FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Gespalten durch Selenski

1 Kommentar

In den vergangenen acht Monaten gewöhnten wir uns daran, das Land in Gegner und Anhänger des neuen Garanten zu teilen.

Das gerade erst begonnene Jahr 2020 brachte bereits reiche Kost für die Aufrechterhaltung dieses Binnenantagonismus. Hier gibt es die skandalöse Neujahrsansprache von Se[lenski] und seinen Aufenthalt im Oman und die Reaktion auf die abgeschossene Boeing und den frischen Skandal um das Abhören des Regierungschefs. [In seiner Neujahrsansprache versuchte Wolodymyr Selenskyj eine Botschaft der Einigung über alle Unterschiede hinweg zu verbreiten und das Einende aller Ukrainer zu betonen. In „patriotischen Kreisen“ stieß dies auf harsche Ablehnung. Ebenso kontrovers aufgenommen wurde zumindest im Medienbereich sein Oman-Aufenthalt Anfang Januar, den das Präsidialamt linkisch mit einer Reise auf private Kosten und schnell anberaumten Treffen zu rechtfertigen suchte, um den Vergleich zum heimlichen Malediven-Trip von Amtsvorgänger Petro Poroschenko nicht aufkommen zu lassen. Bei dem vom Iran abgeschossenen Flugzeug wurde Selenskyj wiederum eine zu zurückhaltende Reaktion vorgeworfen, spätestens nachdem USA, Kanada und Großbritannien den Verdacht des Abschusses öffentlich ausgesprochen hatten. A.d.Ü.]

Es versteht sich, dass die Leidenschaften, die um Wladimir Selenski toben, sehr bequem durch das gut bekannte Nachwahlprisma zu betrachten sind. Doch das reale Gamma der gesellschaftlichen Stimmungen ist schwieriger, als die Wahl, die im vergangenen Jahr gemacht oder nicht gemacht wurde.

Weder die relativen 73 Prozent [für Selenski], noch die relativen 25 Prozent [dagegen], noch sogar die relativen acht Prozent [für Poroschenkos Partei bei den Parlamentswahlen, A.d.Ü.] können auf Geschlossenheit pochen. Und bei weitem nicht alle Nuancen, die mit der derzeitigen Teilung der Ukraine verbunden sind, können mit der trockenen Sprache der Soziologie beschrieben werden.

Außer Vertrauen und Misstrauen, Sympathie und Antipathie, Zustimmung und Kritik gibt es auch andere Indikatoren, welche die Beziehung der Gesellschaft zur amtierenden Regierung kennzeichnen. Dabei sind sie perspektivisch wichtiger.

Der erste dieser Indikatoren ist die Legitimität Selenskis als Präsident.

Ein Teil der Bürger stellt diese nicht infrage: unabhängig von den eigenen politischen Leidenschaften. Wladimir Alexandrowitsch [Selenski] kann als guter oder schlechter Bursche erscheinen, als aussichtsreicher Reformator oder inkompetenter Populist, doch, so oder anders, bleibt er das anerkannte Oberhaupt des ukrainischen Staates. Der aus dem 95 Kwartal [Produktionsfirma Selenskis, A.d.Ü.] Kommende kann Unterstützung oder Missbilligung verdienen, doch in jedem Fall ist er ein genauso vollwertiger Präsident, wie sein Vorgänger. Die aktuelle Politik der Bankowaja [Sitz des Präsidenten] kann imponieren oder Ablehnung hervorrufen, doch das Recht Selenskis diese Politik durchzuführen ist unanfechtbar.

Dagegen erkennt ein anderer Teil der Bürger dieses Recht des Garanten nicht an. Der gestrige Showman wird entweder als Usurpator der Macht gesehen oder als Kerenski in den Augen der Monarchisten oder als Titelbetrüger, wie der aufgeflogene Grigori Otrepjew oder als feindliche Marionette, wie der von den Besatzern ernannte Quisling.

Die 73 Prozent, die Selenski bei den Wahlen erhalten hatte, bedeuten diesem Teil der Gesellschaft überhaupt nichts und entledigen den sechsten Präsidenten nicht der Vorsilbe „Nichtganz.“

Von der Sache her gleicht diese Wahrnehmung Wladimir Alexandrowitschs [Selenski] dem russischen Blick auf uns. Aus der Sicht des nördlichen Nachbarn ist die Ukraine kein kritisierbarer Staat – sie ist überhaupt kein Staat. Aus der Sicht der Unversöhnlichen selbst ist Selenski kein kritisierbarer Präsident – er ist überhaupt kein Präsident.

