keine Möglichkeit, selbstständig das Strahlungsniveau an den Orten, wo sie arbeiteten, zu überprüfen.

„Wir bekamen speichernde Dosimeter, aber auf solchen Dosimetern kann man das Strahlungsniveau nicht sehen. Gruppendosimeter, die beim Leiter der Brandbekämpfungsoperation oder beim Wachhabenden sein sollten, bekamen wir nicht. Wir sind auf eigene Rechnung und Gefahr gegangen. Manche Jungen hatten eigene Dosimeter. Sie sagten, dass neben dem „Roten Wald“ das Niveau bis acht bis neun Röntgen anstieg (bei einem zulässigen Niveau von 0,05 Mikroröntgen pro Stunde – Anm. der Redaktion)“, erzählt Mykyta.

Foto: Max TrebuchowFoto: Max Trebuchow

In den täglichen Berichten des Katastrophenschutzdienstes aus der Sperrzone wird behauptet, dass das Strahlungsniveau in Tschornobyl die natürlichen Hintergrundwerte nicht überschreitet. Der Leiter des Dienstes, Mykola Tschetschotkin, gab zu, dass es „auf dem Territorium der Tschornobyl-Zone einzelne Abschnitte gibt, an denen die Werte der Hintergrundstrahlung überschritten wurden. Aber die Radiologen der Sperrzone, Strahlenschutzmesstechniker der Zonenverwaltung sagen anhand von Vergleichen und Berechnungen nach bestimmten Formeln, wie viel Zeit die Rettungskräfte hier oder da tätig sein könnten.“

Foto: Facebook KatastrophenschutzdienstFoto: Facebook Katastrophenschutzdienst

Der Vorsitzende der Gewerkschaft „Boykott der Feuerwehrleute der Ukraine“ Maxym Pyssarskyj steht mit den Feuerwehrleuten in Kontakt, die in der Tschornobyl Zone im Einsatz sind. Der Aktivist lenkt die Aufmerksamkeit auf die Vernachlässigung der Sicherheitsnormen während des Einsatzes in der Sperrzone. Diese Organisation versucht seit 2015 die Rechte der Arbeiter der Einheiten für Brandschutz und Rettung zu verteidigen, organisiert Aktionen und ruft zur Reform des Katastrophenschutzdienstes auf.

„Bei der Brandbekämpfung und mit der Versorgung gab es schon von Anfang an Chaos. Die Jungs haben erzählt, dass sie unter anderem im Wald schliefen. Niemand dachte an Zelte, an eine Arbeit gemäß den Normen für die radioaktive Sicherheit: Alle Leute in der grauen Zone sollten mit Atemschutzmasken gegen feste Partikel und Aerosole ausgerüstet sein, in der freien Luft kann nicht in der Arbeitsbekleidung gegessen werden. Es gibt eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Feuerwehrleute in ein paar Monaten mit Anzeichen von Strahlungsschäden krank werden“, vermutet Pyssarskyj.

Der Aktivist ergänzt: Viele Probleme, die in der Tschornobyl Zone aufkamen, sind für den Katastrophenschutzdienst systemisch.

„Gerüchte verbreiten sich”

Wenn in den sozialen Netzwerken Nachrichten über unangemessene Bedingungen auftauchen, unter denen die Feuerwehrleute arbeiten müssen, reagierte auch der Katastrophenschutzdienst.

„Im Netz werden Gerüchte verbreitet, dass unsere Jungs hungrig gearbeitet und unter freiem Himmel geschlafen hätten. Viele führte das zu dem Gedanken, dass der Staat nicht in der Lage ist, seine Beschützer zu ernähren. Jedoch beeilen Sie sich nicht mit Schlussfolgerungen, indem Sie sich von emotionalen Beiträgen in sozialen Netzwerken leiten lassen. Wir würden gern die Mythen entkräften, welche die Gesellschaft dazu bringen, Dosen mit Büchsenfleisch zu zählen oder Betrügern die Möglichkeit gibt, Geld für die Hilfe von brandgeschädigten Tierchen zu sammeln, wie es vor ein paar Tagen in Facebook geschehen ist“, schrieb der Katastrophenschutzdienst auf seiner Website.

