Zusammenfassung: Eine Reihe von Unregelmäßigkeiten bei den ukrainischen Parlamentswahlen am 28. Oktober 2012, Mängel im ukrainischen Justizwesen und Verwaltungssystem sowie eine neue Anklage gegen die bereits inhaftierte Oppositionsführerin Julia Tymoschenko stellen die weitere Annäherung der Ukraine an die EU in Frage. Die Beziehungen zwischen Brüssel und Kiew sind in eine Sackgasse geraten. Die Ukraine wird womöglich bis zum Ostpartnerschaftsgipfel im November 2013 in Vilnius wichtige Bedingung für die zu diesem Zeitpunkte anvisierte Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU nicht erfüllt haben. In diesem Zusammenhang schlagen wir einen Sieben-Punkt-Plan dafür vor, wie die EU auch bei weiterem Stocken der ukrainischen Europäisierung vorgehen könnte, ohne ihr Gesicht zu verlieren: (1) Die ukrainische Übersetzung des Assoziierungsabkommens sollte an die ukrainische Presse lanciert werden, um eine breite gesellschaftliche Diskussion des Abkommens zu anzuregen. (2) Die Assoziierungsabkommen mit Moldau sowie u.U. mit Georgien sollten bei erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen so zügig als möglich unterzeichnet werden, ohne auf die Ukraine zu warten. (3) Moldau und ggf. Georgien sollte eine an klare Bedingungen geknüpfte Perspektive auf künftige EU-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt werden, was implizit auch für andere Ostpartnerschafts-Länder, die sich ähnlich erfolgreich reformieren, gelten würde. (4) Die Liberalisierung des Visaregimes mit der Ukraine sollte beschleunigt werden. (5) Bemühungen der Ukraine, bereits heute EU-Standards in einzelnen Bereichen umzusetzen sowie ihr Gastransport- und Energiesystem zu sanieren, sollten nachdrücklicher als bisher unterstützt werden. (6) Brüssel sollte mit ausgewählten ukrainischen „Oligarchen“ in einen Dialog treten. (7) Die EU sollte ein ukrainisches Forschungs- und Informationszentrum gründen. Angesichts der hohen Bedeutung und Risiken des ukrainischen Staatsbildungsprozesses für die transatlantische Sicherheitsarchitektur darf Brüssel die Ukraine auch in Krisenzeiten nicht aus den Augen verlieren.
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Im Sommer 2012 wurde das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU paraphiert. Das Abkommen beinhaltet sowohl eine weitgehende politische Assoziation zwischen der Ukraine und der EU als auch die Bildung einer besonders vertieften und umfassenden Freihandelszone. Es wäre nicht nur der größte internationale Vertrag, den die Ukraine je abgeschlossen hat, sondern auch das umfangreichste Abkommen, das die EG/EU jemals mit einem Nichtmitgliedsland eingegangen ist. Im Falle einer Unterzeichnung, Ratifizierung und Implementierung des Assoziierungsabkommens würde die Ukraine Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses werden. Die schrittweise Verwirklichung des Abkommens würde den Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU eine neue Qualität verleihen sowie eine allmähliche „Europäisierung“ der Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft der Ukraine bewirken. Eines Tages könnte das Abkommen als erster Schritt der Ukraine in Richtung einer EU-Mitgliedschaft betrachtet werden.
Angesichts dessen, wie die letzten Wahlen zur Werchowna Rada verlaufen sind und der neuerlichen Verschärfung des Konflikts mit der EU um die Tymoschenko-Frage, erscheint die Unterzeichnung des Abkommens allerdings in Frage gestellt. Seit dem letzten EU-Ukraine-Gipfel im Dezember 2011 haben Vertreter der EU mehrfach betont, dass die Qualität der Parlamentswahlen im Oktober 2012, d.h. die Antwort auf die Frage, wie fair, frei und transparent sie ablaufen, und Entwicklung des Rechtsstaates entscheidende Rollen für die weitere Entwicklung der Beziehungen zwischen der EU und der Ukraine spielen wird. Der Missbrauch der Staatsanwaltschaft und Gerichte zur Verfolgung politischer Oppositioneller muss eingestellt werden, und es ist eine Reform des Justizwesens, wie in der bilateralen Assoziierungsagenda festgelegt, durchzuführen.
Die Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen, etwa bei der Stimmauszählung in fünf Direktwahlkreisen, waren allerdings derart offensichtlich, dass selbst offizielle Repräsentanten der Ukraine die Mangelhaftigkeit der Wahlen anerkannten. Die stellvertretende Leiterin der Zentralen Wahlkommission Shanna Ussenko-Koschara erklärte, dass die Parlamentswahlen 2012 “die schmutzigsten in der Geschichte der unabhängigen Ukraine” waren. Auch in anderen Bereichen hat es seit dem Dezembergipfel 2011 wenig positive Veränderungen gegeben. Obwohl einige Rechtsreformen in den vergangenen Monaten eingeleitet worden sind, bleiben die meisten der bislang von der EU monierten Mängel im Justizwesen und Verwaltungssystem der Ukraine bestehen. Diese Entwicklung ließ der Europäischen Union wenig Spielraum. Der Termin für eine mögliche Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens wurde neuerlich aufgeschoben und nun auf den Vilniuser Novembergipfel der EU-Ostpartnerschaftsländer dieses Jahr gelegt. In den letzten Wochen ist allerdings gegen die bereits verurteilte und in Gefängnishaft befindliche Oppositionsführerin Julia Tymoschenko eine neue Anklage wegen angeblicher Beteiligung an einem Auftragsmord eines Donezker Geschäftsmannes in den neunziger Jahren erhoben worden.
