Wiktor Janukowytsch und die Partei der Regionen, deren Ansehen durch die Erosion der Demokratie in der Ukraine gesunken ist, wollen in Brüssel ihr Image aufbessern.
Vor einigen Tagen berichtete die „Ukrajinska Prawda“, dass die Asarow-Regierung in Zukunft die Dienste der amerikanische Lobbying-Firma „APCO“ in Anspruch nehmen wird. Diese Firma soll bei Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfond behilflich sein, nachdem [Asarows] „Regierung der Reformer“ bei vorherigen derartigen Verhandlungen gescheitert war. Nun sind uns Einzelheiten einer weiteren Strategie bekannt geworden, mit der sich die Partei der Regionen bemüht, ihr Ansehen im Westen zu retten und das europäische Establishment auf ihre Seite zu ziehen. Unlängst stellte das belgische Justizministerium einer Organisation mit dem schönklingenden Namen „Europäisches Zentrum für eine Moderne Ukraine“, welches man als eines der Instrumente zur Rehabilitierung Janukowytschs in Europa bezeichnen kann, eine Registrierungsurkunde aus.
Impuls für unsere Recherchen war eine Veröffentlichung auf der Seite der Partei der Regionen am Tag ihres samstäglichen Kongresses, die unter dem Titel „Europaabgeordneter: Unser Ziel ist die Ukraine in der Europäischen Union“ veröffentlicht wurde. Diese Meldung betraf eine an Komplimenten reiche Ansprache an die Partei der Regionen eines Herrn Robert van de Water, den die WWW-Seite der Regionalen als Europaabgeordneten auswies. Eine schnelle Recherche auf der Seite des Europäischen Parlamentes (EP) zeigte allerdings, dass ein solcher EP-Abgeordneter nicht existiert.
Stattdessen arbeitet Herr van de Water als Berater in der Abteilung für Fragen der Nachbarschaftspolitik des Fraktionssekretariats der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament. Dies ist die mittlere Ebene der Expertenschicht des EP. Ihn als Europaabgeordenten zu bezeichnen, war eine Irreführung. Nachdem diese Information einen Tag lang auf der WWW-Seite der Regionenpartei stand, schrieb der Autor dieser Zeilen eine Bemerkung in seinem Blog auf der „Ukrajinska Prawda“. Erst danach korrigierte man die Amtsbezeichnung Robert van de Waters.
Der Kommentartexts Herrn van de Waters selbst verwundert. Obwohl er für die Sozialisten im Europäischen Parlament arbeitet, welche eine Vereinbarung über Zusammenarbeit mit der Partei der Regionen haben, veränderte sich in letzter Zeit auch die Tonart der europäischen Linken bezüglich der Ukraine zum Schlechten. Ein Anzeichen dafür ist die Abwesenheit jeglicher, sogar neutraler Grußworte seitens der Sozialdemokraten anlässlich des Parteitages der Partei der Regionen. Dabei bemühten sich – laut Informationen der „Ukrajinska Prawda“- die Mitarbeiter Asarows darum, wenigstens eine symbolische Botschaft aus Brüssel zu bekommen. Das hat aber nicht geklappt. Wir haben uns vor diesem Hintergrund näher für die Figur Robert van de Waters interessiert und stießen zufällig auf Zusammenhänge, die beweisen, dass seine herzliche Äußerung über die Regionalen Teil eines längeren und noch interessanteren Spiels ist.
Herr van de Waters Ehefrau heißt Ina Kirsch, die viele Jahre im Rahmen der außenpolitischen Beziehungen des Europäischen Parlaments gearbeitet hat. Vor einem halben Jahr veröffentlichte Frau Kirsch auf der Seite der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Arbeit über die Ukraine unter ihrem vollen Namen Ina Kirsch van de Water. Allerdings verwendet sie in letzter Zeit die gekürzte Variante ihres Nachnamens, obwohl sie nach wie vor mit Herrn van de Water verheiratet ist. Ein möglicher Grund dafür liegt darin, dass Frau Kirsch derzeit eine interessante belgische Nichtregierungsorganisation leitet. Sie ist die Geschäftsführerin des „Europäischen Zentrums für eine Moderne Ukraine“.