Beim Dienst erzählte man, dass sie mobile Versorgungspunkte in den Dörfern Stari Sokoly, Rudnja-Illinezka und Dibrowa aufgebaut hat, wo man die Brandbekämpfer unterbringt und Essen zubereitet.

„Unsere Brandbekämpfer essen zu Frühstück und zu Abend in den Versorgungspunkten, Mittagessen wird ihnen zu den Feuerlöschorten gebracht. Ebenso wurden entsprechende sanitär-hygienische Bedingungen für die Feuerwehrleute, Dosimeterkontrollen und medizinische Versorgung organisiert“, versicherte der Katastrophenschutzdienst.

LB.ua wandte sich an den Pressedienst des Katastrophenschutzdienstes für zusätzliche Kommentare. Dort wurde geantwortet, dass sie keine Zeit haben, die Fragen zu beantworten, und uns empfohlen, eine [schriftliche] Informationsanfrage zu stellen.

Foto: Facebook Katastrophenschutzdienst des Gebietes DnipropetrowskFoto: Facebook Katastrophenschutzdienst des Gebietes Dnipropetrowsk

Die Feuerwehrleute, mit denen sich LB.ua unterhielt, wundern sich, warum man mit dem Aufbau von solchen Punkten erst zwei Wochen nach dem Beginn der Löscharbeiten begann.

„Am Anfang gab es nichts, und nach einer gewissen Zeit wurde alles gemacht – Zeltstädte, Feldküche, Duschen. Sie können, wenn sie müssen“, sagt Feuerwehrmann Iwan, der schon nach Hause zurückkehrte.

26. April 2020 // Diana Buzko

Quelle: Lewyj Bereg

Übersetzerin:   Maria Watschko — Wörter: 1998

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Facebook, Google News, Mastodon, Telegram, X (ehemals Twitter), VK, RSS und täglich oder wöchentlich per E-Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 5.0/7 (bei 1 abgegebenen Bewertung)

Kommentare

Neueste Beiträge

Kiewer/Kyjiwer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew/Kyjiw

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)23 °C  Ushhorod24 °C  
Lwiw (Lemberg)21 °C  Iwano-Frankiwsk22 °C  
Rachiw20 °C  Jassinja19 °C  
Ternopil21 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)24 °C  
Luzk20 °C  Riwne20 °C  
Chmelnyzkyj22 °C  Winnyzja23 °C  
Schytomyr22 °C  Tschernihiw (Tschernigow)20 °C  
Tscherkassy23 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)24 °C  
Poltawa25 °C  Sumy25 °C  
Odessa27 °C  Mykolajiw (Nikolajew)28 °C  
Cherson27 °C  Charkiw (Charkow)26 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)26 °C  Saporischschja (Saporoschje)32 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)28 °C  Donezk33 °C  
Luhansk (Lugansk)34 °C  Simferopol31 °C  
Sewastopol30 °C  Jalta30 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Vielen Dank für die Information“

„Hallo ! Ich überlege ob ich nach Odessa in die Ukraine Fahre um ein paar Bekannte zu Besuchen. Kann mir jemand genau sagen, wie zur Zeit das Leben in Odessa ist ? Wie ist die Verfügbarkeit vom Strom...“

„In der Region Lwiw, wo ich unterwegs bin, sind 10 Hrywen unterschied je Liter keine Seltenheit. Ausgangs Lwiw z.B., kostete ein Liter Diesel 58,5 UAH und in Jaworiw habe ich für 49 UAH getankt. Tanke...“

„Hallo, Ich wollte einmal fragen ob ihr Tipps zum günstigen Tanken in der Ukraine habt? Gibt es Apps zum Preise vergleichen? Bei meiner Suche habe ich soetwas nicht gefunden. Oder gibt es spezielle Marken...“

„@naru gut zu wissen, dass die EU Privilegien weiter gelten, ich war mir nur nicht sicher, allerdings geht es eben nur wenn man mit EU Pass reißt und kein ukrainische Staatsbürger mit im Auto sitzt. Mir...“

„Das ist mit klar. Es gibt keinen Friedensvertrag mit Putin. Darum sollte es auch gar nicht mehr gehen. Der einzige Zweck eines Angebotes eines Vertrages durch die Ukr. soll die moralische Überlegenheit...“

