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Verliert "Energoatom" die Lizenz?

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Heute läuft die Handlungsfrist für den Versicherungsvertrag zwischen “Energoatom” und einem Pool an Atomversicherungen ab, dessen Verlängerung von der überamtlichen Kommission zu Fragen staatlicher Einkäufe blockiert wird. Bei “Energoatom” erklärt man, dass ohne Versicherungsvertrag der zivilen Verantwortung des Unternehmens bei möglichen atomaren Schäden, sich das Unternehmen außer Stande sieht Brennstoffe in die Ukraine zu importieren. Regulierer schließen auch ernsthaftere Folgen nicht aus – der Entzug der Lizenz “Energoatoms” für die Nutzung der 15 Atomenergieblöcke-, was ihren vollständigen Stillstand verursachen könnte.

Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, wird “Energoatom” die Atomkraftwerke ab morgen ohne Versicherung der zivilen Verantwortung für atomare Schäden betreiben, welche im Fall eines Atomunfalls herangezogen werden könnte. “Die Gültigkeit des Versicherungsvertrages, welcher jährlich mit ‘Energoatom’ unterzeichnet wird, lief am 11. Januar aus. Wir haben eine zusätzliche kurzfristige Vereinbarung abgeschlossen, welche den Vertrag bis zum 5. März verlängert hat. Dies stellt eine grobe Verletzung von Gesetzen und internationalen Verpflichtungen dar.”, erklärte dem “Kommersant-Ukraine“ der Generaldirektor des Atomversicherungspools (AVP) Wladimir Sacharow. Seinen Worten nach, können atomare Risiken nach den Gesetzen “Über Versicherungen” (Artikel 13) und “Über die zivile Verantwortung für atomare Schäden und deren finanzielle Gewährleistung” (Artikel 8) nur über einen AVP versichert werden. “‘Energoatom’ sollte eine Empfehlung von der überamtlichen Kommission für staatliche Einkäufe (für Käufe von Versicherungsdienstleistungen bei nur einem Ausschreibungsteilnehmer) erhalten, doch die Kommission behindert dies. Am 18. Dezember schickte ihr das Unternehmen eine Reihe an Dokumenten über 15 Seiten, doch erhielt keine Antwort.”, teilte dem “Kommersant-Ukraine“ Sacharow mit.

Der Vorstandsvorsitzende der Versichung “Krona” (beim AVP dabei), Anatolij Iwanziw, erläuterte dem “Kommersant-Ukraine“, dass der Versicherungsvertrag nicht verlängert werden kann, aufgrund von Kollisionen zwischen den Versicherungsgesetzen und den Änderungen im Gesetz “Über den staatlichen Einkauf von Waren, Arbeit und Dienstleistungen über staatliche Mittel”, welches 2006 in Kraft getreten ist. “‘Energoatom’ wurde verpflichtet eine Ausschreibung für die Wahl des Versicherers durchzuführen, doch in den Gesetzen ist vorgeschrieben, dass eine Versicherung nur über einen Versicherungspool erfolgen kann. Den Anforderungen zweier Gesetzt zufolge, müssten wir die Erlaubnis durch die Ausschreibungskammer erhalten. Im letzten Jahr haben wir diese erhalten, doch in diesem Jahr haben wir sie bislang nicht erhalten können .”, erzählte dem “Kommersant-Ukraine“ Iwanziw. “Wir haben Änderungen im Gesetz ‘Über Staatskäufe’ vorbereitet, um die Versicherung von atomaren Schäden aus der Liste der Dienstleistungen zu streichen, welche Ausschreibungen unterliegen, doch die Werchowna Rada arbeitet nicht.” Der Vorsitzende des Rates des AVP, Alexander Sawada, merkte an, dass, wenn der Versicherungsvertrag für 2008 nicht bis 6. März unterschrieben wird, dann wird die Wiener Konvention zur zivilen Verantwortung bei atomaren Schäden (von der Ukraine ratifiziert) verletzt wird.

