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In eigener Sache zum Jahreswechsel 2015/2016

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Zeit um den Jahreswechsel bietet Gelegenheit, ein wenig Bilanz zu ziehen. 2015 ging das Interesse an der Ukraine und damit an der Website aufgrund der Berichterstattung über andere Krisenherde zurück. Über das ganze Jahr gesehen besuchten dennoch mehr als 200.000 Menschen regelmäßig die Seite. Der besucherreichste Tag war dabei Dienstag der 17. Februar, als über 2.000 Besucher vorbeischauten. Nach der Erzielung der Vereinbarungen von Minsk am 12. Februar und dem Ende der Kämpfe um Debalzewe am 18. Februar ging jedoch das Interesse merklich zurück und pendelte sich wieder auf dem Niveau von vor dem Euromaidan von 2013/2014 ein. Unter den Besuchern dominieren weiterhin IP-Adressen aus Deutschland. Mehr als 80 Prozent der Leser kommen aus der Bundesrepublik. Die Ukraine folgt an zweiter Stelle, danach Österreicher und Schweizer.

Der Wirtschaftskrise geschuldet war 2015 die Die Schocktherapie der Regierung Jazenjuk der meistgelesene Beitrag und in diesem Zusammenhang populär war gleichzeitig auch das Stichwort Einkommen. Aufs Jahr betrachtet zog die fast drei Monate laufende Umfrage über das Verbot sowjetischer Symbolik mit mehr als 600 Teilnehmern das meiste Interesse auf sich. Für die knapp 180 Beiträge waren mehr als 30 Übersetzerinnen und Übersetzer und Autorinnen und Autoren verantwortlich. Auf diesem Wege allen noch einmal ein gesonderter Dank.

Weiter steigend ist der Anteil der mobilen Nutzer mit Smartphones oder Tablets. Beinahe 30 Prozent der Besucher kommen inzwischen schon auf diesem Wege auf die Seite. Im Laufe des Jahres wurde die Kommentarfunktion auch in das Disqus-System ausgelagert und wird relativ gut angenommen, auch wenn es sich zumeist auf Polemik beschränkt. Das Leiden betrifft aber nicht nur diese Seite. Der Spam hielt sich ebenfalls in Grenzen. Für Anregungen oder Kritik in diesem Bereich sind wir selbstverständlich offen.

Wie gehabt suchen wir auch ständig nach neuen Beiträgen und neuen Mitgliedern für das Übersetzerteam. Kontaktmöglichkeiten und die Voraussetzungen finden Sie weiter hier.

Der Weiterbetrieb der Seite ist natürlich mit Kosten verbunden. Alle Übersetzerinnen und Übersetzer beteiligen sich freiwillig und ehrenamtlich. Bisher gestatten es die Werbeeinnahmen auch nur eine geringe Aufwandsentschädigung für den doch erheblichen Zeitaufwand des Übersetzens zu zahlen. Daher möchten wir auf diesem Wege diejenigen, die am Fortbestehen der Seite Interesse haben, darum bitten, doch vielleicht eine Spende für die Übersetzungstätigkeit in Betracht zu ziehen. Eventuell möchten Sie auch eine Übersetzerin oder einen Übersetzer gesondert fördern, was sie durch einen Hinweis im Verwendungszweck machen können. Andernfalls gelangt Ihr Beitrag in den allgemeinen Pool für die Übersetzer. Möglichkeiten uns Geld zukommen zu lassen, finden Sie wie gehabt auf der Spendenseite.

In diesem Sinne wünscht das Team von Ukraine-Nachrichten Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2016!

P.S. Nachfolgend finden Sie noch eine kleine Übersicht der erwähnten Statistiken.

Herkunftsländer

PositionHerkunftslandProzent
1.Deutschland80,46
2.Ukraine4,86
3.Österreich4,21
4.Schweiz2,74
5.Russland1,15

Populärste Umfrage von Mai bis Juli: Sollte sowjetische Symbolik generell verboten werden?

OptionProzentTeilnehmer
Ja!24163
Nein!73490
Weiß nicht319
Stimmen insgesamt672

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PositionBeitragstitel
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4.EU und Russland im Jahr 2030: vier Szenarien von europäischen Experten
5.Ansprache von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk zum 8. Mai

Populärste Stichworte
PositionStichwort
1.Einkommen
2.Donbass
3.EU-Beitritt
4.Visafreiheit
5.Donezk

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„Meine derzeitige Ein- und Ausreisestrategie sieht wie folgt aus, Einreise am Grenzübergang in Ustyluh, zuletzt beide Grenzen in 18 Minuten passiert, Lichtgeschwindigkeit. 1 Uhr in der Nacht (Kiewzeit)...“

„..... Mir liegen von meinen Eltern unterzeichnete Generalvollmachten in deutscher Sprache vor. ..... Grundsätzlich wirst du mit Vollmachten in deutscher Sprache bei einem ukrainischen Konsulat nicht weit...“

„2016? Das Konsulat ist doch in Hamburg. Warum rufst dort nicht an?“

„Sehr geehrte Damen und Herren, meine Eltern sind ukrainische Staatsbürger und leben seit 2008 mit einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg. Im Juni 2016 läuft...“

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