In der Milliardärsliste des amerikanischen Wirtschaftsmagazins Forbes finden sich 2020 nur noch sechs ukrainische Milliardäre. Das geschätzte Vermögen der verbliebenen Superreichen hat sich zusätzlich um fast 40 Prozent verringert. Vor allem die Unternehmen des weiterhin reichsten Ukrainers Rinat Achmetow wurden geringer bewertet.
Besonders stark schrumpfte der Wert der Unternehmen des Stahl-Magnaten Rinat Achmetow. Der Rückgang der Stahlpreise 2019 wirkte sich massiv auf sein Vermögen aus. Statt mit 6 Milliarden Dollar 2019 wird das Geschäft des 53-Jährigen nur noch mit 2,4 Milliarden Dollar bewertet. An zweiter Stelle steht mit Wiktor Pintschuk nun der Schwiegersohn des zweiten Präsidenten der Ukraine, Leonid Kutschma. Pintschuks Unternehmen mit Schwerpunkt bei der Stahlröhrenproduktion haben demnach einen kaum veränderten Wert von etwa 1,3 Milliarden Dollar. Unverändert mit 1,2 Milliarden Dollar wird hingegen Hennadij Boholjubow bewertet. Ebenso unverändert wird der Hühnerfleischproduzent Jurij Kossjuk auf 1,1 Milliarden Dollar taxiert. Boholjubows Geschäftspartner Ihor Kolomojskyj wird trotz der nachgesagten Präferenzen durch den neuen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weiter auf 1,0 Milliarde Dollar geschätzt. Zumindest kann er sich jetzt wieder in der Ukraine aufhalten. Abgeschlossen wird die Sechserliste durch den Poltawaer Milliardär Kostjantyn Schewaho um den Eisenerzkonzern Ferrexpo, der ebenso noch eine Milliarde schwer geschätzt wird. Aufgrund des Wechsels des politischen Klimas in der Ukraine, hat er allerdings das Land verlassen.
Ausgeschieden aus der Liste ist Achmetows Geschäftspartner Wadym Nowynskyj, der sich zumindest nach Forbes nicht mehr als Milliardär fühlen kann.
Außen vor blieb auch in diesem Jahr Ex-Präsident Petro Poroschenko (54). Die Wochenzeitschrift NW schätzte allerdings im Oktober 2019 sein Vermögen um den Süßwarenkonzern Roshen auf 1,2 Milliarden Dollar und sah ihn als sechstreichsten Ukrainer an. Der Durchschnittsukrainer muss hingegen offiziell mit weit weniger über die Runden kommen. Im Dezember 2019 lagen die Löhne im Mittel bei etwa 450 Euro. Mit der sich gerade verschärfenden Wirtschaftskrise und der Abwertung der Hrywnja ist eher von schrumpfenden Löhnen in diesem Jahr auszugehen.
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