Beim Pressedienst von “Energoatom” bestätigte man dem “Kommersant-Ukraine“, dass man keine Erlaubnis von der überamtlichen Kommission erhalten kann. “Am 3. März schickte ‘Energoatom’ erneut eine Anfrage an die überamtliche Kommission mit der Bitte um Erlaubnis zur Durchführung einer Ausschreibung für die Versicherung von atomaren Schäden mit einem Teilnehmer – dem ‘Atomaren Versicherungspool’. Die Durchführung einer Ausschreibung nach der üblichen Prozedur, mit drei Teilnehmern, ist unmöglich. Es gibt in der Ukraine keine Konkurrenz zu dem Versicherungspool.”

Der Vize-Präsident von “Energoatom”, Wladimir Bronnikow, ist erstaunt über die Position der Mitglieder der überamtlichen Kommission, die davon ausgehen, dass “in der Ukraine viele Atomversicherungspools bestehen, welche in der Lage sind ein solches Objekt, wie ein Atomkraftwerk, zu versichern.” Ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ bei “Energoatom” erläuterte, dass die Abwesenheit einer Versicherung es nicht erlaubt atomaren Brennstoff zu importieren: “In der ersten Hälfte des Jahres muss Brennstoff eingeführt werden, doch dies kann ohne Versicherung nicht durchgeführt werden.”

Beim Pressedienst der Ausschreibungskammer dementierte man die Blockade der Versicherung von “Energoatom”: “Die Ausschreibungskammer kann nichts blockieren, wir sind eine gesellschaftliche Organisation. Es liegt weniger an uns, sondern mehr an der überamtlichen Kommission.”

Der stellvertretende Leiter des Antimonopolkommitees, das Mitglied der überamtlichen Kommission für Staatseinkäufe, Sergej Stefanowskij, konnte den Grund für Zustimmung zu den Ausschreibungsbedingungen nicht nennen und versprach dem “Kommersant-Ukraine“ die Untersuchung dieser Frage in der nächsten Sitzung der Kommission – am 6. März – vorzuschlagen.

Bei der Staatlichen Kommission zur Regulierung der Elektroenergie sagt man, dass das Fehlen der Versicherung einen Lizenzentzug für “Energoatom” nach sich ziehen kann und daher hofft man auf eine Verlängerung des Vertrages. “‘Energoatom’ kann auch ohne Versicherung arbeiten, doch das Staatliche Komitee zur Atomregulierung kann die Bedingung zur Lösung dieses Problems verlangen, andernfalls wird die Lizenz zum Betrieb der Atomenergieblöcke ausgesetzt.”, warnte den “Kommersant-Ukraine“ der Leiter der Verwaltung der Regulierungskommission, Wassilij Woloschenjuk.

Beim Staatlichen Komitee für Atomregulierung bestätigt man die Möglichkeit des Lizenzentzuges für “Energoatom”. “Wir wissen, dass bei der Kommission für Staatseinkäufe der Vorgang verschleppt wird. Wir haben an den Minister für Brennstoffe und Energie einen Brief mit der Forderung der Lösung des Problems geschickt. Eine Aussetzung der Lizenz kann folgen. Die Hauptsache ist, eine Sicherstellung der Sicherheit der Atomanlagen. Wenn die 15 Energieblöcke von ‘Energoatom’ stillstehen, dann bricht das Energiesystem der Ukraine zusammen.”, denkt der Direktor der Abteilung für Bewertung der Sicherheit von Atomanlagen im staatlichen Komitee, Alexander Demtschuk.

Der Präsident der Unternehmensvereinigung der Lieferanten von Waren, Arbeit und Dienstleistungen für staatliche Mittel, Wladimir Dobroskok, ist sich sicher, dass “Energoatom” nur zwei Möglichkeiten der Beibehaltung der Lizenz hat. “Wenn die überamtliche Kommission für Staatseinkäufe keine Entscheidung trifft, kann der AVP den Vertrag verlängern und weiter nach dem alten Schema arbeiten.”, sagt er. “Wenn dies von der Kommission behindert wird, dann muss ‘Energoatom’ über den Präsidenten der Ukraine intervenieren, um den entsprechende Punkt aus dem Gesetz über staatliche Käufe zu entfernen.”

Quelle: Kommersant-Ukraine

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Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 994

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“