Veröffentlichung bei der Ebert-Stiftung Ina Kirsch-van de Water
Das Brüsseler Milieu
Die Nachricht über die Eröffnung des „Europäischen Zentrums für eine Moderne Ukraine“ wurde am 19. Januar 2012 auf der Seite der staatlichen Nachrichtenagentur „UkrInform“ veröffentlicht. Frau Kirsch teilte mit, dass der Werchowna Rada-Abgeordnete der Partei der Regionen Leonid Koshara zum Präsidenten der Organisation gewählt worden sei. „Laut Kirsch ist das Ziel der Organisation, über das politische Leben in der Ukraine zu informieren und auf politischer, geschäftlicher und kultureller Ebene Kontakte zwischen ukrainischen und europäischen Politikern herzustellen […]. Außerdem werde die Organisation auf Expertenebene politische und gesetzgebende Initiativen vorschlagen, die auf die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der Europäischen Union abzielen“, wurde ebenfalls mitgeteilt.
Ina Kirsch-van de Water - Facebookbild
Obwohl die neugegründete Organisation noch nicht einmal über eine eigene Internetseite verfügt, kommentiert Frau Kirsch aktiv das Geschehen in der Ukraine. Von Zeit zu Zeit schaffen es ihre Erklärungen in die Schlagzeilen jener staatlichen Nachrichtenagentur „UkrInform“. Dabei ist der Ton ihrer Erklärungen ungewöhnlich. Während europäische Experten der ukrainischen Regierung derzeit häufig die Unterdrückung der Demokratie vorwerfen, kritisiert Frau Kirsch die ukrainische Opposition oder… die Europäer selbst. Der Autor dieser Zeilen konnte nicht ein einziges unangenehmes Wort über die ukrainische Regierung von Frau Kirsch finden.
Stattdessen beschuldigte Kirsch im März auf der Webseite der Agentur „UkrInform“ die EU-Beamten, sie würden bezüglich Kiews zweierlei Standards anwenden. Sie schrieb, dass die Beamten angeblich die Wahlen in Russland anerkannt hätten und niemals so ruhig reagieren würden, wenn etwas Ähnliches in der Ukraine passiert wäre. „Die Europäische Union hat wieder gezeigt, dass sie gegenüber verschiedenen Ländern, die ähnliche Probleme haben, verschiedene Herangehensweisen hat (…). Wenn es in der Ukraine eine ähnliche Situation gegeben hätte, dann wäre die Reaktion eindeutig eine andere gewesen“, schrieb die Expertin.
Ein weiterer Kommentar Kirschs war kritisch gegenüber den Opponenten der ukrainischen Regierung und betraf die Aussagen eines Vertreters der [rechtsradikalen] Partei „Swoboda“ über die Sängerin Gaitana. „Wie kann die so genannte demokratische Opposition in der Ukraine mit einer Partei wie ‚Swoboda‘ zusammenarbeiten und sich mit ihr Wahlbezirke bei den [anstehenden Parlaments-]Wahlen teilen? Wie können Jazenjuks und Klitschkos Parteien mit einer solchen Partei zusammenarbeiten? Meiner Meinung nach ist das nicht mit europäischen Werten vereinbar“, stellte Frau Kirsch fest.
Nun zu dem Fakt, dass Frau Kirsch auf dem letzten Parteitag der Partei der Regionen anwesend war. Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte sie ein Foto, auf dem [Sicherheitsratssekretär] Kljujew und [Präsidialamtschef] Ljowotschkin zu sehen waren und kommentierte dieses mit den Worten: „Bin vom Kongress der Partei der Regionen zurück. Unerwartet positiv. Hab noch nie so viel sozialdemokratische Ideologie in der Ukraine gehört. Lasst Taten folgen. Großartige Entwicklung.“
Ina Kirsch-van de Water - Facebookeintrag
Diese Umstände weckten unser Interesse, und wir begannen das Phänomen weiterzuerforschen. Wie sich herausstellte, meldete Frau Kirsch kürzlich einen Domainnamen für das „Europäische Zentrum für eine Moderne Ukraine“ an: ecfmu.eu.
Laut offiziellem Register ist Ina Kirsch van de Water offizielle Eigentümerin der Domain, aber sie vertritt nicht die belgische Nichtregierungsorganisation, sondern das britische Unternehmen Gloworth Limited. Wir recherchierten, um was für eine Firma es sich handelt. Sie wurde im letzten Jahr in der Stadt Glasgow gegründet und verkaufte 1 Aktie mit einem Wert von 1 Pfund Sterling. Nominaler Eigentümer des Unternehmens ist eine Frau aus dem afrikanischen Staat Malawi.
