FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Juschtschenko glaubt die Krise bereits 2010 zu überwinden

0 Kommentare

Der Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, ist überzeugt davon, dass die Ukraine innerhalb von einem bis anderthalb Jahren die Mehrzahl der Folgen der Finanzkrise überwindet. Dies erklärte er während der Allukrainischen Gemeindeanhörung/Städtetag, berichtet RBK-Ukraina.

“In ein bis anderthalb Jahren, wenn die Welt und unsere Nation die Mehrzahl der Folgen der Finanzkrise bewältig hat, wir wir um einiges stärker sein”, sagte Juschtschenko.

Gemeinsam damit betonte er, dass ein vollwertiger “Ausweg aus der Krise nicht nur Jahr braucht”. “Es ist möglich, dass wir bereits niemals die sein werden, die wir vor zehn Monaten aus der Sicht der Möglichkeiten, insbesondere der finanziellen, waren”, unterstrich der Präsident.

Unterdessen kann, seinen Worten nach, “ein Land, welches sich reformiert, um einiges leichter mit den Krisenfolgen fertig werden”.

Vorher drückte der Präsident der Ukraine seine Überzeugung aus, dass die Fraktion des Blockes “Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung” in der Werchowna Rada die Gesetzesentwürfe des Antikrisenpaketes unterstützen wird, worüber der Stellvertreter des Präsidialamtsleiters, der Vertreter des Präsidenten in der Werchowna Rada, Igor Popow informierte. Er betonte, dass der Präsident davon sich davon leiten lässt, dass derzeit eine Konsolidierung der Macht äußerst notwendig für die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds und den Erhalt der zweiten Tranche des Kredites des Fonds ist.

Für den Erhalt des IWF Kredites hat die Ukraine zwei Monate “in leeren Diskussionen” bezüglich der Notwendigkeiten den Staatshaushalt zu ändern verloren, erklärte Wiktor Juschtschenko am Vortage. Er bezeichnete gleichfalls die “Nichtbereitschaft die Wahrheit zu sagen” als Verschleierung der realen finanziellen und ökonomischen Situation im Lande durch die Regierung.

Am 18. März hatte der Präsident während eines Treffens mit dem Vorsitzenden der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, erklärte, dass die Ukraine einen Plan hat, wie auf die Herausforderungen, die durch die weltweite Finanzkrise hervorgerufen wurden, reagiert wird. “Die Ukraine hat im Ganzen einen Plan, wie auf alle Herausforderungen reagiert werden kann, die von der weltweiten Finanzkrise erzeugt wurden”, Insbesondere gelang es der Ukraine, seinen Worten nach, eine der schwierigsten Fragen – die Optimierung des Wertes der Außenhandelsbilanz – zu regeln.

Als außerordentlich wichtig im Kontext der Krisenüberwindung bezeichnete der Präsident die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds, der Präsident bestätigte, dass nach der Regelung der Beziehung zum IWF, die Ukraine beabsichtigt mit der Europäischen Investitionsbank, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und anderen finanziellen Institutionen zusammenzuarbeiten, “um Antworten auf die Herausforderungen der weltweiten Wirtschaftskrise zu bilden”.

Vorher hatte der Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, Thomas Mirow, erklärt, dass die ökonomische Situation in der Ukraine die schlechteste unter den Ländern Osteuropas ist. “Die Preise für die Industrieproduktion fallen, die Kosten der importierten Energieträger stiegen für die Ukraine. Zudem gibt es in diesem Land eine schwierige politische Situation. Im Ganzen ist die Situation nicht sehr einfach. Die prozentualen Aufschläge für die Risiken bei der Kreditaufnahme im Ausland sind für ukrainische Unternehmen und Finanzinstitute stark in die Höhe geschnellt”, betonte der Leiter der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

Im Februar verkündete die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung ihre Absicht der ukrainischen Regierung 500 Mio. € für die Rekapitalisierung der Problembanken zu gewähren. Den allgemeinen Refinanzierungsbedarf der Banken Osteuropas bezifferte Thomas Mirow im Februar mit 200 Mrd. Dollar und weitere 150 Mrd. Dollar sind, seiner Meinung nach, für die Rekapitalisierung der Banken der Region notwendig.

Quelle: RBK-Ukraina

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 567

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Facebook, Google News, Telegram, Twitter, VK, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 5.0/7 (bei 1 abgegebenen Bewertung)

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wie wird das Jahr 2022 für die Ukraine?
Interview

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)-6 °C  Ushhorod-6 °C  
Lwiw (Lemberg)-1 °C  Iwano-Frankiwsk0 °C  
Rachiw-9 °C  Jassinja-5 °C  
Ternopil-2 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)0 °C  
Luzk-1 °C  Riwne-2 °C  
Chmelnyzkyj-4 °C  Winnyzja-6 °C  
Schytomyr-5 °C  Tschernihiw (Tschernigow)-6 °C  
Tscherkassy-7 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)-6 °C  
Poltawa-9 °C  Sumy-12 °C  
Odessa-5 °C  Mykolajiw (Nikolajew)-5 °C  
Cherson-5 °C  Charkiw (Charkow)-7 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)-5 °C  Saporischschja (Saporoschje)-6 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)-6 °C  Donezk-5 °C  
Luhansk (Lugansk)-2 °C  Simferopol-3 °C  
Sewastopol-1 °C  Jalta-1 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Die Ausweisung von russischen Staatsbürgern mag "Charme" haben, aber es würde wohl die Falschen treffen, der "kleine Mann" will doch den ganzen Scheiß ebenso wenig wie wir. Vermutlich wäre es auch...“

