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Oleh Tjahnybok: „Wir sind auf die Provokationen nicht eingegangen, wir haben Ordnung geschaffen“

Der Führer der Partei „Swoboda/Freiheit“, Oleg Tjagnybok, legte dem Korrespondenten des “Kommersant-Ukraine”, Artjom Skoropadskij, seine Version dessen dar, warum die Feiern zum Tag des Sieges in Lwiw mit Massenprügeleien endeten.

„Haben Sie erwartet, dass die Feier des Tags des Sieges in Lwiw mit einer Schlägerei und Schüssen enden wird?“

„Wir haben uns darauf vorbereitet. Noch am 9. Mai haben wir dutzende von Versammlungen in der gesamten Ukraine organisiert, gegen das Gesetz zu den roten Fahnen auftretend; wir führten eine Sitzung der drei galizischen Oblasträte durch, die erklärten, dass es verboten sei diese auf ihren Territorien zu hissen. Mehr noch: wir haben die Miliz vor möglichen Provokationen gewarnt. Wir wussten, dass die Anreisenden Luftdruck-, Hieb- und Stichwaffen bei sich haben werden und wandten uns an die Leitung der Lwiwer Oblast, dabei Ordnung am 9. Mai fordernd. Wir warnten: wenn es keine roten Flaggen gibt, dann gibt es keine Probleme; gibt es Flaggen, dann wird es Provokationen und Zusammenstöße geben.“

„Doch beschuldigt man sie trotzdem, dass sie auf die Provokationen eingegangen sind“

„Bei der Mehrzahl von uns gab es persönliche Motive die Feier dieses Tages nicht unter roten Fahnen zuzulassen. Meine Mutter wurde mit vier Jahren von den Bolschewiken nach Sibirien geschickt und danach soll ich rote bolschewistische Lappen bei mir in der Stadt dulden? Wir sind nicht auf Provokationen eingegangen, wir haben Ordnung geschaffen. Worauf haben die Machthaber gehofft? Dachten sie, dass es keine Reaktion des Volkes geben wird? Zu den Zusammenstößen führten Inkompetenz, Unprofessionalität und fehlender Patriotismus der Machthaber“.

„Sind Sie trotzdem bereit wenigstens einen Teil der Verantwortung für die Geschehnisse zu übernehmen?“

„Wir haben alles deutlich, richtig und nach dem Gesetz getan. Wir haben den Boden nicht überspannt, wir haben unsere Häuser geschützt! Wenn es keine Flaggen gegeben hätte, dann hätte man diese Ereignisse vermeiden können.“

„An den Prügeleien, das ist auf den Videoaufnahmen zu sehen, beteiligten sich total junge Leute, im Alter von 15-16 Jahren. Sind das Mitglieder Ihrer Partei?“

„Mitglieder von ‘Swoboda’ können Leute ab 18 Jahren werden und wir halten uns streng an diese Forderung der Gesetzgebung. Unsere Leute waren viele – fast in ganz Lwiw, wir wussten ja nicht, wo es Provokationen geben wird. Doch nicht nur ‘Swoboda’ nahm an den Aktionen teil. Es war auch die einfache Lwiwer Jugend, die empört über die antiukrainischen Handlungen war. Und wir unterstützen die Taten dieser Jugend.“

„Der Leiter der Charkower Oblastverwaltung, Michail Dobkin, versprach am 22. Juni gemeinsam mit Charkowern und Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges nach Lwiw zu fahren, um der Opfer des Krieges zu gedenken. Ist eine Wiederholung der Ereignisse des 9. Mai möglich?“

„Wir freuen uns immer über Gäste, doch nur wenn sie mit guten Absichten kommen. Und falls sie mit roten Fahnen kommen, so wissen sie, wie unsere Reaktion sein wird. Wir bekämpfen die Veteranen nicht, wir bekämpfen Provokatoren und den Kommunismus.“

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„Können die Unruhen in Lwiw die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland verschlechtern?“

„Mir scheint, dass Russland absolut alles gleichgültig ist. Russland interessiert sich mehr für die ukrainische Erde und die ukrainische Wirtschaft. Strategische Unternehmen interessieren sie, unsere Reichtümer und nicht die Ereignisse in Lwiw.“

„Kann man die Geschehnisse des 9. Mai als Beginn des Wahlkampfes von ‘Swoboda’ auffassen?“

„‘Swoboda’ begann sich auf die Wahlen am Tag nach Abschluss der letzten Wahlen vorzubereiten. Wir sind eine außerparlamentarische Partei, wir bereiten uns immer auf Wahlen vor. Dass, was am 9. Mai geschah, ist für uns nichts extraordinäres; wir gehen jedes Jahr auf die Straßen!“

„Einige beschuldigen Sie dessen, dass ‘Swoboda’ am 9. Mai Wiktor Janukowitsch zugespielt hat, den Einwohnern des Südens und des Ostens der Ukraine zeigend, dass in Galizien ausschließlich intolerante Banderowzy leben, welche das Land spalten.“

„Wir führen seit 20 Jahren antikommunistische Aktionen durch und begannen bereits damit, als Janukowitsch niemand kannte. Wir haben solche Aktionen gemacht und werden sie weiter tun, solange die kommunistische Ideologie nicht verboten wird. Warum soll ich ruhig darauf schauen, dass man uns in unserem Land die sowjetische Ideologie aufzwängt? Ja ich pfeife darauf, was man über uns sagt – wir sind konsequente Patrioten. Nach den Ereignissen des 9. Mai könnten die Moskauer Herren im Gegenteil Janukowitsch gegenüber Ansprüche erheben und sagen: ‘Warum regierst du Kleinrussland so schlecht? Unter Juschtschenko war alles ruhig und du kannst die Ordnung nicht aufrechterhalten?’ So ist es für ihn nicht von Vorteil.“

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 732

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„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“

„Gestern 6 Stunden warten vor der Grenze Richtung Polen in Krakowez mit dem Kleinbus. Abfertigung ging dann schnell da auch Passagiere mit EU-Pass dabei waren“

„Bin am Montag 15.6.26 um 8 Uhr in Urgyniw ausgereist, das erste Mal an einem Montagmorgen ca. 15 Fahrzeuge vor mir, bin sonst der Erste oder Zweite, egal, nach ca 20 Minuten wurde dann die nächste Welle...“

„Derzeit, ist es überall sehr voll an den Grenzen Ukraine/ Polen. Zb. Krakovets 100 PKW ca. 10 h Wartezeit. Wollen Montag rüber, versuchen es sehr früh.“