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Kiew beabsichtigt alte Straßenbahnwaggons aus Leipzig zu kaufen

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Kiew könnte gebrauchte Straßenbahnen aus dem Fuhrpark der Leipziger Verkehrsbetriebe erwerben (LVB). Bei Gesprächen in Leipzig unterzeichnete der Vorsitzende der Staatlichen Verwaltung von Kiew, Alexander Popow, ein Memorandum über den Kauf von 50 Straßenbahnwaggons. Experten zweifeln an der Zweckmäßigkeit des Erwerbs. Die Straßenbahnen müssen angepasst werden, da in Deutschland die Gleisspuren enger sind. Die Entscheidung Kiews erstaunt sie um so mehr, da bislang geplant war, Straßenbahnen gemeinsam mit dem Krjukowsker Waggonbauwerk zu montieren.

Kiew interessierte sich für den Kauf von Tatra-Straßenbahnen aus dem Fuhrpark der Leipziger Verkehrsbetriebe. „Wir haben ein Memorandum über die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister von Leipzig unterzeichnet. In der nächsten Zeit wird eine Arbeitsgruppe für die detaillierte Ausarbeitung der Frage des Erwerbs der Straßenbahnen gebildet“, teilte man gestern in der Kiewer Stadtverwaltung unter Verweis auf ihren Vorsitzenden, Alexander Popow mit. Die Rede geht von etwa 30 Trieb- und 20 Anhängewaggons, teilte die Bild mit, die sich auf den Direktor der Leipziger Verkehrsbetriebe, Ulf Middelberg, berief. Der Preis der Waggons ist nicht definiert, doch zahlte Sofia Ende des letzten Jahres für 16 Trieb- und 15 Anhängewaggons den LVB 1,5 Mio. Euro, teilte die Zeitung mit.

Die deutschen Straßenbahnen sollen für den Start der Straßenbahnlinie in der Trojeschtschina (Stadtteil von Kiew) benutzt werden, die den Transport der Einwohner des Stadtteils zum Bahnhof der Elektritschka/S-Bahn-Ringlinie gewährleistet. Derzeit werden im Fuhrpark von „Kiewpasstrans“ Straßenbahnen von Tatra genutzt. In Deutschland sind die Gleise wesentlich enger – 1.000 und 1.435 mm, wobei es in Kiew 1.520 mm sind, daher müssen die deutschen Straßenbahnen angepasst werden. „Faktisch geht die Rede vom Ersatz der Reparaturbasis. Außerdem sind die Waggons älter als 16 Jahre, diese dürfen nicht benutzt werden, da sie den Sicherheitsbestimmungen bereits nicht mehr entsprechen“, sagt der Generaldirektor des Joint-Ventures „Tatra-Jug/Süd“, Anatolij Kerdiwara. Seinen Worten nach bemühen sich die Länder der EU diese Waggons in dritte Länder zu verkaufen, da die Entsorgung dieser Transportmittel teuer ist.

Der Kiewer Straßenbahnfuhrpark zählt 440 Einheiten, von denen mehr als 80% einer Erneuerung bedürfen. Bislang hat die Kiewer Stadtregierung verkündet, dass aufgrund fehlender Mittel eigenständig Mehrsektionenstraßenbahnen aus den alten tschechischen Waggons montiert werden, die in der Hauptstadt in den letzten 30 Jahren genutzt wurden. Damals berechnete man in der Stadtverwaltung, dass die Kosten einer derartigen Straßenbahn bei lediglich 4,5 Mio. Hrywnja liegen, was um die Hälfte unter dem Angebot auf dem Markt liegt (“Kommersant-Ukraine” vom 29. August). Und Ende September unterzeichnete „Kiewpasstrans“ mit dem Krjukowsker Waggonbauwerk ein Memorandum über eine gemeinsame Straßenbahnproduktion. Gestern gelang es nicht dazu Kommentare beim Krjukowsker Waggonbauwerk einzuholen.

Die deutschen Waggons lösen in jedem Fall nicht das Problem der Erneuerung des Fuhrparks in Kiew. Es sind wesentlich mehr Straßenbahnen nötig, sagt die Expertin des Zentrums für politische und ökonomische Analysen, Irina Kawa. „Der Kauf deutscher Straßenbahnen für Kiew könnte eine Wiederholung der Mittelwaschung in Dnepropetrowsk darstellen“, befürchtet ein Waggonhersteller. Anfang 2011 kaufte Dnepropetrowsk in Deutschland 48 gebrauchte Straßenbahnwaggons und stellte dafür 17 Mio. Hrywnja bereit (ca. 1,5 Mio. €). Tatsächlich lag der Preis für eine Straßenbahn bei 2-3.000 Euro, was weniger als ein Zehntel der Summe ist, die von der Stadtregierung bereit gestellt wurde.

Andrej Ledenjow, Julia Dsinjuk

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 534

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“