Der zweite nicht weniger kennzeichnende Indikator ist die Beziehung zu jedem Negativen, das die Regierung von Se[lenski] begleitet.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Den einen Teil der Bürger betrüben die Fehler und Misserfolge Selenskis als Staatsmann. Dabei versucht der eine nach Möglichkeit die unangenehmen Tendenzen nicht zu bemerken und ein anderer präpariert diese mit der Pedanterie eines Chirurgen. Jemand sucht für das Regierungsteam nach Rechtfertigungen und ein anderer kennt keine Nachsicht gegenüber Wladimir Alexandrowitsch [Selenski] und seinen Mitstreitern. Doch sowohl die einen als auch die anderen eint die Vorstellung vom Wohl und Übel: je weniger Fehlkalkulationen und Misserfolge der derzeitige Bewohner der Bankowaja zulässt, um so besser. Derjenige, der mit Selenski während der Präsidentschaftswahlen sympathisierte, möchte sich als Wahrsager erweisen. Derjenige, der die Wahl von Se[lenski] nicht unterstützte, möchte sich als schlechter Wahrsager erweisen.

Dagegen erfreuen einen anderen Teil der Bürger eben jene Fehlkalkulationen und Misserfolge offen. Begeistern ihn, erfüllen ihn mit Energie, geben Hoffnung auf die Wiederherstellung der geschändeten Gerechtigkeit. Jeder Fehlschlag der amtierenden Regierung wird heiß begrüßt. Jede Unannehmlichkeit wird vor allem als Nagel angesehen, der in den Sarg des verachteten Se[lenski] geschlagen wird. Für diese Gesellschaftsschicht stellt sich das Fiasko Selenskis als größeren Wert dar, als das Überleben der ukrainischen Wirtschaft, die Beibehaltung der internationalen Unterstützung oder eine stabile Situation an der Front. Das Prinzip „je schlechter, um so besser“ wurde in den Rang des Absoluten erhoben.

Schlussendlich, der dritte Indikator, der eng mit den beiden vorhergehenden verbunden ist – die Ineinssetzung der Se!Regierung mit der Ukraine als solcher.

Für den einen Teil der Bürger existiert eine mehr oder weniger ausgedrückte Verbindung zwischen den Interessen des Regierungsteams und den ukrainischen Interessen. Die Unterstützer Selenskis stärkt das in der eigenen politischen Position. Doch die Nichtunterstützer Selenskis schränkt das in den Methoden des Widerstands gegen die Regierung ein. Schläge gegen den Präsidenten sind unzulässig, wenn im Ergebnis der Staat selbst leidet. Niederlagen des Se!Teams sind unerwünscht, wenn sie sich in Niederlagen für die Ukraine verwandeln. Das Scheitern Selenskis ist unannehmbar, wenn es von einer Destabilisierung begleitet wird, die feindseligen auswärtigen Kräften nützen. Mit einem Wort, sogar Wladimir Alexandrowitsch [Selenski] unbarmherzig kritisierend, sieht sich dieser Teil der Gesellschaft in einem Boot mit ihm.

Dagegen treten für den anderen Teil der Bürger Selenski und seine Mitstreiter als Anti-Ukraine auf. Entsprechend ist jede Niederlage des Se!Teams gleich einem ukrainischen Gewinn. Und daher kann es im Kampf mit der Bankowaja keine verbotenen Methoden, ungeschriebene Tabus und rote Linien geben.

Diese Bürger fürchten sich nicht davor, das Kind mit dem Bade auszuschütten: Ihrer Überzeugung nach gibt es kein Kind. Sie haben keine Angst Moskau zuzuspielen, indem sie den amtierenden Präsidenten attackieren: In ihren Augen verwirklicht Se[lenski] die Moskauer Interessen.

Sie fürchten sich nicht davor die Ukraine zu treffen, wenn sie auf Selenski zielen: Aus ihrer Sicht wird der ukrainische Staat von Selenski vernichtet und erfordert Rettung. Der Ironie des Schicksals nach ist dies das Gleiche „schlechter wird es nicht“, von dem sich noch vor kurzem viele Hasser von Präsident Poroschenko leiten ließen.