„Interessant, dass es das nicht mehr geben soll, bzw. keinen Vorteil bringen soll. Ich bin im März über Krakowez nach UA eingereist. An der ersten Schranke auf der Autobahn waren alle gleich. Auf dem...“

„@naru also damit ich Deine Frage aber genau beantworte, ich gehe aber davon aus, dass Du mit ukrainischen Staatsbürgern im Auto diesen Service, sprich EU Spur wirst NICHT wahrnehmen dürfen. Habe mich...“

„Aus eigener Erfahrung muss ich jetzt aber noch einen Einwand machen, zum Grenzübergang Dorohusk–Jahodyn (Ягодин) In beide Richtungen gab es 2021 noch eine EU Spur, die waren beide erheblich schneller,...“

„So schlecht ist der Vorschlag sicherlich nicht! Die Abrüstung der Waffen/Militärgeräte könnte die Ukraine und Helfer... Nato in der Art umgehen, dass das ganze Material z.B. in Polen eingelagert wird,...“

„Von der Ukraine kommend und nach Polen ( EU) einreisend, gibt es keine direkte EU Spur. Alle stehen, außer CD, in einer Schlange und wie von Handrij geschrieben, wird man in einer Abfertigsspur zugewiesen....“

„Seit den visumfreie Reisen in den Schengenraum für Ukrainer sind mir da gar keine speziellen EU-Spuren mehr aufgefallen. Gibts das überhaupt noch?“

„Kurze Frage. Muss man bei der Einreise in die EU, an der polnischen Grenze, mit deutschen Fahrer und deutschen Kennzeichen, aber weiteren Ukrainern im Auto, auf die Spur für alle, oder darf man auf die...“

„Zur Diskussion - könnte so ein realistisches Angebot der Ukraine an Russland aussehen? Wie würde Russland reagieren - auf einige Forderungen/(fiktiven) Ängste Russlands wird hier ansatzweise Rücksicht...“

„Was will Faschisten-Russland schon eskalieren? Haben die nicht sogar Truppen von den NATO-Grenzen abgezogen weil es eng wird?“

„Den direkten Konflikt mit Russland gibt es doch schon lange. Natürlich ist das kein heißer Konflikt. Aber, gesprengte Pipelines, diverse Hackerangriffe, Morde an in Europa lebenden russischen Migranten...“

„Die Einwanderung ist inzwischen leichter geworden. Siehe: unbefristete-aufenthaltsgenehmigung-ein ... 48448.html Ansonsten halt der übliche Kram: Ehe, KInd, ukrainische Ahnen, Ostfronteinsatz. Aber dann...“

„Die temporäre Aufenthaltsgenehmigung hat vor allem den Nachteil, dass du für die jeweilige Erneuerung jedes Mal eine Grundlage brauchst, deren Bedingungen sich ändern können. Mit einer befristeten...“

„In der Praxis habe ich auch noch von keinem Einwanderer hier gehört, dass er seinen ausländischen Führerschein umgetauscht hat. Allenfalls, dass sich Leute einen zweiten ukrainischen zugelegt haben....“

„Liebe Alle ich habe an anderer Stelle einiges zum Thema gelesen, jedoch nicht die wirklich passende Antwort gefunden. Vielleicht hier? Muss man wirklich, wenn man eine Aufenthaltserlaubnis für die Ukraine...“

„Hat jemand eine Idee wie ich mein Bike von köln beispielsweise nach krementschuk schicken kann? Gibt es jemanden der Transporte in die Ukraine macht? Dankeeee“

„Hatte gestern so eine Situation. Nach einer Mautstelle, stand polnische Policia und verfolgte mich anschließend mit Blaulicht. Bitte folgen, das war in Kattowitz. Sie meinten, ich hatte kein Licht an,...“

„Hallo Forengemeinde, bin heute früh 6 Uhr über Korczowa in die Ukraine eingereist. 1,5 h ohne Probleme. Straßen, sind teilweise sehr marode“

„Scheidungsurteile sind unbegrenzt gültig. Auch nach 10 oder 20 Jahren. Aus dem einfachen Grund, weil der Inhalt, also die Entscheidung, sich ja nicht mit Zeitablauf ändert. Normalerweise jedenfalls nicht....“