„Na ja, ein Konzentrationslager ist eine ablehnenswerte und menschenverachtende Eintichtung. Niemand auf diesem Planeten hat dieses zu organisieren und erst Recht sollte dort niemals jemand eingesperrt...“

„...Putin muss klar werden, dass er einen hohen Preis zahlen muss. Der erste Schritt wäre die Ausweisung aller russischer Staatsbürger in allen Nato & EU-Ländern und das Verlassne hat bis zum Ende...“

„Ukrainer- und Russen verhandelt und findet einen für beide Seiten akzeptablen Weg. Ihr habt keine andere Wahl. Gott sei Dank, spricht man auf beiden Seiten russisch, teilweise auch ukrainisch. Sprachliche...“

„Man muss es realistisch betrachten. Die Ukraine ist eine Demokratie, einer der wenigen der Ex-Sowjetunion, neben den baltischen Staaten. Die Ukraine ist nicht Teil der Nato. Sie hat KEINE Bündnispartner....“

„Vielleicht kann mir zwick mal erklären warum er immer so "aggressiv" seine Argumente mit Beleidigungen versucht zu bestärken. Ich bin ein Kasper und mbert ein Propagandist, das hilft nicht weiter, wirklich...“

„Ich glaub zum Thema Waffen sind wir sehr nah beisammen. Ich meinte auch nicht damit, dass Europa am Boden liegt, sondern, dass Europa nicht mit einer Stimme spricht.Sondern jede Nation eigen interessen...“

„Vielleicht kann mir zwick mal erklären warum er immer so "aggressiv" seine Argumente mit Beleidigungen versucht zu bestärken. Ich bin ein Kasper und mbert ein Propagandist, das hilft nicht weiter, wirklich...“

„Lieber Martin, rein geschichtlich betrachtet, kommt Russland bei Deiner Betrachtung zu schlecht weg. Im 2. WK war Russland bei Weitem nicht annähernd am Boden. Die Deutschen sehr wohl, der Wehrmacht ging...“

„Ist es da nicht natürlich wenn Russland irgendwann reagiert und eine imaginäre Grenze setzt? Verträge müssen von Beiden Seiten eingehalten werdeny sonst sind sie das Papier nicht wert. D Aus meiner...“

„War es nicht der Westen der vertraglich zugesichert hat die Nato nicht zu erweitern? Letztendlch ist die Nato größer und Russland hat geschwiegen. Nein Das ist ja totaler Unfug. Deswegen hast dich hier...“

„Vorkuta, Du hast Probleme mit Mainstream-medien, warum? Öffentlich rechtliche Fernseh- und Rundfunkanstalten verlogen? Warum hast Du mit diesen Medien ein Problem? Weil Du Dich in der Minderheit befindest?...“

„Russland wurde nach dem Zerfall der SU vom Westen in vielen Bereichen verarscht, Russlands Schwäche ausgenutzt. Die russische Elite hatte beschlossen sich zu wehren und nach Jelzin hat man Putin installiert....“

„Wenn Russland und die Ukraine nicht fähig sind, durch Verhandlungen eine vernünftige, machbare Lösung zu finden, müssen sie mit den Konsequenzen leben. In der allgemeinen Form ist das nun wirklich...“

„Wenn Russland und die Ukraine nicht fähig sind, durch Verhandlungen eine vernünftige, machbare Lösung zu finden, müssen sie mit den Konsequenzen leben.“

„War es nicht der Westen der vertraglich zugesichert hat die Nato nicht zu erweitern? Und erneut: nein. iframe“

„War es nicht der Westen der vertraglich zugesichert hat die Nato nicht zu erweitern? Letztendlch ist die Nato größer und Russland hat geschwiegen. Ist es da nicht natürlich wenn Russland irgendwann...“

„Ansichtssache!? Besser ist es, sich seine eigene Sicht auf die Dinge zu binden, indem man soviel wie möglich in die Breite (auch ins Ausland) geht. Dann erfährt man unterschiedliche Sichtweisen und kann...“

„Das ist Ansichtssache. Habe den CICERO seit Jahren im Abonnement und bin zufrieden. Auf alle Fälle interessanter und objektiver als die "Mainstream-Medien" und die verlogenen öffentlichen Rundfunk- &...“

„Habe eben erst diese Diskussion hier entdeckt. Als Organisator des Deutschen Mittwochs-Stammtisches Kyjiw weise ich darauf hin, dass die Treffen wieder stattfinden werden, sobald die Corona-Situation übersichtlicher...“

„Lieber mbert, überall auf der Welt ist doch entscheidend, ob sich die jeweiligen Führung vor den anderen Militärmächten fürchten. Ob Demokratie- oder Diktatur ist völlig nebensächlich. Momentan...“

„1. Russland (die Sowjetunion) wurde ohne jeglichen Grund, von uns Deutschen, trotz Friedensvertrag, angegriffen und nahezu vernichtet. (Unternehmen Barbarossa). Zwei itzeklitzekleine Details, die Dir vielleicht...“