Diese und eine Reihe ähnlicher Signale lassen für die nächsten Monate wenig Gutes erwarten, obwohl die Europäische Union wiederholt klar gemacht hat, dass sie an einer Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens 2013 interessiert ist. In den Schlussfolgerungen des EU-Rats für Auswärtige Angelegenheiten vom 10. Dezember 2012 heißt es: „Der Rat bekräftigt seine Zusage zur Unterzeichnung des bereits paraphierten Assoziierungsabkommens, einschließlich der vertieften und umfassenden Freihandelszone, sobald die ukrainische Führung entschlossenes Handeln und sichtbaren Fortschritt in den drei oben genannten Bereichen [Wahl-, Verfassungs- und Justizreform] demonstriert, möglicherweise bis zum Moment des Ostpartnerschaftsgipfels in Vilnius im November 2013.“ Auch hat die EU inzwischen ein bislang unveröffentlichtes Verzeichnis von 19 Indikatoren, die sog. „Füle-Liste“ benannt nach dem zuständigen EU-Kommissar Štefan Füle, entwickelt, in welchem detailliert dargelegt ist, was konkret die Ukraine zu tun hat, um eine Unterschriftsleistung der EU unter das Abkommen legitim zu machen. Da die Crux der Forderungen Brüssels jedoch bereits seit Monaten bekannt ist und es bislang kaum diesbezügliche Fortschritte gegeben hat, bleiben Zweifel daran, dass die jüngsten und weitere Appelle und Initiativen Brüssels bis November 2013 Erfolg haben werden.
Wie soll sich die EU in den kommenden Monaten und Jahren bezüglich der Ukraine verhalten? Was kann Brüssel insbesondere in dem Fall tun, dass die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens, wenn vielleicht auch nicht gänzlich abgesagt wird, so doch auf unbestimmte Zeit verschoben bleibt? Wir schlagen sieben konkrete Maßnahmen vor, die die EU in näherer Zukunft unabhängig von der ukrainischen innenpolitischen Lage für eine Revitalisierung der EU-Ukraine-Beziehungen ergreifen sollte. Wir wiederholen hier keine allgemeinen Forderungen nach Unterstützung der Zivilgesellschaft, Stärkung zwischenmenschlicher Kontakte oder der Förderung des wissenschaftlichen Austausches. Diese Aktivitäten sind ohne Zweifel relevant; ihre Notwendigkeit wurde schon häufig dargelegt und ist offensichtlich. Derartige Maßnahmen sind in langfristiger Perspektive sinnvoll. Hier geht es eher um Schritte, die die den derzeitigen politischen Prozess in der Ukraine unmittelbar beeinflussen und die Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU bereits in näherer Zukunft verbessern würden. Wir schlagen der EU vor, folgende mögliche Schritte in den nächsten Monaten zu bedenken:
Erstens sollte der ukrainische Text des Assoziierungsabkommens an die Presse lanciert und der Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Zwar wurde die englische Version des Textes im Januar 2012 auf den Webseiten der Wochenzeitungen „Kyiv Post“ und „Kyiv Weekly“ inoffiziell veröffentlicht. Viele komplizierte juristische und technische Formulierungen des Abkommens bleiben jedoch in englischer Sprache selbst für sprachgewandte Ukrainer teilweise oder gänzlich unverständlich. Derzeit ähnelt das Assoziierungsabkommen der sprichwörtlichen Katze im Sack: Alle sprechen darüber, aber nur wenige kennen und verstehen die entscheidenden Bestimmungen des Abkommens in seiner Gesamtheit. Freilich dürfte auch der ukrainische Text des langen Vertrages für viele Interessenten zu komplex sein. Er besteht zu einem großen Teil aus Fachtermini, welche auch in Ukrainisch etlichen Lesern in der Ukraine wenig sagen dürften. Ohnehin ist kaum zu erwarten, dass sich Millionen ukrainischer Bürger in das Dokument vertiefen, sobald es öffentlich zugänglich gemacht wird. Allerdings würde eine ganze Reihe von Journalisten, Politikern, Geschäftsleuten, Juristen und Sozialwissenschaftlern beginnen, jene Paragrafen zu analysieren, die für sie relevant bzw. interessant werden könnten, sollte das Abkommen je in Kraft treten. Obwohl der Gesamttext des Abkommens letztlich nur für einen engen Kreis von „Eingeweihten“ von tiefergehendem Interesse ist, würde er sich – einmal in ukrainischer Sprache öffentlich gemacht – zu einer Zitatequelle und einem Referenzpunkt im öffentlichen Diskurs um die Zukunft der Ukraine entwickeln.
Zweitens sollte die EU ihre derzeit in Verhandlung befindlichen Assoziierungsabkommen mit Moldau und sowie ggf. auch mit Georgien zügig unterzeichnen und ratifizieren, ohne auf die Ukraine zu warten. Zwar muss die neue Regierung von Georgien zunächst beweisen, dass sie europäischen Werten hinreichend verpflichtet und bereit ist, den Reformkurs des Landes fortzuführen. Man sollte aber Moldau und Georgien nicht harren lassen, bis die Ukraine die Voraussetzungen zur Unterzeichnung ihres Assoziierungsabkommens erfüllt hat. Der Abschluss der Abkommen mit anderen Ländern der Ostpartnerschaft sollte nicht deswegen verschoben werden, weil die Verhandlungen über eine Assoziation 2007 zuerst mit der Ukraine aufgenommen und von ihr auch Mitte 2012, also schon vor Moldau und Georgien, zuerst abgeschlossen wurden.
