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Die Ukraine wird nur für das verbrauchte Gas zahlen

Im Verlaufe des gestrigen Treffens in Gdansk einigten sich die Premierminister Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Julia Timoschenko, auf gegenseitige Zugeständnisse im Gasbereich. Wladimir Putin stimmte dem zu, dass Kiew nur für das verbrauchte Gas zahlen wird. Im Austausch dafür stimmte Timoschenko, den Informationen des “Kommersant-Ukraine“ nach, zu, Moskau in der Frage der Transitgebühren für Gas entgegenzukommen und russischen Unternehmen vorteilhafte Verträge im Bereich der Atomenergie anzubieten.

Wladimir Putin und Julia Timoschenko führten gestern ein bilaterales Treffen in Gdansk durch, wohin beide Premiers anlässlich der Veranstaltung zum 70. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges fuhren. “Wir haben uns darauf geeinigt, dass die heutigen Bedingungen der Weltfinanzkrise, die sich auf die Wirtschaften unserer Staaten auswirken, auch bei den gegenseitigen Rechnungen bei den Gaslieferungen berücksichtigt werden müssen”, erläuterte Putin die Ergebnisse des Gesprächs. “Wir weisen die Wirtschaftssubjekte an, dass diese Umstände zu berücksichtigen sind. Und wir begreifen, dass die ukrainische Wirtschaft so viele Ressourcen nutzt, wie sie benötigt und davon werden wir ausgehen”. Timoschenko ihrerseits merkte an, dass die Ukraine nur das Gas bezahlen wird, welches sie tatsächlich verbraucht, “solange es diese schwere Lebenssituation gibt”. Dabei merkte sie an, dass alle “Krisenerscheinungen” in den gegenseitigen Gasbeziehungen zwischen der Ukraine und Russland behoben sind und die Unterredungen zu den Lieferungen und dem Transit im Weiteren kein Problem mehr darstellen.

Dass die Ukraine im Jahr 2010 beabsichtigt die Gaskäufe zu reduzieren, verkündete Timoschenko bereits am 20. August in Lwow. Die Premierin versprach, dass die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” anstelle der 52 Mrd. Kubikmeter Gas (so viel importierte die Ukraine im Jahr 2007) insgesamt 25 Mrd. Kubikmeter kaufen wird. Sie teilte mit, dass die Ukraine für 2009 40 Mrd. Kubikmeter russischen Gases vertraglich vereinbart hatte, doch auf dem Binnenmarkt nur 33 Mrd. Kubikmeter Gas absetzen kann. Wie Julia Timoschenko erläuterte, steht der Verbrauchsrückgang mit dessen Ersatz durch Atomenergie, Steinkohle und anderen alternativen Energieträgern mit dem Ziel der Erhöhung der Energiesicherheit des Landes in Verbindung.

Wie dem “Kommersant-Ukraine“ ein Informant in der russischen Regierung mitteilte, wurde eine vorläufige Vereinbarung zwischen den Premieren zur Senkung der Käufe russischen Gases noch am 19. August vereinbart – einen Tag vor der offiziellen Erklärung von Timoschenko. Eben an diesem Tag diskutierten die Premiers am Telefon “die Zusammenarbeit in den Bereichen der Wirtschaft, der Energiewirtschaft und der Finanzen”, wie der Pressedienst der russischen Regierung mitteilte. Den Worten eines Informanten des “Kommersant-Ukraine“ im Energieministerium nach, bot Timoschenko “einen gewissen Nachlass bei den Tarifen für den Transport von Erdgas über das Territorium der Ukraine an” und bat im Austausch dafür darum, die Liefermengen zu verringern und das Verfahren des Gashändlers RosUkrEnergo (“Gasprom” gehören 50%) vor dem Stockholmer Handelsgericht einzustellen, welcher von “Naftogas” 600 Mio. $ Strafzahlung für die verspätete Bezahlung des Gases im Jahre 2008 fordert (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 3. Juli). Dies alles bewertend, wurde gestern die mündliche Vereinbarung zwischen den Premierministerin endgültig bestätigt. Zumal ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ im Regierungsapparat der Russischen Föderation mitteilte, dass das Verfahren in Stockholm eingestellt wurde.

Bei “Gasprom” kommentierte man gestern die vorliegende Situation nicht. Inoffiziell teilte man dem “Kommersant-Ukraine“ mit, dass man den Vertrag mit der Ukraine für das Jahr 2010 nicht ändern wird. Im Falle der Nichtlieferung der Hälfte der Gasmenge “Gasprom” bis zu 5 Mrd. $ an Einnahmen verlieren wird.

Zu welchen Zugeständnissen Kiew im Austausch für die Zustimmung Wladimir Putins von der Ukraine nicht die Entnahme des gesamten vertraglichen Gasvolumens bereit ist, teilte Timoschenko gestern nicht mit. Jedoch, könnten den Worten des Beraters der Premierministerin, Alexander Gudyma, Mitglied des Energieausschusses der Werchowna Rada, nach, “zwei Dinge zum Gegenstand eines Kompromisses zwischen der Ukraine und Russland werden”. “Vor allem ist dies Transitgebühr für russisches Gas über das Territorium der Ukraine. Ein weiterer sind Verhandlungen über den Bau eines Werkes für die Produktion von Atombrennstoff auf die Territorium der Ukraine. Die Ukraine hat zwei Bewerbungen erhalten – von der russischen Gesellschaft TWEL und der amerikanischen Westinghouse. Eine endgültige Entscheidung darüber, mit wem das Projekt umgesetzt wird, ist bislang nicht gefällt worden, doch ich denke, dass sie in nächster Zeit zum Vorteil des russischen Herstellers fallen wird”, erklärte er dem “Kommersant-Ukraine“.

Außerdem drückte Timoschenko, den Angaben des “Kommersant-Ukraine“ nach, die Bereitschaft Kiews aus, die Beteiligung russischer Banken am Kapital ukrainischer Kreditgesellschaften und ebenfalls die Beteiligung russischer Unternehmen an der Privatisierung von Industrieaktiva in der Ukraine zu unterstützen. Beispielsweise soll bereits am Ende des Monats die Auktion zur Privatisierung des Odessaer Hafenwerks stattfinden – des größten ukrainischen Herstellers für Mineraldünger.

Natalja Grib, Oleg Gawrisch

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 793

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“