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Double Coffee verliert den ukrainischen Markt

Die lettische Kaffeehauskette Double Coffee hat die Finanzierung der Entwicklung in der Ukraine eingestellt. Im letzten Jahr hat das Unternehmen vier Kaffeehäuser in Kiew geschlossen und die übrigen an Franchisenehmer übergeben. Doch das Franchiseformat wird in nächster Zeit in der Ukraine keinen Bedarf haben, gibt man bei Double Coffee zu – die Kette muss eine Verbesserung des Marktes abwarten.

Im letzten Jahr hat Double Coffee vier Kaffeehäuser in Kiew geschlossen, damit ihre Zahl auf sieben verringernd. „Die Cafes haben in der Krise mehr als andere Segmente des Restaurantmarktes gelitten, der Umsatz der Ketten sank um 30-40 Prozent. Einige Stellen begannen mit Verlusten zu arbeiten, daher mussten sie geschlossen werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende der AS DC Holding (managed das Double Coffee Netz), Andrej Nilow.

Bei Double Coffee gibt es ebenfalls Probleme im Balitkum, wo die DC Holding im September über einen möglichen Weggang aus dem litauischen Markt informierte. Den Worten eines Informanten des “Kommersant-Ukraine” nach, welcher der Holding nahe steht, haben die Eigentümer Verluste in einem anderen Geschäft eingefahren, daher haben sie die Investitionen in Double Coffee eingestellt. „Die DC Holding ist nicht so reich, um ein unrentables Geschäft aufrechtzuerhalten. Wir schließen die Variante der Hinzuziehung lokaler Franchisenehmer nicht aus“, erklärte Andrej Nilow. Das Unternehmen führte die Restrukturierung des Geschäfts in Lettland durch und entwickelt ebenfalls in Russland das Franchisinggeschäft.

Das erste Kaffeehaus Double Coffee eröffnete 2002 in Riga. Derzeit ist die Kette in Lettland, Litauen, Estland, der Ukraine (sieben Cafes in Kiew und Lwiw), Belarus und Russland vertreten. Finanzkennzahlen gibt die Kette nicht bekannt.

Noch Anfang 2009 hatte Double Coffee in der Ukraine zehn eigene Cafes und drei Franchisecafes. Seit dem wurden zwei Cafes in den „Karawan“ Shopping Malls geschlossen. „In Dnepropetrowsk kam das Cafe nicht zu den erwarteten Werten und in Kiew begann es nach der Eröffnung der Dream Town neben dem ‘Karawan’ mit Verlusten zu arbeiten. Das Cafe auf dem Kreschtschatik wurde deswegen geschlossen, weil der Vermieter den Vertrag vorzeitig auflöste“, erläuterte Chartschenko. In Kiew wurden drei Kaffeehäuser ebenfalls an Franchisenehmer gegeben, die danach trotzdem ihren Betrieb einstellten. Derzeit gibt es zwei Double Coffee in Lwiw und eines in Kiew. „Gerade fertigen wir die Dokumente für die Übergabe der übrigen vier Punkte an Franchisenehmer aus“, sagt Nilow.

Noch im Herbst 2008 plante Double Coffee das Franchising in der Ukraine auszubauen, doch, den Worten Andrej Nilows nach, gab es keine Nachfrage nach dem Franchising: „In den letzten 1,5-2 Jahren ist nicht ein Antrag bei uns eingegangen. Damals gingen beispielsweise aus Russland fast jede Woche Gesuche ein“. In der Ukraine werden die australische Kette Gloria Jeans Coffees, die russische „Schokoladniza“ und die israelische Aroma Espresso Bar per Franchising entwickelt. Die Eröffnung eines Cafes kostet etwa 150.000 Dollar und viele Unternehmer ziehen es vor das Geld in kleinere Geschäfte zu investieren, sagt der Direktor des „Schokoladniza“-Netzes in der Ukraine, Wadim Wyssotschin. Der Generaldirektor von Coffee House Ukraina, Roman Karpuschkin, merkt an, dass über Franchising nur die Pizzeriakette Celentano entwickelt wird. „Wir planen nicht uns selbst zu entwickeln, doch werden wir auch nicht aus dem Markt austreten. Warten wir ab, wann die Entwicklung per Franchising nachgefragt wird, was wahrscheinlich mit der Wiederbelegung der Verbrauchernachfrage eintreten wird“, sagt Andrej Nilow.

Weronika Gawriljuk

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 547

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«SEZESSION ist das Zauberwort!!!»

«Wenn die Ukraine gegen Russland Krieg führt, wieso bestehen dann noch immer diplomatische Kontakte zu Russland? Warum wird...»

«Auf Folter hinzuweisen und Bestrafungen zu fordern ist also einjämmerliches Spiel. Ich kenne bessere! Und bessere Kommentare...»

«Danke fuer die Analyse. Eindeutig Russland muss weltweit als Agressor und Kriegspartei anerkannt werden.»

«solange die verbrechen auf der anderen seite geringer ausfallen ist ja alles O.K! WUNDERAR! aber wie sagte es mal der bis...»

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