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Der ukrainische Staat stützt die einheimische Flugzeugindustrie

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Das Ministerkabinett hat gestern eine präzedenzlose Entscheidung zur Unterstützung der Flugzeugbaubranche gefällt. Für die Bedürfnisse der Flugzeugbauer werden 3,46 Mrd. Hrywnja (ca. 330 Mio. €) bereitgestellt. Experten gehen davon aus, dass dies eine Belebung der Branche befördert, die aufgrund von Schulden und fehlenden Krediten praktisch blockiert war. Doch langfristig kann ihr nur eine Privatisierung helfen.

Das Ministerkabinett entschied sich der Flugzeugbranche 3,46 Mrd. Hrywnja (ca. 330 Mio. €) zuzuweisen. “Dies erlaubt es, die ukrainische Flugzeugbranche wiederzubeleben und eine Finanzierung der Produktionsarbeiten der Unternehmen zu gewährleisten”, erklärte der Minister für Industriepolitik, Wladimir Nowizkij. Erinnern wir daran, dass aufgrund des Defizits an Umlaufmitteln die Lieferungen von Flugzeugen nach Libyen, Laos, Ägypten und in den Iran scheiterten. Vorher hatte man bei der Regierung gemeldet, dass das staatliche Flugzeugbauunternehmen in Charkow (ChGAPP) 383 Mio. Hrywnja (ca. 36,5 Mio. €) für den Abschluss des Baus von neun Flugzeugen, die zu 90% fertiggestellt sind, benötigt, aus deren Verkauf 212 Mio. $ erwartet werden. Das Kiewer Flugzeugwerk “Awiant” benötigt für die Beendigung des Baus von fünf Flugzeugen 150-200 Mio. Hrywnja (ca. 14,3-19 Mio, €).

Den Worten von Nowizkij nach, wird ein großer Teil der Mittel über den Verkauf von Anleihen des Charkower Flugzeugwerkes und von “Awiant” in Höhe von 1,62 Mrd. Hrywnja (ca. 150 Mio. €) bzw. 858 Mio. Hrywnja (ca. 81,7 Mio. €) gegen Staatsgarantien hereingeholt. Die Mittel werden für die Tilgung von Verbindlichkeiten der Unternehmen verwendet. Die Hauptkreditgeber sind die UkrEximBank und die PromInvestBank.

Für den Abschluss des Baus der drei Flugzeuge des Typs An-74 im ChGAPP und einer An-148 bei “Awiant” gibt die staatliche UkrEximBank Kredite von 385 Mio. Hrywnja (ca. 36,6 Mio. €) und 343 Mio. Hrywnja (ca. 32,6 Mio. €) aus. Die übrigen Gelder – 160 Mio. Hrywnja (ca. 15,2 Mio. €) für das ChGAPP, 90 Mio. Hrywnja (ca. 8,57 Mio. €) für “Awiant” und 10 Mio. Hrywnja (etwas weniger als 1 Mio. €) für das Werk #410 der Zivilluftfahrt – teilt der Stabilisierungsfonds des Staatshaushaltes zu.

Die Schulden von “Awiant” gegenüber Banken belaufen sich auf 460 Mio. Hrywnja (ca. 43,8 Mio. €) und gegenüber Lieferanten auf 688 Mio. Hrywnja (ca. 65,5 Mio. €). Noch mehr Schulden hat das ChGAPP: 1,196 Mrd. Hrywnja (ca. 113 Mio. €) gegenüber Banken und 491 Mio. Hrywnja (ca. 46,8 Mio. €) gegenüber Geschäftspartnern. “Die Unternehmen bezahlen mit Anleihen gegenüber ihren Kreditgebern und unterschreiben eine Vereinbarung eines Zahlungsaufschubes für wenigstens fünf Jahre”, erklärte der Minister. Die Verzinsung der Wertpapiere und die Bedingungen ihrer Ausgabe werden in einer gesonderten Entscheidung festgelegt. “Eine angemessene Verzinsung der Anleihen liegt bei 15-16%”, betont der Leiter des Managements für Investitions- und Bankendienstleistungen der UkrSozBank, Erik Najman.

Banker sehen die Ausgabe von Obligationen als bequeme Art der Lösung der Schuldenprobleme. “Der Staat nimmt die Schulden der Flugzeugbauunternehmen auf sich. Und die Anleihen kann man weiterverkaufen”, sagt Najman. Der Erste Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden der PromInvestBank, Wjatscheslaw Jutkin, betont, dass die Schulden des ChGAPP und von “Awiant” gegenüber der Bank etwa 1 Mrd. Hrywnja (ca. 95 Mio. €) betragen: “Das sind sehr langfristige und problematische Kredite. Wir hoffen, dass wir mit Wertpapieren bezahlt werden, die wir bei Refinanzierungen verwenden können”.

Die gestern von der Regierung getroffenen Entscheidungen gestatten es, die Flugzeugbaubranche der Ukraine, aus der Krise zu führen, denken Experten. Doch die angewiesenen Mittel sind für eine Serienproduktion kommerziell erfolgreicher Flugzeuge nicht ausreichend, unterstreicht der Direktor des Zentrums für politische und ökonomische Analysen, Alexander Kawa. “Sogar unter der Bedingung des Erhalts aller versprochenen Mittel ist ‘Awiant’ aufgrund des Mangels an qualifiziertem Personal nicht in der Lage Flugzeuge fristgemäß zu liefern”, sagt er. “Das Alter der Mitarbeiter des Werks übersteigt die 40er-Grenze bei weitem, viele sind bereits in Rente und neues Personal gibt es leider praktisch nicht. Aufgrund dessen hat das Werk die Übergabe einer einzigen An-148 über mehrere Jahre nicht realisieren können”. Es sieht so aus, als ob man das Problem auch bei der Regierung versteht. Erinnern wir daran, dass gemäß der “Strategie der Entwicklung der einheimischen Flugzeugindustrie bis zum Jahr 2020”, die Unternehmen bis zum Jahr 2015 privatisiert werden sollen.

Jelena Sinizyna

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 706

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“