Europäisches Zentrum für eine Moderne Ukraine - Whoiseintrag
Weitere Nachforschungen haben neue interessante Fakten hervorgebracht. So besuchte kürzlich der Erste Stellvertretende Generalstaatsanwalt Renat Kusmin London, wo er sich darum bemühte, die europäische Gemeinschaft davon zu überzeugen, dass die Verurteilung Julija Tymoschenkos begründet war. Darüber hinaus äußerte er wieder die zweifelhafte Anschuldigung, dass Tymoschenko den Mord an Jewhen Schtscherban bezahlt habe. (Darüber, wer und wie den Mördern das Geld überwies, lesen Sie in einer anderen Recherche.) Wie Quellen der „Ukrajinska Prawda“ mitteilten, wurde Renat Kusmin auf diesen Treffen in Großbritannien von Frau Kirsch als Vertreterin einer PR-Agentur begleitet. Darüber hinaus half Frau Kirsch Kusmin beim Dolmetschen.
Normale europäische Praxis?
Wir setzten uns mit Frau Kirsch per Mail in Verbindung und baten sie, auf eine Reihe von Fragen zu antworten. Mit Verweis auf die Rechtsnorm zur Wahrung der Privatsphäre lehnte sie es ab, über ihre Teilnahme an Kusmins Treffen in London zu reden. Bezüglich der anderen Fragen teilte Frau Kirsch mit, dass sie den Abgeordneten der Partei der Regionen Leonid Koshara persönlich eingeladen hatte, Präsident des neugegründeten „Zentrums für eine Moderne Ukraine“ zu werden, da Koshara „ein weithin bekannter Experte für europäische Angelegenheiten“ sei. „Unsere Organisation bemüht sich darum, Brücken zwischen der Ukraine und Europa zu bauen und dies ist nicht möglich ohne die Hinzuziehung ukrainischer Experten“, versicherte sie bezüglich unserer Frage über die politische Unvoreingenommenheit des Zentrums.
Die zweite Frage betraf die Tatsache, ob andere ukrainische Politiker zur Leitungsebene des „Europäischen Zentrums für eine Moderne Ukraine“ gehörten. Frau Kirsch äußerte lediglich, dass „wir uns zukünftig bemühen werden, das Interesse der Politiker der Europäischen Union und der Ukraine an einer möglichen Mitgliedschaft in unserer Organisation zu gewinnen.“
In einer weiteren von uns gestellten Frage ging es um einen möglichen Interessenkonflikt, arbeitet doch Frau Kirschs Mann im Sekretariat der Sozialisten im Europäischen Parlament. Sie kann via ihren Mann Robert van de Water kann auf die Einschätzung der Ereignisse in der Ukraine seitens der sozialistischen Fraktion Einfluss nehmen, während sie eine Nichtregierungsorganisation mit einem Abgeordneten der Partei der Regionen an der Spitze leitet. „Für uns in Europa ist das eine normale Praxis, solange dies offen und transparent getan wird. Wenn sie die persönlichen Beziehungen zwischen vielen Mitgliedern des Europäischen Parlaments, von europäischen Strukturen, PR-Agenturen und kommerziellen Organisationen betrachten, sehen Sie, dass dies keine ungewöhnliche Praxis ist. Dies war glücklicherweise eine der Haupterrungenschaften der internationalen Frauenbewegung in unserer Epoche“, versicherte sie. „In den letzten 27 Jahren habe ich eigenständig Karriere gemacht. Mein Berufsleben war stets unabhängig von den Posten meines Mannes, sowohl politisch als auch finanziell.“
Die vierte Frage bezog sich darauf, wer der Hauptgeldgeber für diese Organisation sei. Frau Kirschs Antwort verblüffte uns: „Bis heute habe ich hauptsächlich mein eigenes Geld in die Erarbeitung dieser Struktur investiert. Aber ich hoffe, dass sich das in Zukunft ändern wird. Derzeit befinden wir uns im Prozess der Mittelbeschaffung und hoffen dabei in den folgenden Monaten erfolgreich zu sein. […] Unser Mitgliedsbeitrag beträgt 100 € pro Jahr und beitreten kann jeder, der unsere Prinzipien und unsere Satzung teilt“, erklärte Frau Kirsch.
Gründungsväter, über die nicht laut gesprochen wird
Wir hätten unsere Recherchen hier beenden können. Wir hatten bereits festgestellt, dass in Belgien eine Nichtregierungsorganisation gegründet wurde, dessen Leiterin betreffs ukrainischer Angelegenheiten mit einem Ansatz in Erscheinung tritt, der mit dem der Partei der Regionen harmoniert. Allerdings brachte eine vertiefte Suche in den belgischen Datenbanken noch interessantere Resultate. Uns ist es gelungen, das Gründungsdokument des „Europäischen Zentrums für eine Moderne Ukraine“ zu erhalten, welches die Frage, auf die Frau Kirsch keine direkte Antwort geben wollte, erhellt.
