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Nationalbank der Ukraine nimmt die PromInvestBank unter "zeitweilige Verwaltung"

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Die PromInvestbank (PIB) wurde zum ersten Opfer der Liquiditätskrise, was mit einer Raiderattacke auf die Bank zusammenfiel. Gestern entschied sich die Zentralbank, das Institut zeitweilig zu übernehmen und ein Moratorium für die Ausgabe von Einlagen zu erlassen. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, geschah dies nach drei vergeblichen Versuchen des Verkaufs der PIB, für die Investoren von 300 Mio. $ bis 800 Mio. $ boten. Banker befürchten, dass der Bankrott der PIB zum Beginn einer Reihe von Bankrotten anderer Banken werden könnte.

Gestern spät abends faste der Vorstand der Zentralbank (NBU) den Beschluss eine zeitweilige Verwaltung der Prominvestbank einzuführen. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ ein hochgestellter Informant bei der NBU mitteilte, wurde zu deren Leiter der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der NBU, Wladimir Krotjuk, ernannt. “Heute wurden alle Vorstände der PIB ihres Postens enthoben, wegen dem es einen Konflikt zwischen den Aktionären gab und ordneten ein Moratorium auf die Ausgabe von Einlagen an.”, teilte der Informant in der NBU mit. Der Artikel 75 des Gesetzes “Zu den Banken und der Banktätigkeit” besagt, dass die NBU “verpflichtet ist eine zeitweilige Verwaltung im Fall einer spürbaren Bedrohung der Zahlungsfähigkeit einer Bank zu ernennen.” Die Tätigkeit der zeitweiligen Verwaltung kann dann enden, wenn gemäß dem Artikel 86 “die Banklizenz entzogen wird und der Beschluss zur Ernennung eines Liquidators gefasst wird”.

Den Angaben der Zentralbank nach, nahm die PromInvestBank unter den 178 Banken zum 1. Juli 2008 den 6. Platz bei den Aktiva (27,539 Mrd. Hrywnja, ca. 3,9 Mrd. €) bei einem Stammkapital von 200,175 Mio. Hrywnja (ca. 28,6 Mio. €), Eigenmitteln 2,8 Mrd. Hrywnja (ca. 400 Mio. €), Zahlungsverpflichtungen von 21,876 Mrd. Hrywnja (ca. 3,13 Mrd. €) ein. Dabei betrugen die Einlagen von physischen Personen 11,989 Mrd. Hrywnja (4. Platz, ca. 1,71 Mrd. €) und von juristischen Personen 10,564 Mrd. Hrywnja (3. Platz, ca. 1,51 Mrd. €).

Grund für die Einführung einer zeitweiligen Verwaltung wurde eine Raiderattacke auf das Institut. Aufgrund dessen hoben Anleger massenhaft ihrer Einlagen ab und die Zentralbank musste der Bank eine Kreditlinie über 5 Mrd. Hrywnja (ca. 714 Mio. €, Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 1. Oktober) eröffnen. Gestern erklärte der Vorsitzende des NBU-Rates, Pjotr Poroschenko, dass der Regulierer der PIB nur zwei Mrd. Hrywnja unter Sicherheit von Eigentumsrechten überwiesen hat, doch der Vorstand der PIB hatte der NBU die Dokumente weder vorgefertigt, noch als Pfand übergeben. Dabei setzten die Anleger den Abzug ihrer Mittel fort und der Bank reichten die Mittel für die Befriedigung der Forderungen nicht mehr.

Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, gingen vor der Entscheidung über die Sanierung der PIB an die Besitzer – die Familie Matwijenko – mehrere Vorschläge zu deren Verkauf ein. “Es gab drei Vorschläge.”, erzählte der Informant bei der NBU. “Nikolaj Lagun schlug 300 Mio. $ vor, er wurde abgewiesen und ihm wurde gesagt ‘mach keine Witze’. Ein Moskauer schlug 600 Mio. $ vor und am Dienstag hat Pjotr Poroschenko angeblich 800 Mio. $ vor.” Pjotr Poroschenko dementiert sein Interesse: “Ich war bei der PIB auf Bitten des Leiters. Wladimir Pawlowitsch (Matwijenko) ging davon aus, dass die NBU grundlos die Ausgabe auf zwei Milliarden zur Refinanzierung beschränkte. Es handelt sich nicht darum, dass jemand den Leiter der PIB zu irgendwas verpflichten will, sondern darum, dass jede Refinanzierung durch die NBU ordnungsgemäß abgewickelt werden muss.” Der Mitbesitzer der “Deltabank”, Nikolaj Lagun, bestätigte dem “Kommersant-Ukraine“ den Fakt der Verhandlungen.