Wir sind es gewohnt, das Land in Anhänger und Gegner des neuen Garanten zu teilen. Auch Wladimir Selenski ist daran gewöhnt: Sogar in seiner kontroversen Neujahrsansprache erinnerte er an „73 Prozent, welche den Präsidenten wählten und 25 Prozent, die ihn nicht akzeptieren.“

Jedoch sinkt das Vertrauensniveau gegenüber der neuen Regierung ständig. Die Herausforderungen, mit denen die neue Regierung konfrontiert ist, wachsen schnell. Und in Krisensituationen ist nicht nur die Zahl der Anhänger wichtig, sondern auch die qualitative Zusammensetzung der Gegner: die, wie sich aus dem oben dargelegten hervorgeht, äußerst heterogen ist.

Die Fragmentierung der 25 Prozent spielt eine nicht geringere Rolle, als die Aufteilung der 73 Prozent. Es kann sich ergeben, dass im Endeffekt das Schicksal Selenski nicht die Befürwortung der Politik des Präsidenten entscheidet, sondern der Grad ihrer Ablehnung. Nicht die Liebe der Mitbürger, sondern der Charakter der Nichtliebe. Und im neuen Jahr 2020 lohnt es sich für Wladimir Alexandrowitsch nicht nur über seine Umfragewerte, sondern auch über die Schattierungen der eigenen Ablehnungswerte nachzudenken.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

19. Januar 2020 // Michail Dubinjanski

Quelle: Ukrainskaja Prawda

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1198

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Facebook, Google News, Telegram, Twitter, VK, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 6.3/7 (bei 3 abgegebenen Bewertungen)

Kommentare

#1 von Anonymous
Die Ukraine ist viel stärker gespalten als damals die Tschechoslowakei.
Die Tschechen und Slowaken leben nun friedlich in 2 getrennten Ländern.
Die Ukrainer würden viel stärker und kompakter in der Geschichte auftreten
ohne die ganzen "russisch-orthodoxen Kleinrussen", die sich IMMER spirituell
Moskau zugehörig fühlten wie u.a. auch der unterwürfige Hr.Selenski.
Und ich glaube auch, dass die ganze "linksufrige Ukraine", also das wahre Malorossija,
ihren inneren Frieden finden wird im schwelgenden Gesang russisch-orthodoxer Kirchenlieder.
Gemeinsam mit ihren grossen Befreiern aus Moskau.
Stolze Herren und unterwürfige Sklaven.
Russen und Kleinrussen.
Putin und Selenski.

Kommentar im Forum schreiben

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Kann die ukrainische Armee 2024 die Initiative im Krieg mit Russland zurückgewinnen?
Interview

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer/Kyjiwer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew/Kyjiw

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)6 °C  Ushhorod11 °C  
Lwiw (Lemberg)8 °C  Iwano-Frankiwsk8 °C  
Rachiw9 °C  Jassinja7 °C  
Ternopil8 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)9 °C  
Luzk8 °C  Riwne8 °C  
Chmelnyzkyj7 °C  Winnyzja7 °C  
Schytomyr7 °C  Tschernihiw (Tschernigow)5 °C  
Tscherkassy2 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)3 °C  
Poltawa2 °C  Sumy1 °C  
Odessa5 °C  Mykolajiw (Nikolajew)5 °C  
Cherson4 °C  Charkiw (Charkow)0 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)4 °C  Saporischschja (Saporoschje)3 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)2 °C  Donezk1 °C  
Luhansk (Lugansk)-1 °C  Simferopol6 °C  
Sewastopol8 °C  Jalta8 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Na, na, na, wer wird den gleich beleidigend werden. Da habe ich wohl einen oder mehrere wunde Punkte getroffen, @minimax ? Minimax und Adejwka befreien? Mädchen in Strumpfhosen, die vor dem PC sitzen...“

„"Wieso auskotzen ? Ich bin aktuell mit Befreiung Awdejewkas recht zufrieden." "Schwachmaten wie @Bernd D-UA sind besser ruhig, mehr als uninteressanten Müll ist von solchen Leuten nicht zu lesen." Minimax,...“

„Schwachmaten wie @Bernd D-UA sind besser ruhig, mehr als uninteressanten Müll ist von solchen Leuten nicht zu lesen. Bei dir ist sehr auffällig dass du immer anderen die Sachen aufdrücken willst welche...“

„Schwachmaten wie @Bernd D-UA sind besser ruhig, mehr als uninteressanten Müll ist von solchen Leuten nicht zu lesen.“

