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Ukrainischer Abgeordneter erhält Puschkin-Medaille und verspricht Putin, Russisch als zweite Amtssprache einzuführen

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Sichtlich bewegt von der Auszeichnung mit der Puschkin-Medaille im Kreml, die ihm Russland für die Verbreitung der russischen Sprache verlieh, erzählte Sergej Kiwalow Putin von der in Vorbereitung befindlichen Verfassungsreform, nach der die russische Sprache zweite offizielle Staatssprache werden soll.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem ukrainischen Abgeordneten der Partei der Regionen Sergej Kiwalow im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Puschkin-Medaille überreicht und ihn dergestalt für seine Verdienste um die Verbreitung der russischen Sprache ausgezeichnet.

Kiwalow dankte Putin für diese Auszeichnung und erklärte, dass man in der Ukraine gegenwärtig beabsichtige, eine Verfassungsreform durchzuführen und die russische Sprache zur zweiten offiziellen Staatssprache zu machen.

„Wir planen, die Verfassung zu ändern und Russisch zur zweiten Staatssprache zu machen“, wird Kiwalow von [der russischen Nachrichtenagentur] ITAR-TASS zitiert.

Im Gegenzug dankte Putin Kiwalow dafür, dass um die russischsprachigen Menschen in der Ukraine Sorge getragen wird und erklärte, dass man in Russland der ukrainischen Sprache mit nicht minderem Respekt begegne.

„Es ist mir eine große Freude, heute derart nette Worte in Bezug auf die russische Sprache in der Ukraine zu vernehmen, dass an die russischsprachigen Bürger in der Ukraine gedacht wird. Auch uns ist dies ein ständiges Anliegen. Ich möchte jedoch anmerken, dass wir der ukrainischen Sprache mit nicht minder viel Respekt begegnen. Wenngleich wir uns in die innerpolitischen Auseinandersetzungen in der Ukraine nicht einmischen werden, gehen wir doch davon aus, dass der gesunde Menschenverstand [in der Sprachen-Frage] obsiegen wird“, sagte Putin.

Ferner merkte Putin an, dass man den Ukrainern in Russland wie einem Brudervolk begegne, ungeachtet der Kontroversen zwischen beiden Ländern, wie sie in einer ganzen Reihe von Fragen, inklusive der „Gas-Frage“, bestünden.

„Es war mir eine ganz besondere Freude, heute einen Vertreter unseres ukrainischen Brudervolkes hier zu sehen. Ich erlaube mir, genau diese Worte zu verwenden und von der Ukraine als einem Bruder zu sprechen. Und zwar deshalb, weil wir vor dem Hintergrund der endlosen Gas-Streitigkeiten die Hauptsache aus den Augen zu verlieren scheinen – dass wir nämlich in der Tat Brüdervölker sind“, unterstrich der russische Präsident.

Quelle: Serkalo Nedeli

Ein Videomittschnitt der Verleihung findet sich bei bei NTW.

Übersetzer:   Patrick Will — Wörter: 354

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Kommentare

#8 von Anonymous
Zitat Putin:
“Es war mir eine ganz besondere Freude, heute einen Vertreter unseres ukrainischen Brudervolkes hier zu sehen. Ich erlaube mir, genau diese Worte zu verwenden und von der Ukraine als einem Bruder zu sprechen. Und zwar deshalb, weil wir vor dem Hintergrund der endlosen Gas-Streitigkeiten die Hauptsache aus den Augen zu verlieren scheinen – dass wir nämlich in der Tat Brüdervölker sind”, unterstrich der russische Präsident.

Wäre Putin ein wahrer Demokrat, würde er solche Worte nicht finden. Da er nun einmal Diktator ist, gehört es dazu solchen Schwulst von sich zu geben. Aber es wird nicht in die Weltgeschichte eingehen und eher mitleidvoll belächelt.
Bruder hin oder her, es liegt allein an der Ukraine wie die "liebe Verwandtschaft" ihr auf dem Kopf tanzt.