Auf dieser Weise würde die EU zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen würde Brüssel demonstrieren, dass das Prinzip „Mehr für mehr“ – d.h. je klarer das Bekenntnis eines Partnerlandes zu den gemeinsamen Werten und je stärker der politische Wille zur Durchführung von Reformen, desto mehr Unterstützung von der EU – keine hohlen Worte sind. Zweitens dürften unterzeichnete Assoziierungsabkommen mit Moldau und Georgien zu einem Reiz- bzw. Schamfaktor für die ukrainische Regierung sowie Instrument für proeuropäisch gesinnte ukrainische Politiker und Aktivisten werden, mit dem sie Druck auf die Machthaber ausüben können. Es wäre peinlich, wenn nun Kiew zurückbleibt, obwohl die Verhandlung des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine wesentlich die Projektierung der Abkommen mit Moldau und Georgien geprägt hat. Charakteristisch ist etwa, dass die 2008 eingeführte Bezeichnung der Verträge als “Assoziierungs-” und nicht z.B. als “Nachbarschafts-“ oder „Partnerschaftsabkommen” der Intervention Kiews zu verdanken ist. Wenn Moldau und Georgien ihre Assoziierungsabkommen früher als die Ukraine unterschrieben und ratifiziert bekämen, würde dies die Legitimität der ohnehin unpopulären Innen- und Außenpolitik der heutigen ukrainischen Regierung zusätzlich in Frage stellen und einen Impuls für Veränderungen geben.
Drittens sollte Moldau und womöglich auch Georgien eine konditionale und langfristige, jedoch eindeutige Perspektive auf eine eventuelle künftige Mitgliedschaft in der EU eröffnet werden, so die beiden Länder die nötigen Voraussetzungen für einen Beitritt erfüllen. Solch ein Angebot muss derart formuliert werden, dass deutlich wird, dass diese Aussicht für Moldau nicht unter Druck von Rumänien oder für Georgien nicht auf Geheiß der USA zustande kam. Man kann nochmals darauf verweisen, dass diese Entscheidung auf Artikel 49 des Vertrages über die Europäische Union beruht, der vorsieht, dass “[j]eder europäische Staat, der die Werte [der EU] achtet und sich für ihre Förderung einsetzt, beantragen kann, Mitglied der Union zu werden”. Die EU könnte überdies in ihrem Angebot an Moldau und Georgien en passant erwähnen, dass ein solches Angebot potenziell auch für andere Länder der Ostpartnerschaft gilt, die ihr Verbundenheit mit den europäischen Werten überzeugend demonstrieren, bedeutsame Transformationserfolge erringen und hinreichenden politischen Willen beweisen, auch anspruchsvolle Reformen beherzt anzugehen.
Auf dieser Weise würde für die Ukraine klar werden, dass die Chance, eines Tages Mitglied der EU zu werden, real ist und dass es Sinn macht, die dafür notwendigen Anstrengungen heute zu unternehmen. Viele Ukrainer – selbst bestimmte Kiewer Politikexperten – glauben nicht daran, dass die EU der Ukraine je eine Mitgliedschaftsperspektive einräumen wird. Eine auflagengebundene, aber doch klare künftige Beitrittsoption für Chişinău und Tiflis würde auch eine langfristige europäische Perspektive für Kiew implizieren, ohne Brüssel näher definierte Verpflichtungen bezüglich der Ukraine aufzuerlegen.
Viertens sollte die Liberalisierung des Visaregimes mit der Ukraine so weit als möglich beschleunigt werden. In einem ersten Schritt muss das Europäische Parlament umgehend die bereits abgestimmten Änderungen zum Abkommen zwischen der EG und der Ukraine über Erleichterungen bei der Erteilung von Visa ratifizieren. Weiterhin sollten die Konsulate der EU-Länder in der Ukraine ihre Einstellung gegenüber Visaantragstellern ändern und sich freundlicher verhalten. Die heutigen Visapraktiken der EU-Länder sind oft nicht nur gegenüber einfachen Bürgern voreingenommen, sondern auch restriktiv bezüglich Schriftstellern, Künstlern, Vertretern der Zivilgesellschaft, Forschern, Studierenden u.a. – d.h. Personenkreisen, deren Tätigkeit häufig zur Stärkung der EU-Ukraine-Beziehungen beitragen. Die Bestimmungen des Visaabkommens werden häufig unvollständig bzw. inkonsequent angewendet. Dies führt dazu, dass der EU erheblicher Imageschaden zugefügt wird und dass sie in den Augen vieler Ukrainer unglaubwürdig erscheint. Die komplizierte und – durch die häufige Einschaltung von Vermittlungsfirmen – weiterhin teure Visavergabe stellt die EU in schlechtem Licht dar. Sowohl vor dem Hintergrund der vollständigen Visafreiheit für Kurzbesucher der Ukraine aus der EU, als auch im Lichte der liberalen russischen Visapolitik für Besitzer ukrainischer Reisepässe müssen die Konsulate der EU-Länder ihr Verhalten verbessern, um nicht weiterhin der normativen Basis des europäischen Integrationsprozess Hohn zu sprechen.
Letztlich sollte die EU nochmals betonen, dass die vollständige Befreiung vom Visazwang für Kurzbesucher aus der Ukraine Realität wird, sobald die Ukraine jene Bedingungen erfüllt, die im Aktionsplan zur Abschaffung der Visumspflicht festgelegt sind. Die Ukraine hat bisher lediglich die Maßnahmen der ersten gesetzgebenden Etappe im Rahmen dieses Planes umgesetzt. Dagegen ist Moldau, welches den Visa-Aktionsplan mit der EU später als die Ukraine unterzeichnet hat, bereits zur Implementierung der zweiten Etappe seiner Umsetzung übergegangen.
