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Drei Unternehmen interessieren sich für "Saporoshstal"

Auf das Metallkombinat „Saporshstal“ erheben das südkoreanische Unternehmen Posco, der größte Stahlhersteller der Welt Arcelor Mittal und die russische „Sewerstal“ Anspruch. Gestern teilte die Agentur SBB mit, dass die Unternehmen eine Due-Dilligence-Prüfung der Holding begonnen haben. Die Besitzer von „Saporoshstal“ bewerten ihr Geschäft mit 2 Mrd. $. Jedoch sind weitere 1,5-2 Mrd. $ für die Modernisierung der Kapazitäten des Unternehmens erforderlich, sagen Experten.

In die Liste der Anwärter auf den Kauf von „Saporoshstal“ sind drei Unternehmen gelangt: die südkoreanische Posco, das größte Stahlunternehmen der Welt Arcelor Mittal und die russische „Sewerstal“. teilte gestern die Agentur Steel Business Briefing (SBB) mit. Derzeit führen sie eine Due Dilligence Prüfung der Holding durch. Bislang bestätigte man lediglich bei Posco die Einreichung eines vorläufigen Kaufgesuchs für „Saporoshstal“, hebt die SBB hervor. Bei „Sewerstal“ kommentiert man diese Information nicht, doch ein Informant, der vertraut mit dem Verlauf der Vorbereitungen des Geschäfts ist, versicherte dem “Kommersant-Ukraine“, dass das russische Unternehmen an der Auktion teilzunehmen plant. Der Vertreter von Arcelor Mittal Jean Lasar verzichtete auf Kommentare.

Ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ bei der Midland Group (kontrolliert „Saporoshstal“) erzählte, dass der Verkauf des Metallkombinates nicht vor Sommer 2010 stattfinden könnte. Seinen Worten nach, gingen bis 2009 bei den Besitzern von „Saporoshstal“ Kaufangebote über bis zu 4 Mrd. $ ein. „Damals wurden die Angebote zurückgewiesen. Heute werden solche Summen natürlich nicht mehr geboten“, betonte der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“ bei der Midland Group. Er fügte hinzu, dass es neben den oben aufgezählten Unternehmen noch andere Anwärter gibt, doch weigerte er sich diese zu nennen. Beim Unternehmen schloss man nicht aus, dass ein Teil des Geschäfts mit Aktien bezahlt werden könnte.

„Saporoshstal“ ist der viertgrößte Stahlhersteller in der Ukraine, der sich auf die Produktion von Walzgut (4 Mio. t im Jahr) spezialisierte. Die größten Besitzer sind Eduard Schifrin, Alex Schnajder (Aktionäre der Midland Group), Igor Dworjezkij und Witalij Sazkij (gemeinsam besitzen sie 96,7% der Aktien des Unternehmens). Neben dem Metallkombinat gehören zur Holding „Saporoshkoks“ (41%), das Saporoshjer Eisenerzkombinat (29%), den „Saporoshskij Ogneupornyj Sawod“ (ungefähr: Werk für feuerfeste Dinge), das Lugansker Röhrenwerk, „Trubostal“, einige schrottverarbeitende Unternehmen, die Anreicherungsfabrik „Scholochowskaja“ (Oblast Rostow, Russische Föderation) und sieben Metallbasen in der GUS und der Welt.

Das ist nicht der erste Versuch „Saporoshstal“ zu verkaufen. In der Mitte des Jahres 2009 führten Eduar Schifrin und Alex Schnajder Verhandlungen über den Verkauf der Holding mit ihren Geschäftspartnern Igor Dworjezkij und Witalij Sazkij, doch damals kam das Geschäft wegen der Krise nicht zustande. Jetzt treten als Verkäufer alle vier Aktionäre auf und vor dem Hintergrund eines wachsenden Marktes ist es möglich, dass es ihnen gelingt einen Käufer zu finden, vermutet der Analyst des Investmentunternehmens Dragon Capital, Sergej Gajda. Seinen Berechnungen nach, beträgt der Wert der Holding 1-1,5 Mrd. $.

Analysten bewerten die Aussichten für „Saporoshstal“ unterschiedlich. Das Unternehmen ist für sich eine „unintegrierte“ Holding und arbeitet mit Siemens-Martin-Öfen, was die Rentabilität der Produktion senkt, sagt Boris Krasnoshenow von „Renaissance Capital“. Jedoch werden hauptsächlich Produkte hoher Qualität hergestellt und mit einer hohen Wertschöpfung, die auf Exportmärkten nachgefragt sind, fügt Alexej Morosow, Leiter der Analyseabteilung der UBS hinzu. Zukünftig könnte man die Siemens-Martin-Öfen durch Hochöfen ersetzen, hebt er hervor. Doch dafür, präzisiert ein Informant des „*Kommersant-Ukraine*“ in einer der russischen Metallunternehmen, sind zwischen 1,5 und 2 Mrd. Dollar an Investitionen erforderlich.

Alexander Tschernowalow, Oleg Gawrisch, Roman Assankin

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 568

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„Also diese Seite mit dem Kalkulator ist sehr hifreich - herzlichen Dank handrij!!! kalkuliert sich etwa so: Kaufpreis D +10% +200 bis 450 je 1000 ccm +20% Mwst. Das Prozedere von Grenze bis Kiew ist allerdings...“

„Danke für die hilfreiche Seite Also: Kaufpreis + 10% Import + 450 Euro je 1000ccm + 20% Mwst. Am besten bei einem Händler ohne Mwst für den Export kaufen dann istdas gar nicht mehr so schlimm.“

„Hallo Hans, so sagt das meine Frau jetzt auch. Mit 25 und mit 45. Hat sich vorher anders anders angehört. Danach braucht man nicht mehr. Sie ist ja schon 65. LG Lutz“