Der dritte Teilnehmer der Verhandlungen – der Präsident der russischen Finanzinvestgruppe “Intelinks” Dmitrij Kljujew – erzählte dem “Kommersant-Ukraine“, dass er am 5. Oktober mit Wladimir Matwijenko eine Absichtserklärung über den Kauf von 75% der Aktien der PIB unterzeichnet hat. Seinen Worten nach, einigten sich beide Seiten für eine Beschleunigung des Prozesses darauf, dass Matwijenko ihm die Aktien “schenkt”, welche den Mitgliedern seiner Familie gehören, für diese etwa 750 Mio. $ erhaltend: “Das Wesen des Protokolls bestand darin, dass die Aktionäre beabsichtigen ihre Aktien bis zum Anteil von 75%, doch nicht weniger als 70% des Stammkapitals, zu verkaufen und ich drücke meine Absicht aus diese zu kaufen.”

“Wir haben die Bank mit 1 Mrd. $ bewertet, da wir nicht herausfinden/verstehen konnten, wie viele Aktien er kontrolliert. Matwijenko ‘drehte’ sich die ganze Zeit und sagte ‘ich habe 75%’, nachher ‘ich habe 70%’.”, sagt Dmitrij Klujew. “Ich sagte, gib mir irgendwas verbindliches: z. B. die Bank kostet 1 Mrd. $ und wie viele Aktien es geben wird und soviel wird bezahlt. Darauf einigten wir uns. Danach sprachen wir ab, wie das Geld überwiesen und die Dokumente ausgefüllt werden. Dafür habe ich eine Summe reserviert und verpflichtete mich 1 Mrd. Hrywnja bis zur festgelegten Frist zu liefern. Doch vor dem Ablauf dieser Frist sollte Matwijenko alle Verträge der Schenkung zu unterzeichnen und dafür das Geld zu erhalten. Als ich am Montag zur Unterzeichnung der Schenkungsverträge eintraf, welche von unseren Juristen ausgearbeitet wurden, wurde klar, dass ein Teil der Verträge, etwa 40% der Aktien, für mich unterschrieben wurden, doch für die restlichen 30% weigerte sich seine Familie – Sohn, Tochter, Frau – die Verträge zu unterschreiben.”

Kljujew geht davon aus, dass er mehr als alle an der Inkulanz von Wladimir Matwijenko gelitten hat. “Noch vor einem Jahr bin ich aus allen Aktiva ausgestiegen und hatte Cash, welches in verschiedenen Hoheitsgebieten verteilt war. Für die Konsolidierung dieses Geldes (über die Auszahlung der Aktien der PIB, “Kommersant-Ukraine“) wurden titanische Anstrengungen unternommen, daher sehen sie, dass sogar vielgeachtete Banken zusammenzubrechen beginnen. Ich bin persönlich am Sonntag losgefahren, um mich davon zu überzeugen, dass Matwijenko, der Mensch ist, der diese Bank kontrolliert. Der notwendige Teil des Geldes wurde in Hrywnja gesammelt, doch dieser hat gerade stark an Wert verloren.”, erregte sich Dmitrij Kljujew. “Ich führte Verhandlungen mit Wladimir Stelmach, Julia Timoschenko, die mir versicherte, dass sie bereit ist in jedem Fall diese Systembank zu stützen, deren Bankrott eine Gefahr für die nationale Sicherheit der Ukraine darstellt.”

Die Eigentümer der Bank konnten nicht nur die Bank nicht verkaufen, sondern verloren auch die Kontrolle über diese nach Einführung der zeiweiligen Verwaltung. Für deren Tätigkeit interessierte sich die Generalstaatsanwaltschaft. Sie informierte gestern über den Beginn einer Überprüfung der PIB insbesondere über die Nichtbeachtung des Gesetzes “Zu den Banken/Über Banken”, um “Versuche die Bank in den Bankrott zu führen und die Inbesitznahme der Aktiva zu verhindern”.

Banker gehen davon aus, dass die Inkulanz der Aktionäre der PIB auch die Stabilität anderer Kreditinstitute kosten kann. “Anleger werden rennen, um ihre Einlagen bei allen Banken abzuheben und sie fallen wie Dominosteine.”, befürchtet der stellvertretende Vorstandsvorsitzende einer der größten Banken. Das Abziehen der Einlagen könnte verschärft werden von der Notwendigkeit einer Reihe von Banken bis zum Ende des Jahres ausländischen Investoren 1,4 Mrd. $ zu erstatten. “Einzelne Banken haben Lücken in ihrer Finanzierung.”, sagte Poroschenko. “Falls es notwendig wird, ist die Zentralbank bereit diese zu stützen.” Bei der Zentralbank teilte man dem “Kommersant-Ukraine“ mit, dass der Präsident der NBU, Wladimir Stelmach, beabsichtigt eine Pressekonferenz durchzuführen, die der Einführung einer zeitweiligen Verwaltung der PIB gewidmet ist und um der Bevölkerung die panische Stimmung zu nehmen. “Er soll die Anleger beruhigen, damit die Banken nicht umfallen.”, sagte der Informant bei der Zentralbank.

Quelle: Kommersant-Ukraine

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Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1240

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„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


“

„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

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