Demzufolge wurde die Satzung der Organisation am 29. Dezember 2011 in Brüssel unterschrieben und zu ihren Gründern zählen sechs Personen: Ina Kirsch, ein Mann namens Andrew Edgel, welchen wir noch nicht identifizieren konnten, und ebenso Antonina Russeva, Presseattachée der Gruppe der bulgarischen Sozialisten im Europäischen Parlament. Als noch interessanter stellen sich die anderen Gründer der belgischen Organisation dar. Das sind der bereits erwähnte Leonid Koshara und ebenso zwei Abgeordnete der Werchowna Rada Witali Kaljushny und Jewhen Heller, die wie Koshara Mitglieder der Partei der Regionen sind.
Erinnert sei in diesem Zusammenhang an eine unserer Fragen an Frau Kirsch, ob zur Führungsebene des „Europäischen Zentrums für eine Moderne Ukraine“ andere ukrainische Politiker gehören. Sie vermied eine konkrete Antwort und die Satzung gibt zu verstehen, warum. Zum Schatzmeister der Organisation wurde der Abgeordnete der Partei der Regionen Witali Kaljushny ernannt. Dieser 32-jährige Volksdeputierte aus Donezk ist den Lesern wenig bekannt. Aber seine Biografie vor seiner Wahl in die Werchowna Rada gibt Antwort auf die Frage, warum gerade er für diesen Posten ausgewählt wurde.
Denn Herr Kaljushny arbeitete von 2000 bis 2005 in den Strukturen [des Wirtschaftsmagnaten und heutigen Vizepremiers] Borys Kolesnikow – zu Beginn als Ingenieur-Programmierer in der „Firma JUG“ und später als leitender Softwareentwickler der Geschlossene Aktiengesellschaft Produktionsgemeinschaft „Kyiw-Konti“, die ebenfalls Kolesnikow gehört.
Der dritte Teilnehmer des „Europäischen Zentrums für eine Moderne Ukraine“ Jewhen Heller ist ebenfalls gebürtiger Donezker und war vor seiner Abgeordnetenzeit Präsident des Fußballklubs „Schachtar“. Derzeit ist er Eigentümer der Luhansker Fußballmannschaft „Sorja“. Sowohl Kaljushny als auch Heller zählen zur informellen Gruppe Rinat Achmetows in der Werchowna Rada. Darüber hinaus wurde in den letzten Tagen ein Foto veröffentlicht, auf welchem Kaljushny die Abgeordnetenkarte Achmetows in der Hand hält, der in den letzten viereinhalb Jahren nicht mehr ins Parlament geht, aber jeden Tag dort abstimmt. Es wird angenommen, dass Kaljushny, Heller und Koshara Borys Kolesnikow und Andri Kljujew nahestehen.
Dies sind die Namen, die Frau Kirsch verschwieg, als wir sie über die Leute befragten, die das „Europäische Zentrum für eine Moderne Ukraine“ gegründet haben. Irgendetwas sagt uns, dass die neugegründete belgische Organisation niemals finanzielle Probleme haben wird. Ob sie hingegen je Vertrauen genießen wird, ist allerdings fraglich.
21. März 2012 // Serhij Leschtschenko
Quelle: Ukrajinska Prawda
Die Website des Vereins ist inzwischen online: http://www.eu-centre-modern-ukraine.eu/



Forumsdiskussionen
Anuleb in Recht, Visa und Dokumente • Re: Verlängerung ukrainischer Reisepässe bei gesundheitlicher Einschränkung
„..... Mir liegen von meinen Eltern unterzeichnete Generalvollmachten in deutscher Sprache vor. ..... Grundsätzlich wirst du mit Vollmachten in deutscher Sprache bei einem ukrainischen Konsulat nicht weit...“
kasamb in Recht, Visa und Dokumente • Re: Verlängerung ukrainischer Reisepässe bei gesundheitlicher Einschränkung
„2016? Sorry, ich meinte 2026“
Frank in Recht, Visa und Dokumente • Re: Verlängerung ukrainischer Reisepässe bei gesundheitlicher Einschränkung
„2016? Das Konsulat ist doch in Hamburg. Warum rufst dort nicht an?“
kasamb in Recht, Visa und Dokumente • Verlängerung ukrainischer Reisepässe bei gesundheitlicher Einschränkung
„Sehr geehrte Damen und Herren, meine Eltern sind ukrainische Staatsbürger und leben seit 2008 mit einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg. Im Juni 2016 läuft...“
YbborNhurg in Hilfe und Rat • Mit ukrainischer Frau unter einem Dach
„Hallo an ALLE, ich vermute meine Beteiligung hier entspricht nicht meinen Erwartungen und Hoffnungen. Mein Anliegen war in Erfahrung zu bringen,was ich beachten muss,wenn ich mit einer ukrainischen Frau...“
volontaer45 in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Das sind Untermenschen, normale Menschen verhalten sich anders. Slava Ukraine Nachricht von Moderator Handrij volontaer45 wurde für diesen Beitrag verwarnt. Nazisprache ist hier unerwünscht! Un|ter|mensch,...“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Hallo Lev, habe das im Internet gefunden, Probleme ist wohl die Grenzkontrolle ohne EU Pass, dann wird es eine Warterei von 2h..., Mein Browser hat mir das automatisch auf Deutsch übersetzt.“