„Ein gesunder Mensch bringt nicht zwangsläufig wehrlose Menschen um, auch nicht im Krieg, weil andere sich falsch verhalten haben und Kameraden umgebracht haben und nun in gleicher Situation das Gleiche...“

„Wie minimax sich das schön redet, ein Verbrechen ist ein Verbrechen und dran ist NICHTS "irgendwo verständlich". Kranke Menschen verhalten sich so und nur kranke Menschen finden das irgendwo verständlich....“

„Ach der Nazi ist also auch ein Stalinfan. ich kenne es an sich nur so dass wenn Putin das Maul aufmacht da nur Lügen raus kommen. Und sein ganzer faschistischer Apparat macht es ihm nach“

„Wieso auskotzen ? Ich bin aktuell mit Befreiung Awdejewkas recht zufrieden. Du und deine Mörderbande "Russische Soldaten haben nach der Einnahme der Kleinstadt Awdijiwka im Osten der Ukraine nach Angaben...“

„Wieso auskotzen ? Ich bin aktuell mit Befreiung Awdejewkas recht zufrieden. Du und deine Mörderbande "Russische Soldaten haben nach der Einnahme der Kleinstadt Awdijiwka im Osten der Ukraine nach Angaben...“

„Minimax was doch gar nicht was Nazis sind, kennt ja nicht mal die Definition. @Frank hast recht, jemand hat wieder Ausgang! Sitzt mit ner Flasche Wodka in der Birne und verträgt es nicht, jetzt kotzt...“

„Wieso auskotzen ? Ich bin aktuell mit Befreiung Awdejewkas recht zufrieden.“

„Mal ganz harmlos gefragt: Gibt es eigentlich kein Psychoforum o.ä., wo Typen wie Du sich 24/7 so richtig auskotzen können ?“

„Als neue Juden sozusagen? Das hättest du und deinesgleichen natürlich gerne, ist schon klar und mit den grünen Faschisten + CDU/CSU ist einiges vorstellbar. Nazi-Schweine unterstützen Nazi-Schweine,...“

„Wenn das große Strafgericht kommt solltest Du aber bald die Seiten wechseln Minimax. Nicht daß Du als aufrechter Putintroll auch noch im Filtrationslager endest... Wer weiß, vielleicht gelingt es Dir...“

„Vielen Dank Erstmal! Meine Frau wird jetzt zur Botschaft fahren und eine schriftliche Bestätigung holen, dass ein Austritt nicht möglich ist. Mal sehen was die österreichische Seite dann sagt. Hallo,...“

„Handrij, Mariupol blüht ja auch auf. Im aktuellen Kriegsverlauf sind großflächige Zerstörungen leider unvermeidlich. Ob später alle Dörfer und Städte aufgebaut werden, ist natürlich fraglich. Später...“

„Leute, gute Nachrichten, Awdejewka wird in den nächsten Tagen befreit. Für einige Nazis, wie unter anderem Asow, dürfte es verlustreich werden. Hat der Nazi wieder mal Ausgang bekommen ...“

„Leute, gute Nachrichten, Awdejewka wird in den nächsten Tagen befreit. Für einige Nazis, wie unter anderem Asow, dürfte es verlustreich werden.“

„Vielen Dank Erstmal! Meine Frau wird jetzt zur Botschaft fahren und eine schriftliche Bestätigung holen, dass ein Austritt nicht möglich ist. Mal sehen was die österreichische Seite dann sagt. Hallo,...“

„Vielen Dank Erstmal! Meine Frau wird jetzt zur Botschaft fahren und eine schriftliche Bestätigung holen, dass ein Austritt nicht möglich ist. Mal sehen was die österreichische Seite dann sagt. Hallo,...“

„Aber minimax, ich muss auch einen Dank aussprechen, es herrscht Bürgerkrieg in der Ukraine? Das ist der Witz des Tages! Interessanter Ansatz, ich frage mich nur, warum wusste ich nicht, dass so viele...“

„Weil ein minimax überhaupt weiß was ein Nazi ist? Bitte eine Definition davon. Ansonsten würde ich meinen, deinen verbalen Dünnschiss kann man auch ohne die Beschimpfungen anderer " ablassen" und Druck...“

„Oh man, diese bescheuerten Artikel werden wohl nie enden. Die armen Schweine bzw. Leibeigene in der Ukraine können einem Leid tun, sind praktisch komplett ohne Rechte und müssen sich andauernd verstecken....“

