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Die „Swoboda“ kommt mit Granaten

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Swoboda vor der RadaRauchbombe vor dem ukrainischen Parlament, Foto: Sergej Nuschnenko, lb.ua
Hat die ukraineweite Vereinigung „Swoboda“ (dtsch. Freiheit) ein Recht auf die Verteidigung ihrer Position bezüglich von Änderungen der ukrainischen Verfassung? Offenbar ja, sowie jede andere politische Partei – mit Sitzen im Parlament, oder nicht. Hat ein Vertreter dieser Partei – oder auch jeder anderen, das Recht, eine Granate auf Sicherheitsbeamte zu werfen, die lediglich das vom Volk gewählte Parlament des Landes verteidigen? Von der Antwort auf diese Frage – einer ehrlichen Antwort, hängt die Beziehung zur Staatlichkeit an sich ab.

Aber wie kann das so sein? Und wo waren Sie, als die Ereignisse auf dem Maidan ihren Lauf nahmen? Ich werde beantworten, wo ich war – auf genau diesen Positionen. Denen, die die Staatlichkeit befürworten. Denn auf dem Maidan wurde die Grenze zur Gewalt nicht durch die Protestanten überschritten, sondern durch die Sicherheitsbehörden. Sicherheitsbeamten verprügelten die Studenten auf dem Maidan. Sicherheitsbeamten verdrängten die Demonstranten vom Maidan. Sicherheitsbeamten blockierten das gesamte Regierungsviertel, um jegliche Arten von Protestaktionen zu stören. Sicherheitsbeamten lockten die Demonstranten an den Mauern der Rada in die Falle. Sicherheitsbeamten arbeiteten einen Plan zur „Säuberung“ des Maidans und der faktischen Vernichtung der Opposition aus. Einer physischen Vernichtung. Genau aus diesem Grund meinte ich, dass das in keinstem Sinne Sicherheitsbeamten waren, sondern eine gewöhnliche Gaunerbande mit Schulterstücken – so wie jetzt in Russland. Doch erinnert euch gleichzeitig daran, dass es gegen militärische Einheiten – besonders gegen Grundwehrdienstleistende, keinerlei Aggression oder Hass gab, sogar in den schwersten Tagen auf dem Maidan. Ganz zu schweigen davon, dass der Protest auf dem Maidan – darin lag seine Stärke und deshalb erhielt er weltweite Unterstützung, ein friedlicher Protest war. Ja, er hat gelernt, sich zu verteidigen, war jedoch an sich friedlich.

„ Ja, zur Zeit des Maidans stand ich noch neben Oleg Tjagnybok und anderen Führungspersonen und Aktivisten der „Swoboda“, und übrigens auch anderer Parteien. Aber die ganze Zeit über wurde ich zur „Swoboda“ befragt, insbesondere von russischen Kollegen. Wie konnte ich mit einer Partei sympathisieren, die für ihre autoritäre Ideologie bekannt ist? Was für ein Liberaler kann ich nach so etwas noch sein?

Ein ganz gewöhnlicher. Schließlich ist die „Swoboda“ unter meine Flagge – die Flagge der europäischen Demokratie, getreten, und nicht ich unter ihre. Wenn die „Swoboda“ die zukünftige Integration des Landes durch Europa vertritt, dann heißt das, dass ihre Führer und Aktivisten verstehen, dass sie in Europa ihre Blickwinkel und Prinzipien mit eben den europäischen Methoden verteidigen müssen. Im Parlament, wenn sie gewählt werden. In den Medien. Auf Versammlungen und Demonstrationen. Aber ohne Granaten.

Offensichtlich hat sich ein solches Verständnis noch nicht vollständig durchgesetzt. Nicht nur bei der „Swoboda“, sondern auch bei Vertretern anderer politischer Parteien, die sich heute größere Sorgen um ihre Ergebnisse bei Lokalwahlen machen, als um die Zukunft des Landes, denn jede Diskussion ist gut, wenn sie realistisch ist. Ja, in der Verteidigung des Präsidenten und seiner Anhänger bezüglich der Änderungen in der Verfassung, lassen sich einige Schwachstellen finden. Auch kann man eine Herabsetzung der Souveränität aufgrund von Vereinbarungen mit westlichen Partnern sehen. Das Problem besteht darin, dass die Gegner der Verfassungsänderungen nicht auf die allerwichtigste Frage antworten, welche Folgen nämlich die Ablehnung des Minsker Abkommens und ein regelrechtes Zerstören der Beziehungen zu den westlichen Partnern haben.

Sie hätten ihre Wähler über die Folgen in Kenntnis setzen sollen und die ganze Verantwortung für diese Folgen auf sich nehmen müssen. In diesem Fall auch den vollkommenen wirklichen Verlust einer gerade heranwachsenden Staatlichkeit. Dann hätten wenigsten die, die das alles überstehen, nach ihrer Emigration ehrliche Memoiren schreiben können.

31. August 2015 // Witalij Portnikow

Quelle: Witalij Portnikow

Übersetzerin:   Helena Hempel — Wörter: 578

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“