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Der Euromaidan und seine Folgen für die ukrainische Gesellschaft

Die Ukraine drei Jahre nach dem Euromaidan

Drei Jahre nach dem Euromaidan sind viele langfristige Ziele der Bewegung in der Ukraine bei Weitem noch nicht erreicht. Während die umfassende Polizeireform als Erfolg gefeiert wird, leben viele Politiker aus der Sicht zahlreicher Bürger immer noch in einer korrupten Welt. Und doch es ändert sich.

Bis heute verbinden die Menschen in der Ukraine die dreimonatigen Proteste, die mittlerweile als „Revolution der Würde“ in die Geschichte des Landes eingegangen sind, mit weitergehenden Forderungen. Dabei stehen neben einem Beitritt zur Europäischen Union die Beseitigung der Korruption und der Schutz der Demonstrationsrechte, die von Wiktor Janukowytsch mit den Füßen getreten wurden, im Mittelpunkt.

Bohdan Jaremenko vom Maidan on Foreign Affairs betrachtet es als besonders wichtig, dass die Menschen im Land ihre Wünsche definiert und geäußert haben; noch immer halte die Bevölkerung an diesen Zielen fest. Der größte Erfolg für den Euromaidan seit Janukowytschs Sturz ist die große Polizeireform in der Ukraine. Weil die Mehrheit der alten Polizisten in korrupte Vorgänge verwickelt und hauptverantwortlich für die Einschüchterung von Demonstranten war, hat die Regierung des neuen Präsidenten Petro Poroschenko bei der grundlegenden Neustrukturierung der Polizei hart durchgegriffen. Die Unterstützer des Euromaidans, die früher unter der Angst vor korrupten Ordnungshütern gelitten hatten, sind stolz auf die Reform und feiern die neue Polizei teilweise sogar euphorisch. Denn die effektive Beseitigung der Korruption auf den Polizeidienststellen gibt den Ukrainern das Gefühl, sich nie wieder davor fürchten zu müssen, die eigene Meinung zu äußern.

Trotzdem sind viele Menschen unzufrieden mit dem Tempo. Aber die Richtung stimmt, sagt auch Aktivist Pawlo Kaljuk. So verläuft der Kampf gegen korrupte Politiker bisher weitaus weniger erfolgreich. Dennoch – auch wegen des Kriegszustands in der Ostukraine und der daraus folgenden Verwüstung vieler Orte fragen sich die Ukrainer teilweise, ob sich die Opfer des Euromaidans gelohnt haben.

Autor: Egon Huschitt – PushTV

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Leserkommentare

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«Zusammenfassend wollte sich Herr Martschenko im verbesserungswürdigen Deutsch wohl ausdrücken , dass für bekennende Transe...»

«Kollege,das ist ein deutsches Forum. Ihren Beitrag habe ich nun 10x durchgelesen,und immer noch nicht ist mir klar was sie...»

«Trotzdem ist gefährlich dort zu leben als offener homosexuelle offener Bi-sexuelle offene Transfrau oder offener Trannsmann,...»

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«Und was die Vorwürfe des "russischen Imperialismus" betrifft, so begibt sich die Ukraine doch auf den Weg vom alten Imperialismus...»

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