In Moskau wurde das Treffen des Präsidenten der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, mit einem Gespräch unter vier Augen beendet.
Wie der Pressedienst des Präsidenten der Ukraine mitteilt, zog sich das Treffen, für welches anderthalb Stunden eingeplant waren, länger als drei Stunden hin.
In diesem Moment begann die zweite Sitzung der interstaatlichen Kommission Juschtschenko-Putin.
In der offenen Sitzung schlug der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin der Ukraine vor, die Kräfte im Brennstoff-Energiebereich zu vereinigen.
Die Ukraine und Russland sollten in diesem Bereich ihre Kräfte vereinen, denkt Putin.
Er fügte hinzu, dass die Realisierung von großen gemeinsamen Projekten im Energiebereich, es nicht nur erlaubt die ukrainisch-russischen Beziehungen zu stärken, sondern ein Beitrag zur Entwicklung der strategischen Zusammenarbeit werden kann.
“Ungeachtet aller existierenden Schwierigkeiten, werden wir einen Ausweg auf so einem Niveau der Zusammenarbeit neuer Qualität und einer realen, strategischen Partnerschaft Russlands und der Ukraine erreichen.”, unterstrich der russische Präsident, hinzufügend, dass dies den tiefen Interessen der Ukraine und Russlands entspricht.
Von der ukrainischen Seite nehmen an der Arbeit der Kommission der Präsident Wiktor Juschtschenko, der Verteidigungsminister Jurij Jechanurow, der Vertreter des Präsidialamtsleiters Alexander Tschalyj, der Vorstandsvorsitzende von Naftogas Oleg Dubina, der erste Vizepremier Alexander Turtschinow, die Sekretärin des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung Raisa Bogatyrjowa, der Außenminister Wladimir Ogrysko, der Bildungsminister Iwan Wakartschuk und der Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Wladimir Litwin teil.
Den Worten Juschtschenkos nach, untersucht die Kommission die Fragen der Grenzziehungen in der Kertscher Bucht, im Asowschen und Schwarzen Meer, den Beginn des Prozesses der Markierung der Grenzen, der Anwesenheit der russischen Schwarzmeerflotte in der Ukraine und der Sicherstellung der europäischen Energiesicherheit.
Heute, um 17:00 Uhr Kiewer Zeit läuft die Frist für das von Gasprom aufgestellte Ultimatum ab. Wenn zu dieser Zeit die Gasverhandlungen in Moskau – einerseits zwischen Gasprom und Naftogas, andererseits – zwischen Juschtschenko und Putin, nicht mit einem Erfolg enden, dann kann Gasprom der Ukraine das Gas abdrehen.
Die Visite Juschtschenkos in Moskau geht über zwei Tage und wie Beobachter anmerken, ist es wenig wahrscheinlich, dass Gasprom während der Anwesenheit Juschtschenkos in Moskau die Gasversorgung der Ukraine abstellt.
Quelle: Korrespondent.net


Forumsdiskussionen
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich habe mal sie Einreise in die UA (aus Polen), am Grenzübergang Uhryniw gemacht. Inzwischen 3 Mal am Freitagabend 21 Uhr MEZ. Nur zwei bis drei PKW, was schon gut ist. Aber der Hit ist, dort gibt es...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?
“
Awarija in Ukraine-Nachrichten • Re: Die Ukraine hat Sanktionen gegen die Macher der Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ verhängt
„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“
Awarija in Ukrinform • Re: Russland attackiert erneut Grenzübergang zu Moldau in Region Odessa, Verkehr gesperrt
„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?
“