„Der Trottel Scholz war ja zuletzt beim Biden und der hatte sicher versucht den Trottel zu überreden, den ukr. Nazis mehr Geld zu geben. Also wegen den deutschen Idioten geht dann vielleicht doch noch...“

„Ich kann dir zumindest sagen, dass das Wetter in D, speziell in NRW beschissen ist. Betreibe bspw. das schöne Hobby Astrofotografie und wegen dem Wetter braucht man es eigentlich gar nicht anfangen.“

„Irgendiwe werde ich das Gefühl nicht los, daß Selenskyi keine Ahnung von Diplomatie hat (und auch keine Ahnung von Völkerrecht - z.B. welche Befugnisse ein Land in einem anderen hat - oder eben nicht)“

„Wenn ich mir überlege wie es gerade in Ungarn rumort (im Volk - nicht in der Regierung), dann habe ich wieder mehr Hoffnung ... Allerdings arbeitet die Zeit für Putin und es ist offen wie lange es dauern...“

„Oh man, diese bescheuerten Artikel werden wohl nie enden. Die armen Schweine bzw. Leibeigene in der Ukraine können einem Leid tun, sind praktisch komplett ohne Rechte und müssen sich andauernd verstecken.“

„... Russland eher am Anfang ihrer Möglichkeiten. ja klar - ein Schritt vorm Abgrund ""Putin hat sich und sein System an den Rand der Katastrophe gelenkt. In dieser Katastrophe, davon bin ich überzeugt,...“

„Abwarten und Tee trinken. In Zeiten großer Umbrüche, die wir jetzt definitiv haben, kann sich manches auch schnell entwickeln. Ein Bürgerkrieg in den gottverdammten Staaten (in der Ukraine findet übrigens...“

„Und wenn D meinen sollte, den Krieg weiterhin und noch intensiver unterstützen zu müssen, braucht man sich nicht wundern, wenn D irgendwann selber angegriffen wird. Von wem? Doch nicht etwa von den Russenkaspern...“

„Der minderbemittelte "Stratege" ist wieder am Fantasieren. D verliert gerade seine Konkurrenzfähigkeit. Und wenn D meinen sollte, den Krieg weiterhin und noch intensiver unterstützen zu müssen, braucht...“

„Man darf ja wohl noch träumen, tatsächlich aber ein Armutszeugnis für Selenskyi, politischer Dünnschiss! Trotzdem liegt er an anderer Stelle auch mal richtig. Zuviel Politik in der Ukraine, man sollt...“

„@minimax, Du bist nicht mal nützlich als I....., solch einen "subtilen" Russentroll hatten wir noch nie hier. Deutschland tut, was Deutschland tut, die Notwendigkeiten sind klar gegeben. Die deutsche...“

„Die Deutschen sind besonders nützliche Idioten, da geht sicher was. Auch wenn dabei das eigene Land zugrunde geht.“

„Der Clown will schon mal viel, wenn der Tag lang ist. Ne, eigentlich andauernd und nicht selten besonders absurd.“

„Ein Päckchen von Berlin nach Kiew hat mit der Nova Post / Nowa Poschta jetzt gerade einmal fünf Tage benötigt. In umgedrehter Richtung genau so. Wurde am Sonntag in der Nähe von Kyjiv aufgegeben und...“

„Hi, bin auf der Suche für ein Projekt nach privaten Bildern von den ersten Tagen der Majdan Revolution. Mich interessieren Bilder von Majdan Platz bei Nacht in der Zeit bis 30.11.2013 am besten mit vielen...“

„He Minimax. Nur noch einmal kurz zu Ihrer Äußerung, Salo und Slava, GEROJAM - Salo ist eine Beleidigung es heißt Slava. Man sollte sich vielleicht vorher etwas eingehender informieren ehe man seine...“

„"Feuer breitet sich nicht aus hast du Minimax im Haus ... Aber Minimax ist grosser Mist wenn du nicht zuhause bist" Muss direkt mal Bekannte fragen ob dort viele Kasper arbeiten“

„Apropos Absetzung, ist anscheinend bereits beschlossene Sache und er wird nicht alleine entlassen. Die Selenskij Bande wartet wohl noch ab, bis die Lage in Awdejewka für die Nazis katastrophal wird. Und...“