Fünftens sollten die derzeitigen Bemühungen der Ukraine bei der Umsetzung von EU-Standards in jenen Bereichen, die wichtig für eine künftige Implementierung des Assoziierungsabkommens sind, aktiv unterstützt werden. Wenn auch ohne die Unterzeichnung des Abkommens schon heute Fortschritte erzielt werden können, sollte diese Chance genutzt werden. Entsprechende technische Normen müssen früher oder später ohnehin eingeführt werden. Soweit es möglich ist, in solchen Bereichen voranzukommen, für die der offizielle Rahmen des Assoziierungsabkommens nicht zwingend notwendig ist, sollte diese Möglichkeit beim Schopfe ergriffen werden. Etwaige heutige Vorbereitungen werden nach der Unterzeichnung des Abkommens dessen Umsetzung beschleunigen und sein Inkrafttreten erleichtern.
Darüber hinaus sollte die besondere Aufmerksamkeit der EU-Organe und nationalen Regierungen in den kommenden Jahren den ukrainischen Anstrengungen zur Sanierung ihres Energie- und Gastransportystems gelten. Die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des ukrainischen Pipelinenetzes ist nicht nur eine Frage nationaler Sicherheit für die Ukraine, sondern auch im ureigenen Sicherheitsinteresse der Union und ihrer Mitgliedsländer. Eine Schwächung der ukrainischen wirtschaftlicher Abhängigkeit von Russland würde zur Stärkung der gesamteuropäischen Sicherheitsarchitektur beitragen. Die Umsetzung des ökonomisch fragwürdigen South Stream-Projektes von Gazprom im Schwarzen Meer muss unterbunden werden. Das Kremlvorhaben ist teuer, würde Überkapazitäten für den Gastransport schaffen und zielt darauf ab, die Ukraine ihres wichtigsten strategischen Aktivpostens – des Gastransportnetzes – zu berauben.
Sechstens sollte mit einigen ukrainischen „Oligarchen“ Kontakt aufgenommen werden. Politik in der Ukraine, wie auch in anderen postsowjetischen Ländern, ist ein Zweiebenenprozess – das, was sich öffentlich abspielt, ist nur die Spitze des Eisberges. Reale Entscheidungen werden oft hinter den Kulissen und nicht von denjenigen Personen oder Institutionen, die dazu formal berechtigt sind, getroffen. Eine Kontaktaufnahme mit ausgewählten „Oligarchen“ darf freilich nicht signalisieren, dass die EU die dubiosen Quellen ihrer Vermögen oder ihr eigenwilliges Geschäftsgebaren akzeptiert. Die EU sollte jedoch nach zusätzlichen Einflussmöglichkeiten auf die Ukraine über ihren traditionellen Gesprächspartner – die offiziellen ukrainischen Regierungsvertreter – hinaus suchen. Ein Ziel limitierter Zusammenarbeit mit den „Oligarchen“, die einen wesentlichen Teil der ukrainischen Wirtschaft kontrollieren, könnte darin bestehen, deren Vertrauen in eine „europäische Zukunft“ der Ukraine zu stärken. EU-Vertreter könnten den Wirtschaftsmagnaten die Vorteile nahebringen, die das Assoziierungsabkommen der ukrainischen Wirtschaft insgesamt sowie ihnen selbst bringen könnte und welche Schritte die EU von der Ukraine erwartet.
Die Implementierung des Abkommens wird zunächst in bestimmten Wirtschaftszweigen zeitweilige Einbußen oder zusätzliche Kosten mit sich bringen, um europäische Standards einzuführen und die Betriebe für den EU-Markt konkurrenzfähig zu machen. Die EU könnte dementsprechende Hilfe oder Übergangsregelungen unter der Bedingung, dass notwendigen Reformen zügig umgesetzt werden, zur Verfügung stellen. Ein solcher vertrauensbildender, unmittelbarer Dialog mit den grauen Eminenzen der ukrainischen Politik könnte zu positiven Veränderungen in den Verhandlungen auf der offiziellen Ebene führen.
Siebtens sollt ein ukrainisches Forschungs- und Informationsinstitut der EU gegründet werden, welches zum Ziel hätte, den europäischen Wissensstand über die Ukraine, ihre Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und andere Bereiche, zu erhöhen. Solch eine „Denkfabrik“ könnte z.B. ein wöchentliches analytisches Informationsblatt sowie eine Fachzeitschrift zur Ukraine herausgeben. Das Zentrum könnte ukrainistische Jahrestagungen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Pressekonferenzen und andere Veranstaltungen organisieren, in deren Rahmen sich Wissenschaftler, Fachleute, Journalisten, zivilgesellschaftliche Vertreter und Politiker, die sich in dieser oder jener Form mit der Ukraine befassen, regelmäßig treffen würden.