#7 von Kurt Simmchen - galizier
Das ist nicht das Problem der Sprachen so sehr. Das haben wir ausreichend erörtert und würden jetzt nur wiederkäuen wie ein paar dumme Ochsen.
Die Sache der Verwandtschaft macht mich unruhig. Nach der Wandlung des Siegers in den Bruder, und zwar in den älteren und größeren Bruder ging es nicht mehr bergauf in der DDR.
Welcher fürsorgliche ältere Bruder läßt seinen kleinen Bruder im Winter in der Kälte sitzen, klaut ihm die Rosinen aus dem Nachlass der Mutter Sowjetunion, usw.
Als sich damals bei uns die alten Männer anfingen den Bbruderkuss zu geben und ganze Knutschorgien veranstalteten, war es aus mit der DDR.

Ich halte es da lieber mit dem Spruch: "In die Verwandtschaft wird man hineingeboren, Freunde und Partner kann man sich aussuchen."

Zitat Putin:
“Es war mir eine ganz besondere Freude, heute einen Vertreter unseres ukrainischen Brudervolkes hier zu sehen. Ich erlaube mir, genau diese Worte zu verwenden und von der Ukraine als einem Bruder zu sprechen. Und zwar deshalb, weil wir vor dem Hintergrund der endlosen Gas-Streitigkeiten die Hauptsache aus den Augen zu verlieren scheinen – dass wir nämlich in der Tat Brüdervölker sind”, unterstrich der russische Präsident.

#6 von Anonymous
Von Russisch als zweite Amtssprache reden sie schon seit ca. 10 Jahren. Ich glaub es nicht mehr.
Das Thema ist aber immer wieder geeignet, von wirklich Wichtigem abzulenken.

Gruß
Siggi
Wer hat Angst davor, Leute die nach einem Grund für eigene Unzufriedenheit suchen. Bedroht von der russischen Sprache war die Ukraine zu keiner Zeit. Mehr als hundert Jahre russischen Einflusses hätten gereicht die ukrainische Sprache zu vernichten, aber das war nie Ziel gewesen. Nur einige Schwachmaten möchten jetzt die Geschichte fälschen, nun bitte, wer halt in der Scheinwelt sein Dasein fristen möchte, soll es halt tun. Oder er bringt Beweise, Dass meine Frau, deren Mutter, deren Grossmutter, deren Urgrossmutter keine ukrainische Sprache in der Schule gelehrt bekommen hat. Alle habe ukrainische Sprache zu kommunistischen Zeiten gelernt, auch Kultur und Lieder, wer etwas anderes behauptet sollte auch das Gegenteil beweisen.

#5 von Handrij
Von Russisch als zweite Amtssprache reden sie schon seit ca. 10 Jahren. Ich glaub es nicht mehr.
Das Thema ist aber immer wieder geeignet, von wirklich Wichtigem abzulenken.
Die Aufgabe ist es das Thema bis 2015 warmzuhalten, aber bis auf Kiwalow/Kolesnitschenko sind wohl nicht sehr viele wirklich daran interessiert.
Kiwalow war übrigens bis zum 8. Dezember 2004 der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission ...

#4 von Siggi
Von Russisch als zweite Amtssprache reden sie schon seit ca. 10 Jahren. Ich glaub es nicht mehr.
Das Thema ist aber immer wieder geeignet, von wirklich Wichtigem abzulenken.

Gruß
Siggi

#3 von Anonymous
sichtlich bewegt....wieso springt das Messer in meiner Hosentasche immer auf ?
Kann sein, weil es ein Klappmesser ist?
Denn an den Äußerungen von Putin kann es nicht liegen - wenn man ihn beim Wort nimmt.
Natürlich Klappmesser - allerdings nur eine Metapher - aber ich meine die Äusserung des ukrainischen Mastdarmakrobaten nnn

#2 von Sonnenblume
sichtlich bewegt....wieso springt das Messer in meiner Hosentasche immer auf ?
Kann sein, weil es ein Klappmesser ist?
Denn an den Äußerungen von Putin kann es nicht liegen - wenn man ihn beim Wort nimmt.

#1 von Anonymous
sichtlich bewegt....wieso springt das Messer in meiner Hosentasche immer auf ?

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

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„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“