lev in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Hat eventuell jemand hier im Forum, Erfahrung mit der neuen Zugverbindung und dem Umstieg in Przemyel ?“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Zuletzt war ich zweimal kurz hintereinander in Ustyluh/Zosin im Röntgenapparat (Polen), kostet halt jedes Mal auch noch ca. 15 - 20 Minuten..., das nervt. Nach Kiew würde ich ebenfalls die "nördliche"...“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Kowel-Sarnyj-Korosten-Kiew, weil wesentlich weniger Verkehr als die A4-Route im Süden. Ach die Strecke kann man normal fahren? Da ist nur der Grenzübergang Dorohusk nicht möglich.“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Das macht ihn noch lange nicht zu einer Art Untermenschen.“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Das hat sich spätestens erledigt seitdem "die Russen" ein Teil der Russen von damals hinterhältig überfallen hat. Und ein Teil der Russen von damals über "den Russen" von heute genauso denkt. Heisst...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Im vergangenen Jahr haben die Ukrainer ab 2022 eine Rekordzahl neuer Autos gekauft
„In diesem Zusammenhang würde mich ja Mal interessieren welche Rolle E-Autos in UA unter den derzeit herrschenden Bedingungen spielen ?“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Gerade wir als Deutsche sollten uns jetzt hüten wieder in alte verhängnisvolle Denkmuster gegenüber "den Russen" zu verfallen !“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ja das könnte passen. Der stand da mitten im Wald auf der Strasse mit der Kalaschnikow um den Hals. Da waren es noch paar km bis zur Grenze. Hatte da nur den EU-Pass gezeigt, hat er mich durch gewunken....“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Bin erst 2025 das erste Mal bei Uhryniv über die Grenze, der Blockposten ist Schätzungsweise 7 Kilometer von der Grenze weg. Ansonsten lässt sich noch vermuten ggf. Gibt da was in der Nähe, dass gerne...“
Frank in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn. Uhryniv .... Ist das nicht der wo Armeeposten...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„"RESPEKT " ist vermutlich das "Fremdwort" schlechthin für einen Russen. Meine Erwartungshaltung wurde " leider " nicht enttäuscht, faschistisches Russenpack, ist bleibt was es ist, ein Haufen voller...“
Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„Wieso Respekt? Werden die Russenfaschisten mit Absicht gemacht haben - wie kann man auch die Feiertage wie im Westen nutzen ....“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ja, das ist interessant, eigentlich sollen ja mit unter, Männer vor der Annäherung zur Grenze abgehalten werden und natürlich dann die Flucht außer Landes. Du hast recht, im Sommer hatte ich in Astey...“
Bernd D-UA in Ukraine-Nachrichten • Re: Wegen des Starts einer russischen MiG wurde in der gesamten Ukraine ein Luftalarm ausgerufen
„War über die Feiertage in der Ukraine in Luzk bei der Familie, die Russen sind schon blöde Arschlöcher, Luzk als Stadt zählt meiner Ansicht nach auch eher noch zu den ruhigeren Plätzen im Kriegsgebiet,...“
Obm100 in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn.“
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Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
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Frank in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
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Anuleb in Ukraine-Nachrichten • Re: Kein Schahed, aber mit gelenkten Bomben: Die Russen setzen ihre Angriffe auf die Frontregionen fort
„Warum sollten die sich auch trollen?? Für mich ist es immer wieder eine Offenbarung, wenn man mal wieder feststellen kann, mit welch limitierten Fähigkeiten und Qualitäten jene Russlandfans unterwegs...“
lev in Berichte und Reisetipps • Re: Mit dem Zug in die Ukraine
„Hallo Hendrij, habe mal ne Frage zu der neuen Zugverbindung Leipzig - Krakau - Przemyel. Wir fahren ja seit vielen Jahren immer mit dem Wohnmobil und im Winter mit dem Bus nach Lwiw. Da wir unweit von...“