Ein Grund für die nur stockende Entwicklung der ukrainisch-europäischen Beziehungen der letzten zwanzig Jahre war der erschreckende Mangel selbst an elementarem Wissen über die Ukraine und an wenigstens minimaler Aufmerksamkeit für das territorial größte europäische Land in den meisten Mitgliedsstaaten der Union. Selbst hohe Beamte von EU-Außenministerien, Abteilungsleiter internationaler Organisationen, einflussreiche Journalisten führender Medien und Außenpolitikexperten an renommierten Think Tanks operieren häufig mit Allgemeinplätzen, Stereotypen und Zerrbildern, wenn es um die Ukraine geht. Kein einziger EU-Staat hat ein Ukrainezentrum, das dem Harvard Ukrainian Research Institute in Massachusetts oder dem Canadian Institute for Ukrainian Studies in Alberta vergleichbar wäre. Es sollte wenigstens ein Institut in Europa geben, das fokussierte Fachpublikationen und aktuelle Analysen in englischer Sprache zur Ukraine herausgibt. Solch ein Forschungszentrum könnte teilweise oder vollständig von ukrainischer Seite finanziert werden. Jedoch darf hierdurch nicht der analytische Wert seiner Forschung, die Kompetenz seiner Mitarbeiter, die Unabhängigkeit seiner Expertise von Interessengruppen und die Überparteilichkeit seiner institutionellen Position in Frage gestellt sein.
Die aufgelisteten sieben Maßnahmen könnten bei zügiger und gleichzeitiger Umsetzung bereits in relativ kurzer Zeit, d.h. in ca. drei bis fünf Jahren, zu Verbesserungen in den Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU führen. Sie erfordern jeweils keinen großen Aufwand seitens der EU, würden jedoch die Machtbalance in der Ukraine zugunsten derjenigen gesellschaftlichen Gruppen verändern, die an einer Annäherung an die EU interessiert sind. Auch würden sie die Qualität der gegenseitigen Wahrnehmung zwischen der EU und der Ukraine erhöhen. Die Ukraine ist ein wichtiges Land für die Sicherheitsarchitektur der Nordhalbkugel. Eine gelungene Europäisierung der Ukraine würde positiven Einfluss auf Transformationsprozesse im gesamten postsowjetischen Raum sowie in der Schwarzmeerregion ausüben. Sollte dagegen der ukrainische Staatsbildungsprozess scheitern, würde das negative Rückwirkungen weit über die Grenzen der Ukraine hinaus haben.
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Eine frühere Version des Textes erschien im November 2012 in der Kiewer Zeitung «Dserkalo tyshnja» (Wochenspiegel). Aus dem Ukrainischen von Ljudmyla Melnyk, Germersheim.
Iryna Solonenko ist DAAD/OSF-Stipendiatin am Lehrstuhl für Europastudien der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder und Projektleiterin des “European Integration Index for Eastern Partnership Countries”
Andreas Umland ist DAAD-Fachlektor für Deutschland- und Europastudien an der Kiewer Mohyla-Akademie und Herausgeber der Buchreihe “Soviet and Post-Soviet Politics and Society”
Der Beitrag erschien zuerst bei der Heinrich-Böll-Stiftung


Forumsdiskussionen
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Das macht ihn noch lange nicht zu einer Art Untermenschen.“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Das hat sich spätestens erledigt seitdem "die Russen" ein Teil der Russen von damals hinterhältig überfallen hat. Und ein Teil der Russen von damals über "den Russen" von heute genauso denkt. Heisst...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Im vergangenen Jahr haben die Ukrainer ab 2022 eine Rekordzahl neuer Autos gekauft
„In diesem Zusammenhang würde mich ja Mal interessieren welche Rolle E-Autos in UA unter den derzeit herrschenden Bedingungen spielen ?“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Gerade wir als Deutsche sollten uns jetzt hüten wieder in alte verhängnisvolle Denkmuster gegenüber "den Russen" zu verfallen !“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ja das könnte passen. Der stand da mitten im Wald auf der Strasse mit der Kalaschnikow um den Hals. Da waren es noch paar km bis zur Grenze. Hatte da nur den EU-Pass gezeigt, hat er mich durch gewunken....“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Bin erst 2025 das erste Mal bei Uhryniv über die Grenze, der Blockposten ist Schätzungsweise 7 Kilometer von der Grenze weg. Ansonsten lässt sich noch vermuten ggf. Gibt da was in der Nähe, dass gerne...“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn. Uhryniv .... Ist das nicht der wo Armeeposten...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„"RESPEKT " ist vermutlich das "Fremdwort" schlechthin für einen Russen. Meine Erwartungshaltung wurde " leider " nicht enttäuscht, faschistisches Russenpack, ist bleibt was es ist, ein Haufen voller...“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Wieso Respekt? Werden die Russenfaschisten mit Absicht gemacht haben - wie kann man auch die Feiertage wie im Westen nutzen ....“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ja, das ist interessant, eigentlich sollen ja mit unter, Männer vor der Annäherung zur Grenze abgehalten werden und natürlich dann die Flucht außer Landes. Du hast recht, im Sommer hatte ich in Astey...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„War über die Feiertage in der Ukraine in Luzk bei der Familie, die Russen sind schon blöde Arschlöcher, Luzk als Stadt zählt meiner Ansicht nach auch eher noch zu den ruhigeren Plätzen im Kriegsgebiet,...“