„Klugscheißer! Das Selenskyj das nicht selbst liest weiß ich auch, vielleicht dringt das eine oder andere doch einmal zu ihm durch.“

„Was ist denn das für ein Theater hier? Der Clown liest hier nicht mit. Er duldet halt keine ernsthaften Konkurrenten, auch wegen der eigentlich bald endenden Legitimität des Clowns. Außerdem heißt...“

„Das war ja wieder einmal zu erwarten. Hat Selenskyj wieder einmal nichts anderes zu tun als zu versuchen hochrangige Spezialisten zu defarmieren und sie ins Abseits zu schieben und sich selbst als den...“

„Das hört sich doch mal sehr gut an. Ich werde das mal weitergeben. Vielen Dank.“

„Zunächst einmal danke für die Antwort. Teilweise habe ich schon bei den vorgeschlagenen Stellen Hilfe gesucht. Es wird aber immer nur angeboten einen Reisepass auszustellen oder einen Pass zu verlängern....“

„Sehr geehrte Forennutzer. Ich benötige einen Rat, bezüglich der Beantragung eines Ukrainischen Ausweises (kein Reisepass). Eine junge ukrainische Frau besitz nur einen Kinderausweis, der seit kurzen...“

„Das Gleiche gilt auch für Österreich und ist auch dort bekannt: ...“

„Da das nach irischem Recht beurteilt werden muß kann Dir hier in D wohl kaum jemand beantworten. Ich vermute daß trotz anderer Begrifflichkeit ("Asyl") dort für Ukrainer ähnlich weitgehende Befreiungen...“

„Flixbus erscheint mir als die beste Alternative. Von Chisinau in die Ukraine sollte es aber auch mit dem Bus gehen, leider kann ich da nicht weiter helfen , daher der lange Weg nur mit Flixbus sinnvoll“

„Gar nicht, bleib wo Du bist. Ein Asylverfahren ist kein Wunschkonzert. Ansonsten geh nach Hause in die Ukraine, kannst von dort aus Deinen Geschäften nachgehen“

„Hallo, wir sind gerade in der gleichen Situation, allerdings kommt meine Frau aus dem Osten der Ukraine (Donetsk) und sie kann sich nicht mal abmelden da keinerlei Dokumente von dort in der Ukraine gültig...“

„hallo zusammen wir wohnen in estepona spanien und meine frau überlegt gerade mit dem bus nach odessa oder chisinau zu reisen. kennt jemand eine verbindung oder ein unternehmen danke“

„hallo guten tag,kann mir jemand sagen ob es möglich ist wenn ich als ukrainer in irland asyl habe und das hotel bezahlt vom staat habe,wie kann ich ich dann in die eu oder moldavien reisen“

„Laut Asylstelle sind wohl beide Verfahren noch in der Prüfung. Ist frustrierend, wenn du selbst als der deutschen Sprache halbwegs mächtiger Mensch kaum Informationen bekommst. Ich bleibe am Ball. Solange...“

„Ich lese auch nur kreuz und quer im Internet. Bei dem 2. Mann ist es ja wohl noch in Prüfung. Warum ist es bei ihm anders? Allg. musst aber da dran bleiben, da ist das letzte Wort sicherlich nicht gesprochen“

„Danke für die Antwort! Hast du irgendwelche Links, wie die Bedingungen sind? Gesetzestexte etc? Wir haben heute die Asylsprechstunde genutzt. Die Sachbearbeiterin fand es selbst verwunderlich, dass die...“

„Da wird halt geprüft ob sie wegen langen Polenaufenthalt den Sonderstatus als Ukaineflüchling erhalten oder nicht. Ansonsten gelten sie halt nach Asylgesetz. Ukrainer werden halt NICHT als Asylsuchende...“

„Vielen Dank für deine Antwort. Ja, beide waren bereits öfter mit Visum in Polen arbeiten. Doch erst 20 Tage vor dem Kriegsausbruch hat er erstmasl seine Frau und sein Kind mitgenommen aus Angst vor dem...“

„Wie lange waren denn die Männer schon in Polen zum Arbeiten gemeldet? Sicherlich länger als sie dann komplett mit Familie rüber sind. Das könnte das Problem sein.“

„Hallo und schön, dass es euch gibt! Ich bin durch Zufall hier in Deutschland an zwei ukrainische Männer geraten. Ihre Geschichte geht wie folgt: Ziemlich genau einen Monat vor dem Kriegsausbruch haben...“