Obm100 in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn.“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Grenzübergang Urgyniw - Dolgobytschuw Wollte in der Nacht von Samstag 3.1.26 auf Sonntag 4.1.26 am Grenzübergang Urgyniw um ca 2 Uhr ausreisen, daraus wurde aber nichts, da wir am "Blockposten" - Kontrollpunkt...“
Anuleb in Ukraine-Nachrichten • Re: WSJ: US-Geheimdienst dementiert den Angriff auf Putins Datscha
„Was wohl die Russen davon halten, dass die Ukrainer beinahe schon nach belieben jede Raffinerie erfolgreich angreifen können, Putins Residenz aber so derartig gut gesichert ist, sodass sie angeblich 91...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: WSJ: US-Geheimdienst dementiert den Angriff auf Putins Datscha
„Was wohl die Ausgebombten aus Dnipro oder die Bauern im Kursker Gebiet denken wenn sie erfahren würden daß sich ihre Kriegsherren selbst gegenseitig nur mit Samthandschuhen anfassen ?“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: WSJ: US-Geheimdienst dementiert den Angriff auf Putins Datscha
„Also bisher habe ich nichts davon gelesen dass es entsprechende Angriffe gab. Letztes Jahr gab es mal ein Ziel in der Nähe vom Präsidentenpalast. ... denke mal das läuft auf Gegenseitigkeit hinaus...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: WSJ: US-Geheimdienst dementiert den Angriff auf Putins Datscha
„Mal ganz abgesehen davon daß dieses behauptete Ereignis vermutlich nur als Vorwand konstruiert wurde um sich vor ernsthaften Friedensverhandlungen drücken zu können: Putin scheint wohl ein schlechter...“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Bin am 24.12.25 in Zosin/Ustyluh in die Ukraine eingereist, war das erste und einzige Auto, in ca. 45 Minuten durch gewesen. Ausreise nach Polen, ca. 10 PKW zu der Zeit.“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Typisch Russenkasper welche vom korrupten Putin und der Machtelite um ihn herum verarscht werden. Zu mehr als zivile Ziele in Städten zu zerstören reicht es nicht.“
Anuleb in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Warum sollten die sich auch trollen?? Für mich ist es immer wieder eine Offenbarung, wenn man mal wieder feststellen kann, mit welch limitierten Fähigkeiten und Qualitäten jene Russlandfans unterwegs...“
lev in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Hallo Hendrij, habe mal ne Frage zu der neuen Zugverbindung Leipzig - Krakau - Przemyel. Wir fahren ja seit vielen Jahren immer mit dem Wohnmobil und im Winter mit dem Bus nach Lwiw. Da wir unweit von...“
JohannesTim in Ukrinform • Re: 930 Soldaten - Kampfverluste der Russen von gestern
„Meine Ehefrau ist eine Ukrainerin, und ich kenne sie schon seit dem 4. Oktober 2016. Das ist der Grund, weshalb ich mich als deutscher Zivilist in der Ukraine aufhalte. Als Gerhard Schröder noch Deutschlands...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Katar: KI-Nachfrage könnte zu LNG-Knappheit führen
„Irgendwas stimmt mit dieser Meldung wohl nicht. Katar ist schon seit mehreren Jahren in der Tat aus der OPEC ausgetreten. Warum wird diese offenbar längst überholte Nachricht jetzt wieder aufgewärmt...“
Awarija in MDR • Re: Ukraine-News: Kadyrow droht nach Angriff mit Gegenschlag
„Danke. Ergänzend dazu habe ich heute gelesen daß es wohl auch noch eine Truppe "Achmat Ost" im Gebiet Saporischschija geben soll.“
Awarija in MDR • Re: Ukraine-News: Kadyrow droht nach Angriff mit Gegenschlag
„Achja, das Großmaul Kadyrow.ist auch noch da. Das Blatt scheint sich zu wenden. Von den angeblichen Heldentaten seiner Kadyrowzy in der Ukraine ist ja schon länger nichts mehr zu hören. Weiß jemand...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Den Trollen fällt das sich trollen schwer...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Selenskyj und Sandu bestätigten die Möglichkeit der Versorgung der Region Transnistrien mit Energie
„@kobmicha Besonders helle scheinst Du nicht zu sein. Falsches Forum für Dich, geh Dich bei den Russen anbiedern, Troll.“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen? Offensichtlich sind es immer die gleichen Idioten die hier Schreiben.Sieht man ja an Ihnen. Sie,wahrscheinlich; heldenhafter Ukrainer....“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Russen in Gefangenschaft foltern Priester der Orthodoxen Kirche der Ukraine - Denisov
„Du verwechselst das mit Kriegsverbrecher Putin.“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Naja, Neuankömmlinge müssen erst einmal drei irgendwie gehaltvolle Beiträge schreiben, bevor sie komplett freigeschalten werden. Dieser Fall hatte sich schon 2011 registriert und sich bei anderen Sachen...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen? Offensichtlich sind es immer die gleichen Idioten die hier Schreiben.Sieht man ja an Ihnen. Sie,wahrscheinlich; heldenhafter Ukrainer.“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Russen in Gefangenschaft foltern Priester der Orthodoxen Kirche der Ukraine - Denisov
„so....und wo ist in dem Text die Rede von Folter.Sobald irgend etwas ukrainisches das Maul aufmacht kommen nur Lügen heraus!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: 12 Priester in Kyjiw wechseln zur Orthodoxen Kirche der Ukraine
„Der Klerus wusste schon immer wo Geld zu holen ist.Und die blöden deutschen ..zahlen. und zahlen und zahlen.“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Ein Priester der ukrainisch-orthodoxen MP-Kirche hat versucht, einen Mobilisierungsverweigerer unter seiner Soutane zu schmuggeln
„Respect für den Priester.Das ist wahre Nächstenliebe. Lass doch die Oligarchen und Selensky an der Front Kämpfen. Aber da scheißen sich die Maulhelden in die Hose!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Mann versucht, Apple-Geräte in Wert von 17,5 Mio. Hrywnja über die Grenze zu schmuggeln
„Nein,nein,nein,,daß machen die braven ,guten Ukrainer nicht.Das hat ihm bestimmt ein böser Russe heimlich und das Auto gelegt!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Ministerpräsidentin Sandu: Moldawien will dem Schmuggeln an moldawisch-ukrainischer Grenze ein Ende setzen
„Selensky wir als der größte Blender und Rattenfänger in die Weltgeschichte eingehen.Und als Milliardär in der Schweiz leben.Skrupel kennt diese Egomanie nicht!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Sandu beruft Sicherheitsrat im Zusammenhang mit Ereignissen in Transnistrien ein
„Mein Nachbar hat auch eine Mistgabel hochgehalten und mich mit meiner Familie bedroht! Dann rufe ich doch auch gleich mal den Sicherheitsrat an! Ich glaube meine Nachbar war schon mal in der Sowjetunion...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Selenskyj und Sandu bestätigten die Möglichkeit der Versorgung der Region Transnistrien mit Energie
„Da war es doch schöner die Russenpipeline anzuzapfen und das gas dem Russen zu klauen.Und auch noch Durchleitungsgebühren zu kassieren. Ich mag diesen Ukrainischen Menschenschlag einfach nicht.Korruppter,hinterlistiger...“
Anonymer Gast in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Das ist eine tolle Einstellung: Die Ukraine ist autonom genug zu entscheiden. Das lass sie mal mit Ihren eigenen Recoursen diesen Krieg führen. Sofort ALLE Zahlungen und Waffenlieferungen an dieses Korrupte...“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Tuka: In der ATO-Zone muss man Anzahl der Überwachungsgeräte der OSZE erhöhen
„Man. man man....wann begreift Ihr Ukrainer das ihr nicht der Nabel der Well seid! Hoffentlich haben bald Eure "Brüder" ,die Russen, die Sowjetunion wieder zum Leben geweckt! Weltweit hungern 800 Millionen...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Evakuierung in Frontregionen möglich - Tuka
„Ihr macht Euch lächerlich! ..vorübergehend besetzte Regionen! Diese Gebiete sind an den Kriegsgewinner verloren. Und wenn die Korrupte Regierung weiter wartet ist alles weg! Aber die Idioten in Deutschland...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„War von mir auch eher scherzhaft gemeint. Hoffen wir daß es dem Verfasser nach diesem Haßausbruch nun besser geht. Für die nächsten 10 Jahre...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Ich denke es wachsen genügend neue nach, leider. Wir leben nunmal in einer Gesellschaft von Alten, Kranken und Einsamen, faktenschwach aber meinungsstark. Vielleicht kann Handrij für Neuankömmlinge...“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen?“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Das ist doch kein Problem für die Heldenhaften Ukrainischen Kriegsgewinner. Die Bomben fangen die doch mit den neuen erfundenen Tennisschlägern ab und schlagen die bis zu Kremel nach Moskau zurück!“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Russen schlagen in Saporischschja mit einer gelenkten Fliegerbombe zu: sieben Häuser zerstört, ein Verletzter
„Wohngebiet getroffen? So ein Zufall! Mit Waffenproduktion und Munitionslagern!“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: In Charkiw waren Explosionen zu hören, und das Militär warnte vor einer gelenkten Fliegerbombe
„Sie brauche keine Angst vor der Fliegerbombe zu haben. Nach der Ukrainischen Berichterstattung Bombardiert der Russe nur Krankenhäuser ,Schulen und Kindergärten. Das sind die gefährlichen Gegner der...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Russland greift die Region Charkiw mit einer gelenkten Fliegerbombe an: ein Toter und ein Verletzter
„Darf ich drauf Hinweisen das es sich natürlich bei dem Toten und den Verletzen natürlich um Frauen und Kinder handelt.Das ist die ukrainische Berichterstattung. Merke: Ukrainer= Edelmänner,Helden und...“
Anonymer Gast in Ukraine Crisis Media Center • Re: 30. November bis 6. Oktober 2015: Was deutschsprachige Medien zur Ukraine berichteten - UCMC
„..Stromnotstand..... Da war es doch schöner und billiger die russische Gasleitung anzuzapfen und Gas zu klauen . Und auch noch Geld für Durchleitungsrechte zu kassieren. Ukrainer und Russen sind ein...“
Anonymer Gast in Termine • Re: Kyjiwer/Kiewer Stammtisch für Deutschsprachige / Регулярная встреча немецкоязычных в Киеве / Регулярна зустріч німецькомовних у Києві
„Mensch....ist das nicht Lebensgefährlich? Die Russen, euer Brudervolk, bombardieren doch nur die ganzen Kindergärten und Krankenhäuser. Militärisch Ziele werden von den Ruhmreichen,unbesiegbaren Ukrainern...“
Anonymer Gast in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Wehrdienst/Wehrersatzdienst in der Ukraine?
„Eine Art Grundwehrdienst gibt es aktuell nicht. Frisch eingezogene Soldaten erhalten im günstigsten Fall drei bis vier Wochen Ausbildung zum Teil im Ausland und danach können sie sofort an die Front...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Der radikale Filimonow wird in Boryspil aus dem Flugzeug entfernt
„Na,so was aber auch! So etwas machen doch eigentlich nur die bösen Russen!“
Anonymer Gast in MDR • Re: Ukraine-News: Stromabschaltungen in allen ukrainischen Regionen
„Da war es doch schöner über Jahrzehnte die durch die Ukraine verlaufende russische Gaspipeline illegal anzuzapfen und Gas zu klauen. Und auch noch Durchleitungsgebühren von den Russen zu Kassieren....“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Ein Bürgeraktivist schlägt vor, den Verkauf ukrainischer Waffen ins Ausland zu erlauben
„Das ist doch eine tolle IDEE. Dann können die Ukrainer ja mal anfangen die Milliardenbeträge an die Unterstützer zurückzuzahlen. Oder landen die Erlöse in auf den Panama Konten des Komikers und dessen...“
Anonymer Gast in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine kann einer anderen Bevölkerungsgruppe erlauben, ins Ausland zu reisen
„Und irgendein "Minister" hat gesagt das die in Deutschland gezahlten "Bürgergeldbeträge" direkt zur "Regierung" nach Kiew zu Überweisen sind. So stand es im "Spiegel"!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Im Kampf um Bachmut etwa 6.000 Wagner-Söldner eingesetzt – General Milley
„Bachmut? Plötzlich liest man nichts mehr von der angeblichen"Gräueltaten" der Russen in Bachmut! Ähnlich wie die Sprengung der Pipeline durch die Russen! Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst!“
Awarija in Ukrinform • Re: Von der Leyen: Jüngste Signale aus Kreml deuten darauf hin, dass Ukraine nur erster Schritt in größerem Spiel ist
„Bist Du nur gekommen um Deinen offenbar tiefsitzenden Ukraine-Haß hier mit vielen Wiederholungen und Ausrufezeichen zu verbreiten ? Einen Augenblick lang glaubte ich hier wäre jemand tatsächlich persönlich...“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Von der Leyen: Jüngste Signale aus Kreml deuten darauf hin, dass Ukraine nur erster Schritt in größerem Spiel ist
„Europa als Schlüsselgarant; das sind die Wünsche der korruptesten Nation des Erdballs! Die Wehrfähigen Ukrainer legen sich hier in Deutschland in die soziale Hängematte und Europa soll Kämpfen und...“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Russische Truppen töteten gestern fünf Zivilisten
„Menschen die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind. Wer in der Ukraine veröffentlicht das Munitionslager und Drohnenproduktionen in Wohngebieten stattfinden werden ganz schnell zu Landesverrätern...“
Awarija in Ukrinform • Re: Russische Truppen töteten gestern fünf Zivilisten
„Woher genau hast Du Dein überlegenes Wissen, Du kluger Zeitgenosse ?“
Anonymer Gast in MDR • Re: Ukraine-News: Experten halten russische Eroberung von Donezk für unwahrscheinlich
„...und wieder eine Meldung aus dem "Wünsch dir was" Lager. Und die heldenhaften Ukrainer sind schon kurz vor Moskau.....oder holen gerade ihr "Bürgergeld" in Deutschlands Schlaraffenland ab!“
Anonymer Gast in Ukrinform • Re: Russische Truppen töteten gestern fünf Zivilisten
„Immer wieder die gleiche Leier......Kinder und Frauen wurden getötet. Das die Russen strategische Ziele Angreifen bei denen sich die "glorreichen heldenhaften" Ukrainer Ihre eigenen Kinder und Frauen...“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„"(der Russischen Schlinge um den Hals entkommen und sich dafür die Amerikanische umlegen lassen ... ???)" Warum "lassen", die Ukraine ist trotz aller Not autonom genug das selbst zu entscheiden ?“
MHG1023 in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energieversorgung UA
„Um zum Thema zurückzukommen. Von Naftohas/Naftogaz kam jetzt eine Mitteilung, wonach sie über Polen nächstes Jahr bis zu 1 Milliarde Kubikmeter Flüssiggas importieren wollen. ORLEN’s US LNG supplies...“
Bernd D-UA in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„DANKE, es war Zeit dafür.“
Anonymer Gast in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Vielen Dank Handrij für die Zusammenfassung, sie erklärt doch einiges mehr. Die einheimische Ölindustrie um Drohobytch ist natürlich seit Jahrzehnten als Schulwissen bekannt (außer vielleicht bei...“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Haben sie nicht ? Klingt zwar etwas abenteuerlich, aber diese türkische Flotte ist schon lange durchaus erfolgreich zur Stelle wo Not herrscht. Erdbebengebiete in Küstennähe usw.“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Muß ja nicht gleich ein stationäres Terminal sein, dafür ließen sich doch einfach spezielle Regasifizierungsschiffe mobilisieren. Das hat hier in D übergangsweise auch funktioniert.“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Ich kann zwar nicht so recht glauben daß zB ein Gastanker aus Katar derzeit den Hafen von Odessa unter den russischen Kanonen anlaufen wird. Aber es gibt viele Wege und der Erfolg gibt den Ukrainern letztendlich...“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Vielen Dank Handrij für die Zusammenfassung, sie erklärt doch einiges mehr. Die einheimische Ölindustrie um Drohobytch ist natürlich seit Jahrzehnten als Schulwissen bekannt (außer vielleicht bei...“
Anonymer Gast in Allgemeines Diskussionsforum • Re: Energie Versorgung UA
„Toll, wie schnell ihr die Zielvorgaben liefern könnt : FSB dankt Euch. Könnt ihr bitte noch die GPS Koordinaten dazu liefern: diese Woche haben nur die Dämels ihren Dienst.... die sind unfähig die...“
Awarija in Allgemeines Diskussionsforum • Energie Versorgung UA
„Angesichts der erheblichen Turbulenzen die wir seit Kriegsbeginn hier in D selber durchgemacht haben frage ich mich aus welchen Quellen derzeit eigentlich Gas/Öl in der Ukraine sprudeln. Denn wie auch...“
JohannesTim in Hilfe und Rat • Re: Geld in die Ukraine überweisen?
„Eine Überweisung mit Western Union funktioniert auf die Empfänger-Kreditkarte sehr gut. Die Gebühr beträgt 0,99 €, und Du erhältst einen guten Devisenkurs für die Umrechnung in UAH“
Greg in Hilfe und Rat • Re: Geld in die Ukraine überweisen?
„Gemäss meinen Informationen ist transfergo.de die günstigste Variante“